Hormontherapie – was sagen die klinischen Studien?
Klinische Studien gelten als notwendige Voraussetzung, um eine valide Beurteilung der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit eines Arzneimittels vornehmen zu können. Jede Studie muss vor Beginn ein zuvor erarbeitetes Design vorlegen, ein Schema, nach dem Probanden oder Patienten das jeweilige Arzneimittel erhalten und die an ihnen sichtbar werdenden Effekte dokumentiert werden. Wenn eine Studie abgeschlossen ist, wird sie mit statistischen Methoden ausgewertet. Was wissenschaftlich und objektiv anmutet, wird jedoch immer wieder kritisiert.Da heißt es dann zum Beispiel, eine Studie sei nicht aussagekräftig, weil sie wenig relevante Aspekte der Medikation geprüft habe oder weil die Teilnehmer nicht repräsentativ gewesen seien. Auch die Studien zur Hormontherapie von postmenopausalen Frauen gerieten in die Kritik.
Wir sprachen mit der Expertin Dr. Judith Günther von der pharmafacts GmbH in Freiburg über diese Problematik.
