Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Spanien reduziert Packungsgrößen bei Antibiotika
Es ist eine Maßnahme zur Eindämmung von Resistenzen: Bei bestimmten Antibiotika werden in Spanien große Packungsgrößen abgeschafft – und kleinere eingeführt. Damit soll eine Selbstmedikation mit Resten früher verordneter Antibiotika verhindert werden.Show morearzneimittel-und-therapie
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11.05.2026, 10:00 Uhr
Akuter ischämischer Schlaganfall: Benefit durch den Radikalfänger NXY-059
Nach einem akuten Schlaganfall muss rasch gehandelt werden, um mögliche neurologische Folgeschäden wie Störungen der Motorik oder des Sprach- und Sehvermögens zu begrenzen. Wurde der Radikalfänger NXY-059 innerhalb von sechs Stunden nach Einsetzen des akuten ischämischen Schlaganfalls gegeben, so konnten auftretende Behinderungen verringert werden. Ausmaß und Dauer des Benefits müssen in weiteren Studien geklärt werden.Show more27.08.2006, 16:20 Uhr
Pneumonien: Wie lange sollten Antibiotika verordnet werden?
Bei moderaten bis ernsten Lungenentzündungen werden mit einer dreitägigen Antibiotikatherapie gleich gute Ergebnisse erzielt wie mit einer achttägigen Behandlung. Dieses Resultat ist insofern von Bedeutung, da kürzere Therapien Kosten sparen, die Compliance fördern und sich günstig auf die Resistenzlage auswirken.Show more27.08.2006, 16:20 Uhr
Einführung von Rimonabant: CB1-Rezeptorantagonist wirkt beim metabolischen Synd
Wen der dicke Bauch als Risikopatient ausweist, der sollte ein Augenmerk auf Blutdruck, Lipidparameter (LDL, HDL, Triglyzeride) und Blutzucker haben. Treten diese Risikofaktoren gleichzeitig auf, verstärken sie sich in ihren Auswirkungen. Das gefährliche Risikobündel "metabolisches Syndrom" lässt sich künftig mit einem neuen Wirkansatz angehen: Ab September steht der CB1-Rezeptorantagonist Rimonabant (Acomplia®) zur Verfügung.Show more20.08.2006, 16:19 Uhr
Indikationserweiterung: Atorvastatin zur Prävention kardiovaskulärer Ereigniss
Die Europäische Kommission hat für Atorvastatin (Sortis®) die EU-Zulassung erweitert und auf die Primärprävention kardiovaskulärer Ereignisse ausgedehnt. Damit ist Atorvastatin ab sofort auch zugelassen zur Vorbeugung kardiovaskulärer Ereignisse bei Patienten, deren Risiko für ein erstes kardiovaskuläres Ereignis als hoch eingestuft wird. {te} Diese Entscheidung basiert auf den Ergebnissen aus der ASCOT-LLA-Studie und der CARDS-Studie, in denen bereits mit der niedrigsten Dosis (10 mg Atorvastatin) eine Reduktion des kardiovaskulären Risikos erreicht werden konnte.Show more20.08.2006, 16:19 Uhr
Osteoporose: Monoklonaler Antikörper erhöht Knochendichte
Bereichern Antikörper die Osteoporosetherapie? Erste Studienergebnisse mit dem monoklonalen Antikörper Denosumab, der auf Osteoklasten hemmend wirkt, sind Erfolg versprechend. Die halbjährliche Injektion des Antikörpers erhöht die Knochen–mineraldichte in gleichem Maß wie die wöchentliche orale Therapie mit dem Bisphosphonat Alendronat. Allerdings müssen Sicherheitsprofil und Langzeitwirkungen der Antikörpertherapie noch abgeklärt werden.Show more20.08.2006, 16:19 Uhr
Epilepsie: Levetiracetam als Monotherapie zugelassen
Das Antiepileptikum Levetiracetam (Keppra®) war bisher zuge–lassen zur Zusatztherapie fokaler epileptischer Anfälle. Nun haben die europäischen Zulassungsbehörden die Indikation auf neu diagnostizierte fokale Epilepsie bei Patienten ab 16 Jahren erweitert, wie die UCB GmbH mitteilte. Levetiracetam scheint auch als Monotherapie nach Diagnosestellung mindestens ebenso wirksam zu sein wie Carbamazepin, so die Ergebnisse einer randomisierten Doppelblindstudie.Show more20.08.2006, 16:19 Uhr
Homocystein: Kein Einfluss auf kognitive Fähigkeiten
In einer Studie wurde die Hypothese untersucht, ob ein Absenken der Plasmahomocysteinwerte die kognitiven Funktionen gesunder, älterer Menschen verbessern kann. Die Zufuhr von Folsäure und Vitamin B senkte zwar den Homocysteinwert signifikant, hat aber keine Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten, so das Resümee der zweijährigen, doppelblinden Studie.Show more20.08.2006, 16:19 Uhr
Primäre Osteoporose: Neue Empfehlungen zu Prophylaxe und Therapie
Frakturen verhindern und die Lebensqualität und Funktionsfähigkeit der Betroffenen erhalten Ų so das Ziel der Leitlinien des Dachverbandes Osteologie. Während die alte Version der Leitlinie das Frakturrisiko jüngerer Personen eher überbewertet hat, betont die jetzt vorliegende neue Version vor allem den hohen Nutzen von Prophylaxe, Diagnostik und Therapie im höheren Lebensalter, der bisher unterschätzt wurde.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Vierfachimpfstoff: Erster MMRV-Impfstoff zugelassen
Schon seit zwei Jahren wird die Impfung gegen Varizellen von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) generell für alle Kinder empfohlen. Deren Akzeptanz ist allerdings bislang eher gering. Nun ist der erste Vierfachimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen (Priorix-Tetra®) für Kinder in Deutschland zugelassen. Er soll es Pädiatern einfacher machen, die Vorgaben der STIKO umzusetzen.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Aus der Forschung: Neue Option bei Nierenzell- und Bronchialkarzinom
Das fortgeschrittene Nierenzellkarzinom gilt als schwer zu behandelnde Tumorentität, für die es keine effektive Chemotherapie gibt. Seit Anfang des Jahres ist der Tyrosinkinase- und Angiogeneseinhibitor Sunitinib (Sutent®) von der FDA bereits als Zweit-Linien-Therapie bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom und bei gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) nach Versagen einer Imatinib-Therapie zugelassen.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Mammakarzinom: Prognostische und prädiktive Faktoren
Prognostische und prädiktive Faktoren gewinnen bei der individualisierten Therapie des Mammakarzinoms zunehmend an Bedeutung. Prognostische Faktoren geben Auskünfte über den zu erwartenden individuellen Krankheitsverlauf; prädiktive Faktoren weisen auf geeignete therapeutische Maßnahmen hin.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Renaissance eines Naturheilmittels: Honig heilt fast alle Wunden
Viele Wunden lassen sich nicht mehr mit konventionellen Methoden heilen. Besonders im Klinikbereich erschweren multi–resistente Keime die Behandlung. In dieser Situation erlebt ein altes Naturheilmittel eine Renaissance. Mit Honig sollen sich mit unterschiedlichsten Wundbakterien infizierte Problemwunden erfolgreich behandeln lassen, selbst Methicillin-resistente Staphylokokken (MRSA) werden abgetötet.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Depressionen: Schneller aus dem Stimmungstief
Die zur Zeit zur Verfügung stehenden Antidepressiva haben einen gravierenden Nachteil. Bis sie wirken, vergehen oft mehrere Tage bis Wochen. Dann kann es für Suizid-gefährdete Patienten schon zu spät sein. Mit Hochdruck werden daher neue Therapieansätze verfolgt. Erste positive Ergebnisse machen Hoffnung. So soll beispielsweise eine Injektion von Ketamin schwer depressive Patienten innerhalb weniger Stunden aus ihrem Stimmungstief holen.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Pädiatrie: Neue Therapieoption für Schulkinder mit ADHS
Die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) belastet die betroffenen Kinder in erster Linie während der Schulzeit. Deshalb wurde eine spezielle Darreichungsform des Wirkstoffs Methylphenidat (Equasym® retard) entwickelt, die bei einmal täglicher Gabe eine gute klinische Wirksamkeit über den gesamten Schultag gewährleistet, wie die UCB GmbH mitteilte.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Informationen zum Mammakarzinom: Neue europäische Leitlinie zur Früherkennung
Zur Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms existieren mehrere nationale und internationale Leitlinien. Eine wichtige deutsche Leitlinie zur Früherkennung ist die Evidenz-basierte Stufe-3-Leitlinie "Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland". Parallel dazu wurden auf Europaebene weitere Leitlinien zur Früherkennung von Brustkrebs entwickelt. Die vierte Auflage einer europäischen Leitlinie liegt seit April dieses Jahres vor.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Alzheimer-Demenz: Rivastigmin als transdermales Pflaster
Eine sechsmonatige Studie mit 1195 Patienten mit Alzheimer-Krankheit zeigte, dass ein Transdermalpflaster mit dem Cholin–esterasehemmer Rivastigmin (Exelon®) sich positiv auf die Symptome auswirkte und zugleich gut verträglich war, wie die Novartis Pharma GmbH mitteilte. Ein Zulassungsantrag für das Rivastigmin-Transdermalpflaster soll bei den Behörden Ende 2006 eingereicht werden.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Mammakarzinom: Effektive Prävention mit Tamoxifen und Raloxifen
Bei Risikopatientinnen senken Tamoxifen und Raloxifen in gleichem Umfang das Brustkrebsrisiko. Da die beiden Wirkstoffe ein unterschiedliches Nebenwirkungsprofil aufweisen, können bei der Therapiewahl das Risikoprofil und individuelle Patientenwünsche berücksichtigt werden.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Antikörper Rituximab als neue Therapieoption zugelassen
Rituximab (MabThera®), ein monoklonaler Antikörper, der spezifisch an B-Lymphozyten bindet, hat jetzt europaweit die Zulassung zur Therapie einer rheumatoiden Arthritis, die auf Basistherapeutika und TNF-α-Blocker nicht ausreichend anspricht, bekommen. Der Wirkstoff wird bereits seit Jahren zur Behandlung hämatologischer Tumore eingesetzt und erweitert nunmehr die Therapie–optionen bei Patienten mit schwerer rheumatoider Arthritis.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Neue Impfempfehlungen: Kinder gegen Pneumokokken und Meningokokken impfen!
Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) hat den Katalog der empfohlenen Standardimpfungen um Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken Typ C erweitert. Sie empfiehlt, alle Säuglinge gegen Pneumokokken und unter Zweijährige nach Vollendung des zwölften Lebensmonats gegen Meningokokken zu impfen.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Non-Hodgkin-Lymphom: Rituximab wirkt in allen Phasen des follikulären Lymphoms
Der B-Zell-gerichtete Antikörper Rituximab (MabThera®) ist nun auch für die Erhaltungstherapie beim rezidivierenden, follikulären Non-Hodgkin-Lymphom bei Patienten zugelassen, die zuvor auf eine mit Rituximab kombinierte Chemotherapie angesprochen haben.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Neues aus der Lernforschung: Kann man lernen, leichter zu lernen?
Lernen und die Fähigkeit, sich bis ins hohe Alter Neues anzueignen, sind heute von enormer Bedeutung Ų Lernen ist das Schlüsselwort für Erfolg, Anerkennung und Lebensqualität. Der Neurotransmitter Dopamin soll beim Lernen eine entscheidende Rolle spielen. Eine neue Studie des Schwedischen Karolinska-Instituts konnte belegen, dass sich der Dopaminspiegel mit Hilfe des Ginkgo-Spezialextraktes EGb 761® steigern lässt.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Aus der Forschung: mTOR als neues Ziel in der Onkologie
mTOR ist die Abkürzung der englischen Bezeichnung "mammalian target of rapamycin" (Ziel des Rapamycins im Säugetier). Dieses Protein wurde bei der Untersuchung, an welche Proteine Rapamycin bindet, entdeckt. mTOR ist eine Kinase, die das Zellwachstum und die Angiogenese reguliert. Die Hemmung von mTOR führt zu einer Blockade von mehreren spezifischen Signaltransduktionspfaden. Mit Temsirolimus und Everolimus machten jetzt zwei weitere mTOR-Inhibitoren auf sich aufmerksam.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Vogelgrippe: Fortschritt in der Impfstoffentwicklung
GlaxoSmithKline vermeldet erste Erfolge bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen den Vogelgrippeerreger H5N1. Der getestete Impfstoff habe in einer klinischen Studie bei gesunden Erwachsenen in 80% der Fälle eine ausreichend hohe Immunantwort erzeugt.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Vitamin-D-Versorgung: Schwangere beeinflussen die Knochendichte ihrer Kinder
Ein Mangel an Vitamin D während der Schwangerschaft führt zu einer verminderten Knochendichte beim Kind. Dieses Defizit –besteht auch noch Jahre später und kann das Osteoporoserisiko des Kindes in späteren Jahren beeinflussen. So das Resümee einer englischen Studie.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Adipositas-Therapie: Kombinationstherapien versprechen den größten Erfolg
Für die Behandlung von Übergewicht und Adipositas können neben Diäten, Bewegung und einer Verhaltenstherapie Medi–kamente zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden. In einer Studie wurden die Effekte einer Pharmakotherapie den Effekten einer Änderung des Lebensstils gegenübergestellt sowie deren Kombinationswirkung untersucht.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Adalimumab bei ankylosierender Spondylitis: TNF-?-Blocker wirksam bei Mb. Bechte
Anders als bei rheumatoider Arthritis können Basistherapeutika die entzündliche Wirbelsäulenversteifung bei Morbus Bechterew nicht aufhalten. Ein Durchbruch in der Therapie der ankylosierenden Spondylitis gelang vor wenigen Jahren mit Inhibitoren des Tumornekrosefaktors alpha. Mit der Zulassung von Adalimumab (Humira®) durch die Europäische Union geht der zweite monoklonale Antikörper gegen TNF-α ins Rennen. Humira® kann der Patient sich selbst mit einer Fertigspritze alle 14 Tage subkutan geben.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Neues Krebsmittel: Sorafenib verkleinert solide Tumoren
Sorafenib (Nexavar®) kommt jetzt zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom auf den Markt. Es greift an verschiedenen Stellen in die molekulare Steuerung von Krebszellen ein, indem es Kinasen in verschiedenen Signalwegen hemmt. Deshalb wird es auch als Multi-Kinase-Inhibitor bezeichnet. Die Behandlung mit Sorafenib hat bis jetzt das progressionsfreie Überleben beim Nierenzellkarzinom annähernd verdoppelt.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Migränetherapie: Die Dreierkombination behauptet sich
Die Dreierkombination von 500 mg Acetylsalicylsäure (ASS), 500 mg Paracetamol und 130 mg Coffein konnte in der aktuellen ASSET-Studie ihre Wirksamkeit in der Migränebehandlung beweisen. Im Vergleich gegen 50 mg Sumatriptan oder Placebo zeigte sich eine signifikante Überlegenheit.Show more23.07.2006, 16:19 Uhr
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