Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
US-Leitlinie bei Dyslipidämie: Paradigmenwechsel mit Ansage
Mit der neu veröffentlichten US-Leitlinie zur Dyslipidämie wird ein deutlicher Paradigmenwechsel sichtbar. Während frühere Leitlinien stark LDL-Cholesterol-zentriert waren, verfolgen die Autoren der aktuellen Version einen deutlich breiteren, stärker individualisierten Ansatz der kardiovaskulären Risikobewertung und Therapie.Show morearzneimittel-und-therapie
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Vergleich mit der deutschen Versorgungsleitlinie
14.04.2026, 15:50 Uhr
Ist die Cholesterinsenkung doch nicht sinnvoll?
Die Enhance-Studie sollte bestätigen, dass Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie, deren Cholesterin-Zielwert mit einer Statintherapie nicht zu erreichen ist, von der zusätzlichen Gabe des Cholesterinresorptionshemmer Ezetimib (Ezetrol®) profitieren. Doch die Ergebnisse ließen die Frage aufkommen, welchen Stellenwert die Cholesterinsenkung überhaupt hat. Wir haben Prof. Dr. Karl Lackner, Leiter des Instituts für klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin des Klinikums der Universität Mainz, gebeten, für uns die Ergebnisse zu kommentieren.Show moreEnhance-Studie
18.06.2008, 22:00 Uhr
Lapatinib zur Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs
Der neue Tyrosinkinasehemmer Lapatinib (Tyverb®) ist jetzt in Europa zur Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms vorläufig unter Auflagen zugelassen worden und seit dem 16. Juni in Deutschland erhältlich. Wie Trastuzumab richtet sich auch Lapatinib gegen den Wachstumsfaktor-Rezeptor HER2 und hemmt das Wachstum der Krebszellen.Show moreMammakarzinom
18.06.2008, 22:00 Uhr
Der Rat des Apothekers ist nach wie vor wichtig
Ende vergangenen Jahres wurden die Ergebnisse einer europaweiten Bevölkerungsumfrage zur Selbstmedikation bei alltäglichen Schmerzen ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass neben dem Hausarzt der Apotheker einen großen Einfluss auf die Wahl des Schmerzmittels und das Einnahmeverhalten der Betroffenen hat.Show moreUmfrage zur Selbstmedikation bei Schmerzen
18.06.2008, 22:00 Uhr
Glitazone bei Typ-2-Diabetes unzureichend untersucht
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die vorläufigen Ergebnisse seiner Nutzenbewertung der Glitazone vorgelegt und kommt zu der Schlussfolgerung, dass es weder Belege noch Hinweise auf einen generellen zusätzlichen Nutzen oder größeren Schaden von Rosiglitazon und Pioglitazon im Vergleich zu alternativen Therapien gibt: Bislang sei kein echter Fortschritt für Patienten mit Typ-2-Diabetes durch die Glitazone erkennbar.Show moreIQWiG-Vorbericht
18.06.2008, 22:00 Uhr
Möglicherweise Todesfälle mit dem Appetitzügler Rimonabant
In Großbritannien sind fünf Todesfälle bekannt geworden, die mit der Einnahme des Appetitzüglers Rimonabant (Acomplia®) in Zusammenhang stehen könnten. Die britische Aufsichtsbehörde Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) veröffentlichte auf ihrer Homepage ein Dokument, in dem 720 Spontanmeldungen mit 2123 unerwünschten Arzneimittelreaktionen aufgeführt werden. Eine Bewertung steht noch aus: Ob die Todesfälle mit der Einnahme des Medikaments in Verbindung stehen, ist noch offen.Show moreUnerwünschte Arzneimittelreaktionen
11.06.2008, 22:00 Uhr
Tafluprost senkt den Augeninnendruck
Seit Anfang Juni ist mit Tafluprost (Taflotan®) ein weiteres Prostaglandinanalogon zur Senkung des erhöhten Augeninnendrucks auf dem Markt. Prostaglandine sind heute die wichtigsten Wirkstoffe, die lokal zur Glaukombehandlung eingesetzt werden. Bei einmal täglicher Anwendung verbessern sie den trabekulären und den uveoskleralen Abfluss des Kammerwassers und senken den erhöhten Augeninnendruck um rund 30 bis 45%.Show moreProstaglandinanalogon
11.06.2008, 22:00 Uhr
Lubiproston bei Reizdarmsyndrom
Lubiproston bei Reizdarmsyndrom Das Prostaglandin-E-Analogon Lubiproston (vorgesehener Handelsname: Amitizia®) hat Ende April von der US-amerikanischen FDA die Zulassung zur Behandlung des Reizdarmsyndroms mit Obstipation bei erwachsenen Frauen erhalten.Show moreProstaglandin-Analogon
11.06.2008, 22:00 Uhr
TNF-Inhibitoren unterKrebsverdacht
Die Behandlung mit Tumornekrose-Faktor-Inhibitoren (TNF-Inhibitoren) steht unter Verdacht, die Entstehung von Lymphomen und anderen Krebsformen zu fördern. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA untersucht zurzeit 30 entsprechende Berichte, die Kinder und junge Erwachsene betreffen. Sie hatte schon früher Kenntnis von einem möglichen Zusammenhang zwischen einer TNF-Inhibitor-Therapie und Krebsentstehung erhalten, sieht aber nach wie vor ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis.Show moreFDA-Bericht
11.06.2008, 22:00 Uhr
Erhöhtes Brustkrebsrisiko bei längerer Substitution
"Hormontherapie und Brustkrebs – keine Entwarnung" so oder ähnlich titelten viele Publikationen ihre Berichte zu den Ergebnissen der bevölkerungsbasierten deutschen Fall-Kontrollstudie MARIE, nach der auch in Deutschland eine Hormonsubstitution über mehr als fünf Jahre das Brustkrebsrisiko erhöht. Wir haben Prof. Dr. med. Peyman Hadji, den Leiter des Schwerpunktes gynäkologische Endokrinologie, Reproduktionsmedizin und Osteologie der Philipps-Universität Marburg gebeten, diese Studie näher zu beleuchten und Konsequenzen für die Praxis aufzuzeigen.Show moreNeue Studie mit deutschen Frauen
11.06.2008, 22:00 Uhr
Rotigotinpflaster im Kühlschrank lagern
Die Europäische Arzneimittelagentur EMEA hat neue Empfehlungen zur Lagerung der transdermalen Darreichungsform des nicht-ergolinen Dopaminagonisten Rotigotin (Neupro®) herausgegeben. Demnach muss das Pflaster künftig bei einer Temperatur zwischen zwei und acht Grad im Kühlschrank aufbewahrt werden.Show moreMorbus Parkinson
11.06.2008, 22:00 Uhr
Mit Unterstützung leichter abnehmen
Die amerikanische Food and Drug Administration hat Orlistat (Xenical®) in der Dosierung 60 mg pro Kapsel die Zulassung als OTC-Produkt erteilt. Die Europäische Arzneimittelzulassungsbehörde (EMEA) prüft derzeit einen entsprechenden Antrag, wie GlaxoSmithKline mitteilte. Dabei reichen Arzneistoffe allein nicht zum erfolgreichen Abnehmen: Eine Gewichtsreduktion ist besonders erfolgreich, wenn sie mit einer motivierenden Beratung einhergeht. Bei der Beratung kann der Apotheker eine wichtige Rolle spielen, so das Resümee einer Expertenkonferenz in Genf zum Thema Übergewicht.Show moreAdipositas
11.06.2008, 22:00 Uhr
Unterschied in der Gewebeelastizität hilft bei Diagnostik
Patienten mit Verdacht auf Prostatakrebs bietet die Martini- Klinik am Universitäts-Krankenhaus Hamburg-Eppendorf ein neues Diagnoseverfahren an. Mit der ultraschallbasierten Echtzeit-Elastographie können Tumorareale aufgezeigt und so gezielt Gewebeproben zur Abklärung eines Prostatakarzinoms entnommen werden. Mit dem üblichen Ultraschallverfahren konnten lokale Verhärtungen und Gewebeveränderungen bisher nicht ausreichend dargestellt werden.Show moreProstatakarzinom
04.06.2008, 22:00 Uhr
Fosaprepitant verhindert Erbrechen bei Chemotherapie
Fosaprepitant (Ivemend®) ist ein Prodrug von Aprepitant und wird als intravenöse Infusion zusammen mit einem Glucocorticoid und einem Setron eingesetzt, um Übelkeit und Erbrechen als Folge einer emetogenen Chemotherapie vorzubeugen. Diese Nebenwirkungen einer Chemotherapie können so stark sein, dass die Dosis der Zytostatika verringert oder sogar die Therapie abgebrochen werden muss.Show moreNeurokinin-1-Rezeptorantagonist
04.06.2008, 22:00 Uhr
Dronedaron zur antiarrhythmischen Therapie
Dronedaron, das sich derzeit in klinischer Prüfung befindet, ist ein Multikanalblocker, der Calcium-, Kalium- und Natriumkanäle angreift. In einer Phase-III-Studie konnte Dronedaron bei Patienten mit Vorhofflimmern oder Vorhofflattern das Risiko für kardiovaskuläre Hospitalisierung oder Mortalität reduzieren. Ende dieses Jahres soll bei den Behörden die Zulassung eingereicht werden, wie Sanofi-Aventis mitteilte.Show moreTherapie bei Herzrhythmusstörungen
04.06.2008, 22:00 Uhr
Benefit durch neues Therapieregime?
In einer Phase-III-Studie wurde untersucht, ob bei einem fortgeschrittenen Mammakarzinom die zusätzliche Gabe eines VEGF-Inhibitors Vorteile gegenüber einer alleinigen Taxantherapie aufweist. Der überzeugende Benefit blieb allerdings aus: Zwar konnte durch die Kombination das progressionsfreie Überleben, nicht hingegen das Gesamtüberleben verlängert werden.Show moreMetastasierendes Mammakarzinom
04.06.2008, 22:00 Uhr
Neues Biologikum für Erwachsene und Kinder vor der Zulassung
Der humanisierte monoklonale Interleukin-6-Rezeptor-Antikörper Tocilizumab stellt ein neuartiges Wirkprinzip in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis dar. Seine klinische Wirksamkeit und Verträglichkeit wurde nicht nur in Studien mit erwachsenen Patienten, sondern auch mit Kindern und Jugendlichen geprüft.Show moreRheumatoide Arthritis
04.06.2008, 22:00 Uhr
Neue Therapieregime erhöhen das Überleben
Die Prognose eines fortgeschrittenen Magenkarzinoms ist ungünstig, besonders wenn der Tumor inoperabel oder bereits metastasiert ist. Neue Therapieregime können Ansprechraten und Überleben erhöhen, ohne die Lebensqualität herabzusetzen.Show moreMagenkarzinom
28.05.2008, 22:00 Uhr
Bosentan verringert Anzahl digitaler Ulzerationen
Der orale duale Endothelin-Rezeptor-Antagonist Bosentan (Tracleer®) kann die Anzahl neuer digitaler Ulzerationen bei Sklerodermiepatienten, die an den schmerzhaften und kaum therapierbaren Fingergeschwüren leiden, reduzieren. Aufgrund der Ergebnisse der Rapids-1- und -2-Studien erteilte die europäische Zulassungsbehörde EMEA die erweiterte Zulassung für Bosentan, wie Actelion mitteilte. Bosentan war bisher für die Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) zugelassen.Show moreZulassungserweiterung
28.05.2008, 22:00 Uhr
Körpereigene Opioide begrenzen Morphintoleranz
Die schmerzlindernde Wirkung von Morphinen kann nach wiederholter Applikation nachlassen. Dieser Gewöhnungseffekt wird durch körpereigene Opioide (Endorphine) begrenzt, die von Immunzellen ausgeschüttet werden. Deshalb ist bei Langzeitapplikation peripher wirkender Morphinagonisten im Zusammenhang mit chronischen Entzündungen die Gewöhnungsgefahr gering.Show moreAus der Forschung
28.05.2008, 22:00 Uhr
Micafungin zur Behandlung systemischer Pilzinfektionen
Mit Micafungin (Mycamine®) hat die Europäische Arzneimittelagentur ein neues Antimykotikum aus der Gruppe der Echinocandine zur Behandlung systemischer Pilzinfektionen in Europa zugelassen. Micafungin beeinflusst spezifisch die Pilzzellwand-Biosynthese durch selektive Hemmung der (1,3)-Beta-D-Glucansynthase. In klinischen Studien hat es sich als vergleichbar effektiv wie liposomales Amphotericin B erwiesen, war jedoch besser verträglich.Show moreNeues Antimykotikum
28.05.2008, 22:00 Uhr
Kennen Sie Ihre Blutfettwerte?
Am 27. Juni 2008 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e.V. bereits zum sechsten Mal den bundesweiten Tag des Cholesterins. Das Ziel: Jeder Erwachsene sollte seine Cholesterinwerte kennen. Ein zu hoher Cholesterinspiegel und eine zu hohe Triglyceridkonzentration zählen neben Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und bauchbetontem Übergewicht zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.Show moreTag des Cholesterins
28.05.2008, 22:00 Uhr
Stillen kann die Mutter vor Rheuma schützen
Muttermilch ist nicht nur die optimale Säuglingsernährung, auch die Mutter kann vom Stillen gesundheitlich profitieren, wie eine kürzlich veröffentlichte schwedische Studie gezeigt hat. Bei Frauen, die länger als ein Jahr gestillt hatten, war das Risiko für eine rheumatoide Arthritis signifikant verringert.Show morePrävention
28.05.2008, 22:00 Uhr
Risikolosen oder harmlosen Alkoholkonsum gibt es nicht!
Deutschland nimmt beim Pro-Kopf-Verbrauch an Alkohol im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz ein. Etwa 22% der 18- bis 59-Jährigen trinken Alkohol in einem Ausmaß, in dem auf Dauer physische, psychische und soziale Schäden zu erwarten sind. Auch der Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Das geht aus der aktuellen Gesundheitsberichterstattung des Bundes hervor.Show moreGesundheitsberichterstattung des Bundes
28.05.2008, 22:00 Uhr
Hand-Fuß-Mund-Krankheit in China und Südostasien
Von einer neuen Ausbruchswelle der Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird jetzt aus China und mehreren südostasiatischen Ländern berichtet: Die Zahl der registrierten Fälle erhöhte sich nach ersten Berichten im Februar bis zum Mai 2008 allein in China auf etwa 28.000; inzwischen sind auch mindestens 34 infizierte Kinder gestorben.Show moreInfektionskrankheiten
21.05.2008, 22:00 Uhr
Erster Prä-Pandemie-Impfstoff zugelassen
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA hat den prä-pandemischen Grippeimpfstoff PrepandrixTM jetzt in der EU zugelassen, nachdem im Februar dieses Jahres eine positive Empfehlung ausgesprochen worden war. Der Impfstoff kann bereits vor dem Ausbruch einer Pandemie eingesetzt werden. Er enthält ein neues Adjuvanssystem und ist gegen verschiedene Varianten des H5N1-Vogelgrippevirus wirksam, wie GlaxoSmithKline mitteilte.Show moreGrippeimpfstoff
21.05.2008, 22:00 Uhr
Laropiprant zur Zulassung empfohlen
Die Kombination von Nicotinsäure und Laropiprant (1000 mg/20 mg Tabletten, vorgesehener Handelsname Tredaptive®) zur verzögerten Freisetzung für die Behandlung von kombinierter Dyslipidämie oder primärer Hypercholesterinämie wurde jetzt vom Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) zur europäischen Zulassung vorgeschlagen, wie die Herstellerfirma Merck, Sharp & Dohme bekannt gab.Show moreFettstoffwechselstörungen
21.05.2008, 22:00 Uhr
„Rutschbahn“ für das Baby
Viele Schwangere wünschen sich eine schmerzarme und rasche natürliche Geburt. Mit dem Dianatal® Geburtsgel ist seit Februar 2008 in Deutschland ein Medizinprodukt verfügbar, das die vaginale Entbindung durch eine Verminderung der Reibungskräfte im Geburtskanal erleichtern soll.Show moreGleitgel für die vaginale Entbindung
21.05.2008, 22:00 Uhr
Oral oder topisch behandeln?
Zur Therapie von Knieschmerzen aufgrund einer Osteoarthritis werden häufig nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAID) eingesetzt. Welche Applikationsform – oral oder topisch – führt langfristig zu besseren Ergebnissen und welche Anwendung bevorzugt der Patient? Mit diesen Fragen befassten sich drei in England durchgeführte Untersuchungen. Danach wurde die Wirksamkeit topischer NSAIDs ähnlich eingeschätzt wie nach oraler Gabe. Die topischen Mittel wurden eher wegen Unwirksamkeit, die oralen Mittel eher wegen unerwünschter Wirkungen abgesetzt.Show moreOstheoarthritis
21.05.2008, 22:00 Uhr
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