Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apixaban vs. Rivaroxaban: Wer macht das Rennen?
Die COBRRA-Studie ist eine der ersten prospektiven randomisierten Studien, in denen Apixaban und Rivaroxaban bei akuter venöser Thromboembolie direkt miteinander verglichen werden. Unter einem der beiden DOAK treten Blutungen bei gleicher Wirksamkeit öfter auf.Show morearzneimittel-und-therapie
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Sicherheit von oralen Antikoagulanzien
14.04.2026, 13:00 Uhr
Appell an die Eigenverantwortlichkeit
Aus der Erkenntnis, dass Krebserkrankungen mit der Lebensweise zusammenhängen und familiär gehäuft auftreten, lassen sich präventive Maßnahmen zur Verhinderung eines Tumorleidens ableiten. Dabei spielen neben den heute empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen die Verantwortung und Selbstfürsorge eines jeden Einzelnen eine nicht zu unterschätzende Rolle.Show moreKrebsvorsorge
28.01.2009, 23:00 Uhr
Einsatz der Radiopharmazie in Therapie und Diagnostik
Die Radiopharmazie ist bei der Radio- und Nuklearchemie angesiedelt. Ihr Arbeitsfeld umfasst die Entwicklung und Herstellung radioaktiver Arzneimittel und Diagnostika, mit deren Hilfe In-vivo-Messungen metabolischer Prozesse durchführt und spezielle Therapien ermöglicht werden. Prof. Dr. Per Hartvig Honoré, Kopenhagen, erläuterte im Rahmen des onkologisch-pharmazeutischen Fachkongresses Anwendungsmöglichkeiten und Zubereitung von Radiopharmazeutika.Show moreNorddeutscher Zytostatika Workshop
28.01.2009, 23:00 Uhr
FDA genehmigt automatisierten Procalcitonin-Test bei Sepsis
In der Intensivmedizin ist die Sepsis die häufigste nicht-koronare Todesursache mit einer Sterblichkeitsrate von 32%. Die Überlebenschancen können durch einen schnellen Nachweis erhöht werden. Die FDA hat jetzt der deutschen Brahms AG die Vermarktung eines patentierten Procalcitonin (PCT) Kryptor® -Tests in den USA genehmigt. Der automatisierte Bluttest stellt bei gefährdeten Patienten fest, ob ein erhöhtes Anfälligkeitsrisiko für schwere Blutvergiftungen und septischen Schock besteht.Show moreDiagnostik
21.01.2009, 23:00 Uhr
Plötzlicher Herztod unteratypischen Neuroleptika
Auch Patienten, die mit atypischen Neuroleptika behandelt werden, müssen mit einem erhöhten Risiko für einen plötzlichen Herztod rechnen. Folgt man den Ergebnissen einer retrospektiven Kohortenanalyse, so sind die atypischen Neuroleptika bezüglich dieser Nebenwirkung nicht sicherer als die klassischen Vertreter.Show moreAntipsychotika
21.01.2009, 23:00 Uhr
Orale MS-Therapeutika werden Interferone ergänzen
Standen in der Pathophysiologie der multiplen Sklerose (MS) bislang die T-Zellen im Brennpunkt, hat sich der Fokus der Forschung in den letzten Jahren zu den B-Zellen verschoben. Das führte zu neuen Ansätzen für die Therapie. Geprüft werden Fusionsproteine wie Atacicept, die zerstörerische B-Zellen in MS-Läsionen aufspüren und angreifen. Aber auch der Weg über autoreaktive T-Lymphozyten verspricht Erfolg. Das orale Fingolimod hindert sie an ihrer Wanderung ins ZNS. Eher unspezifisch greift das Zytostatikum Cladribin beide Lymphozytenstämme an.Show moreMultiple Sklerose
21.01.2009, 23:00 Uhr
FDA erteilt Zulassung für Chemokin-Rezeptorantagonist
Die amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat die Zulassung für Plerixafor (Mozobil™) erteilt: Der CXCR4-Chemokin-Rezeptorantagonist mobilisiert hämatopoetische Stammzellen und wird in Kombination mit dem Wachstumsfaktor G-CSF (granulocyte colony stimulating factor) im Vorfeld einer autologen Stammzelltransplantation beim Non-Hodgkin-Lymphom oder multiplem Myelom angewendet, damit vermehrt Stammzellen aus dem Knochenmark in das periphere Blutsystem freigesetzt werden.Show moreAutologe Stammzelltransplantation
21.01.2009, 23:00 Uhr
Impfung kann nicht vor Rezidiven schützen
In einer Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit des Impfstoffs Vitespen (Oncophage®), einem Hitzeschockprotein-Peptid-Komplex, der aus dem Tumorgewebe des einzelnen Patienten gewonnen wird, bei Nierenkrebspatienten als unterstützende Therapie zur Operation untersucht. Das rezidivfreie Überleben konnte dabei durch die Impfung nicht verlängert werden.Show moreNierenzellkarzinom
21.01.2009, 23:00 Uhr
Suizidgefahr unter Leukotrien-Rezeptorantagonisten?
Postmarketing-Berichte hatten den Verdacht aufkommen lassen, dass die bei allergischem Asthma und allergischer Rhinitis eingesetzten Leukotrien-Rezeptorantagonisten und -Syntheseinhibitoren für schwere neuropsychiatrische Komplikationen bis hin zum Suizid verantwortlich sein könnten. Die FDA hat daraufhin die Daten aller kontrollierten klinischen Studien von Montelukast, Zafirlukast und Zileuton überprüfen lassen. Doch die Sichtung dieser Daten ließ kein erhöhtes Suizidrisiko erkennen. Trotzdem will die FDA noch keine Entwarnung geben.Show moreAllergisches Asthma
21.01.2009, 23:00 Uhr
Omeprazol und Sumatriptan bald ohne Rezept
Der Protonenpumpenhemmer Omeprazol und das Migränemittel Sumatriptan sollen aus der Verschreibungspflicht entlassen und unter bestimmten Bedingungen im Rahmen der Selbstmedikation in der Apotheke erhältlich sein, so die Empfehlung, die der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht in seiner Sitzung ausgesprochen hat. Gefordert wird "die Einhaltung bestimmter Formulierungen in der Produktinformation", daher sollen die Fach- und Produktinformationen der Präparate angepasst werden.Show moreSachverständigenausschuss
21.01.2009, 23:00 Uhr
Kardiovaskuläre Risikofaktoren beachten
Dank Antipsychotika der zweiten Generation ("Atypika") können wichtige Ziele wie die langfristige Erhaltungstherapie, eine Rezidivprophylaxe sowie die soziale Reintegration schizophrener Patienten besser umgesetzt werden. Eine wichtige Voraussetzung ist die anhaltende Compliance des Patienten, die vornehmlich vom Nebenwirkungsspektrum der eingesetzten Substanz abhängt. Mit Ziprasidon (Zeldox®) steht ein gewichtsneutraler Wirkstoff zur Verfügung, unter dem keine kardiovaskulären Begleiterscheinungen auftreten.Show moreTherapie der Schizophrenie
14.01.2009, 23:00 Uhr
Giftige Arsenverbindungen in Fischölen?
Bestimmte Fischöle sind als Nahrungsergänzungsmittel hochgeschätzt. Ihre ungesättigten Fettsäuren sollen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen, da sie dazu beitragen, das "schlechte" LDL-Cholesterin zu senken. Sowohl im Fischöl vom Kabeljau als auch der Lodde, einem weiteren Hochseefisch, konnten jetzt natürliche Arsenverbindungen in hoher Konzentration nachgewiesen werden [1, 2]. Ob sie für den Menschen giftig sind, wird derzeit überprüft.Show moreUngewöhnliche Naturstoffe
14.01.2009, 23:00 Uhr
Glitazone verdoppeln Frakturrisiko in der Postmenopause
Die Glitazone Rosiglitazon (Avandia®) und Pioglitazon (Actos®) lassen bei postmenopausalen Frauen mit Typ-2-Diabetes das Frakturrisiko steigen. Das hat jetzt auch eine Metaanalyse bestätigt. Dabei erhöht sich die Frakturgefahr in Abhängigkeit vom Alter der Diabetikerinnen. Nach einem Behandlungsjahr mit einem Glitazon muss eine von 21 älteren Frauen (Durchschnittsalter 72 Jahre) mit einer Fraktur rechnen, bei einem Durchschnittsalter von 56 Jahren eine von 55 Frauen.Show moreTyp-2-Diabetes
14.01.2009, 23:00 Uhr
Antibiotikawahl am Risikoprofil des Patienten orientieren
Neue breit antibiotisch wirksame Substanzen sind Mangelware. Daran wird sich in naher Zukunft wohl auch nichts ändern. Umso wichtiger ist der differenzierte Einsatz der verfügbaren Wirkstoffe. Diese sollten nur bei klarer Indikationsstellung gegeben werden, dann aber frühzeitig und effizient, um der Resistenzbildung entgegenzuwirken.Show moreTiefe Atemwegsinfektion
14.01.2009, 23:00 Uhr
Desmopressin gegen Nykturie bei nächtlicher Polyurie
Übermäßiger nächtlicher Harndrang ist eine der Hauptursachen für Schlafstörungen. Bereits zwei Toilettenbesuche pro Nacht werden als Nykturie bezeichnet. Folgen dieses Schlafmangels sind unter anderem Tagesmüdigkeit, Depressionen und eingeschränkte Lebensqualität. Jetzt steht ein Desmopressin-Präparat (Nocturin®) zur Verfügung, das zur Behandlung der Nykturie in Zusammenhang mit nächtlicher Polyurie zugelassen ist. Der Vorteil: Die erste Schlafperiode wird signifikant verlängert, wodurch die Lebensqualität deutlich verbessert wird.Show moreNächtlicher Harndrang
14.01.2009, 23:00 Uhr
Trifunktionale Antikörper aktivieren die Immunabwehr
Trifunktionale Antikörper besitzen Bindungsstellen für drei unterschiedliche Zelltypen: Tumorzellen, T-Zellen und akzessorische Zellen, wie Makrophagen, natürliche Killerzellen und dendritische Zellen. Damit können sie T-Zellen und akzessorische Zellen direkt am Tumorherd mit Tumorzellen zusammenbringen und eine komplexe, gegen den Tumor gerichtete Immunantwort auslösen. Diese Antikörper könnten zukünftig eine weitere Option in der Tumortherapie bieten.Show moreNeuer Ansatz gegen Krebs
14.01.2009, 23:00 Uhr
Galantamin bessert Kognition auch bei schwerer Demenz
Der Acetylcholinesterasehemmer Galantamin ist zur symptomatischen Behandlung der leichten bis mittelschweren Demenz zugelassen. Die Serad-Studie zeigt nun, dass der Wirkstoff auch bei schwerer Demenz gut verträglich und sicher ist: Galantamin führte im Vergleich zu Placebo zu einer signifikanten Verbesserung der Kognition, nicht jedoch der Alltagsfähigkeiten.Show moreAlzheimer Demenz
14.01.2009, 23:00 Uhr
Intradermale Applikation verbessert Impfstoffansprechen
Ein neuer Grippeimpfstoff, der intradermal appliziert wird, soll das Ansprechen älterer Menschen auf die Influenzaimpfung verbessern. Ein entsprechender Impfstoff ist vom wissenschaftlichen Gremium der Europäischen Arzneimittelbehörde EMEA positiv beurteilt worden. Sanofi Pasteur MSD plant nach der Zulassung den Impfstoff mit dem vorgesehenen Handelsnamen Intanza zur intradermalen Anwendung auf den Markt zu bringen.Show moreGrippeimpfung
07.01.2009, 23:00 Uhr
Depotformulierung von Olanzapin zugelassen
Die europäischen Behörden haben die Zulassung für eine injizierbare Depotformulierung des atypischen Neuroleptikums Olanzapin (ZypAdhera) für die Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit Schizophrenie, die während einer akuten Behandlung hinreichend mit oralem Olanzapin stabilisiert wurden, erteilt. Voraussichtlich ab Ende Februar 2009 soll das Präparat zur Verfügung stehen.Show moreTherapie der Schizophrenie
07.01.2009, 23:00 Uhr
Überlebenszeit von mehr als einem Jahr möglich
Die Second-line-Therapie des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms mit Bevacizumab (Avastin) und Erlotinib (Tarceva) kann bei vielen Patienten zu einer Krankheitsstabilisierung von mehr als zwölf Monaten führen, wie aktuelle Studiendaten einer großen retrospektiven Analyse zu Erlotinib zeigen.Show moreLungenkrebs
07.01.2009, 23:00 Uhr
Zeitgerechte Behandlung der Morgensteifigkeit
Bei der Therapie der rheumatoiden Arthritis versucht man, neue Erkenntnisse über zirkadiane Schwankungen pro- und antiinflammatorischer Hormone stärker als bisher zur Therapieoptimierung zu nutzen. So wurde eine orale Prednison-Formulierung entwickelt, aus der der Wirkstoff nach abendlicher Gabe erst in den frühen Morgenstunden freigesetzt wird. Damit lässt sich die Dauer der Morgensteifigkeit – ein Leitsymptom der rheumatoiden Arthritis – deutlich reduzieren. Lodotra hat soeben die Zulassungsempfehlung der europäischen Arzneimittelbehörden erhalten.Show moreRheumatoide Arthritis
07.01.2009, 23:00 Uhr
Impfung verhindert multiple Sklerose
Bei der multiplen Sklerose attackiert und zerstört das Immunsystem gesundes Nervengewebe. Jetzt ist es Wissenschaftlern am Universitätsklinikum Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg gelungen, Mäuse mit speziell präparierten, körpereigenen Immunzellen zu impfen und die Erkrankung an einer der multiplen Sklerose ähnlichen Nervenentzündung zu verhindern.Show moreAus der Forschung
07.01.2009, 23:00 Uhr
Neue Melatoninagonisten vor der Einführung
Das körpereigene Hormon Melatonin reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus und ist in einer retardierten Form (Circadin) zur Behandlung von Schlafstörungen auf dem Markt. Außerdem befinden sich mehrere Melatoninagonisten in der Entwicklung. Jetzt wurden neue Studiendaten für den Melatoninagonisten Tasimelteon zur Behandlung des Jetlag veröffentlicht. Ein weiterer Melatoninagonist in der Entwicklung ist Agomelatin, das zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden soll.Show moreArzneimittel in der Entwicklung
07.01.2009, 23:00 Uhr
Impfstoffe gegen Morbus Alzheimer in der Entwicklung
Die zurzeit verfügbaren Arzneimittel zur Behandlung von Morbus Alzheimer können den Krankheitsverlauf zwar verzögern aber nicht davor schützen, dass die Patienten letztendlich ihre geistigen Fähigkeiten und viele körperliche Funktionen vollständig verlieren. Dagegen wäre eine Impfung, die zielgerichtet an den Amyloid-ß-Plaques angreift, ein kausaler Behandlungsansatz, mit dessen Hilfe diese zurzeit noch unheilbare Erkrankung eines Tages vielleicht erfolgreich behandelt werden könnte.Show moreAus der Forschung
17.12.2008, 23:00 Uhr
Helfen Probiotika bei Morbus Crohn?
Patienten mit Morbus Crohn leiden unter einer schmerzhaften chronischen Entzündung vor allem des unteren Dünndarmbereiches, die zu Durchfall und Gewichtsverlust führt. Französische Wissenschaftler haben jetzt nachgewiesen, dass der Darmflora dieser Patienten bestimmte Bakterien fehlen, die entzündungshemmende Substanzen ausscheiden. Es wird vermutet, dass dadurch die Erkrankung gefördert wird. In Studien soll jetzt überprüft werden, ob entsprechende Probiotika, die die Bakterien enthalten, einen positiven Effekt haben.Show moreChronisch-entzündliche Darmerkrankungen
17.12.2008, 23:00 Uhr
Leitfaden zur Verordnung und Abgabe von Benzodiazepinen
Die Landesärztekammer und Landesapothekerkammer Baden-Württemberg haben einen gemeinsamen Leitfaden zur Verordnung und zur Abgabe von Benzodiazepinen und deren Analoga erarbeitet. Neben Hinweisen zur Therapie der Medikamentenabhängigkeit und Informationen über die Wirkungen und Nebenwirkungen von Benzodiazepinen enthält der gemeinsame Leitfaden Hinweise zur Verschreibung, zum Erkennen von abhängigen Patienten und zur Abgabe in Apotheken. Der Leitfaden wird Ende Dezember von der LAK Baden-Württemberg veröffentlicht.Show moreBenzodiazepinabhängigkeit
17.12.2008, 23:00 Uhr
Pegyliertes Interferon auch für vorbehandelte Patienten
Peginterferon alfa-2a (Pegasys®) hat in Kombination mit Ribavirin (Copegus®) die Zulassung für eine Behandlungsdauer von bis zu 72 Wochen für die Wiederbehandlung von Hepatitis-C-Patienten erhalten, bei denen eine vorherige Therapie mit Interferon alfa (pegyliert oder nicht-pegyliert) als Monotherapie oder in Kombination mit Ribavirin nicht erfolgreich war.Show moreZulassungserweiterung
17.12.2008, 23:00 Uhr
PDE-5-Hemmer Sildenafil wirkt auch bei Frauen
Häufige Begleiterscheinungen einer Therapie mit Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern sind sexuelle Dysfunktionen. Diese können mithilfe von Sildenafil (Viagra®) auch bei Frauen gelindert werden, so das Ergebnis einer kleineren Studie. Bei knapp drei Viertel der Frauen führte die Einnahme von Sildenafil zu einer Verbesserung des Sexuallebens.Show moreSexuelle Dysfunktionen unter Antidepressiva
17.12.2008, 23:00 Uhr
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