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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Malaria-Impfungen senken Kindersterblichkeit um 13%

Vorbeugende Impfungen können viele Leben retten - das zeigten Wissenschaftler in einer Analyse nun für Malaria bei Kindern. Forscher sehen sogar noch mehr Potenzial.Show more
arzneimittel-und-therapie
pharmazie
Analyse in afrikanischen Ländern
08.05.2026, 13:00 Uhr

Folsäuresupplementation mit erhöhtem Krebsrisiko assoziiert

Zwei aktuelle norwegische Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen der langfristigen Folsäurezufuhr und einer erhöhten Krebsinzidenz hin. Sollte dieses Ergebnis in weiteren Untersuchungen bestätigt werden, muss eine Anreicherung von Folaten in Lebensmitteln – wie bereits in einigen Ländern praktiziert – überdacht werden.Show more
Folsäure
06.01.2010, 23:00 Uhr
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Kontroverse Diskussion zur HIV-Postexpositionsprophylaxe

Weltweit sind mehr als 33 Millionen Menschen HIV-infiziert; 7400 infizieren sich an jedem Tag. Die Zahl der Neuinfektionen ist in den letzten Jahren allerdings gesunken. In Deutschland betrug die Zahl der Menschen, die mit HIV/Aids leben, Ende 2008 zwischen 64.000 und 70.000. Die HIV-Postexpositionsprophylaxe (HIV-PEP), die "Pille danach", senkt das Infektionsrisiko nach Kontakt mit dem Virus. Die Anwendung dieser Kombination verschiedener antiviraler Medikamente nach möglicher HIV-Exposition ist aber nicht unumstritten [1].Show more
Infektionskrankheiten
06.01.2010, 23:00 Uhr

Schwache Daten für Neuraminidasehemmer

Eine aktuelle Metaanalyse bescheinigt Neuraminidasehemmern nur eine begrenzte Effektivität bezüglich der Influenzasymptome. Im Zusammenhang mit dieser Metaanalyse wurde zwischen dem Tamiflu® -Hersteller Roche und den Autoren des Cochrane-Reviews eine kontroverse Diskussion um die Offenlegung von Studiendaten geführt. Kommentatoren fordern einen transparenten Umgang mit Studienunterlagen.Show more
Metaanalyse
16.12.2009, 23:00 Uhr
mehr

Fortschritt bei der Behandlung von Vorhofflimmern

Das Antiarrhythmikum Dronedaron wurde Ende November zugelassen und wird als Multaq® 400 mg Tabletten ab Januar 2010 verfügbar sein. Es ist angezeigt bei erwachsenen, klinisch stabilen Patienten mit nicht-permanentem Vorhofflimmern, um das Wiederauftreten von Vorhofflimmern zu verhindern oder die ventrikuläre Herzfrequenz zu senken. Es ist das einzige Antiarrhythmikum, das bei Vorhofflimmer-Patienten nachweislich zu einer deutlichen Abnahme von kardiovaskulärbedingten Krankenhausaufenthalten oder Todesfällen führt.Show more
Dronedaron
16.12.2009, 23:00 Uhr

Sulfonylharnstoffe erhöhen Mortalität

Die tägliche "Zuckertablette" ist nicht so harmlos wie ihre Bezeichnung im Volksmund suggeriert. Das kardiovaskuläre Risikoprofil oraler Antidiabetika birgt noch offene Fragen. Eine retrospektive Kohortestudie des Imperial College of London stellte sich der Aufgabe, Mortalität, kongestive Herzinsuffizienz und die Zahl der Herzinfarkte unter oralen Antidiabetika zu untersuchen. Die Ergebnisse könnten lang gehegte Therapiegewohnheiten ändern – zum Wohle der Patienten.Show more
Orale Antidiabetika
16.12.2009, 23:00 Uhr
mehr

Deutlich mehr Infektionen auf Intensivstationen

Trotz aller Bemühungen zur Eindämmung nosokomialer Infektionen hat sich die Zahl der infizierten Patienten auf Intensivstationen weiter erhöht. Das ergab die bislang weltweit größte Studie, deren Ergebnisse jetzt im US-amerikanischen Fachjournal JAMA veröffentlicht wurden [1]. Von den mehr als 14.000 Patienten, zu denen Angaben gemacht wurden, litten etwa die Hälfte an einer Infektion, deutlich mehr als 1995. Seinerzeit wurde von weniger als 45% Infizierten berichtet. Auch das Erregerspektrum hat sich in diesem Zeitraum erheblich verändert.Show more
Nosokomiale Infektionen
16.12.2009, 23:00 Uhr

Schmerzreduktion verbessert Therapieerfolg

Schmerzen im Rahmen einer Depression verringern die Chance, die Erkrankung insgesamt erfolgreich behandeln zu können. Umgekehrt steigt die Wahrscheinlichkeit für einen langfristigen Therapieerfolg, wenn komorbide Schmerzen frühzeitig auf eine Behandlung ansprechen. Der duale Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Duloxetin (Cymbalta®) erweist sich gerade im Hinblick auf eine frühe Schmerzreduktion als wirksam und verbessert damit die Aussichten auf eine erfolgreiche Depressionstherapie mit anhaltender Remission.Show more
Depressionen
16.12.2009, 23:00 Uhr

BfArM will Datenlage prüfen

Es ist unbestritten, dass bei systemischer Anwendung von Diclofenac Leberschäden auftreten können. In den USA muss nun auch bei topischen Diclofenac-haltigen Zubereitungen in den Produktinformationen auf das Risiko hingewiesen werden. In Deutschland wurde bislang keine Notwendigkeit gesehen, entsprechende Hinweise aufzunehmen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) teilte jedoch auf Anfrage mit, dass es vor dem Hintergrund der Maßnahmen in den USA prüfen werde, ob Einschränkungen der Anwendung topischer Diclofenac-haltiger Zubereitungen notwendig sind.Show more
Leberschäden unter topischem Diclofenac?
16.12.2009, 23:00 Uhr

Frühe Behandlung reduziert Risiken für Mutter und Kind

Die Folgen westlichen Lebenswandels machen auch vor Schwangerschaftsvorsorge und Kreißsaal nicht halt. Gestationsdiabetes ist ein international wachsendes Problem mit einer Häufigkeit zwischen 1 und 20% aller Schwangerschaften und ein Risikofaktor für eine Reihe von Komplikationen für Mutter und Kind. Der Grenzwert, ab dem eine mütterliche Glucoseintoleranz behandelt werden sollte, ist allerdings noch unklar. Eine randomisierte Studie untersuchte nun in den USA den Nutzen einer frühen Therapie des milden Gestationsdiabetes.Show more
Gestationsdiabetes
09.12.2009, 23:00 Uhr

Neuer aggressiver Salmonellen-Stamm in Afrika

Seit einigen Jahren wird aus Afrika über eine Erkrankung mit schweren Verläufen berichtet, deren eigentliche Ursache unbekannt war. Zunächst wurde vermutet, dass eine Immunschwäche der Patienten, die häufig HIV-infiziert waren oder an Malaria, Anämie oder Unterernährung litten, der Grund für diese schweren Erkrankungen ist. Wie eine Forschergruppe jetzt nachweisen konnte, ist es vielmehr zur Ausbreitung eines neuen Stamms von Salmonella typhimurium gekommen, der wie der Typhuserreger an den Menschen angepasst und gegen verschiedene Antibiotika resistent ist.Show more
Infektionskrankheiten
09.12.2009, 23:00 Uhr

Warnung vor Leberschäden auch bei Diclofenac-Gel

Mit einem Healthcare Professional Letter wurde in den USA darauf hingewiesen, dass die Fachinformationen aller Diclofenac-haltiger Produkte bezüglich möglicher Leberschäden aktualisiert worden sind. Aufgenommen wurden neue Warnhinweise und Anweisungen für die Durchführung von Leberfunktionstests während der Therapie. Diese Hinweise müssen auch bei topischen Diclofenac-haltigen Präparaten (diclofenac sodium topical gel 1%) aufgeführt werden.Show more
FDA
09.12.2009, 23:00 Uhr

Teratogenes Risiko von Valproinsäure beachten

Die FDA appelliert eindringlich an Ärzte, bei Verschreibung von Valproinsäure, Natriumvalproat und Divalproex Sodium das hohe teratogene Risiko in Form von Neuralrohr- und anderen Defekten bei Anwendung in der Schwangerschaft zu beachten. Frauen im gebärfähigen Alter müssen unbedingt über die Risiken aufgeklärt werden und auf einen effektiven Konzeptionsschutz achten.Show more
FDA-Appell
09.12.2009, 23:00 Uhr

Neue fachübergreifende S3-Leitlinie „Demenzen“

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) wurde eine neue S3-Leitlinie zu Demenzerkrankungen vorgestellt. S3 bezeichnet dabei die höchstmögliche Entwicklungsstufe einer derartigen Leitlinie. Das heißt, die darin enthaltenen Aussagen basieren auf systematischen Evidenz-Recherchen und einem Konsensprozess unter Beteiligung nahezu aller Gesellschaften und Verbände, die Demenzkranke behandeln und betreuen.Show more
Therapie von Demenzerkrankungen
09.12.2009, 23:00 Uhr

Neue Galenik für die Langzeittherapie

In der Behandlung der Schizophrenie stellt die Langzeittherapie eine besondere Herausforderung dar. Häufig kommt es zu folgenschweren Rückfällen. Sehr oft ist dafür mangelnde Compliance verantwortlich. Eine Option, die Einnahmetreue von Schizophrenie-Patienten zu verbessern, bietet die neue Formulierung des atypischen Neuroleptikums Olanzapin (ZypAdhera®) als Depot-Injektionssuspension, die ein Applikationsintervall von zwei oder vier Wochen ermöglicht.Show more
Schizophrenie
09.12.2009, 23:00 Uhr

„Synthetische Letalität“ durch PARP-Inhibitoren

Mithilfe eines neuen Wirkstoffs, der bei bestimmten Tumorzellen die DNA-Reparatur unterbindet, gesunde Zellen aber nicht tangiert, konnten in einer ersten klinischen Phase-I-Studie bemerkenswerte Ergebnisse festgestellt werden. So wurden mit dem PARP1-Inhibitor Olaparib bei austherapierten Patienten mit Mamma-, Ovarial- oder Prostatakarzinomen teilweise langfristige Remissionen erzielt.Show more
Neuer onkologischer Therapieansatz
09.12.2009, 23:00 Uhr

Erster elektronischer Injektor für die Interferon-beta-Therapie

Die Therapie der multiplen Sklerose mit Beta-Interferonen erfordert vom Patienten mehrmals wöchentliche Injektionen. Mit RebiSmart™ steht nun der erste elektronische Injektor zur Verfügung. Er soll die Selbstinjektion von Interferon beta-1a erleichtern und die für die Dauertherapie notwendige Patientencompliance fördern.Show more
Multiple Sklerose
02.12.2009, 23:00 Uhr

Dronedaron kontrolliert Herzrhythmus und -frequenz

Dronedaron (Multaq®) hat von der Europäischen Kommission die Zulassung für Patienten mit Vorhofflimmern erhalten, nachdem im September eine positive Empfehlung ausgesprochen wurde. Dronedaron ist angezeigt bei erwachsenen, klinisch stabilen Patienten mit nicht-permanentem Vorhofflimmern, um das Wiederauftreten von Vorhofflimmern zu verhindern oder die ventrikuläre Herzfrequenz zu senken. Die Einführung soll im Januar 2010 erfolgen.Show more
Neues Antiarrhythmikum
02.12.2009, 23:00 Uhr

Periphere arterielle Verschlusskrankheit - Pathogenese und Symptome

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) beschreibt in Analogie zur Schädigung der Gehirnarterien die Atherosklerose in den Extremitätenarterien, überwiegend in den Beinen und im Becken. Im Endstadium kommt es zu erheblichen Einschränkungen des Gehens und einer deutlichen Verkürzung der Lebenserwartung. Die pAVK ist mit einem hohen Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall verbunden und muss genauso intensiv wie diese Organischämien behandelt werden.Show more
02.12.2009, 23:00 Uhr

Periphere arterielle Verschlusskrankheit - Die Pharmakotherapie

Show more
02.12.2009, 23:00 Uhr

Herstellung rekombinanter therapeutischer Proteine

"The process is the product". Mit diesem Schlagwort kann die Besonderheit eines Biopharmazeutikums charakterisiert werden, dessen biologische und klinische Qualität wesentlich von seinen Herstellungs- und Reinigungsverfahren abhängt. Um Wirksamkeit, Sicherheit und Reinheit zu gewährleisten, sind neben kontinuierlichen Kontrollen spezifizierte und reproduzierbare Prozessabläufe erforderlich.Show more
Biopharmazeutika
02.12.2009, 23:00 Uhr

Moderne Immunsuppressiva bei überschießender Reaktion

Bei Autoimmunerkrankungen wie etwa Psoriasis, rheumatoider Arthritis oder multipler Sklerose liegt eine fehlerhafte Regulierung des Immunsystems vor, was sich in chronischen Entzündungen und degenerativen, destruktiven Prozessen niederschlägt. Einblicke in die Pathophysiologie der zugrunde liegenden Vorgänge haben zu neuen Therapieansätzen geführt, die beim diesjährigen Heidelberger Herbstkongress der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg vorgestellt wurden.Show more
Immunologie
02.12.2009, 23:00 Uhr

Periphere arterielle Verschlusskrankheit - Auf einen Blick

02.12.2009, 23:00 Uhr

Periphere arterielle Verschlusskrankheit - Go and stop

Eine Arteriosklerose schädigt nicht nur Gefäße in Herz und Gehirn, sondern in besonderer Weise auch die Arterien der Extremitäten. Nach den Erkrankungen des Herzens und dem Schlaganfall steht daher in dieser Folge die periphere arterielle Verschlusskrankheit – pAVK– im Focus. Bekannt ist vor allem die "Schaufenster"-Krankheit, also die pAVK der Beine. Sie ist derart schmerzhaft, dass die Betroffenen immer wieder gezwungen sind, stehen zu bleiben. Mit diesem Beitrag schließt der erste Teil von Pharmako-logisch! zur Pharmakotherapie der kardio-neuro-vaskulären Krankheiten und des metabolischen Syndroms. | Von Prof. Dr. med. Thomas HerdegenShow more
02.12.2009, 23:00 Uhr

Plerixafor mobilisiert hämatopoetische Stammzellen

Plerixafor (Mozobil®) soll in Kombination mit dem Granulozyten-Kolonie-stimulierenden Faktor (G-CSF) die Mobilisierung von hämatopoetischen Stammzellen in das periphere Blut verbessern, damit diese entnommen und anschließend autolog transplantiert werden können, wenn Patienten mit Lymphom und multiplem Myelom nicht ausreichend Stammzellen mobilisieren.Show more
CXCR4-Rezeptorantagonist
02.12.2009, 23:00 Uhr

Keine stärkere Sertralinwirkung durch Omega-3-Fettsäuren

Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) sind in der Behandlung von Depressionen seit vielen Jahren etabliert. Eine amerikanische Studie hat jetzt die Hypothese getestet, ob sich das Ansprechen auf den SSRI Sertralin durch die gleichzeitige Gabe von Omega-3-Fettsäuren noch verstärken lässt – jedoch ohne Erfolg.Show more
Therapie der Major Depression
02.12.2009, 23:00 Uhr

Periphere arterielle Verschlusskrankheit - Diagnose

02.12.2009, 23:00 Uhr

Sind Retroviren für chronische Müdigkeit verantwortlich?

Das chronische Müdigkeits- oder Erschöpfungssyndrom ist eine unscharf definierte Erkrankung, die neben der charakteristischen geistigen und körperlichen Erschöpfung eine spezifische Kombination weiterer Symptome zeigt. Dazu gehören z. B. Kopf-, Hals-, Gelenk- und Muskelschmerzen, aber auch Schlaf-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. US-Wissenschaftler haben jetzt für die überwiegende Mehrzahl der Patienten Antikörper gegen ein Retrovirus nachgewiesen. Zwei Drittel der Patienten waren mit dem Virus infiziert.Show more
Chronisches Erschöpfungssyndrom
02.12.2009, 23:00 Uhr

Periphere arterielle Verschlusskrankheit - Der klinische Fall

02.12.2009, 23:00 Uhr

Der Schlaganfall - Die Pathophysiologie

Jährlich erleiden in Deutschland 200.000 Menschen ihren ersten Schlaganfall. Insgesamt sind in Deutschland etwa eine Million Menschen von den Folgen betroffen, die meisten von ihnen sind älter als 65 Jahre. Im höheren Lebensalter sind die Gefäßschäden vermehrt und die regenerativen und neuroplastischen Fähigkeiten des Gehirns eingeschränkt. Mit über 65.000 Todesfällen belegt der Schlaganfall Platz 3 der deutschen Todesursachenstatistik (2006). Männer sind um 30% häufiger betroffen als Frauen. Ab dem 85. Lebensjahr überwiegt die Sterblichkeit bei Frauen.Show more
25.11.2009, 23:00 Uhr
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