Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Alzheimer-Patienten droht Überdosierung bei altem Dosierungsschema
Memantin-Lösung mit Dosierpumpe
20.10.2010, 22:00 Uhr
Verhaltenstherapie hilft, Stärken und Schwächen zu erkennen
Bei erwachsenen ADHS-Patienten kann eine Verhaltenstherapie sinnvoll sein und pharmakotherapie-resistente Symptome lindern. Einer aktuellen Studie zufolge führen der bewusste Umgang mit der Erkrankung und das Erlernen von Strategien zur Problemlösung bei zwei Drittel der Patienten zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden.Show moreADHS bei Erwachsenen
20.10.2010, 22:00 Uhr
Antihypertensive Prinzipien, die sich in einer Fixkombi ergänzen
Die neue Fixkombination Twynsta® enthält den Angiotensinrezeptorblocker Telmisartan und den Calciumkanalblocker Amlodipin. Die Fixkombination ist von der EMA zugelassen für die Behandlung der essenziellen Hypertonie bei erwachsenen Patienten, deren Blutdruck durch eine Therapie mit Amlodipin nicht ausreichend kontrolliert werden kann, sowie als Ersatztherapie für Erwachsene, die Telmisartan und Amlodipin bislang in separater Darreichung in der gleichen Dosierung erhalten.Show moreEssenzielle Hypertonie
20.10.2010, 22:00 Uhr
Probleme durch niedrigen Testosteronspiegel
Testosteronmangel führt zu erektiler Dysfunktion, Libidoverlust und erhöhter Depressivität. Dieser Zusammenhang ist seit Langem bekannt. Niedrige Testosteronwerte sind aber auch mit zahlreichen anderen Erkrankungen älterer Männer assoziiert. Auf dem Jahreskongress Männergesundheit 2010 wurden die Ergebnisse unterschiedlicher Studien jetzt vorgestellt: Auch Typ-2-Diabetes, verminderte Knochendichte, metabolisches Syndrom und Übergewicht sind mit einem Testosteronmangel verbunden. Letztlich führt dieser auch zu einer signifikanten Minderung der Lebenserwartung.Show moreTestosteronmangel
20.10.2010, 22:00 Uhr
Tetravalenter Meningokokken-Konjugatimpfstoff schützt
Seit gegen Haemophilus influenzae Typ B und Pneumokokken geimpft wird, sind bakterielle Meningitiden und Blutvergiftungen seltener. Der Fokus richtet sich nun auf die Meningokokken. Ein Konjugatimpfstoff gegen Serotyp C steht bereits seit einiger Zeit zur Verfügung. Mit einem neuen tetravalenten Konjugatimpfstoff ist nun Schutz vor den Serotypen A, W-135 und Y möglich. Neisseria meningitides bereitet den Vakzinologen aber nach wie vor Kopfzerbrechen. Denn die Suche nach einer Vakzine gegen den häufigen Serotyp B verläuft bislang erfolglos.Show moreMeningokokkenimpfung
13.10.2010, 22:00 Uhr
Auszeichnung für Mifarmutid
Das Orphan Drug Mifamurtid (Mepact®) erhielt den 16. PZ Innovationspreis. Mit dem Immunmodulator ist 2010 erstmals seit über 20 Jahren ein neues Medikament zur Behandlung des Osteosarkoms bei Kindern und Jugendlichen auf den deutschen Markt gekommen. Dieser Knochentumor, der oftmals einen tödlichen Verlauf nimmt, ist selten. Daher hat Mifamurtid den Status eines Orphan-Arzneimittels erhalten. Die Zusatztherapie mit Mifamurtid konnte in einer klinischen Studie die Gesamtüberlebensrate der jungen Patienten deutlich erhöhen.Show moreOrphan drug
13.10.2010, 22:00 Uhr
Therapie ist abhängig vom individuellen Leidensdruck
Patienten mit Restless-legs-Syndrom berichten von einem quälenden Bewegungsdrang, der erholsamen Schlaf unmöglich macht. Bei starker Beeinträchtigung der Lebensqualität stehen verschiedene Medikamente zur Linderung der Symptome zur Verfügung. Vor allem kommen dopaminerge Substanzen zum Einsatz.Show moreRestless-legs-Syndrom
13.10.2010, 22:00 Uhr
Innovative Krebsmedikamente bis ins hohe Alter?
Zwei Drittel der Krebspatienten sind bereits im Rentenalter, wenn sie von ihrer Krebserkrankung erfahren. Infolge der weiter steigenden Lebenserwartung, aber auch dank der Fortschritte in der Krebstherapie, steigt die Zahl der Krebspatienten kontinuierlich an. Ist damit die stille Rationierung innovativer Behandlungsansätze bei älteren Menschen unausweichlich? Oder droht gar der Kollaps des Gesundheitssystems, das die weiter steigenden Kosten nicht mehr zu bewältigen vermag? Fragen, die von Experten bei einem Hintergrundgespräch diskutiert wurden.Show moreGeriatrische Onkologie
13.10.2010, 22:00 Uhr
Velaglucerase alfa zur Langzeit-Enzymersatztherapie
Velaglucerase alfa (Vpriv® , ausgesprochen: wie:priv) ist ein neues Enzym zur Langzeit-Enzymersatztherapie bei Patienten mit Gaucher-Krankheit des Typs 1. Velaglucerase alfa ergänzt oder ersetzt Beta-Glucocerebrosidase, das Enzym, das als Katalysator für die Hydrolyse von Glucocerebrosiden zu Glucose und Ceramid im Lysosom fungiert. So wird die akkumulierte Menge Glucocerebrosiden reduziert und die Pathophysiologie der Gaucher-Krankheit korrigiert.Show moreGaucher-Krankheit
13.10.2010, 22:00 Uhr
Neues Atypikum Asenapin
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Asenapin Sublingualtabletten (Sycrest®) für die Behandlung von mittelstark bis stark ausgeprägten manischen Episoden in Zusammenhang mit einer Bipolar-I-Störung bei Erwachsenen erteilt. Am 1. September 2010 erteilte die Europäische Kommission dem Unternehmen N.V. Organon eine Genehmigung für das Inverkehrbringen von Asenapin in der gesamten Europäischen Union.Show moreBipolar-I-Störung
13.10.2010, 22:00 Uhr
Neues Analgetikum Tapentadol
Tapentadol ist ein neuartiges, zentral wirksames Opioid-Analgetikum, das seit 2009 in den USA in schnell freisetzender Formulierung (NucyntaTM) zur Akutschmerz-Therapie zugelassen ist. In Deutschland steht eine retardierte Form (Palexia® retard) zur Behandlung starker chronischer Schmerzen bei Erwachsenen zur Verfügung. Tapentadol hat sich in Studien sowohl bei nozizeptiven als auch neuropathischen Schmerzen als wirksam und gut verträglich erwiesen.Show moreTherapie starker Schmerzen
06.10.2010, 22:00 Uhr
Auf dem Prüfstand: adjuvierter Influenzaimpfstoff für Kinder
Der hohe Anteil an Influenzafällen bei Kindern in der letzten Influenza-Saison hat die Diskussion um eine Grippeimpfung für diese Altersgruppe neu entfacht. Zumal erkrankte Kinder neben Senioren am häufigsten deswegen hospitalisiert werden. Noch steht für diese Altersgruppe allerdings kein ausreichend immunogener Impfstoff zur Verfügung. Mit einem Adjuvans lässt sich die Wirkung steigern. Studien zeigen nun, dass ein adjuvierter Impfstoff sicher und verträglich ist.Show moreGrippeimpfung
06.10.2010, 22:00 Uhr
Nilotinib auch zur Erst-Linien-Therapie empfohlen
Der CHMP der europäischen Arzneimittelagentur hat jetzt eine positive Empfehlung zur EU-weiten Zulassung von Nilotinib (Tasigna®) für die Therapie erwachsener Patienten mit neu diagnostizierter Philadelphia-Chromosom-positiver chronischer myeloischer Leukämie (Ph+ CML) in der chronischen Phase abgegeben. Die EU-Kommission folgt üblicherweise den Empfehlungen des Ausschusses für Humanarzneimittel und trifft ihre Entscheidung innerhalb von drei Monaten nach dessen Empfehlung.Show moreChronisch myeloische Leukämie
06.10.2010, 22:00 Uhr
Chronische Schmerzen mit Tai Chi lindern?
Die im alten China entwickelte Kampfkunst Tai Chi, auch Tai Chi Chuan (andere Schreibweise: Taijiquan) oder chinesisches Schattenboxen genannt, wird im Fernen Osten seit mehreren Jahrhunderten praktiziert. Ein zwölfwöchiger Tai-Chi-Intensivkurs führte in einer kleinen randomisierten Studie bei Patienten mit Fibromyalgie zu signifikanten Verbesserungen in der Beweglichkeit und Lebensqualität.Show moreFibromyalgie
06.10.2010, 22:00 Uhr
Pharmakotherapie bei demenziellen Erkrankungen
Die pharmakologische Therapie aller demenziellen Syndrome ist symptomatisch und zielt auf eine allgemeine Verbesserung der Alltagskompetenz. Die tragende Rolle spielen die ChE-Inhibitoren, unterstützt von dem Neuroprotektivum Memantin. Die Komorbiditäten erfordern oft eine umfangreiche Pharmakotherapie, die besonders auf die zerebralen Funktionsein-schränkungen Rücksicht nehmen muss. So gilt es beispielsweise, Neuropharmaka mit einem anticholinergen Nebenwirkungspotenzial zu vermeiden.Show more06.10.2010, 22:00 Uhr
Fördern Statine den Abbau von Plaques bei Alzheimer?
Cholesterinsenker können vermutlich auch den Abbau gefährlicher Proteine im Gehirn beschleunigen. Das zeigt eine Studie der Universität Bonn, die jetzt im Journal of Biological Chemistry erschienen ist. Demnach sorgen Wirkstoffe aus der Gruppe der Statine dafür, dass Immunzellen im Gehirn vermehrt ein bestimmtes Enzym ausscheiden. Dieses Enzym kann, das Amyloid-beta-Peptid zerstören, das für den Tod der Nervenzellen bei Alzheimer verantwortlich sein soll. Show moreAus der Forschung
06.10.2010, 22:00 Uhr
Antidementiva
Krankheitsspezifische Ansätze zur Behandlung der Demenz bestehen in der Verstärkung der cholinergen Transmission sowie dem Einsatz von neuroprotektiven Wirkstoffen. Neuartige Ansätze, die aber noch zu keinen Zulassungen geführt haben, sind die frühe Unterdrückung der Amyloid-Aβ-Ablagerung und die spätere Hemmung der Neurofibrillenbildung. Für Nootropika fehlen Evidenz-basierte Daten.Show more06.10.2010, 22:00 Uhr

Auflösung der gewachsenen Hirnstrukturen
Die neuronalen Vernetzungen unseres Gehirns spiegeln unsere Lebensbiografie wider. Demenzielle Syndrome beruhen auf dem Zerfall der neuronalen Netze und damit unserer Persönlichkeit. Die vielschichtigen Prozesse der Neurodegeneration sind dabei noch unklar. Die Pharmakotherapie bewegt sich zwischen mäßigen – aber durchaus spürbaren – Effekten und schweren Nebenwirkungen, denn gerade Demenzpatienten reagieren sehr sensitiv auf neuropharmakologische Nebenwirkungen. | Von Thomas Herdegen
Demenz
06.10.2010, 22:00 Uhr
Keine Zulassung für Cladribin
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA (European Medicines Agency) hat jetzt eine negative Stellungnahme zum Antrag auf Marktzulassung für Cladribin-Tabletten als Therapie der schubförmigen multiplen Sklerose (MS) abgegeben. Darüber informierte die Merck KGaA. Das Purin-Analogon Cladribin wird bisher als Zytostatikum bei der Haarzell-Leukämie eingesetzt.Show moreMultiple Sklerose
06.10.2010, 22:00 Uhr
Vorbeugend cremen verhindert den Schub
Eine atopische Dermatitis entsteht, wenn Triggerfaktoren auf Risikogene treffen. Die erbliche Veranlagung begünstigt Störungen der Hautbarriere und der Immunität. Entsprechend mehrgleisig fährt die Therapie. Patienten mit mittleren und schweren Verläufen werden zunehmend "proaktiv", also vorbeugend behandelt, wie auf einer Fortbildungsveranstaltung für Dermatologen in München zu erfahren war. Sie bot ein Update der Pathophysiologie und der Therapie des atopischen Ekzems – und einen Blick in die Zukunft.Show moreAtopische Dermatitis
06.10.2010, 22:00 Uhr
Klinik und Pathogenese demenzieller Erkrankungen
Demenzielle Erkrankungen wie der Morbus Alzheimer umfassen einen komplexen Formenkreis von Krankheiten des höheren Alters, deren Hauptsymptom der Verlust von erworbenen (kognitiven, geistigen) Fähigkeiten ist. Sie können idiopathisch ohne erkennbare Ursache entstehen oder als Folge ischämischer Ereignisse bei vaskulären Störungen und auch im Zusammenhang mit einer Parkinson-Pathogenese auftreten. Das wesentliche pathologische Merkmal ist die Ablagerung von Amyloid aus Aβ-Peptiden und von Neurofibrillen aus hyperphosphoryliertem Tau, deren Auftreten mit der Degeneration von Nervengewebe verbunden ist. Die Diagnose wird hauptsächlich klinisch gestellt. Die Bestimmung von Biomarkern aus dem Liquor dient der Diagnosesicherung und Risikoabschätzung.Show more
06.10.2010, 22:00 Uhr
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