Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Orale Antikoagulanzien verbessern Schlaganfallprävention
Mit neuen Antikoagulanzien lassen sich hämodynamisch bedingte Schlaganfälle mit einem besseren Nutzen-Risiko-Verhältnis verhindern als bisher. Auch für Patienten, bei denen eine herkömmliche antikoagulativ wirksame Prophylaxe mit Vitamin-K-Antagonisten nicht infrage kommt, scheinen die neuen Substanzen einen Fortschritt zu bieten. So konnte mit dem Faktor-Xa-Inhibitor Apixaban gegenüber der bisherigen Dauerprophylaxe mit Thrombozytenaggregationshemmern das Schlaganfallrisiko um mehr als die Hälfte gesenkt werden. Der CHMP hat schon die Zulassungsempfehlung für Apixaban (Eliquis®) ausgesprochen.Show moreVorhofflimmern
23.03.2011, 23:00 Uhr
Schützen Cholesterinsenker vor Virusinfektionen?
Über den Zusammenhang zwischen menschlichem Immunsystem und einem möglicherweise veränderten Metabolismus nach einer viralen Infektion ist derzeit noch wenig bekannt. Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern hat jetzt bei der Bearbeitung dieser Fragestellung eine neue interessante Therapieoption entdeckt. Während die bislang verwendeten antiviralen Medikamente das Virus direkt angreifen und häufig Resistenzen die Folge sind, könnten Virusinfektionen künftig durch Präparate bekämpft werden, die auch den Cholesterinspiegel senken.Show moreAus der Forschung
16.03.2011, 23:00 Uhr
ASS und Ibuprofen schützen vor Darmkrebs
Wer längerfristig Entzündungshemmer wie ASS oder Ibuprofen einnimmt und dann an Darmkrebs erkrankt, hat ein um nahezu 20% verringertes Risiko, an seiner Krankheit zu versterben. Das berichten jetzt Wissenschaftler um Prof. Dr. Cornelia Ulrich vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), Heidelberg.Show moreTumorerkrankungen
16.03.2011, 23:00 Uhr
Lungenerkrankung im CT bei starken Rauchern erkennbar
Rauchen gilt als gesicherter Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen. Neben Lungenkrebs und Lungenemphysemen, Herzinfarkten und Herzgefäßerkrankungen sowie einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sind zahlreiche weitere Erkrankungen bekannt, die auf Tabakrauchen zurückzuführen sind. Eine neue Studie, die nach genetischen Risikofaktoren für die COPD sucht, konnte jetzt auch das häufige Vorkommen einer interstitiellen Lungenerkrankung bei vielen starken Rauchern durch hochauflösende Computertomografie (CT) zeigen.Show moreInterstitielle Lungenerkrankung
16.03.2011, 23:00 Uhr
Weniger Rezidive unter Fidaxomicin
In einer Phase-III-Studie erwies sich das neue Antibiotikum Fidaxomicin bei Clostridium-difficile-Infektionen als ebenso wirksam wie Vancomycin. Ferner kam es unter Fidaxomicin zu deutlich weniger Rezidiven als unter Vancomycin. Angesichts bislang unzureichender Therapiemöglichkeiten und steigender Inzidenz der Erkrankung sind dies interessante Ergebnisse.Show moreClostridium difficile
16.03.2011, 23:00 Uhr
Erhöhtes Hautkrebsrisiko unter topischem Tacrolimus
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) nimmt den Fall eines 43-jährigen Neurodermitis-Patienten zum Anlass, auf ein potenzielles Hautkrebsrisiko bei hochdosierter topischer Langzeitanwendung von Calcineurin-Inhibitoren wie Tacrolimus hinzuweisen. Bei dem Patienten wurde nach einer knapp dreijährigen Therapie mit Protopic® 0,03% Salbe eine multiple aktinische Keratose diagnostiziert.Show moreNeurodermitis
16.03.2011, 23:00 Uhr
Narkosemittel können der kindlichen Entwicklung schaden
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat erneut eine Expertentagung zur Sicherheit von Narkosemitteln bei der Behandlung von Kleinkindern anberaumt. Bereits 2007 hatte eine erste Tagung stattgefunden, nachdem tierexperimentelle Untersuchungen auf eine potenzielle Schädigung von Hirnzellen in der Entwicklungsphase des Gehirns durch Anästhetika hinwiesen. Die daraufhin durchgeführten Studien haben zwar noch keine eindeutigen Ergebnisse gezeigt, die FDA sah sich aufgrund der vorläufigen Daten jedoch genötigt, diese neue Tagung einzuberufen.Show moreAnästhetika
16.03.2011, 23:00 Uhr
Belimumab erfolgreich in Phase-III-Studie
Der vollhumane monoklonale Antikörper Belimumab ist eine neue Option für die Behandlung des systemischen Lupus erythematodes. In den USA ist er bereits für diese Indikation zugelassen (Handelsname: BenlystaTM), die europäische Zulassung wird demnächst erwartet. In einer kürzlich veröffentlichten Phase-III-Studie zeigte sich bei Patienten, die unter der systemischen Form dieser unheilbaren Autoimmunerkrankung leiden, ein gutes Ansprechen auf die Behandlung mit Belimumab.Show moreLupus erythematodes
16.03.2011, 23:00 Uhr
Umstrittene Studie zu Pankreatitis und Krebsrisiko
Eine Analyse von Daten des FDA-Nebenwirkungsregisters hatte den Verdacht erhärtet, dass eine Therapie des Typ-2-Diabetes mit den auch als Inkretinmimetika bezeichneten GLP-1-Analoga (z. B. Exenatid) sowie den DPP-4-Inhibitoren (z. B. Sitagliptin) nicht nur das Pankreatitis-Risiko erhöhen kann, sondern auch das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs und weitere Krebsarten. Doch die Studie ist höchst umstritten.Show moreGLP-1-Analoga und Gliptine
16.03.2011, 23:00 Uhr
Neues Sartan in den USA zugelassen
Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat den neuen Angiotensin-II-Rezeptorantagonist Azilsartan (vorgesehener Handelsname Edarbi ® ) zur Behandlung von Patienten mit Bluthochdruck zugelassen.
Show moreAngiotensin-II-Rezeptorantagonist
09.03.2011, 23:00 Uhr
Magnesiummangel unter PPI-Langzeitbehandlung
Protonenpumpeninhibitoren (PPI) wie Omeprazol, Esomeprazol, Pantoprazol, Lansoprazol und Rabeprazol können bei Langzeitbehandlung zu einem Magnesiummangel führen. Das Risiko steigt, wenn Protonenpumpenblocker mit weiteren, Magnesiumspiegel-senkenden Arzneistoffen eingesetzt werden. Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA rät dringend dazu, bei Dauertherapie mit Protonenpumpenblockern Magnesiumspiegel regelmäßig zu kontrollieren.Show moreProtonenpumpeninhibitoren
09.03.2011, 23:00 Uhr
Erhöht längere Einnahme das Risiko erektiler Dysfunktion?
Ein möglicher Zusammenhang der Beteiligung entzündlicher Prozesse bei der Entstehung einer erektilen Dysfunktion ist verschiedentlich diskutiert worden. Andererseits zeigte eine kleine frühere Studie aus Finnland, dass offensichtlich aber auch eine Korrelation zwischen einer längerfristigen Medikation mit nicht-steroidalen Antiphlogistika möglich ist. Diese Ergebnisse wurden jetzt nach der Auswertung der Patientendaten von über 80.000 Männern durch amerikanische Ärzten bestätigt.Show moreNicht-steroidale Antiphlogistika
09.03.2011, 23:00 Uhr
Ibuprofen senkt möglicherweise Risiko für Morbus Parkinson
Frühere Untersuchungen deuteten auf eine mögliche Senkung des Risikos für M. Parkinson durch nicht-steroidale Antiphlogistika hin. Eine jetzt veröffentlichte Auswertung von zwei prospektiven Studien mit insgesamt 136.000 Teilnehmern scheint diese Vermutung zu bestätigen. Sie weist auf einen Zusammenhang zwischen der Ibuprofen-Einnahme und dem Risiko einer Parkinsonerkrankung hin. Für Acetylsalicylsäure und andere NSAID konnte diese Korrelation nicht beobachtet werden.
Show moreEntzündungshemmer
09.03.2011, 23:00 Uhr
Hohe Cholesterol-Transportkapazität mindert Risiko
Informierte Patienten wissen: HDL-Cholesterol ist das "gute", LDL-Cholesterol dagegen das "böse Cholesterol". Denn Studien haben gezeigt, dass niedrige HDL-Spiegel das Risiko für koronare Ereignisse erhöhen können. Neue Untersuchungen zeigen komplexe Zusammenhänge: In einer Studie fand man einen inversen Zusammenhang zwischen dem Arteriosklerose-Risiko und der Cholesterol-Efflux-Kapazität der HDL. Patienten deren HDL besonders viel Cholesterol aus Lipid-beladenen Makrophagen abtransportieren konnten, waren besser geschützt – unabhängig von der Höhe ihrer HDL-Spiegel.Show moreHDL und Arteriosklerose-Risiko
09.03.2011, 23:00 Uhr
Pirfenidon bei idiopathischer Lungenfibrose
Das Biotechnologie-Unternehmen InterMune hat von der Europäischen Kommission die Zulassung für Pirfenidon (Esbriet ® ) erhalten. Pirfenidon ist zur Behandlung von Erwachsenen mit leichter bis mittelschwerer idiopathischer Lungenfibrose (idiopathic pulmonary fibrosis, IPF), einer fortschreitenden tödlichen Lungenerkrankung, indiziert, für die bisher keine zugelassene medikamentöse Therapie zur Verfügung stand.Show moreNeues Orphan Drug
09.03.2011, 23:00 Uhr
Rotavirus-Impfung halbiert Erkrankungszahlen in Sachsen
Bei Kindern unter einem Jahr senkt die Rotavirus-Schluckimpfung deutlich Erkrankungszahlen und Krankenhauseinweisungen durch Rotavirus-bedingte Gastroenteritiden. Dies zeigen aktuelle Daten aus Sachsen, wo die Rotavirus-Impfung seit 2008 offiziell empfohlen wird. Im ersten Impfjahr wurde noch eine höhere Gesamtinzidenz an Erkrankungen beobachtet. Ab dem zweiten Impfjahr profitieren alle Altersgruppen, am stärksten die jüngeren. Die Impfeffektivität korreliert mit der Durchimpfrate, die im Osten Deutschlands viel höher ist als im Westen.Show morePädiatrie
09.03.2011, 23:00 Uhr
Neuer Vorsitzender der STIKO
Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) wurde durch das Bundesgesundheitsministerium neu besetzt und hat einen neuen Vorsitzenden. Show moreStändige Impfkommission
09.03.2011, 23:00 Uhr
Eplerenon reduziert kardiovaskuläre Mortalität
Der Aldosteron-Antagonist Eplerenon (Inspra®) ist zur Behandlung der Herzinsuffizienz nach akutem Myokardinfarkt und als Co-Therapeutikum einer Standardtherapie bei Patienten mit einer linksventrikulären Dysfunktion zugelassen, um das Risiko der kardiovaskulären Mortalität und Morbidität zu verringern. In einer neuen Studie konnte nun ein positiver Effekt von Eplerenon bei Patienten mit leichter Herzinsuffizienzsymptomatik gezeigt werden.Show moreHerzinsuffizienz
02.03.2011, 23:00 Uhr

Schlafstörungen und Angst
Endlich wieder einmal gut und erholsam schlafen können, endlich die innere Unruhe und Angst verlieren – dafür werden millionenfach Schlaf- und Beruhigungsmittel verordnet. Dem legitimen Wunsch nach einer "Guten Nacht!" stehen die Gefahr von Medikamentenabhängigkeit und anderer Risiken entgegen, die eine längere Einnahme limitieren. Bei der Bewertung von Schlafstörungen ist zu beachten, dass es sich um wesentliche, behandlungsbedürftige Kofaktoren zahlreicher psychischer und organischer Krankheiten handeln kann. | Von Thomas Herdegen
Show morePharmako-Logisch!
02.03.2011, 23:00 Uhr
Nebenwirkungen und Arzneimittelinteraktionen
Die wirkungsstarken Hypnotika binden entweder an GABA-A- oder H1 -Rezeptoren, was Nebenwirkungen aus entsprechenden pharmakodynamischen Interaktionen und der Dämpfung der (Tages-)Aktivität erklärt. Gerade bei Patienten mit Schlaf- und Angststörungen muss darüber hinaus mit komplexen psychischen Reaktionen gerechnet werden. Rebound und Entzugssymptome erschweren das Absetzen. Das Risiko der Gewöhnung, die Entwicklung einer Abhängigkeit sowie die Sturzgefahr im Alter steigen mit der Verordnungsdauer. Trotzdem ist die Einnahme entsprechender Hypnotika über einen langen Zeitraum nicht immer zu vermeiden. Schließlich sind bei den Antidepressiva und Neuroleptika die bereits bekannten vegetativen Nebenwirkungen zu beachten.Show more
Schlafstörungen
02.03.2011, 23:00 Uhr
Wundermittel gegen Haarausfall?
Auch Stress wird als einer der möglichen Gründe für den Verlust des Haares immer wieder diskutiert. Eher zufällig haben US-Wissenschaftler während ihrer Untersuchungen zur Wirkung des Stresshormons Corticotropin (ACTH) und eines Antihormons bei gastrointestinalen Störungen, eine überraschende Entdeckung gemacht. Der synthetische Hemmstoff Astressin B erwies sich im Tierversuch als potentes, langfristig wirksames Haarwuchsmittel.Show moreAus der Forschung
02.03.2011, 23:00 Uhr
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