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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden

Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show more
arzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr

Genvariante führt zu Cortisonresistenz bei Asthmatherapie

Viele Asthmapatienten sprechen auf eine Cortisontherapie nur unzureichend oder gar nicht an. Bereits früher war eine familiäre Häufung dieser Cortisonresistenz nachgewiesen worden. Wissenschaftler haben jetzt eine Genvariante entdeckt, die die Wirkung inhalativer Steroide in der Asthmatherapie herabsetzt. Sie ist relativ häufig und mit einer verminderten Reaktion des FEV 1 auf die Steroidtherapie verbunden, erklärt allerdings nur einen begrenzten prozentualen Anteil von Cortisonresistenzen.Show more
Aus der Forschung
05.10.2011, 22:00 Uhr
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Hochrisikopatienten profitieren von Prophylaxe mit Posaconazol

Das Azol-Antimykotikum Posaconazol (Noxafil®) hat in der Prophylaxe invasiver Pilzinfektionen bei Patienten mit hämato-onkologischen Erkrankungen oder Immundefizienz einen festen Stellenwert. Neuste Studienergebnisse belegen die Wirksamkeit von Posaconazol in der neutropenischen Frühphase nach allogener Stammzelltransplantation.Show more
Invasive Mykosen
05.10.2011, 22:00 Uhr

Antirheumatika bei Remission absetzen?

Zu Beginn erscheint die langwirksame antirheumatische Therapie heute recht strukturiert. Bei jedem zweiten bis vierten Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) kommt die Krankheit unter der gegenwärtigen Therapie zum Stillstand. Und dann? Schreitet sie im Stillen fort? Sind dann hochpreisige Therapien noch gerechtfertigt? Bei welchen Patienten? Heikle Fragen zum Absetzen einer antirheumatischen Basistherapie diskutierten Rheumatologen auf ihrem diesjährigen Fachkongress.Show more
Rheumatoide Arthritis
28.09.2011, 22:00 Uhr
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Telaprevir als neue Therapieoption bei chronischer Hepatitis C zugelassen

Der orale Proteasehemmer Telaprevir (Incivo ®) ist in Kombination mit Peginterferon alfa und Ribavirin zur Behandlung der chronischen Hepatitis C vom Genotyp 1 bei erwachsenen Patienten mit kompensierter Lebererkrankung (einschließlich Zirrhose) indiziert.Show more
Neuer oraler HCV-Proteasehemmer
28.09.2011, 22:00 Uhr

Azithromycin beugt Exazerbationen vor

Eine langfristige Antibiotikatherapie mit Azithromycin beugt bei Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) erneuten Exazerbationen vor. Dieses Ergebnis einer aktuellen Studie ruft verhaltene Reaktionen hervor, da den Vorteilen auch unerwünschte Wirkungen und möglicherweise Resistenzentwicklungen gegenüberstehen.Show more
COPD
28.09.2011, 22:00 Uhr
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Leberschäden unter Orlistat im Fokus

Dass unter Orlistat Leberschäden auftreten können, war schon bei der Zulassung bekannt. Allerdings soll es sich um sehr seltene Ereignisse handeln. Ob diese vor dem Hintergrund der inzwischen gewonnenen Erkenntnisse zu einer neuen Nutzen-Risiko-Bewertung des Antiadipositums führen müssen, wird jetzt von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) überprüft.Show more
EMA
28.09.2011, 22:00 Uhr

Antikörper Teplizumab bei Typ-1-Diabetes

Der monoklonale Antikörper Teplizumab steht für ein neues Therapieprinzip bei Typ 1-Diabetes: Ziel ist es, T-Lymphozyten an der Zerstörung insulinproduzierender Betazellen zu hindern. Obwohl eine kürzlich im Lancet veröffentlichte Phase II/III-Studie den primären Endpunkt verfehlte, lassen nachträgliche Analysen darauf hoffen, dass bestimmte Patientengruppen von einer Behandlung profitieren können.Show more
Autoimmunerkrankungen
28.09.2011, 22:00 Uhr

Belimumab als Zusatztherapie bei Lupus erythematodes

Belimumab (Benlysta®) ist ein monoklonaler Antikörper, der die Immunabwehr hemmt. Er ist als Zusatztherapie bei erwachsenen Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) indiziert. Wegen des relativ geringen Nutzens und den potenziell gefährlichen Nebenwirkungen ist Belimumab vor allem für schwer Erkrankte geeignet.Show more
Neuer Monoklonaler Antikörper
28.09.2011, 22:00 Uhr

Beta-Blocker für Melanom-Patienten?

Der Nachweis von Noradrenalin-Rezeptoren auf der Oberfläche von Melanomzellen legte eine Stress-bedingte Wachstumsförderung durch Catecholaminen nahe. Eine Möglichkeit, die Überlebenszeit von Melanom-Patienten zu verlängern, wurde in einer Medikation mit Beta-Blockern gesehen. Eine retrospektive Auswertung des dänischen Krebsregisters zeigte jetzt tatsächlich eine deutlich reduzierte Sterblichkeit von Patienten, die mit Beta-Blockern behandelt worden waren.Show more
Onkologie
28.09.2011, 22:00 Uhr

Insulin-Spray bei Alzheimer-Demenz?

Die Schlüsselfunktion des Proteohormons Insulin besteht in einer Senkung der Blutzuckerkonzentration durch den Transport von Glucose aus dem Blutplasma vor allem in Leberund Muskelzellen. Aber auch Gehirnzellen besitzen Insulinrezeptoren, und durch die Aufnahme des Hormons könnte es zu einer verbesserten Glucoseverwertung und damit auch Verbesserung der kognitiven Funktion in geschädigten Arealen des Gehirns kommen. In einer Pilotstudie wurden jetzt tatsächlich Erfolge bei Patienten mit leichter Demenz verzeichnet.Show more
Aus der Forschung
28.09.2011, 22:00 Uhr

Medikamentöse Option bei tuberöser Sklerose

Everolimus ist unter der Bezeichnung Votubia® seit Kurzem zugelassen für die Therapie der tuberösen Sklerose, die mit subependymalen Riesenzellastrozytomen (SEGA) assoziiert ist. In der zulassungsrelevanten Phase-II-Studie konnte der mTOR-Inhibitor bei akzeptabler Verträglichkeit das SEGA-Volumen reduzieren. Erste Daten aus der Phase-III-Studie EXIST 1 zeigen ein vergleichbares Sicherheitsprofil.Show more
Neue Indikation für Everolimus
21.09.2011, 22:00 Uhr

Blockade von Neuropilin-2 verstärkt Strahlentherapie

Während das Prostatakarzinom in frühen Stadien als heilbar gilt, ist die Prognose mit weiterem Fortschreiten der Erkrankung schlecht. Durch die Kombination einer neuartigen molekularen Therapie mit der bereits seit Jahrzehnten etablierten Strahlentherapie wollen Forscher am Uniklinikum Dresden eine neue Behandlungsmethode entwickeln.Show more
Prostatakrebs
21.09.2011, 22:00 Uhr

Azithromycin-Gel zur Prophylaxe einer Borreliose

Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene bakterielle Infektionskrankheit in Europa. Unbehandelt kann die zunächst nur mit milden Symptomen verlaufende Erkrankung später zu schweren Komplikationen führen. Eine prophylaktische Therapie nach einem Zeckenstich erfolgt selten, da zur sicheren Eradikation eine zwei- bis dreiwöchige Einnahme geeigneter Antibiotika notwendig ist. Münchener Wissenschaftler haben in tierexperimentellen Studien die Wirksamkeit eines Antibiotika-haltigen Gels nachgewiesen.Show more
Aus der Forschung
21.09.2011, 22:00 Uhr

FDA-Gutachter sprechen sich für Therapiepausen aus

Mögliche Nebenwirkungen einer Therapie unter Bisphosphonaten haben immer wieder zu Diskussionen geführt: Die Datenlage ist zum Teil widersprüchlich, auch größere Studien konnten nicht eindeutig Klarheit schaffen. Nach Ansicht der US-Arzneibehörde FDA sind die Risiken gegenüber der Hauptindikation, der Prävention von osteoporotischen Frakturen, von untergeordneter Bedeutung. Externe FDA-Gutachter sprachen sich jetzt allerdings mehrheitlich für klarere Regeln zur Dauer der Therapie und Therapiepausen (drug holidays) aus.Show more
Bisphosphonattherapie
21.09.2011, 22:00 Uhr

Bromfenac gegen postoperative Augenentzündungen

Bromfenac (Yellox®) ist ein neues nicht-steroidales Antiphlogistikum für die Augenheilkunde. Es wird nach einer Kataraktoperation eingesetzt, um postoperative Entzündungen zu behandeln. Wegen seiner hohen Lipophilie reicht eine zweimal tägliche Applikation aus.Show more
Neues Ophthalmikum
21.09.2011, 22:00 Uhr

Sind Paracetamol und Kombinationen zu gefährlich?

Was kann eine Selbstmedikation einer Osteoarthritis mit Paracetamol und Ibuprofen leisten, wie sind Kombinationen mit Ibuprofen einzustufen? Diesen Fragen wurde in einer randomisierten Studie von Doherty et al. [1] nachgegangen, die in der renommierten Zeitschrift Annals of the Rheumatic Diseases zusammen mit einem Editorial von Prof. Dr. Burkhard Hinz, Rostock und Prof. Dr. Dr. Kay Brune publiziert worden ist. Das Ergebnis wird unterschiedlich interpretiert. Ein Kommentar von Prof. Dr. Thomas Herdegen, Kiel, in DAZ Nr. 34/2011 haben Brune und Hinz zu einer Replik veranlasst (s. unten).Show more
Analgetika in der Selbstmedikation
21.09.2011, 22:00 Uhr

Die optimale Balance finden

Auf dem Indikationsgebiet der oralen Antikoagulation ist einiges in Bewegung. Zurzeit wird mit Edoxaban ein weiterer oraler Gerinnungshemmer in umfangreichen Studien getestet. In Japan ist der Wirkstoff unter dem Handelsnamen Lixiana® bereits zur Prävention venöser Thromboembolien (VTE) nach orthopädischen Operationen zugelassen. Das laufende weltweite klinische Entwicklungsprogramm für Edoxaban konzentriert sich auf mehrere Indikationen; neben der Behandlung und Prävention rezidivierender VTE gehört dazu auch die Vermeidung von Schlaganfällen bei Patienten mit Vorhofflimmern.Show more
Orale Antikoagulanzien
21.09.2011, 22:00 Uhr

Anabol und antiresorptiv – kombiniert oder sequenziell?

Spezifische Monotherapien in der Osteoporosebehandlung senken nicht-vertebrale Frakturen um 20 bis 30% gegenüber Placebo, Wirbelkörperbrüche um bis zu 70%. Der absolute Rückgang der Frakturrate ist noch keineswegs befriedigend. Offene Fragen betreffen immer wieder die Therapiedauer und die sinnvolle Abfolge der verschiedenen Medikationen. Mangels Evidenz machen die Leitlinien hierzu kaum Angaben. Bei der diesjährigen Osteologietagung in Fürth fassten Experten das Wissen um Kombinations- und Sequenztherapien zusammen.Show more
Osteoporosetherapie
21.09.2011, 22:00 Uhr

Verdacht auf erhöhtes Fehlgeburtsrisiko erhärtet?

Die Einnahme nicht-steroidaler Antiphlogistika könnte das Risiko für eine Fehlgeburt erhöhen. Dies trifft besonders dann zu, wenn die schmerzstillenden Präparate in der Frühschwangerschaft eingenommen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine kanadische Studie nach der Auswertung der medizinischen Daten von mehr als 4700 Frauen, die innerhalb der ersten 20 Schwangerschaftswochen eine Fehlgeburt erlitten hatten. Eine Kausalität konnte nicht nachgewiesen werden, trotzdem wird der Verdacht eines grundsätzlichen Zusammenhangs zwischen der Medikation und einem erhöhten Fehlgeburtsrisiko erhärtet.Show more
Nicht-steroidale Antiphlogistika
14.09.2011, 22:00 Uhr

Frühe Therapie bringt Rheuma zum Stillstand

Die Einführung der Biologika gab der Rheumatologie einen mächtigen Schub: Remission ist für viele Patienten mit rheumatoider Arthritis, aber auch anderen rheumatischen Erkrankungen, in greifbare Nähe gerückt. Entscheidend für den Verlauf ihrer Krankheiten sind frühe Diagnose und Therapie. Bei einem differenzierten therapeutischen Vorgehen, unterstützt durch moderne Bildgebung, kann jeder zweite neu Erkrankte symptomfrei werden, erläuterten Rheumatologen auf ihrem diesjährigen Fachkongress.Show more
Rheumatologie
14.09.2011, 22:00 Uhr

Metaanalyse zur Therapie der akuten Phase

In einer Metaanalyse wurden Effektivität und Akzeptanz gebräuchlicher Wirkstoffe zur Therapie der akuten Manie ermittelt. Die Antipsychotika Risperidon, Olanzapin und Haloperidol schnitten dabei besser ab als der Stimmungsstabilisator Lithium. Dagegen wirkten die Antiepileptika Gabapentin, Lamotrigin und Topiramat bei akuter Manie nicht besser als Placebo.Show more
Bipolare Erkrankungen
14.09.2011, 22:00 Uhr

Crizotinib gegen Bronchialkarzinom

In den USA wurde jetzt Crizotinib (Xalkori®) von der FDA zur Therapie von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder bereits metastasiertem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) zugelassen.Show more
Personalisierte Medizin
14.09.2011, 22:00 Uhr

Abirateron zur Behandlung von Patienten mit Prostatakarzinom zugelassen

Die Europäische Kommission hat Abirateronacetat (Zytiga®) nach einem beschleunigten Verfahren zugelassen. Abirateron ist ein einmal täglich oral zu verabreichender Inhibitor der Androgenbiosynthese, der in Kombination mit Prednison oder Prednisolon zur Behandlung von metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs (mCRPC) bei Männern mit fortgeschrittener Erkrankung oder nach einer Chemotherapie auf Docetaxel-Basis zugelassen wurde.Show more
Neuer Testosteronblocker
14.09.2011, 22:00 Uhr

Verbesserung der Gehfähigkeit mit Fampridin

Einschränkungen der Gehfähigkeit gehören für Patienten mit multipler Sklerose zu den größten Belastungen. Mit dem Kaliumkanal-Inhibitor Fampridin (Fampyra®) steht für die Betroffenen seit September die erste zugelassene medikamentöse Therapie zur Verbesserung der Gehfähigkeit zur Verfügung.Show more
Multiple Sklerose
14.09.2011, 22:00 Uhr

Darmbakterien fördern Übergewicht

Dass die Neigung zu Übergewicht und die Zusammensetzung der Darmflora zusammenhängen könnten, zeigt eine neue Studie aus den USA. Demnach könnte die häufige Anwendung von Antibiotika einer der vielen Faktoren sein, warum Übergewicht in vielen Industrieländern immer weiter zunimmt.Show more
Mikrobiologie
07.09.2011, 22:00 Uhr

Pirfenidon verlangsamt die Abnahme der Lungenfunktion

Eine kausale Therapie der idiopathischen Lungenfibrose ist derzeit nicht in Sicht. Ein möglicher Lichtblick ist das Orphan Drug Pirfenidon (Esbriet®), dem in zwei Phase-III-Studien ein klinischer Benefit zugesprochen wurde.Show more
Idiopathische Lungenfibrose
07.09.2011, 22:00 Uhr

Exenatid zur einmal wöchentlichen Applikation eingeführt

Seit 1. September 2011 ist der langwirksame GLP-1-Rezeptor-Agonist Exenatide 1 x wöchentlich (Bydureon ® ) in Deutschland erhältlich, wie Lilly Deutschland mitteilte. Es ist das erste Antidiabetikum, das nur noch einmal wöchentlich verabreicht werden muss.Show more
Langwirksamer GLP-1-Rezeptor-Agonist
07.09.2011, 22:00 Uhr

Dysmenorrhö oder Dysurie – Zeichen einer Endometriose

Endometrioseherde können fast überall sitzen: Im Peritoneum, auf den Ovarien oder auch im Rektum. Sie bereiten Schmerzen, schränken die Lebensqualität massiv ein und sind eine der häufigsten Ursache für Sterilität. Trotzdem dauert es im Mittel sechs Jahre bis die Diagnose "Endometriose" gestellt wird. Je nach Lokalisation und Schweregrad stehen dann hormonelle und operative Therapieoptionen zur Verfügung. Die beste medizinische Versorgung ist aufgrund der interdisziplinären Zusammenarbeit in einem Endometriosezentrum gewährleistet.Show more
Frauen im gebärfähigen Alter
07.09.2011, 22:00 Uhr

Neues Virostatikum Letermovir

Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat jetzt für das Virostatikum Letermovir den Fast-track-Status für eine beschleunigte Zulassung gewährt. Letermovir wird von der AiCuris GmbH in Wuppertal zur Behandlung des Humanen Cytomegalievirus (HCMV) entwickelt und befindet sich derzeit in Phase II der klinischen Prüfung.Show more
In der Pipeline
07.09.2011, 22:00 Uhr
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