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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?

Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show more
arzneimittel-und-therapie
pharmazie
Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr

Arzneimittelsicherheit in der Onkologie

Komplexe Therapiepläne, eine Polymedikation und immer älter werdende Krebspatienten erschweren eine sichere Arzneimitteltherapie in der Onkologie. Daher sind Wege gesucht, die zu einer sicheren Pharmakotherapie führen. Prof. Dr. Ulrich Jaehde, Bonn, stellte beim 30. Deutschen Krebskongress in Berlin am 24. Februar 2012 ein Modell zur Verbesserung der Arzneimitteltherapie vor.

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14.03.2012, 23:00 Uhr
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Neuer Wirkstoff gegen feuchte Makuladegeneration

Das rekombinante Fusionsprotein Aflibercept (Eylea®) ist für die intravitreale Injektion bei der feuchten Form der altersbedingten Makuladegeneration von der australischen Therapeutic Goods Administration zugelassen worden. Empfohlen wird eine Dosierung von 2 mg pro Monat in den ersten drei Behandlungsmonaten, gefolgt von jeweils einer Injektion alle zwei Monate.

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14.03.2012, 23:00 Uhr

Vemurafenib bei Hautkrebs

Der BRAF-Inhibitor Vemurafenib (Zelboraf®) wurde am 17. Februar 2012 europaweit für die Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit einem nicht-resezierbaren oder metastasierten Melanom und einer BRAF-V600-Mutation zugelassen.Show more
07.03.2012, 23:00 Uhr
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Risiken von Hypnotika nicht unterschätzen

Eine Koinzidenz zwischen der Einnahme von Schlafmitteln und einem erhöhten Sterberisiko hatten bereits frühere Studien gezeigt. US-amerikanische Wissenschaftler haben jetzt die Daten von mehr als 10.500 Patienten ausgewertet, die über unterschiedliche Zeiträume unterschiedliche Mengen verschiedener Hypnotika erhalten hatten, und sie mit denen entsprechender Kontrollgruppen verglichen. Danach hatten die Patienten – abhängig von der Dosis – ein bis zu fünffach erhöhtes Sterberisiko. Auch das Risiko für eine Krebserkrankung war um 35% erhöht.Show more
07.03.2012, 23:00 Uhr

Eribulin zur Therapie des Mammakarzinoms

Seit Anfang 2011 ist Eribulin (Halaven®) zur Therapie des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinoms zugelassen. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AdkÄ) bewertete den Arzneistoff im Oktober 2011. Zwar werde in der Mono-Chemotherapie eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens beobachtet, die höhere Toxizität von Eribulin im Vergleich zu den Kontrollen relativiert diesen Vorteil jedoch.Show more
07.03.2012, 23:00 Uhr
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Können Statine die Entwicklung von Depressionen verhindern?

Zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen gehören Statine zu den häufig verwendeten Medikamenten. In einem Stufenplanverfahren hatte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vor etwa einem Jahr zur "Abwehr von Gefahren durch Arzneimittel, Stufe II" als Nebenwirkung von einigen Statinen auch Depressionen festgelegt. Eine deutsch-amerikanische Studie kommt jetzt zu einem unerwarteten Ergebnis. Patienten mit Herzerkrankungen, die Statine einnahmen, hatten ein niedrigeres Risiko für Depressionen als solche ohne Statine.Show more
07.03.2012, 23:00 Uhr

Verhüten mit dem Ring: Nur alle vier Wochen an Kontrazeption denken

"Pille" vergessen? Das passiert nicht selten, manchmal mit weitreichenden Folgen. Einfacher soll die konsequente Verhütung mit einem vaginalen Verhütungsring sein, wie er seit Mitte Februar von Pfizer unter dem Handelsnamen Circlet® angeboten wird. Zu Beginn des Zyklus für 21 Tage eingesetzt, macht er die tägliche Einnahme eines oralen Kontrazeptivums überflüssig. Neben einer hohen Compliance gibt es noch weitere Vorteile: Resorption und Wirkung sind unabhängig von Störungen des Magen-Darm-Trakts wie Erbrechen und Diarrhö.Show more
07.03.2012, 23:00 Uhr

Update für Statine

Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA fordert, sicherheitsrelevante Ergänzungen und Änderungen der Statin-Fachinformationen vorzunehmen [1]. Betroffen sind die Rubriken Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung. Vor dem Hintergrund der Myopathiegefahr wurden zudem in einer weiteren Sicherheitsmeldung neue Kontraindikationen und Dosisgrenzen bei bestimmten Kombinationstherapien erlassen [1, 2].Show more
07.03.2012, 23:00 Uhr

Endogene Lustsysteme

Die körpereigenen Opioid- und Cannabinoidsysteme gehören zu den wichtigsten Transmittersystemen unseres Nervensystems. Ihre Stimulation kann sowohl höchste Euphorie und Wohlbefinden auslösen als auch negative dysphorische Symptome. Dies erklärt das Suchtpotenzial, aber auch das negative Befinden, das im Entzug oder physiologischerweise ausgelöst werden kann. Die Opioid- bzw. die Heroin-Abhängigkeit ist die Domäne der Ersatztherapie mit Methadon und Buprenorphin. Bei Cannabinoidabhängigkeit gibt es keine spezifische Pharmakotherapie.Show more
29.02.2012, 23:00 Uhr

Was uns süchtig macht

In Deutschland leiden mehrere Millionen Menschen an einer Substanz-bezogenen Abhängigkeit oder ihren Folgen. Was treibt die Suchtmaschine in unserem Gehirn, dass sie unsere Persönlichkeit verändert, den Willen korrumpiert und das Leben vieler Menschen zerstört? Das Wissen um diese Kräfte öffnet einen freien Blick auf die Suchtkrankheiten und die notwendigen therapeutischen Konzepte sowie auf den Beratungsbedarf in der Apotheke.

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Pharmako-logisch!
29.02.2012, 23:00 Uhr

Wie entsteht Alzheimer?

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Altersforschung in Jena konnten die molekulare Struktur der E2-Untereinheit des Alzheimer-Proteins APP (Amyloid-Vorläufer- oder Precursor-Protein) aufklären. Sie entdeckten einen Bereich, der evolutionär stark konserviert ist, Metallionen fest bindet und sehr sensibel auf die Art des jeweils gebundenen Ions reagiert. Durch die Bindung kann wie mit einem Schalter zwischen verschiedenen Strukturen von APP hin und her geschaltet werden, um die Funktion zu regeln.

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29.02.2012, 23:00 Uhr

Suchtkrankheiten und ihre Therapie

Jede Substanz bzw. Droge hat einen spezifischen Suchtmechanismus, eine eigene Suchtdynamik und eigene Rückfallrisiken. Folgerichtig besitzt auch die Pharmakotherapie, die zur Unterstützung der tragenden Verhaltenstherapie eingesetzt wird, spezifische Ansatzpunkte. In der Apotheke muss beim Umgang mit Suchtkranken den begleitenden Organstörungen und Krankheiten besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.Show more
29.02.2012, 23:00 Uhr

Suchtkrankheiten

Freude und Frust zwischen Koksen und Fressen

Keine Sucht ohne Dopamin. Die Suchtstoffe Alkohol, Nicotin, Cocain oder Heroin und Verhaltenssüchte wie die Fress-Sucht missbrauchen alle das für unser Leben so wichtige dopaminerge Belohnungssystem und überheizen den Dampfkessel der Glückserwartung. In der Suchtkrankheit leiden die Abhängigen unter massivem Stress und dem Mangel an Wohlbefinden, das Leben ohne Droge wird unerträglich. Die Neurobiologie erklärt uns die Stoff-spezifischen Suchtdynamiken und schafft damit das Verständnis für medizinische Therapiehilfen sowie den Beratungsbedarf in der Apotheke.

Von Thomas Herdegen

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Pharmako-logisch!
29.02.2012, 23:00 Uhr

Teriflunomid senkt Schubrate bei MS

In einer Phase-III-Studie konnte durch den neuen Immunmodulator Teriflunomid die Schubrate bei Patienten mit multipler Sklerose um knapp ein Drittel gesenkt werden. Somit ist Teriflunomid ähnlich gut wirksam wie die Basistherapeutika Interferon und Glatiramer. Der Zulassungsantrag für Teriflunomid soll Anfang dieses Jahres bei der EMA eingereicht werden.

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29.02.2012, 23:00 Uhr

Impfrisiken bei Kombinationsimpfstoffen

Immer wieder kommt es zu Diskussionen, ob Kombinationsimpfstoffe das Immunsystem belasten. Tatsächlich sind nach der Impfung häufig relativ harmlose Nebenwirkungen zu beobachten, während Komplikationen eher selten sind. Nachdem es in der Vergangenheit verschiedene Meldungen zum Auftreten von Fieberkrämpfen nach einer Fünffachimpfung gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Polio und Haemophilus influenzae Typ b gegeben hatte, belegt jetzt eine dänische Studie diese Möglichkeit. Ein erhöhtes Epilepsierisiko konnte hingegen nicht nachgewiesen werden.

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29.02.2012, 23:00 Uhr

Glucosamin in Nahrungsergänzungsmitteln

Nahrungsergänzungsmittel, die Glucosamin enthalten, werden mit verschiedenen gesundheitsbezogenen Angaben (Health Claims) vertrieben. So sollen die Produkte nach Angaben der Hersteller zur Erhaltung der Beweglichkeit der Gelenke beitragen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist darauf hin, dass für Personen, die Cumarin-Antikoagulanzien zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen, diese Produkte mit gesundheitlichen Risiken verbunden sein können.

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29.02.2012, 23:00 Uhr

Apotheker können Fehlerrate von Hausärzten senken

Eine im Lancet veröffentlichte randomisierte Studie zeigt, dass die Beratung durch einen Apotheker die Fehlerrate von britischen Hausärzten bei Arzneimittelverordnungen deutlich senken kann. Ob sich solch eine Beratung durch Apotheker außerhalb der Studie flächendeckend realisieren lässt, wird allerdings bezweifelt: etwa ein Drittel aller angeschriebenen Praxen hatte im Vorfeld die Teilnahme an der Studie abgelehnt.

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29.02.2012, 23:00 Uhr

Palliativmedizinische Betreuung

"Neue Impulse in der Palliativmedizin" – unter diesem Motto stand eine Pressekonferenz der Deutschen Krebsgesellschaft am 22. Februar 2012 beim 30. Deutschen Krebskongress in Berlin. Die palliative Betreuung berücksichtigt frühzeitig die körperlichen, psychischen, spirituellen und sozialen Bedürfnisse eines wahrscheinlich nicht mehr heilbaren Patienten und kann so die Lebensqualität des Betroffenen verbessern.

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29.02.2012, 23:00 Uhr

Alltagssuchtmittel

Alkohol, Nicotin und Essen sind wesentliche und prägende Bestandteile unserer Lebenskultur. Ihre Akzeptanz erleichtert zum einen den Übergang vom kontrollierten Genuss zur Abhängigkeit, zum andern erschwert sie die Abstinenz bzw. provoziert Rückfalle. Daher sind bei diesen Abhängigkeiten Änderungen der sozialen Verhaltensmuster für die Therapie besonders wichtig.

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29.02.2012, 23:00 Uhr

Pharmako-logisch! – auf einen Blick

29.02.2012, 23:00 Uhr

Literaturverzeichnis: Pharmako-logisch! – Suchtkrankheiten

29.02.2012, 23:00 Uhr

Kurz gemeldet

Zulassung für Appetitzügler? | Zolmitriptan aus Verschreibungspflicht? | Zulassungserweiterung für Imatinib? | Vandetanib zugelassenShow more
29.02.2012, 23:00 Uhr

Die Suchtmaschine

Keine Sucht ohne Dopamin! Dopamin ist der Kraftstoff, der die Suchtmaschine antreibt. Dopamin schürt den Heizkessel der Erwartungen und setzt unser Wollen unter Dampf. Als "Triebwagen" saust die Suchtmaschine zwischen dem ventralen Tegmentum und dem Striatum, beschleunigt von Energiezufuhren aus dem limbischen und hypothalamischen System. Später entwickelt der Körper Gegenreaktionen, die noch mehr Konsum des Suchtstoffes anfordern, anderenfalls kommt es zu schwer erträglichen Entzugserscheinungen.

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29.02.2012, 23:00 Uhr

Risikofaktoren für Autoimmunerkrankungen

Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kamen, haben ein mehr als doppelt so hohes Risiko für einen Typ-1-Diabetes als Kinder, die spontan entbunden wurden. Eine Erklärung sehen die Forscher in der Tatsache, dass eine Entbindung per Kaiserschnitt die Zusammensetzung der kindlichen Darmflora verändert und damit die Entwicklung von Autoimmunität begünstigt.Show more
22.02.2012, 23:00 Uhr

In der Zukunft ohne Spritze?

Das Unternehmen MicroChips arbeitet an einem implantierbaren Chip, der Patienten die tägliche Routine der Medikamenteneinnahmen abnehmen soll. Dazu enthält die in den Körper eingebettete Elektronik Wirkstoffreservoirs, die nach Bedarf geleert werden können. Das System wurde erfolgreich mit Teriparatid an acht Osteoporosepatientinnen in Dänemark getestet und die Ergebnisse nun erstmals veröffentlicht .Show more
22.02.2012, 23:00 Uhr

Aktive Überwachung beim Prostatakarzinom

Beim frühen lokalen Prostatakarzinom kann eine aktive Surveillance durch 5-alpha-Reduktase-Inhibitoren unterstützt werden. So verzögerte einer aktuellen Studie zufolge die dreijährige Einnahme von Dutasterid die Tumorprogression bei Patienten mit einem lokalen Tumor der Low-risk-Gruppe.Show more
22.02.2012, 23:00 Uhr

EMA: Positives Nutzen-Risiko-Verhältnis von Orlistat

Das Antiadipositum Orlistat (Xenical®, 120 mg) wurde in Deutschland 1998 zugelassen. Seit 2009 ist auch ein nicht-verschreibungspflichtiges Präparat (alli®, 60 mg) im Handel. Nachdem mehr als 20 Verdachtsfälle einer Leberschädigung nach der Einnahme von Orlistat bekannt geworden waren, wurde im letzten Jahr eine entsprechende Überprüfung eingeleitet. Jetzt hat die EMA Orlistat ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis bestätigt. Allerdings sollen die Fachinformationen einheitlich einen Hinweis auf die Möglichkeit sehr seltener Leberschädigungen enthalten.Show more
22.02.2012, 23:00 Uhr

Kurz gemeldet

Aliskiren: Neue Kontraindikationen | Boceprevir und HIV-Medikation | Exenatid: Zulassungserweiterung empfohlen | Adalimumab: EMA empfiehlt Zulassungserweiterung | Stufenplanverfahren für ExcitalopramShow more
22.02.2012, 23:00 Uhr

Zweifel an Antibiotikatherapie

Bei einer akuten Rhinosinusitis kommt es zu einer Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis), der meist eine Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis) vorausgeht. Nur in etwa 10 bis 20% aller Fälle wird sie durch Bakterien verursacht, häufigste Ursache ist eine virale Infektion. Dennoch ist sie eine der häufigsten Gründe für den Einsatz von Antibiotika. Einen weiteren Beleg für den irrationalen Gebrauch dieser Arzneimittel zeigt jetzt eine randomisierte klinische US-Studie, die eine deutlich eingeschränkte Wirksamkeit bei akuter Rhinosinusitis unter einer Antibiotikatherapie aufzeigt.Show more
Zweifel an Antibiotikatherapie
22.02.2012, 23:00 Uhr
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