Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Anti-Osteoporotika
Wirkstoffe gegen den Knochenschwund
Zahlreiche Wirkstoffe können die Entstehung und den Verlauf einer Osteoporose günstig beeinflussen. Besonders vertebrale, also die Wirbelsäule betreffende Frakturen profitieren davon. Therapeutika der 1. Wahl sind die Bisphosphonate, die sich in Zukunft gegenüber RANKL-Antikörpern und Cathepsin-K-Inhibitoren bewähren müssen.Show more06.06.2012, 22:00 Uhr
Das Knochensystem: ein lebendiges Organ
Unser Knochensystem ist nicht starr, sondern ein höchst lebendiges Organ, das einem ständigen Umbau unterliegt. Der Knochen ist neben Körperstütze auch Sitz der Blutstammzellen, der wichtigste Speicher von Mineralstoffen sowie Ziel und/oder Quelle von Hormonen, Zytokinen und Akteuren des Intermediärstoffwechsels.Show more06.06.2012, 22:00 Uhr

Hautkrebs seltener unter Therapie mit NSAID? Fall-Kontroll-Studie mit überraschenden Ergebnissen
In Deutschland erkranken mehr als 170.000 Menschen jährlich an weißem Hautkrebs. Von etwa 24.000 Patienten, die am schwarzen Hautkrebs erkranken, sterben 3000 pro Jahr. Eine aktuelle dänische Fall-Kontroll-Studie, die die Verordnungsdaten von mehr als 18.500 Hautkrebspatienten auswertete, kommt zu unerwarteten Ergebnissen. Verglichen mit Kontrollen, bekamen Hautkrebspatienten seltener nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAID). Die Patienten mit Gelenkbeschwerden oder anderen Erkrankungen erhielten nicht-selektive NSAID oder selektive COX-2-Inhibitoren.Show more06.06.2012, 22:00 Uhr
Lebensqualität vor Blutzuckersenkung: Therapie beim hochalten Diabetiker individualisieren
Diabetische Therapie-Standards wie das Senken von Blutzucker und Körpergewicht können bei geriatrischen Patienten genau die falsche Therapie sein. Im Alter werden Erhalt von Lebensqualität und Wohlbefinden und die Ausdehnung der behinderungsfreien Lebenszeit wichtiger. An diesen übergeordneten Therapiezielen hat sich auch die Medikation zu orientieren.Show more06.06.2012, 22:00 Uhr
Nebenwirkungen und Arzneimittelinteraktionen
Generell sind Anti-Osteoporotika sichere Wirkstoffe mit einem geringen Potenzial für Arzneimittelinteraktionen. Alltagsrelevante Probleme sind Interaktionen mit Calcium-haltigen Wirkstoffen oder Calcium-haltiger Nahrung, Akute-Phase-Reaktionen bei Bisphosphonaten sowie Estrogen-vermittelte Effekte bei den SERM.Show more06.06.2012, 22:00 Uhr

Therapie der Mukoviszidose: Inhalation mit Mannitol verbessert die Lungenfunktion
Therapien, die die Abnahme der Lungenfunktion bei Mukoviszidose-Patienten hinauszögern, haben ganz wesentlich zu einem Anstieg der Lebenserwartung der Betroffenen geführt. Ein neuer Baustein im Bereich der Sekretolyse ist inhalatives Mannitol (Bronchitol®), das die Lungen-Clearance verbessert und ergänzend zur Standardtherapie eingesetzt werden kann.Show more06.06.2012, 22:00 Uhr
Verschreibungspflicht für Ketoprofen | Interleukin 7: Zulassungsempfehlung | Online-Datenbank zu Nebenwirkungen
Kurz gemeldet
06.06.2012, 22:00 Uhr
Hoher Blutzucker bei Pneumonie erhöht Sterberate
Auch milde akute Hyperglykämie ist gefährlich
Leicht erhöhte Blutzuckerwerte galten bislang als eher günstig für Patienten auf Intensivstationen, da man von einer Verbesserung der Glucoseverfügbarkeit für das Gehirn ausging. Die Auswertung der Daten einer multizentrischen prospektiven Kohortenstudie zeigt jetzt eine deutlich erhöhte Mortalität von Personen, die wegen einer ambulant erworbenen Pneumonie hospitalisiert wurden, auch wenn bei diesen nur milde oder moderate Erhöhungen des Blutzuckerwerte nachgewiesen wurden.Show more06.06.2012, 22:00 Uhr
Immuntherapie bei Darmkrebs: Phase-II-Studie zeigt erste positive Ergebnisse
Eine neue Immuntherapie mit dem Toll-like-Rezeptor-Agonisten MGN1703 richtet sich gegen tumorspezifische Antigene. Erste Ergebnisse zeigen bei vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs eine Verdoppelung des progressionsfreien Überlebens und eine Halbierung der Tumorprogression. Der DNA-basierte TLR9-Agonist soll das Immunsystem gegen tumorassoziierte Antigene aktivieren, indem es bei bestimmten Immunzellen auf verschiedene Rezeptoren, primär TLR9, abzielt.Show more30.05.2012, 22:00 Uhr
Mit Licht gegen lichtbedingte Hautveränderungen: Photodynamische Therapie aktinischer Keratosen
Es fällt zunächst kaum auf: Im Gesicht, auf dem Handrücken oder an anderen stark sonnenexponierten Stellen wird die Haut stellenweise rau und färbt sich rötlich-braun. Kein Grund zur Sorge, meinen viele, ein bisschen Creme drauf, dann geht das schon wieder weg. Diese Einstellung kann fatal sein, denn bei den Hautveränderungen handelt es sich um aktinische Keratosen. Sie werden – untherapiert – mit der Zeit größer und schmerzhaft, in 10% aller Fälle entwickelt sich aus ihnen ein maligner Hautkrebs. Werden die Hautveränderungen frühzeitig behandelt, so lassen sie sich in der Regel normalisieren. Eine Behandlungsoption ist die photodynamische Therapie.Show more30.05.2012, 22:00 Uhr
Fischöl für Dialysepatienten? Anwendung zum Thromboseschutz bei Gefäßprothesen
Für eine erfolgreiche Hämodialyse ist ein zuverlässiger Gefäßzugang unabdingbar. Jede der zurzeit eingesetzten Methoden hat Vor- und Nachteile. Bei Gefäßprothesen ist vor allem das hohe Thromboserisiko problematisch. Eine kanadische Studie hat untersucht, ob dieses durch die Einnahme von Fischölkapseln verringert werden kann.Show more30.05.2012, 22:00 Uhr

Schmerztherapie nach WHO
Im AMTS-Spezial werden ausgesuchte Arzneimitteltherapiesicherheits-Aspekte des jeweiligen Themengebietes vorgestellt. Dies beinhaltet zum Beispiel Informationen über risikobehaftete Wirkstoffe, Empfehlungen zur Vermeidung von gefährlichen Wirkstoff-Kombinationen oder Hinweise zu Patientenfaktoren wie Alter, Geschlecht oder eingeschränkten Organfunktionen, die berücksichtigt werden sollten.Show moreAMTS-Spezial
30.05.2012, 22:00 Uhr
Fidaxomicin bei Clostridium-difficile-Infektionen: Wirksam und verträglich wie Vancomycin
Infektionen mit Clostridium difficile gehören zu den häufigsten nosokomialen Infektionen. Eine internationale Studie unter Leitung von Wissenschaftlern der Universitätsklinik Köln zur Effektivität und Sicherheit der Antibiotika Fidaxomicin und Vancomycin bei der Behandlung von Patienten mit einer Clostridium-difficile-Infektion zeigt bei vergleichbarer Verträglichkeit einen dauerhafteren Behandlungserfolg mit dem Makrolidantibiotikum Fidaxomicin, der über den bislang üblichen Behandlungsstandard hinausgeht.Show more30.05.2012, 22:00 Uhr
Nutzenbewertung: Knackpunkt ist die Vergleichstherapie
Linagliptin in Deutschland vorerst nicht im Handel
Am 26. April, drei Tage nach Beginn der Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband zu Linagliptin (Trajenta®), ist der Zulassungsinhaber Boehringer Ingelheim aus den Verhandlungen ausgestiegen. Ein Erstattungspreis wie bei generischen Sulfonylharnstoffen im niedrigen zweistelligen Centbereich komme für das Unternehmen nicht infrage, sagten Firmenvertreter beim Kongress der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Stuttgart am 16. Mai. Das Unternehmen fordert vom G-BA eine "erneute und sachgerechte Nutzenbewertung".Show more30.05.2012, 22:00 Uhr

Metaanalyse zeigt klare Vorteile einer Primärprävention
Vor etwa einem Jahr empfahlen die Autoren eines Cochrane Reviews einen zurückhaltenden Einsatz von Statinen zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen. Jetzt zeigt eine aktuelle Metaanalyse, die die Daten von 27 Studien auswertete, überzeugende Vorteile einer Statintherapie zur Primärprävention bei Risikopatienten. Statine könnten das Risiko für hämorrhagische Schlaganfälle und Diabetes gering erhöhen, aber die klaren Vorteile überwiegen diese potenziellen Gefahren, so die Autoren. Die derzeitigen Leitlinien sollten daher geändert werden.Show moreStatintherapie auch bei Risikopatienten
23.05.2012, 22:00 Uhr
Neue Alternative beim fortgeschrittenen Blasenkarzinom
Radio-Chemotherapie besser als Bestrahlung allein
Die Kombination von Strahlen- und Chemotherapie verbessert die Prognose von Patienten mit fortgeschrittenem Blasenkarzinom deutlich. Wie eine aktuelle Studie aus England zeigt, können so Heilungsraten wie nach einer Zystektomie erzielt werden, ohne den Betroffenen dauerhaft zu belasten.Show more23.05.2012, 22:00 Uhr

Erstes Somatostatin-Analogon bei Morbus Cushing
Beim seltenen Morbus Cushing verursacht ein gutartiger Tumor eine ziemlich bösartige Krankheit. Entfernen kann das Hypophysenadenom, das zu Hypercortisolismus führt, der Chirurg nur manchmal. Und Medikamente gegen die Cortisol-Schwemme im Blut sind bislang alle off label. Jetzt wurde das Somatostatin-Analogon Pasireotid (Signifor®) zur Behandlung der Cushing-Krankheit zugelassen. Die Therapie funktioniert im Grunde, aber sie hat einen Haken.Show moreGegen die Cortisol-Flut im Blut
23.05.2012, 22:00 Uhr
Bei chronischer Obstipation ist adäquate Therapie Pflicht
Prucaloprid beschleunigt Darmpassage
Unter chronischer Obstipation leiden häufig ältere Menschen, Patienten mit metabolischen oder neurologischen Erkrankungen oder auch Schmerzpatienten, die Opioide erhalten. Sie müssen adäquat beraten und behandelt werden. Denn chronische Obstipation ist mehr als eine Befindlichkeitsstörung. Der Leidensdruck ist hoch, die Lebensqualität sinkt. Schlagen die üblichen Laxanzien fehl, steht mit dem ersten selektiven Serotonin-5-HT4 -Rezeptoragonisten Prucaloprid (Resolor®) eine weitere Therapieoption zur Verfügung, zumindest für Frauen.Show more23.05.2012, 22:00 Uhr
Keine Unterschiede bei Herzinsuffizienz-Patienten
Vieles spricht dafür, Herzinsuffizienz-Patienten kontinuierlich mit Antikoagulanzien zu behandeln, um thromboembolische Ereignisse zu verhindern. Nach den Ergebnissen der großangelegten WARCEF-Studie kommen dafür Acetylsalicylsäure (ASS) und Warfarin gleichermaßen infrage, da hinsichtlich der Reduktion des primären Studienendpunkts keine der beiden Substanzen überlegen war.Show moreASS und Warfarin gleichwertig
23.05.2012, 22:00 Uhr
Isotretinoin: Erhöhtes Risiko einer CED? | Kardiovaskuläres Risiko unter Azithromycin | Stufenplan für Alendronat-haltige Arzneimittel
Kurz gemeldet
23.05.2012, 22:00 Uhr
Erhöhtes Thromboserisiko nicht-oraler Kontrazeptiva
Höchstes Risiko bei Verhütungspflastern
Einige Studien haben bereits auf ein erhöhtes Thromboserisiko oraler Kontrazeptiva hingewiesen. Keine hat sich bisher mit dem Thromboserisiko nicht-oraler hormoneller Kontrazeptiva befasst. Eine dänische Datenbankanalyse wies nun für Anwenderinnen von transdermalen Pflastern bzw. Vaginalringen im Vergleich zu Frauen, die keine hormonelle Kontrazeption anwenden, auf ein 7,9- bzw. 6,5-fach höheres relatives Risiko für Thrombosen hin. Subkutane Implantate mit Progesteron steigerten das Risiko, während intrauterine Systeme mit Levonorgestrel nicht zu einem erhöhten Risiko führten, ja eventuell sogar vor Thrombosen schützen.Show more16.05.2012, 22:00 Uhr
Neuer Thrombinrezeptor-Antagonist in der Entwicklung
Vorapaxar zur Sekundärprävention?
Der neue Thrombinrezeptor-Antagonist Vorapaxar konnte in einer aktuellen Studie Herzinfarktpatienten zwar vor kardiovaskulären Komplikationen schützen, aber es wurde auch eine erhöhte Rate an leichten bis schweren Blutungen einschließlich intrakranieller Blutungen beobachtet.Show more16.05.2012, 22:00 Uhr
Alemtuzumab bei multipler Sklerose auf dem Prüfstand
Deutlich weniger Schübe als unter Betainterferon
Der monoklonale Antikörper Alemtuzumab, der sich gegen das Oberflächenantigen CD52 richtet, gilt als viel versprechende Therapieoption bei multipler Sklerose. Er wird derzeit in einem umfassenden Studienprogramm bei therapienaiven und therapieerfahrenen Patienten mit einem Betainterferon verglichen. Die bisher publizierten Daten zeigen bei nicht vorbehandelten Patienten eine Reduktion der Schubrate um etwa 70% und einen günstigen Effekt auf die Behinderungsprogression. Auch bereits vorbehandelte Patienten scheinen zu profitieren. Als Nebenwirkungen müssen neben Infekten Schilddrüsenfunktionsstörungen und eine idiopathische Thrombozytopenie im Auge behalten werden.Show more16.05.2012, 22:00 Uhr
Metastudie zur Ursache von Krebserkrankungen
Ein Sechstel aller Fälle Folge einer Infektion
Bestimmte Infektionserreger stellen einen besonderen Risikofaktor für verschiedene Krebserkrankungen dar. Wie die Auswertung für weltweit acht Regionen durch Wissenschaftler der International Agency for Research on Cancer (IARC) in Lyon zeigt, sind von den 12,7 Millionen neuen Krebsfällen, die 2008 auftraten, zwei Millionen auf Infektionen zurückzuführen. Die Mehrzahl dieser Erkrankungen entfällt dabei auf Entwicklungsländer. Eine Senkung der Krebsrate und der Krebstodesfälle sei daher vor allem in diesen Regionen durch präventive und therapeutische Maßnahmen zu erreichen.Show more16.05.2012, 22:00 Uhr
HIV-Prophylaxe möglich? | Neues Mitoxantron-Derivat gegen Lymphome | Schneckengift bei Typ-II-Diabetes?
Kurz gemeldet
16.05.2012, 22:00 Uhr

Eine Schmerzpatientin
Patientin Luise D. ist 98 Jahre alt und bereits seit über einer
Woche im Krankenhaus, als der Klinikapotheker sie kennenlernt. Sie ist
verwitwet und Bewohnerin einer Seniorenresidenz, in der sie intensiv von
ihrer ca. 70-jährigen Tochter betreut worden ist. Die Klinikeinweisung wurde vom Hausarzt auf Drängen der Tochter
veranlasst, weil die Patientin im Heim durch Verwirrtheit,
Erregungszustände und Blutdruckspitzen auffiel. / Von Markus Zieglmeier, Hartmut Derendorf und Robert Hermann
Show morePOP - PatientenOrientierte Pharmazie
16.05.2012, 22:00 Uhr
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