Sicherheit einer Impfung mit dem Lebendimpfstoff belegt
Die Gürtelrose wird durch die Reaktivierung von latenten Varizella-Zoster-Viren hervorgerufen, manifestiert sich in akuten, schmerzhaften Hautausschlägen und führt oft auch zu chronischen Schmerzzuständen und postherpetischen Neuralgien. Eine aktive Impfung reduziert das Herpes-zoster-Risiko bei immunkompetenten Menschen zwischen 50 und 59 Jahren um 70% und bei über 60-Jährigen um 51%. Deshalb wird für alle Patienten über 60 Jahre eine einmalige Impfung mit der Zoster-Vakzine empfohlen. Fraglich ist, ob die Impfung mit dem Lebendimpfstoff bei Patienten, die unter einer immunsuppressiven Therapie stehen, kontraindiziert ist.