Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Sollte man ASS 100, DOAK und Co. bei Blutungen absetzen?
Treten gastrointestinale Blutungen bei Patientinnen und Patienten mit antithrombotischer Therapie auf, ist eine Frage zentral: Sollen die Wirkstoffe zunächst abgesetzt, oder weiter eingenommen werden?Show morearzneimittel-und-therapie
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Gastrointestinale Blutungen
01.04.2026, 15:30 Uhr
Verkürzen Rotalgeninhaltsstoffe die Erkältungsdauer?
Ein kratzender Hals ist oft das erste Zeichen dafür, dass es bald losgeht: Triefnase, Husten, Kopfschmerzen plagen einen dann eine ganze Woche oder sogar länger und schränken die Leistungsfähigkeit ziemlich ein. Schuld daran sind meist Rhinoviren oder auch Viren anderer Herkunft. Und so klingt es sehr hoffnungsvoll, was auf dem International Symposium on Respiratory Viral Infections in Rotterdam vorgestellt wurde: ein effizientes Nasenspray gegen allerlei virale Krankheitserreger, das von einem Biotech-Unternehmen aus Rotalgen hergestellt und unter dem Namen Coldamaris prophylactic® vertrieben wird.Show moreCarrageen gegen Viren
27.03.2013, 23:00 Uhr
Kardiotoxizität von Domperidon wird wieder bewertet
Bereits in den 80er Jahren gab es Berichte über schwerwiegende Herzrhythmusstörungen nach intravenöser Gabe des Dopamin-Rezeptor-Antagonisten Domperidon (Motilium®). In dieser Darreichungsform ist es heute nicht mehr auf dem Markt. Die belgische Aufsichtsbehörde hat nun aufgrund von neuen Fällen kardiotoxischer Nebenwirkungen nach oraler Gabe bei der EMA eine erneute Überprüfung des Wirkstoffs veranlasst.Show moreNeue Prüfung altbekannter Risiken
27.03.2013, 23:00 Uhr
Erste Head-to-Head-Studie zu kardiovaskulärem Risiko
Die randomisierte italienische Studie TOSCA.IT soll prüfen, welche Auswirkungen die Zugabe von Pioglitazon oder einem Sulfonylharnstoff zu einer Metformin-Behandlung auf das kardiovaskuläre Risiko von Typ-2-Diabetikern besitzt. Es wird der erste Head-to-Head-Vergleich mit harten Endpunkten sein, dessen Ergebnisse nach Ansicht von Experten auch die Diabetestherapie in Deutschland verändern könnten.Show moreAntidiabetika im Vergleich
20.03.2013, 23:00 Uhr
Lysin-Acetylsalicylat soll Vermehrung hemmen
Mitten in die deutsche Grippewelle landet die Pressemitteilung, dass eine internationale Machbarkeitsstudie gestartet wird, um die Wirksamkeit und Verträglichkeit von LASAG (Lysin-Acetylsalicylat Glycin) zu testen. Dreimal täglich inhaliert, soll das Präparat die Krankheitssymptome einer Influenza bessern und die Vermehrung der Grippeviren verlangsamen.Show moreASS gegen Influenza-Viren?
20.03.2013, 23:00 Uhr
Beta-Blocker bei Herzinsuffizienz alle ähnlich wirksam
Der Nutzen von Beta-Blockern bei Herzinsuffizienz wurde in zahlreichen Studien belegt. Nun wurden klinische Daten einzelner Beta-Blocker verglichen, um zu untersuchen, welche Substanz bei systolischer Herzinsuffizienz die höchste Wirksamkeit aufweist und somit als optimale Therapieoption gilt. Da jedoch keine signifikanten Unterschiede auftraten, wird der therapeutische Effekt der gesamten Substanzklasse zugeschrieben.Show moreKein Klassenbester
20.03.2013, 23:00 Uhr
Kein erhöhtes Risiko bei Rheumatikern festgestellt
TNF-alpha-Inhibitoren zählen mittlerweile als etablierte Therapieoption bei rheumatoider Arthritis und anderen chronisch-entzündlichen Erkrankungen. Es ist bekannt, dass Rheumatiker ein zwei- bis dreifach höheres Risiko haben, an Herpes Zoster zu erkranken. Unklar war bisher, ob die Anwendung von TNF-Antagonisten den Ausbruch von Herpes Zoster bei Rheumapatienten begünstigt. US-amerikanische Wissenschaftler konnten nun zeigen, dass TNF-Blocker kein höheres Risiko als die Therapie mit Nicht-Biologicals darstellen.Show moreZoster durch TNF-Blocker?
20.03.2013, 23:00 Uhr
Gemeinsam gegen HER2-positiven Brustkrebs
Seit März 2013 ist Pertuzumab (Perjeta®) in Kombination mit dem bisherigen Therapiestandard Trastuzumab (Herceptin®) plus Docetaxel für die Erst-Linien-Therapie des metastasierten HER2-positiven Mammakarzinoms zugelassen. Der neue humanisierte monoklonale Antikörper verbessert die zielgerichtete Therapie beim metastasierten Mammakarzinom: Bei den betroffenen Frauen verlängerte er in den klinischen Studien das Gesamtüberleben signifikant.Show morePertuzumab folgt Trastuzumab
20.03.2013, 23:00 Uhr
Omeprazol-Fälschungen weiten sich aus
Nachdem schon Ratiopharm mehrere gefälschte Chargen von Omeprazol-Kapseln aus dem Handel genommen hat, ruft nun auch Hexal Omep® 40 mg magensaftresistente Hartkapsel 100 Stück mit der Chargenbezeichnung CH6604 zurück. Die betroffene Charge ist gefälscht.Show moreNach Ratiopharm jetzt Hexal
20.03.2013, 23:00 Uhr
Früher Beginn einer antiretroviralen Therapie verhindert möglicherweise HIV-Infektion
Ist die "functional cure" einer HIV-Infektion möglich? Das war sicherlich DIE spannende Frage auf der 20th Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections, die vom 3. bis 6. März in Atlanta stattgefunden hat. Aufhänger war der Fall eines infizierten frühgeborenen Mädchens.Show moreGanz oder "funktionell" geheilt?
13.03.2013, 23:00 Uhr
Bereits im Nanogramm-Bereich nachweisbar
(hel). Pharmakologen des Universitätsklinikums Heidelberg konnten erstmals zeigen, dass sich Wechselwirkungen von Medikamenten mithilfe winziger Dosen im Nanogramm-Bereich nachweisen lassen. Show moreArzneimittel-Wechselwirkungen
13.03.2013, 23:00 Uhr
Hausärztliche Leitlinie „Multimedikation“ gibt Tipps
Medikationsmanagement ist schwer im Kommen. Mithilfe des Medikationsmanagements soll gewährleistet werden, dass jeder Patient notwendige Medikamente zum richtigen Zeitpunkt in adäquater Dosierung und geeigneter Darreichungsform erhält. Inhalte des Medikationsmanagements haben jetzt auch Eingang in die Hausärztliche Leitlinie gefunden, die Empfehlungen zum Umgang mit Multimedikation bei Erwachsenen und geriatrischen Patienten gibt.Show moreOrientierungshilfe im "Multimedikations-Dschungel"
13.03.2013, 23:00 Uhr
Schwarzes Dreieck für Arzneimittel | Keine neue Diätpille für Europa | EMA empfiehlt Indikationserweiterungen
Kurz gemeldet
13.03.2013, 23:00 Uhr
Vitamin D und das Allergierisiko
Weltweit hat die Prävalenz allergischer Erkrankungen in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen [1]. Bereits in den ersten Lebensjahren können sich allergische Erkrankungen als Nahrungsmittelallergie oder als atopische Dermatitis manifestieren. Später werden sie oft von respiratorischen Allergien mit Rhinitis allergica und/oder Asthma bronchiale abgelöst [2]. Umweltfaktoren und der jeweilige Lebensstil scheinen das individuelle Erkrankungsrisiko bedeutend zu beeinflussen. Seit Ende der 1990er Jahre wird auch über einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Status und Allergien diskutiert [3, 4].Show moreEin Meinungsbeitrag zur Diskussion um die Gabe von Vitamin D in der Schwangerschaft
13.03.2013, 23:00 Uhr
Revival für Nalmefen zur Behandlung Alkoholabhängiger
Abstinenz ist für viele Alkoholabhängige ein sehr hoch, häufig zu hoch, gestecktes Ziel. Nun soll der Opioid-Rezeptormodulator Nalmefen, ein alter Wirkstoff mit neuer Indikation, Süchtigen helfen, den Alkoholkonsum lediglich zu reduzieren. Ende Februar hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) die Zulassung für Nalmefen (Selincro®) zur Behandlung der Alkoholabhängigkeit erteilt. Die Markteinführung in Europa ist für Herbst dieses Jahres geplant.Show moreReduktion statt Abstinenz
13.03.2013, 23:00 Uhr
Typ-2-Diabetiker können gleich nach dem Spritzen essen
Insulinpflichtige Diabetiker halten normalerweise einen Spritz-Ess-Abstand: Bisher wurde darauf hingewiesen, nach der Insulinspritze eine Pause von 20 bis 30 Minuten einzuhalten, bevor etwas gegessen werden kann. Eine neue Studie des Universitätsklinikums Jena (UKJ) widerlegt diese These und zeigt, dass Patienten direkt nach dem Spritzen von Normalinsulin essen können, ohne dass der Blutzuckerspiegel zu stark ansteigt.Show moreKein Spritz-Ess-Abstand nötig
13.03.2013, 23:00 Uhr
Positive Corticoid-Effekte sind nur von kurzer Dauer
Schmerzen aufgrund einer lateralen Epicondylitis werden durch Corticoid-Injektionen rasch behoben, allerdings kehrt der Schmerz nach kurzer Zeit wieder zurück. Physiotherapeutische Maßnahmen führen hingegen zu einem längerfristigen Erfolg, so das Ergebnis einer australischen Studie.Show moreSchmerzender Tennisellenbogen
13.03.2013, 23:00 Uhr

Blutdruck runter, Blutzucker rauf
Von Verena Stahl | Bis zu 90% der Typ-2-Diabetiker leiden unter Hypertonie [1] und hypertone Diabetiker zeigen eine ausgeprägte Erhöhung ihres gesamten kardiovaskulären Risikos. Einer gut abgestimmten Therapie beider Erkrankungen inklusive der Einhaltung bestimmter Zielwerte kommt daher eine große Bedeutung zu. Jedoch gibt es auch antihypertensive Wirkstoffe, die diabetogen wirken und daher bei hypertonen Diabetikern vermieden werden sollten.Show more
AMTS-Spezial
13.03.2013, 23:00 Uhr

Eine Patientin mit Juckreiz und Ödemen
Die 89-jährige Frau K. lebt seit Jahren in einem Seniorenwohnheim. Sie ist verwitwet und war früher Lehrerin. Nach einem leichten Schlaganfall im Jahr 2010 hat sich ihr Zustand verschlechtert. | Von Gabriele Baumgärtner, Markus Zieglmeier, Robert Hermann und Hartmut Derendorf
Show morePOP-Fall 12
13.03.2013, 23:00 Uhr
Britische Studie spricht von kausaler Assoziation
Seit 2010 besteht der Verdacht, dass zwischen der Pandemrix®-Impfung und dem Auftreten einer Narkolepsie ein Zusammenhang besteht. In mehreren europäischen Studien wurde dieser Frage nachgegangen, die jüngste Untersuchung hierzu wurde Ende Februar 2013 publiziert. Die Autoren sprechen von einer kausalen Assoziation zwischen der A/H1N1-Impfung und einer Narkolepsie, halten sich aber mit einer konkreten Einschätzung des Risikos zurück.Show moreNarkolepsie durch Pandemrix?
06.03.2013, 23:00 Uhr
Hochdosiertes Calcium ohne Risiko für Frauen?
In einer breit angelegten US-amerikanischen Studie wurde der Zusammenhang zwischen regelmäßiger Calcium-Einnahme und dem Auftreten von Todesfällen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht. Das erstaunliche Ergebnis: Die Einnahme von hochdosiertem Calcium erhöht das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben – allerdings überraschenderweise nur bei Männern. Frauen waren davon nicht betroffen.Show moreSchlecht für Männerherzen
06.03.2013, 23:00 Uhr
Erster Vergleich antibiotischer Therapien bei akuten bakteriellen Hautinfektionen
Mit Tedizolid befindet sich eine Alternative zur Behandlung akuter bakterieller Hautinfektionen zum seit 2001 eingesetzen Linezolid in klinischer Prüfung. Beide Oxazolidinon-Antibiotika führen zu vergleichbaren klinischen Ansprechraten. Allerdings gibt es Hinweise auf leichte Vorteile von Tedezolid bei der Therapiesicherheit. Außerdem ist die Therapiedauer unter der neuen Substanz kürzer. Die ESTABLIH-1 Studie soll zeigen dass Tedizolid dem etablierten Linezolid nicht unterlegen ist.Show moreTedizolid versus Linezolid
06.03.2013, 23:00 Uhr
Neuer IL5-Antikörper Mepolizumab bei Asthma
Die Blockade von Interleukin 5 durch den monoklonalen Antikörper Mepolizumab senkt das Exazerbationsrisiko von Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma.Show moreWeniger Exazerbationen
06.03.2013, 23:00 Uhr
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