Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?
Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show morearzneimittel-und-therapie
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Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr
Kurz und trotzdem gut
Bei der akuten Exazerbation einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ist eine systemische Gabe von Corticosteroiden internationaler Behandlungsstandard. Über die Dauer und die optimale Dosis gehen die Meinungen jedoch auseinander. Eine randomisierte Studie kam zu dem Ergebnis, dass eine fünftägige Behandlung der verbreiteten 14-tägigen Therapie nicht unterlegen ist.Show moreStudie zur Steroidgabe bei COPD-Exazerbation
05.06.2013, 22:00 Uhr
Form und Farbe beeinflussen die Therapietreue
"Die Blauen helfen mir aber nicht!" Solche und ähnliche Reaktionen von Patienten sind in der Apotheke nicht selten, wenn Rabattvertrags-bedingt ein Generikum durch ein anderes ausgetauscht werden muss. Eine amerikanische Studie untersuchte kürzlich die Auswirkungen von Form- und Farbwechsel bei Antiepileptika-Substitution und fand ein signifikant erhöhtes Risiko für Non-Adhärenz.Show moreStudie zur Adhärenz bei Antiepileptika lässt aufhorchen
29.05.2013, 22:00 Uhr
EMA erarbeitet Empfehlungskatalog
Die Aufgabe der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA ist es zwar nicht, die richtige Anwendung von Arzneimitteln zu überprüfen, doch viele unerwünschte Arzneimittelereignisse, die an die Behörde gemeldet werden, lassen sich auf Verordnungsfehler der Ärzte oder Einnahmefehler der Patienten zurückführen. Seit Juli 2012 sind Medikationsfehler sogar offiziell meldepflichtige Ereignisse. Nun wurden auf einem Workshop der EMA diesbezügliche Empfehlungen erarbeitet.Show moreMedikationsfehler vermeiden
29.05.2013, 22:00 Uhr
Escitalopram – gut fürs Herz?
Der Einfluss negativer Emotionen auf die Prognose kardiovaskulärer Erkrankungen wird seit einiger Zeit intensiv untersucht. Nun zeigt die REMIT-Studie einen protektiven Einfluss von Escitalopram auf die Entstehung von mental bedingten Myokard-Ischämien bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit.Show moreSSRI verhindern stressbedingte Myokard-Ischämien
29.05.2013, 22:00 Uhr
Diabetikerinnen: besser motiviert und schlechter dran
Warum kostet Diabetes Frauen mehr Lebensjahre?
Geschlechtsspezifische Unterschiede ziehen sich durch Prävention über die Früherkennung und Diagnostik bis zur Therapie des Diabetes. Sie beeinflussen die Lebensqualität, die Morbidität und sogar die Sterblichkeit. Frauen sind anders – Männer aber auch. Aber die Hormone erklären nicht alles; Status, Einkommen und Lebensstil sind relevant. Diese bio-psycho-soziale Sicht sollte grundlegend schon für die Prävention sein. In der praktischen Therapie könnten banale Dinge wie die Dosierung nach Körpergewicht die Sicherheit mancher Medikamente verbessern.Show more29.05.2013, 22:00 Uhr
Lutein und Zeaxanthin gegen AMD
Möchte man in der Apotheke einem Patienten mit altersbedingter Makuladegeneration (AMD) ein Präparat empfehlen, dass das Fortschreiten der AMD verlangsamen soll, so ist man mit einer fast unüberschaubaren Vielzahl an Präparaten konfrontiert. Die Age Related Eye Disease Studies (AREDS) sollen Aufschluss über den Nutzen von Vitamin- und Mineralstoffkombinationen geben. Soeben wurde die AREDS-2-Stude veröffentlicht. Sie bestätigt den Nutzen von Lutein und Zeaxanthin.Show moreBeta-Carotin scheint entbehrlich
29.05.2013, 22:00 Uhr
Arzneimittel und CYP1A2
Klinisch relevante Inhibition und Induktion des Enzyms
Von Ruwen Böhm, Kirstin Reinecke, Sierk Haenisch, Cornelia Börger, Ekkehard Haen, Ingolf Cascorbi und Thomas Herdegen | Das Cytochrom-P450-Isoenzym 1A2 ist am oxidativen Metabolismus von etwa 3% aller klinisch relevanten Arzneistoffe beteiligt – darunter einige Antidepressiva, Neuroleptika und Theophyllin. Vor allem spielt es eine entscheidende Rolle beim Metabolismus von kanzerogenen Verbindungen wie heterozyklischen aromatischen Aminen und aromatischen Kohlenwasserstoffen. Die konstitutive Expression des Enzyms ist niedrig, sie kann aber – wie auch bei anderen CYP-Isoenzymen – induziert werden. Neben einer Induktion durch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) können auch genetische Polymorphismen eine erhöhte Aktivität bedingen.Show more29.05.2013, 22:00 Uhr
Hepatitis A bei Italienurlaubern | Eine Impfdosis reicht gegen Gelbfieber | Radium gegen Prostatakarzinom
Kurz gemeldet
29.05.2013, 22:00 Uhr
Antidepressiva reduzieren Spermienqualität
Hersteller von Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRI) müssen künftig in Fach- und Gebrauchsinformationen ihrer Medikamente auf eine reversible Beeinträchtigung der Spermienqualität hinweisen.Show moreNicht mehr an den Mann zu bringen?
22.05.2013, 22:00 Uhr
Gelenkdestruktion bei rheumatoider Arthritis
Die Vermutung, durch eine Therapie mit Biologicals könnte die Häufigkeit von Gelenkersatz-Operationen verringert werden, konnte in einer finnischen Registerstudie nicht bestätigt werden – das Gegenteil war der Fall. Wie dieses Ergebnis zu interpretieren ist, wird derzeit diskutiert.Show moreWeniger Gelenkersatz dank Biologicals?
22.05.2013, 22:00 Uhr
Zwischen optimaler Therapie und dem Schutz des ungeborenen Kindes
Von Petra Jungmayr | Mit dieser Frage werden in Deutschland jährlich rund 1000 Frauen konfrontiert, da etwa 1% bis 2% aller Mammakarzinome während der Schwangerschaft auftreten. Die Schwangerschaft kann in der Regel normal ausgetragen werden, und unter einer adäquaten Therapie, die sich an dem Krankheitsstadium und der Tumorbiologie orientiert, haben die Betroffenen keine schlechtere Prognose als Frauen, bei denen keine Schwangerschaft vorliegt. Die Behandlung folgt den üblichen Standardempfehlungen, sollte aber in einem Zentrum durchgeführt werden.Show moreSchwanger und Brustkrebs – was tun?
22.05.2013, 22:00 Uhr
Droht eine neue Masern-Welle?
Die WHO hat die Frist für die Eradikation der Masern in Europa bereits mehrmals verschoben. Ziel ist es nun, sie bis 2015 in den Europäischen Regionen der WHO zu eliminieren. Aber die aktuellen Zahlen in Deutschland lassen auch das neue Ziel eher in die Ferne rücken. Seit Anfang des Jahres wurden in Deutschland bereits 199 Masernfälle gemeldet [1], im gleichen Zeitraum waren es 2012 nur 52 Fälle [2].Show moreDie vermeidbare Gefahr
22.05.2013, 22:00 Uhr
Ein Meinungsbeitrag zu den neuen Klonexperimenten
Knapp 16 Jahre ist es her, dass der Name "Dolly" die Schlagzeilen dominierte. Durch eine Technologie, die als "somatischer Zellkerntransfer" bezeichnet wird, gelang es, embryonale Stammzellen aus einem lebenden Tier abzuleiten, mit deren Hilfe eine exakte Kopie dieses Tieres (ein Klon) erzeugt werden konnte. Dieses Verfahren wurde jetzt von einer Gruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von Dr. Shoukhrat Mitalipov an der Oregon Health & Science University am Menschen reproduziert. Damit ist die Tür zum Klonen eines Menschen ein gewaltiges Stück weiter aufgestoßen.Show moreDolly lässt grüßen!
22.05.2013, 22:00 Uhr
Fragen und Antworten zu Zecken, FSME, Borreliose
Nach geringen Erkrankungszahlen an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) im Jahr 2012 könnte es 2013 wieder einen deutlichen Anstieg geben. Erste Zeckensammlungen in Bayern im April dieses Jahres haben eine hohe Zeckenaktivität und -durchseuchung ergeben. Fragen zur Verbreitung, Vorbeugung, Impfung, Borreliose und zu Maßnahmen nach Zeckenstich beantworten Experten der Bayerischen Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen e.V.Show moreHochaktive Zecken
22.05.2013, 22:00 Uhr
Risikopatientinnen profitieren
Durch die langfristige Einnahme selektiver Estrogenrezeptor-Modulatoren (SERM) kann die Häufigkeit Estrogenrezeptor-positiver Mammakarzinome deutlich gesenkt werden. Dabei spielt es einer aktuellen Metaanalyse zufolge keine Rolle, welcher Wirkstoff der SERM-Gruppe eingesetzt wird.Show moreSERM in der Primärprävention des Mammakarzinoms
15.05.2013, 22:00 Uhr

Ein junger CF-Patient
Pseudomonas aeruginosa erfolgreich bekämpfen.
Von Olaf Rose, Heymut Omran, Angelika Dübbers und Hartmut Derendorf
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Der 14. POP-Fall
15.05.2013, 22:00 Uhr
Adhärenz sichert Therapieerfolg
Topische Therapien haben in der Behandlung der Schuppenflechte einen festen Platz. Zu einer Kombination aus Calcipotriol und Betamethason in einer Lipidgel-Grundlage wurden kürzlich positive Wirksamkeits- und Verträglichkeitsdaten veröffentlicht. Doch das wirksamste Präparat ist nutzlos, wenn die Adhärenz des Patienten zu wünschen übrig lässt. Der Erhöhung der Therapietreue wird daher zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt.Show moreTopische Kombinationstherapie bei Psoriasis
15.05.2013, 22:00 Uhr
Erhöhtes Risiko für Melanome
Zur Behandlung von rheumatoider Arthritis werden neben nicht-biologischen Wirkstoffen auch vermehrt Hemmstoffe des Tumornekrosefaktors (TNF) eingesetzt. Eine schwedische prospektive Kohortenstudie mit Patienten mit rheumatoider Arthritis weist auf ein erhöhtes relatives Risiko für invasive Melanome für diese Patienten hin, die mit TNF-Inhibitoren behandelt wurden.Show moreStudie diskutiert Nutzen und Risiko von Antirheumatika
15.05.2013, 22:00 Uhr
Hauptfeinde sind nicht-steroidale Analgetika
Von Ralf Schlenger | Jedes siebte moderne Arzneimittel wird vorwiegend renal eliminiert. Die Nierenleistung sinkt aber mit fortschreitendem Alter und infolge von Krankheiten – das ist bei dem Teil der Patienten der Fall, der den Löwenanteil in der Offizin ausmacht. Viele wichtige Arzneimittel wie Antidiabetika, Antibiotika und Psychopharmaka, aber auch Medikamente der Selbstmedikation sind nierenabhängig zu dosieren. Welche Wege, welche Alternativen stehen offen? Antworten gab eine Fortbildung für Allgemeinmediziner der Ludwig-Maximilians-Universität München.Show moreArzneimitteltherapie aus Sicht der Nieren
15.05.2013, 22:00 Uhr
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