Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Orale Tumortherapie: Es gibt nichts, was nicht schiefgehen kann
Orale Chemotherapie verlagert Hochrisiko-Arzneistoffe aus der Klinik in das häusliche Setting, wobei ihre Wirksamkeit und Sicherheit entscheidend von der korrekten Einnahme abhängen. Strukturierte Beratung – unabhängig von einer pDL – darf bei keiner Abgabe fehlen. Doch worauf kommt es an?Show morearzneimittel-und-therapie
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Von Diarrhö bis Mineralwasser
09.04.2026, 15:00 Uhr
Adhärenz sichert Therapieerfolg
Topische Therapien haben in der Behandlung der Schuppenflechte einen festen Platz. Zu einer Kombination aus Calcipotriol und Betamethason in einer Lipidgel-Grundlage wurden kürzlich positive Wirksamkeits- und Verträglichkeitsdaten veröffentlicht. Doch das wirksamste Präparat ist nutzlos, wenn die Adhärenz des Patienten zu wünschen übrig lässt. Der Erhöhung der Therapietreue wird daher zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt.Show moreTopische Kombinationstherapie bei Psoriasis
15.05.2013, 22:00 Uhr
Erhöhtes Risiko für Melanome
Zur Behandlung von rheumatoider Arthritis werden neben nicht-biologischen Wirkstoffen auch vermehrt Hemmstoffe des Tumornekrosefaktors (TNF) eingesetzt. Eine schwedische prospektive Kohortenstudie mit Patienten mit rheumatoider Arthritis weist auf ein erhöhtes relatives Risiko für invasive Melanome für diese Patienten hin, die mit TNF-Inhibitoren behandelt wurden.Show moreStudie diskutiert Nutzen und Risiko von Antirheumatika
15.05.2013, 22:00 Uhr
Hauptfeinde sind nicht-steroidale Analgetika
Von Ralf Schlenger | Jedes siebte moderne Arzneimittel wird vorwiegend renal eliminiert. Die Nierenleistung sinkt aber mit fortschreitendem Alter und infolge von Krankheiten – das ist bei dem Teil der Patienten der Fall, der den Löwenanteil in der Offizin ausmacht. Viele wichtige Arzneimittel wie Antidiabetika, Antibiotika und Psychopharmaka, aber auch Medikamente der Selbstmedikation sind nierenabhängig zu dosieren. Welche Wege, welche Alternativen stehen offen? Antworten gab eine Fortbildung für Allgemeinmediziner der Ludwig-Maximilians-Universität München.Show moreArzneimitteltherapie aus Sicht der Nieren
15.05.2013, 22:00 Uhr
Ocriplasmin zur Behandlung der vitreomakulären Traktion
Das aktive Enzym Ocriplasmin (Jetrea®) wirkt proteolytisch auf Proteinbestandteile des Glaskörpers und der vitreoretinalen Grenzschicht. Es wird zur Behandlung der vitreomakulären Traktion bei Erwachsenen angewendet, auch im Zusammenhang mit einem Makulaloch kleiner oder gleich 400 µm Durchmesser.Show morePlasmin-Analogon zur intravitrealen Injektion
15.05.2013, 22:00 Uhr
Eine neue kausale Therapie bei trockenem Auge?
Eine Folge unserer modernen Lebensumstände ist das Krankheitsbild des trockenen Auges. Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands schätzt, dass jeder Fünfte, der zum Augenarzt geht, hieran leidet. Nun zeigt eine neue klinische Studie, dass der rekombinante IL-1-Rezeptor-Antagonist Anakinra (Kineret®) zu einer Verbesserung der Symptomatik führt und eine höhere Verträglichkeit zeigt als bisher eingesetzte Behandlungsoptionen.Show moreAnakinra lässt kein Auge trocken
08.05.2013, 22:00 Uhr
Ergebnisse eines nationalen HPV-Impfprogramms
Im Jahr 2007 wurde in Australien ein nationales Impfprogramm ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Programms wurden Mädchen ab dem Alter von 12 Jahren kostenlos mit einem tetravalenten Impfstoff gegen bestimmte Stämme des humanen Papilloma-Virus (HPV) immunisiert. Das HPV-Virus kann unter anderem Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs verursachen. Fünf Jahre nach Implementierung des Programms ist die Anzahl an Genitalwarzen bei jungen Frauen in Australien um über 90% zurückgegangen.Show moreEine australische Erfolgsgeschichte
08.05.2013, 22:00 Uhr
Nutzen und Risiko verschiedener Arzneimittel
Von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA sind vier Medikamente für die Prävention von episodisch auftretender Migräne Erwachsener zugelassen, zwei Betablocker (Propranolol und Timolol) und zwei Antiepileptika (Topiramat und Divalproex-Natrium). Ärzte verschreiben aber für diese Indikation durchaus auch off label Medikamente aus anderen Wirkstoffgruppen. Eine systematische Auswertung US-amerikanischer Studiendaten weist auch auf andere wirksame therapeutische Optionen hin und untersuchte zusätzlich auftretende Nebenwirkungen.Show moreMigräneprävention ist möglich
08.05.2013, 22:00 Uhr
Metaanalyse zeigt keinen Nutzen
Obwohl es Studien zu einzelnen Vitaminen und Antioxidanzien gibt, die auf einen Nutzen von Supplementen für die Prävention kardiovaskulärer Ereignisse hindeuten, gab es bisher kaum Übersichtsarbeiten mit einheitlicher Bewertung aller Ergebnisse. Die kürzlich veröffentlichte Metaanalyse einer Forschergruppe aus Südkorea kommt zu dem Schluss, dass ein solcher Nutzen nicht besteht, wenn auch noch einige Fragen geklärt werden müssen.Show moreNEM zur Prävention von Herz-Kreislauf-Krankheiten?
08.05.2013, 22:00 Uhr
Assoziation mit kindlichen Autismus-Störungen
Eine schwedische Studie vermutet einen Zusammenhang mit kindlichen Autismus-Spektrum-Störungen und der mütterlichen Einnahme von Antidepressiva während der Schwangerschaft. Ob diese Assoziation auf die Depression der Mutter oder auf die medikamentöse Therapie zurückzuführen ist, bleibt zu klären.Show moreAntidepressiva während der Schwangerschaft
01.05.2013, 22:00 Uhr
Selektiver Guanylatcyclase-C-Rezeptor-Agonist gegen Reizdarmsyndrom mit Obstipation
Für die Therapie des mittelschweren bis schweren Reizdarmsyndroms mit Obstipation steht mit Linaclotid (Constella®) eine neue verschreibungspflichtige Therapieoption für Erwachsene zur Verfügung. Der erste Vertreter einer innovativen Wirkstoffklasse, den selektiven Guanylatcyclase-C (GC-C)-Rezeptor-Agonisten, beschleunigt die Darmpassage und wirkt gleichzeitig gegen den Abdominalschmerz. Da Linaclotid direkt im Gastrointestinaltrakt wirkt und eine geringe Bioverfügbarkeit hat, ist die Verträglichkeit gut. Ab 1. Mai ist das Präparat in Deutschland verfügbar.Show moreWenn der Darm gereizt ist
01.05.2013, 22:00 Uhr
Neue Optionen bei multipler Sklerose
Im Mittelpunkt des Interesses bei der Therapie der multiplen Sklerose stehen immunmodulatorische Arzneimittel, die den Krankheitsverlauf langfristig beeinflussen. Die etablierten Produkte müssen jedoch injiziert werden. Mit Fingolimod wurde das erste oral anwendbare Arzneimittel mit langfristigem Effekt verfügbar, doch bald dürften weitere oral einsetzbare Substanzen folgen. Einen Überblick über diese neuen Arzneimittel gab Prof. Dr. Markus Schwaninger, Lübeck, beim Fortbildungskongress der Apothekerkammer Schleswig-Holstein am 14. April in Damp.Show moreOrale Alternativen in Sicht
01.05.2013, 22:00 Uhr
Keine leberschädigende Wirkung
Orlistat ist ein beliebter Wirkstoff zur Gewichtsreduktion und wird mit steigenden Temperaturen in den nächsten Monaten sicherlich auch wieder verstärkt in der Apotheke nachgefragt werden. Nun erschien im BMJ erneut ein Artikel zu Nebenwirkungen von Orlistat [1]. Wie ist die aktuelle Sicherheitslage, wie sollte beraten werden?Show moreEntwarnung zu Sicherheitsbedenken bei Orlistat
01.05.2013, 22:00 Uhr
Laut Studie kein Nutzen oder sogar höhere Sterberate
Können beatmete Patienten auf der Intensivstation von Glutamin, Antioxidanzien und Spurenelementen profitieren? Da die bisherige Datenlage uneinheitlich ist, wurde zu dieser Frage eine internationale, randomisierte Studie mit deutscher Beteiligung aufgelegt. Darin hatten Vitamine und Selen keinen positiven Einfluss auf die 28-Tage-Sterberate. Die Verabreichung von Glutamin erwies sich sogar als schädlich – in der Studie nahm die Mortalität zu.Show moreBrauchen Schwerkranke Supplemente?
01.05.2013, 22:00 Uhr
Rückblick auf zwei Jahre frühe Nutzenbewertung
Betrachtungen der Marktteilnehmer
Vertreter des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), der AOK Niedersachsen, der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) und des Verbandes forschender Pharma-Unternehmen (vfa) diskutierten beim Zwischenahner Dialog am 19. April über die frühe Nutzenbewertung für innovative Arzneimittel. Es gab Lob vom G-BA, aber die Industrie bleibt bei ihrer vielfältigen Kritik. Die AOK bedauert, dass das Verfahren die Krankenkassenausgaben bisher nur um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag gesenkt habe.Show moreZwischenahner Dialog
24.04.2013, 22:00 Uhr

Eine Patientin mit Verhütungswunsch
Frau Sarah Müller (37 Jahre) kommt in Ihre Apotheke und legt Ihnen eine Privatverordnung über Yara Hexal 30® (Ethinylestradiol 0,03 mg, Drospirenon 3 mg) vor. Sie kommt gerade von ihrem Gynäkologen und berichtet, dass sie eine neue Pille verordnet bekommen hat. | Von Ina Richling, Robert Hermann und Hartmut Derendorf
Show more24.04.2013, 22:00 Uhr
Ihre Arzneimittelkommission kritisiert aber einige Schwachstellen
Stellungnahmen der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) zur frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel konnten in einigen Fällen die Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) beeinflussen. Einzelne Verfahrensschritte seien noch deutlich verbesserungsfähig, sagte ihr Vorsitzender, Prof. Wolf Dieter Ludwig. Insgesamt aber zieht die AkdÄ zwei Jahre nach dem AMNOG-Launch eine positive Zwischenbilanz. Das "segensreiche Gesetz" habe mit der frühen Bewertung des (Zusatz-)Nutzens einen überfälligen Paradigmenwechsel vollzogen.Show moreÄrzte finden AMNOG gut
24.04.2013, 22:00 Uhr
Asparaginase in der Onkologie | Sechsfachimpfstoff für Säuglinge zugelassen
Kurz gemeldet
24.04.2013, 22:00 Uhr
Chemotherapie-induzierte Polyneuropathie gelindert
Mehrere Zytostatika weisen ein hohes neurotoxisches Potenzial auf, was zu schmerzhaften peripheren Neuropathien und in deren Folge zu Dosisreduktionen oder Abbrüchen einer Chemotherapie führen kann. Wie in einer aktuellen Studie festgestellt wurde, können die Beschwerden mithilfe des Antidepressivums Duloxetin gelindert werden.Show moreDuloxetin gegen Schmerzen
24.04.2013, 22:00 Uhr

Verhüten ohne Risiko
Die Auswahl der passenden Methode
Von Ina Richling, Robert Hermann und Hartmut Derendorf | Kaum eine Substanzklasse wird von so vielen jungen, an sich gesunden Frauen angewendet wie hormonale Kontrazeptiva. Auch wenn einige von ihnen aufgrund ihres erhöhten Thromboserisikos in letzter Zeit etwas in Verruf geraten sind, gibt es keinen Anlass, hormonale Kontrazeptiva generell zu verteufeln. Grundvoraussetzung für eine sichere Anwendung ist allerdings die individuelle Auswahl des richtigen Präparats für die jeweilige Patientin. Gegebenenfalls muss auch auf nicht-hormonale Alternativen zurückgegriffen werden. Dann steht einer sicheren und wirksamen Verhütung nichts im Wege.Show more24.04.2013, 22:00 Uhr
G-BA unterzieht sechs Wirkstoffgruppen der Prüfung
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, nach welchen Kriterien er Arzneimittel des Bestandsmarkts zur Nutzenbewertung aufruft. Zugleich hat er die ersten Präparate bestimmt, deren Zusatznutzen in den nächsten Monaten unter die Lupe genommen wird. Den Anfang macht das gegen starke chronische Schmerzen eingesetzte Tapentadol (Palexia®, Grünenthal). Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des G-BA und Vorsitzender des Unterausschusses Arzneimittel, zeigte sich erfreut: Man habe ein "willkürfreies" und "nicht bauchgesteuertes" Modell für den Bestandsmarktaufruf vorgelegt.Show moreBestandsmarkt unter der Lupe
24.04.2013, 22:00 Uhr
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