Pharmazie

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Auf der Zielgeraden: BTK-Inhibitor bei MS, neue Gentherapie und siRNA
In ihrer April-Sitzung gibt die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Startschuss zur Zulassung für drei neue Arzneimittel. Neben einem Bruton-Tyrosinkinase-Hemmer zur Behandlung der sekundär progredienten multiplen Sklerose (MS) erteilt der Ausschuss für Humanarzneimittel auch ein positives Votum für eine neue Gentherapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie sowie für eine siRNA.Show morearzneimittel-und-therapie
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EMA empfiehlt drei neue Arzneimittel zur Zulassung
24.04.2026, 14:30 Uhr
Vorsichtshalber überwachen
Bereits frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass die gleichzeitige Verschreibung von Clarithro- oder Erythromycin und einem Calcium-Kanalblocker bei älteren Patienten zu einer starken Blutdrucksenkung bis hin zum Kreislaufzusammenbruch führen kann. Laut einer aktuell im JAMA publizierten Studie ist unter dieser Kombination auch das Risiko für eine Nierenschädigung geringfügig erhöht.Show more28.11.2013, 00:00 Uhr
Immunglobuline für zu Hause
Häufig starke grippale Infekte, chronische Darm- oder HNO-Infektionen, Pneumonien: Hinter hartnäckigen oder seltenen Infektionen kann ein Immundefekt stehen. Je nach Ausprägung wird die Störung bis ins Erwachsenenalter übersehen. Standardtherapie bei Antikörpermangel ist die intravenöse Infusion von Immunglobulinen. Ein neues Präparat, HyQvia®, erlaubt es, die großen Mengen an Infusionslösung zu Hause zu applizieren - subkutan. Möglich macht dies die vorbereitende Lockerung des Gewebes mit Hyaluronidase. Show more28.11.2013, 00:00 Uhr
Lasea® für mehr Ruhe und mehr Lebensqualität
HAMBURG (gmc) | 20 Millionen Menschen leiden unter Burn-out, Ängsten oder Depressionen. Wie Studien belegen, zeigt sich bei regelmäßiger Einnahme von Lasea® eine deutliche Besserung der Symptome und der Lebensqualität.Show moreDie unruhige Gesellschaft
28.11.2013, 00:00 Uhr
Wenn „konsequent bleiben“ nicht weiterhilft
Von Ralf Schlenger | Seit den 1980er Jahren haben sich Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen verdreifacht. Die Behandlungsbedürftigkeit wird unterstrichen von der Tatsache, dass 60% der Schlafstörungen, die im Kindesalter auftreten, chronisch werden. Vorrangig für die Behandlung sind Verhaltensmaßnahmen. Zur vorübergehenden Entlastung kommen für Kinder am ehesten pflanzliche Präparate infrage. Melatonin könnte eine gute Option bei Störungen des Schlaf-/Wachrhythmus sein, verfügt aber über keine pädiatrische Zulassung. Show more28.11.2013, 00:00 Uhr
Kationische Peptide
Antibiotika im ursprünglichen Sinne sind Stoffwechselprodukte von Bakterien und Pilzen, die andere Mikroorganismen in ihrem Wachstum hemmen. Diese Substanzen gehören unterschiedlichen chemischen Klassen an, zum Beispiel ß-Lactam-Antibiotika, wie die Penicilline und Cephalosporine, Makrolide, wie das Erythromycin, oder Polypeptide, wie Polymyxin und Bacitracin. Eine Untergruppe der Polypeptide sind die Kationischen Peptide, die sich durch ein extrem breites Wirkspektrum auszeichnen: Nicht nur das Wachstum von Bakterien, sondern auch das von Pilzen und Protozoen (z.B. Plasmodium falciparum) wird unterdrückt.Show more28.11.2013, 00:00 Uhr
Verlängertes Überleben beim Magenkarzinom
In einer Phase-III-Studie erhielten vorbehandelte Patienten mit einem metastasierten Adenokarzinom des Magens oder des ösophagogastralen Übergangs den Angiogenesehemmer Ramucirumab. Im Vergleich mit einer bestmöglichen supportiven Behandlung wurde durch die Gabe von Ramucirumab ein verlängertes Gesamtüberleben erzielt. Möglicherweise wird Ramucirumab eine neue Option zur palliativen Behandlung des metastasierten Magenkarzinoms.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Vitamin D im Fokus
Mehr als jeder Zweite in Deutschland ist unzureichend mit Vitamin D versorgt. Die Prävalenz und die Folgen eines Mangels wurden lange Zeit unterschätzt, mittlerweile findet hier ein Umdenken statt und das Vitamin rückt immer mehr in den Fokus der Forschung. Welche Folgen ein Vitamin D-Mangel haben kann und wie Arzneimittel den Stoffwechsel des Nährstoffs beeinflussen, wurde vor Kurzem auf einem Vitamin D-Symposium im Rahmen der Medizinischen Woche in Baden-Baden diskutiert.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr

Eine Patientin mit Gestationsdiabetes
Frau Kettner (39 Jahre) legt in der Apotheke ein Rezept über Blutglucoseteststreifen sowie ein grünes Rezept über Femibion 2® vor. Sie erscheint besorgt und berichtet im weiteren Gespräch von ihrem heutigen Arztbesuch. | Von Carina John, Juris Meier und Hartmut DerendorfShow more21.11.2013, 00:00 Uhr

Metformin statt Insulin?
Von Verena Stahl | Hierzulande besteht für den Einsatz von Metformin in der Indikation Gestationsdiabetes mellitus (GDM) keine Zulassung. Es lohnt jedoch, das orale Antidiabetikum einem Vergleich mit der Insulin-Standardtherapie zu unterziehen, da vielversprechende Studienergebnisse vorliegen und es in vielen Ländern eine Behandlungsoption darstellt. Den Bedenken der potenziellen Auswirkungen von Metformin auf das ungeborene Leben steht eine komfortabel zu handhabende orale Einnahme gegenüber.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
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