Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Auf der Zielgeraden: BTK-Inhibitor bei MS, neue Gentherapie und siRNA
In ihrer April-Sitzung gibt die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Startschuss zur Zulassung für drei neue Arzneimittel. Neben einem Bruton-Tyrosinkinase-Hemmer zur Behandlung der sekundär progredienten multiplen Sklerose (MS) erteilt der Ausschuss für Humanarzneimittel auch ein positives Votum für eine neue Gentherapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie sowie für eine siRNA.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
EMA empfiehlt drei neue Arzneimittel zur Zulassung
24.04.2026, 14:30 Uhr
Hämorrhoidalleiden – nicht länger ein Tabu
rei | Informiert man sachlich und kompetent über Hämorrhoiden, haben die Betroffenen den Mut, offen zu sprechen – beim Arzt wie in der Offizin. Einfühlsam fragen, die Scham nehmen, Empathie vermitteln und am Ende für jeden Kunden das passende Präparat empfehlen, darauf kommt es an, wie bei einer Veranstaltung von Dr. Kade berichtet wurde. Dominieren Schmerzen sowie Nässen und Brennen, versorgt eine Kombinationstherapie: tagsüber Posterisan® akut und in der Nacht Faktu® lind. Gegen leichte Hämorrhoiden-Symptome und vorbeugend wirkt Posterisan® protect.Show moreApotheke und Markt
31.01.2024, 23:00 Uhr

Viel mehr als Schmerzhemmung
Unser endogenes Cannabinoid-System, abgekürzt Endocannabinoid-System, kennen wir erst seit etwas mehr als 30 Jahren, evolutionär ist es uralt, die Ursprünge liegen eine halbe Milliarde Jahre zurück. Es hilft uns, die Angst vor Neuem zu verlieren, und es bringt Körper und Geist entspannt durch stresshafte Lebenslagen. Diese pleiotropen Wirkungen werden bei der Verordnung von THC-dominanten cannabinoiden Arzneimitteln ausgenutzt. Tetrahydrocannabinol mag kein besonders wirksames Analgetikum sein, aber es spielt seine Stärke aus bei chronischen Erkrankungen mit Angst und depressiven Verstimmungen, Stress und Schlaflosigkeit, Schmerzen, Übelkeit und/oder Appetitlosigkeit. Für den therapeutischen Benefit genügt die einschleichende orale Zufuhr, dagegen muss zwingend der inhalative Freizeitgebrauch abgegrenzt werden. Am Schluss dieses Beitrages werden die für den HV relevanten neuen Erkenntnisse zum Einsatz von THC-dominanten Arzneimitteln zusammengefasst. | Von Thomas Herdegen Show morePharmako-endogen!
31.01.2024, 23:00 Uhr
Möglichst ohne Analgetika
dab | Bei chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzen greifen Patienten häufig zu Arzneimitteln. Und das obwohl Leitlinien den Fokus auf nicht medikamentöse Maßnahmen richten. So auch die aktualisierte Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), in der die Therapie mit Analgetika nur als unterstützende Intervention betrachtet wird.Show moreArzneimittel und Therapie
31.01.2024, 23:00 Uhr
Auch Männer sollten unter Valproat wirksam verhüten
dm/dab | Seit einigen Jahren existiert für Valproinsäure ein Schwangerschaftsverhütungsprogramm, das Frauen adressiert. Laut neuesten Empfehlungen des Pharmakovigilanzausschusses (PRAC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sollten aber auch Männer unter Valproat auf eine wirksame Empfängnisverhütung hingewiesen werden und für mindestens drei Monate nach Beendigung der Behandlung kein Sperma spenden.Show moreArzneimittel und Therapie
24.01.2024, 23:00 Uhr
Tollwut-Impfung bald wieder möglich
Eine Tollwutinfektion gilt als nahezu sicheres Todesurteil. In Deutschland sind insbesondere Fernreisende seit einigen Monaten besorgt, da bisherige Impfstoffe nicht lieferbar sind oder vom Markt genommen wurden. Mit dem neuen Totimpfstoff Verorab® soll laut Hersteller noch im Januar 2024 ein neues Präparat verfügbar werden, das Tollwutvirus-neutralisierende Antikörper induziert und damit einen sicheren Schutz bewirkt.Show moreArzneimittel und Therapie
24.01.2024, 23:00 Uhr
Schützt Metformin vor altersbedingter Makuladegeneration?
Könnte die Einnahme von Metformin das Auftreten einer altersbedingten Makuladegeneration vermindern oder verzögern? Das lassen die Ergebnisse einer in der Fachzeitschrift „JAMA Ophthalmology“ veröffentlichten kontrollierten Fallstudie mit Nicht-Diabetikern zumindest vermuten. Professor Dr. Gerd Bendas, Pharmazeutisch Zellbiologische Chemie, Uni Bonn, erläutert die Fakten und ordnet die Studie für uns ein.Show moreArzneimittel und Therapie
24.01.2024, 23:00 Uhr
Omikron-Sublinie JN.1 dominiert Infektionsgeschehen
Die Weltgesundheitsorganisation stufte die SARS-CoV-2-Variante JN.1 bereits im Dezember 2023 als eine Variant of Interest (VOI) ein. Obwohl sich JN.1 nur wenig von anderen Sublinien unterscheidet, ist die Variante wohl ansteckender und in Deutschland für knapp 60% der derzeitigen SARS-CoV-2-Fälle verantwortlich. Auffallend bei den Erkrankungen sind Symptome wie Schlafprobleme und Angststörungen.Show moreArzneimittel und Therapie
24.01.2024, 23:00 Uhr
Hochaktive MS mit Stammzellen behandeln?
cel | Derzeit sieht die S2k-Leitlinie in der Behandlung der multiplen Sklerose (MS) die autologe Stammzelltransplantation nur im Rahmen von Studien vor. Eine MS-Register-basierte Kohortenstudie aus Schweden zeigt nun deren Sicherheit und Wirksamkeit bei hochaktiver multipler Sklerose. Sollte die Stammzelltherapie auch eine Standardbehandlung bei MS werden?Show moreArzneimittel und Therapie
24.01.2024, 23:00 Uhr
Bei bakterieller Vaginose an Antiseptika denken
gc | Juckreiz, Brennen und Ausfluss im Vaginalbereich – etwa fünf von 100 Frauen sind von einer bakteriellen Vaginose betroffen. Vergangenes Jahre wurde eine neue Leitlinie (S2k) zur Diagnose und Therapie der Erkrankung veröffentlicht. Darin werden Antiseptika wie Octenisept® Vaginaltherapeutikum als Therapieoption erwähnt.Show moreApotheke und Markt
24.01.2024, 23:00 Uhr
War Duogynon doch teratogen?
Das Arzneimittel Duogynon®, das in Deutschland bis 1978 zur Schwangerschaftsdiagnostik eingesetzt wurde, steht unter Verdacht, Fehlbildungen verursacht zu haben. Bislang ist das teratogene Potenzial nicht belegt und wurde 2012 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als unwahrscheinlich, aber auch nicht sicher ausgeschlossen, eingestuft [1]. In einer Übersichtsarbeit beschreiben Wissenschaftler erstmals einen möglichen teratogenen Mechanismus.Show moreArzneimittel und Therapie
24.01.2024, 23:00 Uhr

Gut für die Gefäße, schlecht fürs Gemüt?
Die arterielle Hypertonie stellt mit einer globalen Prävalenz von 30 bis 45% bei Erwachsenen einen der häufigsten kardiovaskulären Risikofaktoren dar [1]. Antihypertensiva leisten daher einen wichtigen Beitrag zur Prävention von kardio- oder cerebrovaskulären Ereignissen wie zum Beispiel Myokardinfarkten oder Schlaganfällen [2]. Aber es gibt auch Hinweise darauf, dass eine blutdrucksenkende Medikation womöglich auch die Entstehung einer Depression begünstigen kann. Ob hier – oder mit anderen psychiatrischen Erkrankungen – ein Zusammenhang bestehen könnte, wurde bereits in mehreren Studien untersucht [3]. In diesem Artikel werden die verschiedenen antihypertensiven Wirkstoffklassen und ihre spezifischen Nebenwirkungen vorgestellt und mögliche Zusammenhänge zu psychischen Symptomen thematisiert. | Von Thea Hüsing und Arnim QuanteShow moreArzneimitteltherapiesicherheit
24.01.2024, 23:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung