Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Semaglutid gegen Fettleber zugelassen
Die EU-Kommission hat Semaglutid zur Behandlung der Metabolismus-assoziierten Steatohepatitis zugelassen. Zulassungsinhaber Novo Nordisk möchte diese Indikation nun als Label Update für das Arzneimittel Wegovy® beantragen. Semaglutid ist der zweite Wirkstoff, für den eine Wirksamkeit bei Fettleber bestätigt wird.Show morearzneimittel-und-therapie
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Subkutane Therapie gegen MASH
08.04.2026, 11:00 Uhr
Betablocker in neuem Licht
Von André Said | Seit den 70er Jahren sind Betablocker in Deutschland zur Therapie der arteriellen Hypertonie und koronaren Herzkrankheit zugelassen. Im Laufe der Zeit hat sich das Anwendungsspektrum der Betablocker erheblich erweitert. Kontraindikationen wie Herzinsuffizienz haben sich sogar als Indikation für Betablocker entwickelt. Heutzutage sind sie die am häufigsten verordneten Medikamente in der Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dennoch führen neue Studien immer wieder zur Neubewertung ihres Einsatzes.Show more09.01.2014, 00:00 Uhr
Priapismus unter Methylphenidat | Golimumab bei Colitis ulcerosa | Zulassungsempfehlungen des CHMP
Kurz gemeldet
09.01.2014, 00:00 Uhr
Rauchstopp mit E-Zigarette Ernüchternde Ergebnisse
Die Absatzzahlen elektronischer Zigaretten (E-Zigaretten) steigen stetig. Sie werden nicht nur als Genussmittel konsumiert, sondern viele Raucher versuchen damit auch, sich das Rauchen abzugewöhnen. Ob E-Zigaretten hierfür geeignet sind, ist bisher aber unklar. Eine neuseeländische Studie leistete jetzt Pionierarbeit und untersuchte die E-Zigarette als Rauchstopphilfe. E-Zigaretten scheinen bei geringer sonstiger Unterstützung der aufhörwilligen Raucher für einen erfolgreichen Rauchstopp so hilfreich zu sein wie Nicotin-Pflaster. Allerdings waren die Erfolgsraten insgesamt kleiner als erwartet.Show more09.01.2014, 00:00 Uhr
Du bist, was du isst
Diesem Ausspruch gingen mehrere Studien nach, die bei der Tagung der Society for Neuroscience in San Diego (Kalifornien) vorgestellt wurden. Welche Rolle spielen die transkranielle Magnetstimulation und das Serotonin-System bei Essstörungen? Können wir mit der Ernährung das Alzheimer-Risiko beeinflussen? Hat Cannabis-Konsum Einfluss auf das Körpergewicht nachfolgender Generationen? Show more09.01.2014, 00:00 Uhr
So wirksam wie Warfarin
Da in den letzten Jahren einige neue Antikoagulanzien auf den Markt kamen, wurde nun eine Metaanalyse veröffentlicht, die deren Sicherheit und Effizienz mit Warfarin vergleicht. Sie bestätigt die Effizienz der neuen Wirkstoffe und stellt eine höhere Sicherheit fest. So sank die Inzidenz von hämorrhagischen Schlaganfällen um die Hälfte. Dafür traten vermehrt gastrointestinale Blutungen auf. Von Nachteil ist auch die mangelnde Erfahrung mit den neuen Wirkstoffen.Show more09.01.2014, 00:00 Uhr
Das Problem Narkolepsie
Wenn Impfschäden beobachtet werden, erfordert dies höchste Beachtung. Denn Impfen ist Intervention an Gesunden. Und Gesunde zu schützen, ist oberstes Gebot bei jeder impfpräventiven Maßnahme. Daher war es dringend geboten, der offensichtlichen Assoziation zwischen der H1N1-Impfung und dem Verdacht des gehäuften Auftretens einer Narkolepsie auf den Grund zu gehen. Dies ist umfassend geschehen, und jüngste Resultate dieser Untersuchungen sind aufregend und äußerst wichtig.Show more09.01.2014, 00:00 Uhr
Vorteil Ciclopoli
Die Onychomykose ist die häufigste Nagelpilzerkrankung und ihre Verbreitung nimmt stetig zu. Eine frühzeitige und konsequente Therapie ist sowohl für Betroffene selbst als auch für ihre Umgebung immens wichtig – denn Nagelpilz ist hoch ansteckend. Für die topische Behandlung stehen verschiedene Antimykotika zur Verfügung. Eine gute Empfehlung für Ihre Nagelpilz-Patienten ist Ciclopoli mit dem Wirkstoff Ciclopirox. Eine aktuelle Studie belegt: 62 Prozent der Onychomykose-Patienten profitieren von einer Behandlung mit Ciclopoli gegen Nagelpilz, nachdem sich zuvor unter der Therapie mit einem Amorolfin 5% Nagellack kein Erfolg einstellte.Show more09.01.2014, 00:00 Uhr
L-Thyroxin bei grenzwertigem TSH?
Einer aktuellen englischen Beobachtungsstudie zufolge sind die Neuverordnungen von Schilddrüsenhormonen in Großbritannien in den letzten Jahren stark angestiegen – zwischen 2001 und 2006 mit jährlich 1,7-fachen Zuwachsraten. Auch in Deutschland wird Levothyroxin häufig und oft bereits bei subklinischer Hypothyreose verordnet, beispielsweise bei Gewichtszunahme/Übergewicht oder Fertilitätsproblemen bei Frauen. Die Diskussionen um das Für und Wider einer frühzeitigen Hormonsubstitution sind in vollem Gange.Show more19.12.2013, 00:00 Uhr
Frauengesundheit in der Apotheke –mit Inhalten und Service punkten
„Perspektiven für SIE“ lautet das Leitbild der Gedeon Richter Pharma GmbH. Es steht für beständigen Fortschritt in der Arzneimittelentwicklung und individuelle Serviceleistungen für Patientinnen, Mediziner und Apotheker. Seit fast drei Jahren ist der Spezialist für Frauengesundheit in Deutschland aktiv.Show more19.12.2013, 00:00 Uhr
Was Herz und Kreislauf schadet
Die neue Leitlinie der AHA/ACC (American Heart Association/American College of Cardiology) zur Cholesterinsenkung sorgt weiterhin für heftige Diskussionen. Sie hatte sich eigentlich zum Ziel gesetzt, die Dyslipidämie-Therapie deutlich zu vereinfachen und somit sicherzustellen, dass mehr Patienten als bislang eine optimale Pharmakotherapie mit Statinen erhalten.Show more19.12.2013, 00:00 Uhr
Entwarnung für Fluorchinolone
Im letzten Jahr brachte eine kanadische Fall-Kontroll-Studie die Fluorchinolone erstmals mit dem Risiko für eine Retina-Ablösung in Zusammenhang. Jetzt gibt eine im JAMA veröffentlichte Studie Entwarnung: Das Risiko konnte nicht bestätigt werden.Show more19.12.2013, 00:00 Uhr

Eine junge Patientin mit multipler Sklerose
Mona Schub (27 Jahre) ist gelegentlich Kundin in der Apotheke und kommt an diesem Vormittag mit folgendem Anliegen: Sie möchte ein wirksames Präparat gegen Depressionen. Beiläufig erwähnt sie Sensibilitätsstörungen und Taubheitsgefühle in beiden Händen, die seit einer Woche anhalten. | Von Damaris Mertens-Keller, David Maintz und Hartmut DerendorfShow more
Der 21. POP-Fall
19.12.2013, 00:00 Uhr
Keine halben Sachen
Der „Berliner Patient“ ist ein stehender Begriff in der medizinischen Literatur. Eine gut durchdachte Knochenmarktransplantation löste für diesen Patienten zwei Probleme: seine Leukämieerkrankung und seine HIV-Infektion. Ähnliche Ansätze für zwei „Bostoner Patienten“ endeten hingegen enttäuschend.Show more19.12.2013, 00:00 Uhr
Vitamin-B12-Defizit unter Säureblockern
Protonenpumpenhemmer (PPI) und H2-Rezeptorantagonisten (H2-Blocker) gehören zu den am häufigsten verordneten Arzneimitteln, oftmals auch zur Dauertherapie. Mehrere epidemiologische Studien wiesen bereits auf eine dosisabhängige Störung des Knochenstoffwechsels hin, und auch das Risiko einer Infektion durch bakterielle Besiedelungen im oberen Gastrointestinaltrakt schien erhöht. Diese Beobachtungen mahnten bereits zur Vorsicht einer rationalen Therapie mit PPI bzw. H2-Blockern. Bei Daueranwendung kamen Fälle hinzu, in denen es zu Vitamin-B12-Mangelerscheinungen kam. Eine groß angelegte Fall-Kontroll-Studie hat nun die Assoziation eines Vitamin-B12-Defizits während einer Langzeittherapie mit PPI bzw. H2-Blockern bestätigt.Show more19.12.2013, 00:00 Uhr

Bitte nicht rauchen!
Von Verena Stahl | Bitte nicht rauchen – dieser Leitsatz gilt für unsere Gesellschaft aus vielerlei bekannten Gründen. Dass das aber für Patienten mit multipler Sklerose (MS) noch mehr als für alle anderen gilt, beschreiben aktuell schwedische Wissenschaftler. Studien zufolge erhöht Rauchen das Risiko, neutralisierende Antikörper (NAb) gegen eine immunmodulatorische Therapie mit Interferon beta-1a (IFN-β-1a) oder Natalizumab zu entwickeln. Ein hoher Titer an neutralisierenden Antikörpern in Verbindung mit einem verschlechterten klinischen Zustand des Patienten zwingt zur Umstellung der Therapie. Das Risiko, eine wertvolle Behandlungsoption im Kampf gegen die progrediente Erkrankung zu verlieren, ließe sich bei Rauchern minimieren.Show more19.12.2013, 00:00 Uhr
Afatinib gegen Lungenkarzinom
Ende September wurde von der europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) die Zulassung für Afatinib (Giotrif®) zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem und/oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom mit aktivierenden EGFR-Mutationen erteilt. Die Zulassung umfasst die Erst-Linien-Therapie und spätere Behandlungslinien bei Patienten, die keine vorangegangene Therapie mit EGFR-Tyrosinkinaseinhibitoren erhalten haben.Show more19.12.2013, 00:00 Uhr
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