Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Semaglutid gegen Fettleber zugelassen
Die EU-Kommission hat Semaglutid zur Behandlung der Metabolismus-assoziierten Steatohepatitis zugelassen. Zulassungsinhaber Novo Nordisk möchte diese Indikation nun als Label Update für das Arzneimittel Wegovy® beantragen. Semaglutid ist der zweite Wirkstoff, für den eine Wirksamkeit bei Fettleber bestätigt wird.Show morearzneimittel-und-therapie
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Subkutane Therapie gegen MASH
08.04.2026, 11:00 Uhr
SSRI als Alternative zu Antipsychotika?
Agitiertes Verhalten tritt bei Alzheimer-Kranken oft als Begleitsymptom auf und stellt für Angehörige und Pflegepersonal eine besondere Herausforderung dar. Da die herkömmliche Therapie mit Antipsychotika nicht zufriedenstellend ist, wurde nun mit Citalopram eine neue Behandlungsmöglichkeit untersucht. Auf den ersten Blick vielversprechend – doch das Nebenwirkungsprofil lässt zu wünschen übrig.Show moreCitalopram bei agitierten Alzheimer-Patienten
13.03.2014, 00:00 Uhr
Studie findet Zusammenhang bei betagten Patienten
Älteren Patienten mit erhöhten Blutdruckwerten werden zum kardiovaskulären Schutz leitliniengemäß Antihypertonika verordnet. Einer US-amerikanischen Untersuchung zufolge wird damit jedoch ein erhöhtes Sturzrisiko „eingekauft“, vor allem bei Patienten mit Stürzen in der Anamnese. Obwohl die Autoren keinen kausalen Zusammenhang nachweisen konnten, raten sie zu einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung bei geriatrischen Hypertonie-Patienten.Show moreNiedriger Blutdruck - erhöhtes Sturzrisiko
13.03.2014, 00:00 Uhr

Hypertonie
Die Hypertonie ist eine der großen Volkskrankheiten. Die Erhöhung des Blutdrucks verkürzt die Lebenserwartung und schädigt zahlreiche Organe. In den letzten Jahren gab es einige Neuerungen in der Hypertonie-Behandlung: die Einführung eines Renin-Hemmstoffes, neue Einblicke in das Wirkprofil von Antihypertonika, Lockerung der Zielwerte des Blutdrucks und Verfeinerungen der Hypertonie-Therapie. Pharmako-logisch! update fasst das neue Wissen zusammen, das seit dem Beitrag Pharmako-logisch! Hypertonie – die schleichende Gefahr aus den Blutgefäßen (DAZ 149/13: 1386–1415) aus dem Jahre 2009 generiert wurde, und bereitet es für die Beratung in der Apotheke auf.
Von Thomas Herdegen
Pharmako-logisch! update
06.03.2014, 00:00 Uhr
Pelasya® versus Umckaloabo®
du | Seit Anfang des Jahres stehen neben Umckaloabo® weitere Pelargonium-haltige Arzneimittel zur Verfügung, unter anderem Pelasya® von Hexal. Pelasya® ist im Gegensatz zu dem als pflanzliches Arzneimittel zugelassenen Umckaloabo® auf Basis einer HMPC-Monographie registriert worden. Hieraus ergeben sich Unterschiede in den Indikationen und der Anwendungsdauer. Diese Unterschiede haben wir in DAZ 2014, Nr. 7., S. 32 (den Link finden Sie am Ende dieses Beitrags) dargestellt. Die Hexal AG sieht aufgrund solcher Berichte einen Klarstellungsbedarf und hat ihre Positionen in Anzeigen und Pressemitteilungen verbreitet (s. Abb.). Diese Positionen erregen jedoch Widerspruch, unter anderem bei der Firma Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG, dem Hersteller von Umckaloabo®.Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
Kleine Köpfe mit großen Schmerzen
Von Stefan Evers | Erst in den letzten 30 Jahren hat man erkannt, dass die klinische Präsentation und die Behandlung von Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen gesondert betrachtet werden muss. So hat die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) inzwischen in der 2. Auflage Empfehlungen für die Behandlung von Kopfschmerzen in diesem Alter publiziert [1]. Außerdem sind in den letzten Jahren immer genauere epidemiologische Studien erschienen, die das Problem von Kopfschmerzen in dieser Altersstufe differenziert beschreiben (z.B. [2]).Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
Schlaganfallprophylaxe um jeden Preis?
ck | Hoher Blutdruck wird bei älteren Patienten nicht mehr als der entscheidende Faktor für die Entstehung eines Schlaganfalls gesehen, und der Einfluss zu hoher Cholesterin-Werte auf das Schlaganfallrisiko wird nur als gering eingeschätzt. Und doch steigen die Verordnungszahlen der Statine, gerade bei Älteren. Der Mediziner Kit Byatt stellt daher die Frage, ob die älteren Patienten nicht übertherapiert werden?Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
Was tun bei Zwangsstörungen?
Zeigt bei Zwangsstörungen eine medikamentöse Therapie mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern keinen ausreichenden Erfolg, wird die Medikation häufig um ein Antipsychotikum ergänzt. Wie eine amerikanische Studie zeigt, ist eine kombinierte Verhaltenstherapie die bessere Alternative.Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
Je früher desto besser
Je früher Oseltamivir, Zanamivir und Co. gegeben werden, desto besser. 48 Stunden nach Einsetzen von Grippe-Symptomen gilt als Grenze des Sinnvollen und der Zulassung. Das optimale timing antiviraler Therapie variiert jedoch, abhängig z.B. von der Viruslast und dem Alter. Das ist das Ergebnis einer im Lancet Infectious Diseases publizierten Studie mit 1200 jungen Patienten in Bangladesh. Sie verglich die Effekte einer frühen und späten Gabe von Oseltamivir. Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
Ingwer und Olanzapin auf dem Vormarsch
Eine antiemetische Therapie zur Verhinderung des Zytostatika-induzierten Erbrechens orientiert sich an den gängigen Leitlinien. Durch dieses Vorgehen kann die Emesis allerdings nur in rund 70 bis 80% aller Fälle beherrscht werden, das heißt, es besteht ein Bedarf an weiteren therapeutischen Optionen. Wie diese aussehen können, erläuterte Priv.-Doz. Dr. Karin Jordan, Halle, beim Deutschen Krebskongress am 19. Februar 2014 bei einer Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft für supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin (ASORS). Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
Genauere Cholesterin-Berechnung
Seit mehr als 30 Jahren richtet sich die kardiovaskuläre Prävention nach Leitlinien-gestützten Zielwerten für das LDL-Cholesterin (LDL-C), obwohl es für diesen wichtigen Parameter keine praktikable analytische Methode zur direkten Bestimmung gibt. Vielmehr wird LDL-Cholesterin seit 1979 mithilfe der Friedewald-Gleichung aus dem Standard Lipidprofil berechnet.Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
Folsäuregabe häufig zu spät
BERLIN (ral) | Die Schwangerschaftsvorsorge mit Folsäure oder Folat beginnt oft zu spät. Wie vor Kurzem auf einem Fortbildungskongress der Frauenärztlichen BundesAkademie berichtet wurde, nehmen schwangere Frauen zwar häufig entsprechende Supplemente ein, aber es wird nur zu einem geringen Teil schon vor Beginn der Schwangerschaft supplementiert.Show more06.03.2014, 00:00 Uhr
Mindestens zwei, besser drei
Die Infektion mit humanen Papilloma-Viren (HPV) kann zur Entstehung von Genitalwarzen (Feigwarzen) und Gebärmutterhalskrebs führen. 90% der Genitalwarzen werden durch die onkogenen HPV-Typen 16 und 18 verursacht. Bislang werden zur Grundimmunisierung gegen HP-Viren drei Impfungen empfohlen. In einer aktuellen schwedischen Studie wurde untersucht, ob zwei Impfdosen mit einem tetravalenten Impfstoff bereits einen ausreichenden Schutz bieten. Show more27.02.2014, 00:00 Uhr
Testosteron-Substitution – aber wann?
Mit einem Testosteron-Präparat, das unter die Achsel appliziert wird, erweitern sich derzeit die Möglichkeiten der Hormonsubstitution beim Mann. Erst kürzlich aber meldete die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) Sicherheitsbedenken gegen die Testosteron-Substitution an. Zwei deutsche Urologen nehmen Stellung zu den Indikationen sowie zum Nutzen und den potenziellen Risiken der Hormonbehandlung.Show more27.02.2014, 00:00 Uhr
Gute Noten für GeloProsed®
Die Kombination aus 1000 mg Paracetamol und 10 mg Phenylephrin pro Einzeldosis in Form eines Direktpulvers (GeloProsed®) wurde in einer aktuellen nicht-interventionellen Studie von 85 Prozent der Teilnehmer als „sehr gut“ oder „gut“ wirksam beurteilt. Für die Studie wurden 450 Patienten in 116 Apotheken nach Wirksamkeit und Verträglichkeit der Erkältungs-Kombination befragt1.Show more27.02.2014, 00:00 Uhr
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