Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Kann ASS Fehlgeburten verhindern?
Acetylsalicylsäure (ASS) wird in der Reproduktionsmedizin in bestimmten Fällen eingesetzt, um den Blutfluss in der Plazenta zu verbessern. Eine aktuelle methodisch hochwertige Studie untersuchte, ob bereits vor der Empfängnis eingenommene niedrig dosierte ASS bei Frauen, die schon eine oder mehrere Fehlgeburten erlitten haben, Spontanaborte verhindern kann. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass nicht mehr Babys zur Welt kommen, allerdings könnten bestimmte Frauen mit lediglich einer, kurz zurückliegenden Fehlgeburt profitieren.Show more17.04.2014, 00:00 Uhr
Neuer Wirkstoff bei PAH
Die Behandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie (PAH) hat in den letzten 20 Jahren eine enorme Entwicklung durchlaufen. Die schlechte Prognose der nicht heilbaren Erkrankung bleibt bestehen, dennoch gelingt es mittlerweile durch Angriff an drei Signalwegen, die Überlebenszeit der progressiven Erkrankung zu verlängern. Zu den beeinflussbaren vasoaktiven Mediatoren des geschädigten Endothels zählen Prostacyclin (Prostaglandin I2, PGI2), Stickstoffmonoxid (NO) und Endothelin 1 (ET-1). Mit Macitentan (Opsumit®) wurde nun ein weiterer Rezeptorantagonist des potenten Vasokonstriktors Endothelin 1 eingeführt.Show more17.04.2014, 00:00 Uhr
Ohne Antidot und Monitoring?
Von Thomas Herdegen | Zwei aktuelle Publikationen beschreiben die Abhängigkeit des Wirkprofils von Dabigatran (Prafaxa®) von der Nierenfunktion [8] sowie von Blutspiegel, Alter und weiteren biologischen Faktoren [11]. Die analysierten Daten stammen aus dem RE-LY (Randomized Evaluation of Long-term Antikoagulation Therapy)-Studienprogramm [2] zum neuen oralen Antikoagulans (OAK) Dabigatran, einem direkten Hemmstoff von aktiviertem Thrombin (F-IIa). Der Verzicht des Herstellers auf Labortests wurde als „Skandal“ bezeichnet [1], ohne dass eine differenzierte Analyse der komplexen Pharmakologie vorgenommen wurde. Show more17.04.2014, 00:00 Uhr
Orifarm – mehr als ein neuer Name
LEVERKUSEN (wes) | Mit einer großen Werbekampagne ist seit einiger Zeit der Arzneimittel-Reimporteur Orifarm auf dem deutschen Markt aktiv. Dabei ist Orifarm kein neuer Mitspieler in Deutschland: Bereits 2006 hatten die Dänen den Leverkusener Reimporteur Pharma Westen übernommen. Doch nun wurde Pharma Westen umbenannt, um die Zugehörigkeit zum dänischen Mutterkonzern stärker zu betonen.Show more17.04.2014, 00:00 Uhr
Herpes Zoster erhöht Schlaganfall-Risiko
Herpes Zoster, umgangssprachlich auch Gürtelrose genannt, tritt durch Reaktivierung einer latenten Infektion mit Varicella-Zoster-Viren auf. Bisher gab es nur Hinweise, dass das Risiko für akute vaskuläre Vorfälle nach einer Zoster-Infektion erhöht ist. Eine aktuelle Studie aus dem Clinical Infectious Diseases Advance Access zeigt nun ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko in den ersten sechs Monaten nach einer akuten Herpes-Zoster-Infektion. Show more17.04.2014, 00:00 Uhr
Tamiflu® und Relenza® - ein Skandal?
du | Der Verdacht ist schwerwiegend. Der weltweit für einen Influenza-Pandemiefall eingelagerte Neuraminidasehemmer Oseltamivir (Tamiflu®) könnte möglicherweise wirkungslos, aber nicht frei von teils schweren Nebenwirkungen sein. Nahrung erhielt diese Vermutung nicht zuletzt durch die Zurückhaltung von Studiendaten durch die Herstellerfirma Hofmann La Roche. Ein Missstand, den vor allem die Cochrane-Forscher Tom Jefferson, Peter Doshi und Kollegen immer wieder angeprangert haben. Jetzt haben sie auf Basis aller Daten – auch der angemahnten – die Neuraminidasehemmer neu bewertet. Das Ergebnis erhärtet den schon lange bestehenden Verdacht.Show more17.04.2014, 00:00 Uhr
Statine und ihre Nebenwirkungen
Diskussionen über die Statin-Effektivität in der Prävention kardiovaskulärer Ereignisse basieren oft auf kontrollierten, verblindeten, randomisierten Studien. Diejenigen über unerwünschte Wirkungen dagegen leider nicht. Ärzte und Patienten führen unerwünschten Symptome auf die Statin-Therapie zurück, obwohl nicht belegt ist, dass sie durch diese Wirkstoffe ausgelöst wurden. Ein Review analysierte nun anhand von randomisierten kontrollierten Studien systematisch die Zusammenhänge zwischen Statin-Therapie und aufgetretenen Nebenwirkungen [1]. Show more10.04.2014, 00:00 Uhr
Vorhofflimmern durch NSAR?
jb | Nicht-steroidale Antirheumatika könnten das Risiko für Vorhofflimmern erhöhen – und zwar während der Einnahme und bis zu 30 Tage, nachdem die Einnahme beendet wurde. Das ergab eine prospektive, niederländische Kohortenstudie, in der seit 1990 Daten zu Krankheiten und Risikofaktoren von mehr als 8000 über 55-Jährigen erfasst werden. Show more10.04.2014, 00:00 Uhr
Weniger Ovarialkarzinome dank ASS?
Ein möglicher tumorprotektiver Effekt von nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAIDs) wird seit längerem diskutiert. Die meisten Daten liegen für ein vermindertes Darmkrebsrisiko unter der Einnahme von ASS vor. Nun untersuchten amerikanische Epidemiologen, ob durch nicht-steroidale Antirheumatika und ASS auch das Ovarialkarzinom-Risiko beeinflusst wird. Show more10.04.2014, 00:00 Uhr
Bei Rückenschmerzen an die Nerven denken
FRANKFURT/MAIN (ral) | Wirbelsäulen-Syndrome sind in der ärztlichen Praxis weit verbreitete Beschwerdebilder. Hier ist der behandelnde Arzt gefordert, möglichst schnell die Ursache herauszufinden und einen individuellen Behandlungsplan zu entwickeln. Das Therapiekonzept sollte multimodal angelegt sein und neben symptomlindernden und mobilitätserhaltenden Maßnahmen auch kausale Behandlungsansätze beinhalten. In vielen Fällen sind Wirbelsäulen-Syndrome mit geschädigten peripheren Nerven verbunden. Diese Patienten können von einer zusätzlichen kausalen Behandlung mit der neurotropen Nährstoffkombination von Uridinmonophosphat (UMP), Vitamin B12 und Folsäure (Keltican® forte) profitieren.Show more10.04.2014, 00:00 Uhr

Eine Patientin mit Arthrose
Herta Knöchel ist eine 71-jährige Patientin, die seit ein paar Wochen Probleme mit ihren Händen hat. Morgens nach dem Aufstehen klagt sie über eine gewisse Unbeweglichkeit, die ca. 20 Minuten anhält. Im Laufe des Tages fällt es ihr schwer, ihre Hände zu bewegen, insbesondere das Strecken der Daumen ist sehr schmerzhaft. | Von Isabel Waltering, Jürgen Rech und Hartmut Derendorf
Show moreDer 25. POP-Fall
10.04.2014, 00:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung