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Die letzte Woche
Mein liebes Tagebuch
Lauterbach hat die FAZ zuerst informiert: Die Apothekenreform kommt, ohne Honorarplus für Apotheken und mit Apotheken ohne Apotheker – das Apothekensterben geht weiter. Außerdem solle es neben Filialen noch Zweigapotheken und geringere Öffnungszeiten für Apotheken geben. Und das soll dann die Apotheke und die Arzneimittelversorgung stärken. Außerdem gibt’s weniger Geld für Dienstleistungen, etwas mehr für Notdienste. Und noch ein paar Gimmicks wie BtM im Kommissionierer, mehr Impfungen und endlich wieder Skonti. Klar, die Telepharmazie kommt, Lauterbach hat sie schon definiert, die ABDA hat noch Definitionsfindungsstörungen. Gibt’s eine Strategie, wie man mit dem Reformentwurf umgeht? Ja, warten bis nach der Sommerpause –dann könnte es vielleicht und eventuell stärkere Proteste der Apotheke geben, meint die ABDA. Kinners, ist da nicht mehr drin?
16.06.2024, 05:11 Uhr

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Mein liebes Tagebuch
Es war der Donnerschlag der Woche, nein, der bisherigen ABDA-Geschichte: Die ABDA-Mitgliederversammlung versagt der siegessicher angetretenen amtierenden Präsidentin ihre Zustimmung mit 52:48 Prozent – einen Gegenkandidaten, eine Gegenkandidatin gibt es nicht. Immerhin, da funktioniert die Demokratie noch – die Mehrheit ist, warum auch immer, mit Overwiening nicht zufrieden und wählt sie ab: Gestern noch Blumen, heute die rote Karte. Bei der ABDA-Satzungsänderung mit der Entmachtung des Apothekertags konnten sich die Gegner dagegen nicht durchsetzen: Die Beschlüsse des Apothekerparlaments bleiben zahnlos, zumindest für die nächsten beiden Jahren, das letzte Wort hat die Mitgliederversammlung. Was ist los mit der ABDA, hat das Konstrukt aus Kammern und Verbänden überhaupt noch eine reelle Zukunft? Oder ist die ABDA ein Auslaufmodell? Ist das jetzt der Anfang vom Ende – angesichts eines zunehmenden Apothekensterbens?
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Es war der Donnerschlag der Woche, nein, der bisherigen ABDA-Geschichte: Die ABDA-Mitgliederversammlung versagt der siegessicher angetretenen amtierenden Präsidentin ihre Zustimmung mit 52:48 Prozent – einen Gegenkandidaten, eine Gegenkandidatin gibt es nicht. Immerhin, da funktioniert die Demokratie noch – die Mehrheit ist, warum auch immer, mit Overwiening nicht zufrieden und wählt sie ab: Gestern noch Blumen, heute die rote Karte. Bei der ABDA-Satzungsänderung mit der Entmachtung des Apothekertags konnten sich die Gegner dagegen nicht durchsetzen: Die Beschlüsse des Apothekerparlaments bleiben zahnlos, zumindest für die nächsten beiden Jahren, das letzte Wort hat die Mitgliederversammlung. Was ist los mit der ABDA, hat das Konstrukt aus Kammern und Verbänden überhaupt noch eine reelle Zukunft? Oder ist die ABDA ein Auslaufmodell? Ist das jetzt der Anfang vom Ende – angesichts eines zunehmenden Apothekensterbens?
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