ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreGeldstrafen für Mainzer Zyto-Apotheker
BERLIN (az) | Zwei Apotheker – ein Geschwisterpaar, das in Mainz eine Apotheke betreibt – wurden am Donnerstag zu Geldstrafen in jeweils fünfstelliger Höhe verurteilt. Sie hatten sich vor dem Mainzer Landgericht zu verantworten, weil sie über Jahre Zytostatika abgegeben hatten, die sie aus Arzneimitteln ohne deutsche Zulassung zubereitet hatten. Den Kassen entstand so ein Schaden von 380.000 Euro, von denen die beiden bereits 303.000 Euro zurückgezahlt haben. Aufgefallen war der Abrechnungsbetrug im Rahmen eines Steuerverfahrens in Bielefeld, durch das Apotheken in der gesamten Republik ermittelt wurden.Show moreSovaldi-Preis steht
BERLIN (ks) | Obwohl die Schiedsstelle bereits eingeschaltet war, haben sich GKV-Spitzenverband und der Arzneimittelhersteller Gilead Sciences auf einen Erstattungsbetrag für das Hepatitis-C- Arzneimittel Sovaldi® (Sofosbuvir) geeinigt. Wie der Spitzenverband letzte Woche mitteilte, kostet die Vier-Wochen-Packung nun rückwirkend zum 23. Januar 2015 14.520,84 Euro. Zuvor waren es fast 20.000 Euro.Show moreFreie Sicht auf HV-Tisch muss sein
BERLIN (ks) | EasyApotheken wirken eher wie Drogeriemärkte: Zunächst sieht man viele Selbstbedienungsregale mit freiverkäuflichen Waren. Ein HV-Tisch, an dem die Arzneimittel abgegeben werden, findet sich in der Regel erst in einer hinteren Ecke. Ist dies vereinbar mit der Apothekenbetriebsordnung, derzufolge die Offizin der Apotheke so zu gestalten ist, dass der Vorrang des Arzneimittelversorgungsauftrags nicht beeinträchtigt wird? Solange der Ort der Arzneimittelabgabe beim Betreten der Apotheke zu sehen ist: ja. Das meint jedenfalls das Verwaltungsgericht Würzburg. Ausdrücklich reicht ihm ein „Sichtkorridor“ – einen „Laufkorridor“, der direkt zum HV-Tisch führt, hält es nicht für erforderlich. Urteil des Verwaltungsgericht Würzburg vom 10. Dezember 2014, Az.: W 6 K 13.405 Show moreWie viel „Ellbogen“ darf es denn sein?
Hartnäckigkeit, eine Prise Egoismus und zuweilen sogar eine gewisse Rücksichtslosigkeit bei der Mitarbeiterführung sind manchmal vonnöten, um sich durchzusetzen. Aber oft werden diese Eigenschaften nicht gerne gesehen. Wie findet der Apotheker die „goldene Mitte“ zwischen angemessener Durchsetzungsstärke und der Berücksichtigung der Interessen der Menschen in seinem Umfeld?Show moreSkeptische Apotheker
BERLIN (lk) | Nach einer leichten Stimmungsaufhellung zum Jahresende blickten die Apotheker im Januar skeptischer in ihre ökonomische Zukunft: Zum Jahresbeginn sank der APOkix-Konjunkturindex erstmals seit September 2014 wieder – wenn auch nur leicht. Show morePharma in der achten TTIP-Verhandlungsrunde
BERLIN (jz) | Am 6. Februar endete in Brüssel die achte Verhandlungsrunde zwischen der EU und den USA für das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP („Transatlantic Trade and Investment Partnership“). Die Chefunterhändler haben sich zum Ziel gesetzt, die Verhandlungen noch in diesem Jahr abzuschließen. Weitere Extrarunden sollen daher im April und im Juli folgen. Über einzelne Bereiche soll nun in kleinen Gruppen intensiv gesprochen werden. In den jüngsten Verhandlungen ging es unter anderem um den Pharmasektor – veröffentlichte Unterlagen enthalten allerdings keine über die bereits bekannten hinausgehenden Einzelheiten. Show moreMindestlohn im Notdienst
BERLIN (lk) | Angestellte Apotheker sollen für ihre Arbeit im Nacht- und Notdienst künftig den Mindestlohn von 8,50 Euro erhalten. Darauf haben sich grundsätzlich die Apothekengewerkschaft Adexa und der Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) verständigt. Der Kompromiss ist jedoch Teil einer Paketlösung und steht unter Vorbehalt der Einigung auf den seit Langem umkämpften Rahmenvertrag. Strittig ist hier noch die Neuregelung der Kündigungsfristen.Show moreJubiläen im Ehrenamt
Anfang Februar tagten die Sachverständigen für die Besichtigungen öffentlicher Apotheken in der Dienststelle Leipzig der Landesdirektion Sachsen, der zuständigen Überwachungsbehörde für die Einhaltung der Gesetze im Apothekenwesen im Freistaat Sachsen. Show more
Allergie und Zucker
Bei Einnahme von mehr als einem Arzneimittel kommt es häufig vor, dass sich verschiedene Wirkstoffe gegenseitig in ihrer Wirkung beeinflussen. Vor allem bei Neuverordnungen ist in der Apotheke besondere Aufmerksamkeit gefordert. Das zeigt der folgende Fall, den Apothekerin Katharina Spieker aus Emsdetten zur Diskussion stellt.Show more
Das Problem mit der Windel-Versorgung
Kaum eine andere Gruppe von Hilfsmitteln wird von so vielen Patienten benötigt wie saugende Inkontinenz-Hilfsmittel –und das mit steigender Tendenz. War es früher üblich, dass diese Hilfsmittel fast ausschließlich von Apotheken abgegeben wurden, so haben sich mittlerweile immer mehr Apotheken aus der Versorgung zurückgezogen. Unverändert gehören diese Produkte aber immer noch zu den am meisten nachgefragten Hilfsmitteln in der Apotheke. Im Folgenden soll die aktuelle (Erstattungs-)Situation etwas näher dargestellt werden. | Von Thomas Platz

Lohnt sich die Mühe?
Bei Hilfsmitteln ist alles anders als bei Arzneimitteln. Statt Apothekenpflicht und Kontrahierungszwang besteht hier die für Apotheker ungewohnte Frage, ob sie diese Produkte überhaupt anbieten und einem Vertrag beitreten oder nicht. Für die Antwort reichen Handelsspanne und Kostenrechnung nicht aus, denn Apotheker müssen auch die Reaktionen der Kunden und Mitbewerber berücksichtigen. Welche Überlegungen Apothekern dabei helfen können, zeigt dieser Beitrag. Er dient zugleich als Warnung, wie lebensfern die Arzneimittelversorgung werden könnte, falls auch dort Selektivverträge eingeführt würden. | Von Thomas Müller-Bohn
Show more
BtM-Recht versus Rahmenvertrag
DAP | Eine Betäubungsmittelverordnung unterliegt den gesetzlichen Vorgaben des Betäubungsmittelrechts. Dennoch scheint der zwischen den Spitzenverbänden der Krankenkassen und Apotheken geschlossene Rahmenvertrag der Versorgung mit einer ärztlich bestimmten Menge an Betäubungsmitteln (BtM) entgegenzustehen.Show moreRechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung
