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AVWL-Vorsitzender Dr. Klaus Michels: „Unklarheiten und Interpretationsspielräume im Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministeriums zur Reform der Apothekenbetriebsordnung bereiten Sorgen..." (Foto: DAZ/diz)
Apothekerverband Westfalen-Lippe
Apotheken für Gesundheitsbedarf der Gesellschaft weiter öffnen
Münster - Der Apothekerverband Westfalen-Lippe (AVWL) hat sich erneut dafür stark gemacht, die heilberuflichen und wirtschaftlichen Handlungsfelder der inhabergeführten Apotheke weiterzuentwickeln. Der rechtliche Rahmen hierfür sollte erforderlichenfalls „behutsam erweitert werden“, heißt es in einer aktuelle Pressemitteilung des Verbands.
„Unklarheiten und Interpretationsspielräume im Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministeriums zur Reform der Apothekenbetriebsordnung bereiten Sorgen, die mit Vorlage der ausformulierten Apothekenbetriebsordnung behoben sein sollten“, sagte der AVWL-Vorsitzende Dr. Klaus Michels in einem Gespräch mit dem gesundheitspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jens Spahn MdB in Münster.
Laut Mitteilung des Verbands bestehe in der deutschen Apothekenorganisation Übereinstimmung darin, dass eine Beschränkung über den rechtlichen Status quo hinaus nicht befürwortet wird, hieß es in dem Gespräch, an dem auch AVWL-Geschäftsführer Dr. Sebastian Schwintek teilnahm.
Die Apotheken müssen nach Ansicht des AVWL entsprechend dem gesellschaftlichen Bedarf offen sein für die Übernahme neuer heilberuflicher Aufgaben auch jenseits der Pharmazie. Anderenfalls drohe erhebliches Potenzial an Gesundheitskompetenz approbierter und vor allem nichtapprobierter Apothekenmitarbeiter für Patienten und Kunden ebenso wie für die Wirtschaftlichkeit der Apotheke ungenutzt zu bleiben. Auch wäre es falsch, durch Beschränkungen für Apothekendienstleistungen und -sortimente Hürden für sinnvolle Spezialisierungen von Apotheken aufzubauen („Babyfreundliche Apotheke“).
Peter Ditzel / 29.04.2011, 16:09 Uhr
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Robert Scheerer sagt:
02.05.2011 21:15Die Apothekenbetriebsordnung sollte den Apothekerinnen und Apothekern dort Freiräume schaffen, wo sie sich auf Grund ihrer Ausbildung in Aufklärung und Prävention beweisen können und natürlich auch dort, wo sich der Staat oder andere Sozialeinrichtungen aus Geldnot aus der flächendeckenden Versorgung zurückziehen. Die Apotheken könnten bei der Prävention eine viel größere Rolle spielen, wenn endlich Gesetzgebung und Krankenkassen der Prävention, die ihr vorgegebene Bedeutung einräumen würden und sie auch entsprechend honorieren würden(LEIKA).Ein Großteil der Apotheken wären von ihrer bundesweiten Präsenz und Ausbildung der Partner dafür. Dazu gehört jedoch auch eine Apothekenbetriebsordnung, die mit Weitsicht diese neue Ausrichtung der Apotheken berücksichtigt. Aber mehr...
Winfried Meyer sagt:
30.04.2011 10:58Sorry ,
die "Internetapotheke" sollte die
www.internet-apotheke.de sein ...
Winfried Meyer sagt:
30.04.2011 10:54Was soll denn schon wieder diese BEAMTENmentalität ?
Der Apothekeninhaber ist als (derzeit) e.K./OHG ein UNTERNEHMER,
der seine "Freiräume" = Interpretationsspielräume
im täglichen Unternehmertum AUSTESTEN muß unter Rahmenbedingungen, die politikerseits jeweils vorgegeben sind durch Mehrheitsverhältnisse, auch wenn dies dem DAV und der ABDA mißfällt, übrigens nur EINE "deutsche Apothekenorganisation" u.a., die bei weitem eben NICHT allumfassend die Interessen der Apothekerschaft vertritt, schon garnicht als falschterminologiertem "Dachverband".
Ein "gesellschaftlicher Bedarf" wird schon garnicht von Friese-gelenktem AVWL definiert, genausowenig wie Keller`s Käsekuchen eine Geschmacksverordnung mehr...