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Finanzkrise sorgt für höherer Konsum von Antidepressiva. (Foto: Bilderbox)
Großbritannien
In der Finanzkrise greifen Briten zu Antidepressiva
London - Die Finanzkrise schlägt den Briten offenbar kräftig aufs Gemüt. Seit Beginn der Turbolenzen auf den internationalen Finanzmärkte im Jahr 2008 ist der Konsum von Antidepressiva in Großbritannien nach Angaben des nationalen Gesundheitsdienstes NHS um 28 Prozent gestiegen.
Am höchsten war der Verbrauch von Antidepressiva im Nordwesten Großbritanniens. Dort sorgte die Finanzkrise für die größten wirtschaftlichen Probleme. NHS-Experten weisen jedoch darauf hin, dass der starke Anstieg neben der Finanzkrise auch mit dem gewachsenen Bewusstsein für psychische Erkrankungen zu begründen ist.
Lothar Klein / 30.12.2011, 10:52 Uhr
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