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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Telmisartan verbessert ALS-Symptomatik
Die genauen Krankheitsmechanismen der amyotrophen Lateralsklerose sind bisher unklar. In einer neuen Studie wurde nun das Protein PGAM5 als wichtiger gemeinsamer Faktor entdeckt. Wird es gehemmt, beispielsweise durch Telmisartan, könnten Krankheitssymptome verbessert werden. Show morespektrum
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Im Tierversuch
08.04.2026, 08:00 Uhr
PYY3-36: Ein Hormon gegen den Hunger
Nach Leptin macht nun ein weiteres Hormon als Wunderwaffe gegen die Adipositas von sich reden: das nach jeder Mahlzeit vom Magen-Darm-Trakt freigesetzte Peptidhormon YY3-36 (PYY3-36). Wissenschaftler vom Imperial-College in London stellen die Substanz in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift "Nature" vor.Show more18.08.2002, 15:44 Uhr
Phytopharmaka: Im Weltall wachsen Heilkräuter besser
Chinesische Heilkräuter, deren Samen vor dem Einpflanzen einen Trip ins Weltall spendiert bekamen, haben laut einer Meldung der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua ökologische Vorteile. Forscher des Kewei-Institutes haben an 30 Beispielen in der nördlichen Provinz Hebei nachgewiesen, dass die "Space-Kräuter" schneller wachsen als ihre Verwandten am Boden.Show more18.08.2002, 15:44 Uhr
FDA: Warnt vor chinesischen Schlankheitspillen
Die amerikanische Arzneimittelbehörde (FDA) warnt auf ihrer Homepage vor zwei chinesischen Diätpillen, die unter den Namen Chaso (Jianfei) und Chaso Genpi vertrieben werden. Die Pillen enthalten unter anderem Fenfluramin, das in den USA seit 1997 und in Deutschland seit 2001 als Inhaltsstoff von Appetitzüglern verboten ist. In Japan sollen die Diätpillen für mehrere Todesfälle verantwortlich sein.Show more18.08.2002, 15:44 Uhr
Imatinib bringt wieder Farbe in graues Haar
Französische Wissenschaftler berichten im "New England Journal of Medicine" über einen Nebeneffekt des Tyrosinkinase-Inhibitors Imatinib (Glivec®), der seit November 2001 in Deutschland zur Therapie der chronisch myeloischen Leukämie (CML) zugelassen ist. Die Substanz soll nicht nur zytostatisch wirken, sondern auch grauem Haar wieder zu mehr Farbe verhelfen.Show more11.08.2002, 15:44 Uhr
Sensible Nerven: Bitte öfter mal streicheln
Bei Signalverarbeitung über Nervenzellen denkt man eigentlich an schnelle Prozesse. Es gibt jedoch in der Haut auch Nervenzellen, die Signale nur langsam transportieren. Wozu dies gut ist, war bislang ein Rätsel. Schwedische Wissenschaftler haben die Nerven nun näher untersucht und herausgefunden, dass es sich dabei um so genannte "Streichelnerven" handelt.Show more11.08.2002, 15:44 Uhr
Botulinumtoxin gegen Lähmungserscheinungen nach Schlaganfall
Zur Behandlung von übermäßigem Schwitzen, spastischen Bewegungsstörungen, Falten, Kopf- und Rückenschmerzen wird Botulinumtoxin bereits eingesetzt. Amerikanische Wissenschaftler haben nun ein neues Anwendungsgebiet entdeckt: Wie sie in der Fachzeitschrift "New England Journal of Medicine" schreiben, hat das Gift des Botulismus-Erregers eine positive Wirkung auf Finger- und Handgelenkslähmungen nach einem Schlaganfall.Show more11.08.2002, 15:44 Uhr
Acetylsalicylsäure: Reduziert die Häufigkeit von Pankreaskrebs
Acetylsalicylsäure ist amerikanischen Wissenschaftlern zufolge in der Lage, das Risiko für die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs um fast die Hälfte zu senken. Allerdings wird diese Risikoreduktion nur dann erreicht, wenn die Substanz regelmäßig über längere Zeit hinweg eingenommen wird.Show more11.08.2002, 15:44 Uhr
Clioquinol: Ein Antibiotikum gegen Alzheimer
Ein Antibiotikum scheint im Kampf gegen die Alzheimerkrankheit zu helfen: Erste klinische Tests haben ergeben, dass der Wirkstoff Clioquinol den Krankheitsverlauf bremst und das Ausgangsmaterial für die typischen Eiweißplaques deutlich reduziert. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin "New Scientist".Show more04.08.2002, 15:44 Uhr
MSI-1436: Appetitzügler aus der Leber von Dornhaien
Manchmal ist es der Zufall, der Wissenschaftler bei der Suche nach neuen Wirkstoffen unterstützt. So auch im Fall von MSI-1436. Die natürlicherweise in der Leber von Dornhaien vorkommende Substanz wurde bei der Suche nach potenziellen Antibiotika entdeckt, entpuppte sich amerikanischen Wissenschaftlern zufolge jedoch als Appetitzügler.Show more04.08.2002, 15:44 Uhr
Zeitverschiebung: Brille auf – Jetlag ade?
Wer häufig zwischen Europa und den USA oder Asien hin- und herfliegt, kennt das Problem der Zeitverschiebung und des damit verbundenen Jetlags. Gegen die lästige Müdigkeit am Tag und die Schlaflosigkeit in der Nacht wollen australische Wissenschaftler nun mit einer verblüffenden Methode ankämpfen Ų mit einer Anti-Jetlag-Brille.Show more04.08.2002, 15:44 Uhr
Cannabinoide: Für ein gnädiges Vergessen
Vergesslichkeit an und für sich ist zwar nichts Positives, Personen, die schlechte Erlebnisse vergessen können und sich eher an die guten Dinge im Leben erinnern, sind jedoch mit Sicherheit die glücklicheren Menschen. Einen Beitrag zu diesem "gnädigen Vergessen" scheinen körpereigene Cannabinoide zu leisten. Dies schreiben zumindest Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München in der Fachzeitschrift "Nature".Show more04.08.2002, 15:44 Uhr
Übergewichtige klagen: Fastfood-Unternehmen vor Gericht
Die Raucher haben es vorgemacht, die Dicken ziehen nun nach: Eine Gruppe übergewichtiger Amerikaner hat die großen Fastfood-Ketten McDonalds, Burger King, Wendys und Kentucky Fried Chicken verklagt. Argument der Kläger: Die Konzerne würden Nahrungsmittel verkaufen, die Fettsucht verursachen, ohne die Verbraucher vor den Gefahren des Verzehrs zu warnen.Show more28.07.2002, 15:44 Uhr
Wirksame Raucherentwöhnung: Rauchverbot am Arbeitsplatz
Rauchfreie Arbeitsplätze ermutigen Raucher, mit dem Qualmen aufzuhören oder es zumindest einzuschränken. Zu diesem Ergebnis kamen amerikanische Wissenschaftler bei der Analyse von 26 Studien zu diesem Thema. Demnach geben rund vier Prozent der Raucher ihr Laster ganz auf, wenn sie am Arbeitsplatz nicht mehr rauchen dürfen. Die übrigen paffen durch das Verbot durchschnittlich drei Zigaretten weniger am Tag.Show more28.07.2002, 15:44 Uhr
Transplantation: Auch Nieren von Herztoten sind geeignet
Eines der Hauptprobleme in der Transplantationsmedizin ist der Mangel an verfügbarem und geeignetem Spendermaterial. Mit ihrer Entdeckung, dass Spendernieren von Herztoten für eine Transplantation genauso geeignet sind wie Nieren von Gehirntoten, tragen Schweizer Wissenschaftler möglicherweise dazu bei, dieses Problem zu mildern.Show more28.07.2002, 15:44 Uhr
L-Dopa: Macht empfänglich für Wunder
Ob man an Wunder glaubt oder nicht, hängt anscheinend nicht nur vom sozialen Umfeld ab, der Glaube an paranormale Phänomene hat wahrscheinlich auch mit der Gehirnchemie zu tun. Wissenschaftler um Peter Brugger von der Neurologischen Klinik der Universitätsklinik Zürich haben in einer Studie nachgewiesen, dass ein Dopamin-Überschuss im Gehirn den Glauben an eine Welt voll Wunder und Zeichen fördert.Show more28.07.2002, 15:44 Uhr
Orphan Drug: FDA gibt OK für Xyrem
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat das OK für die Zulassung von Xyrem® (Gamma-Hydroxybutyrat, GHB) als Orphan Drug gegeben. Unter strengen Auflagen soll die Substanz zur Behandlung einer ausgewählten Patientengruppe mit bestimmten Symptomen einer Narkolepsie bereitstehen. GHB war als Nahrungsergänzungsmittel bereits in den 90er-Jahren in den USA auf dem Markt, wurde dort wegen des Missbrauchspotenzials jedoch verboten.Show more21.07.2002, 15:44 Uhr
Schneckengift hilft bei chronischen Schmerzen
Forscher der Universität Melbourne haben in einer für den Menschen giftigen Spezies der Kegelschnecke einen Wirkstoff entdeckt, der sich als Ausgangsmaterial für die Entwicklung eines Arzneistoffs zur Behandlung chronischer Schmerzen eignet. Die vorläufig ACV1 benannte Verbindung wurde bereits zum Patent angemeldet. Vorgestellt wurde sie auf dem 6. Asia-Pacific Kongress der Internationalen Gesellschaft für Toxikologie vom 8. bis 12. Juli in Cairns.Show more21.07.2002, 15:44 Uhr
Biosensor: Überdosierung rasch erkannt
An der Universität Surrey wird derzeit ein Biosensor entwickelt, der Notärzten und Unfallambulanzen künftig die Arbeit erleichtern soll. Das Gerät ist nach Angaben der Entwickler in der Lage, in weniger als zehn Minuten festzustellen, welche Substanzen sich im Blut eines Patienten befinden. Damit könnten Überdosen, z. B. von Paracetamol, schneller erkannt und behandelt werden, als dies momentan möglich ist.Show more21.07.2002, 15:44 Uhr
Statine für alle mit Herz-Kreislauf-Problemen
Statine sollten nicht nur zur Behandlung von Patienten mit erhöhten Cholesterinwerten bereitstehen, sondern generell allen Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden verabreicht werden. Das forderten britische Wissenschaftler vor kurzem in der Fachzeitschrift "Lancet". Wie sie schreiben, könnte dadurch das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall um etwa ein Drittel gesenkt werden.Show more21.07.2002, 15:44 Uhr
Donepezil: Macht fit für den Flugsimulator
Der Acetylcholinesterase-Hemmer Donepezil (Aricept®) bremst nicht nur den geistigen Verfall bei Alzheimererkrankten, er könnte auch gesunden, älteren Piloten bei der Ausübung ihres Berufes helfen, so das Ergebnis einer in der Fachzeitschrift "Neurology" veröffentlichten Studie.Show more14.07.2002, 15:43 Uhr
Rot-Grün-Blindheit: Der Euro als Schnelltest
Mit 5- und 20-Centmünzen kann man nicht nur bezahlen, die Münzen eignen sich offenbar auch als Schnelltest zur Erkennung einer Rot-Grün-Blindheit. Dies schreiben Wissenschaftler der spanischen Universidad de Extramadura in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Optics Express".Show more14.07.2002, 15:43 Uhr
Erkältungstherapie: Doppelt hält besser
Drei Tage kommt er, drei Tage bleibt er, drei Tage geht er. So sagt man allgemein über einen Schnupfen und meint damit, dass es unerheblich ist, ob er in dieser Zeit behandelt wird oder nicht. Ganz richtig scheint diese Weisheit allerdings nicht mehr zu sein. Zumindest gibt es verschiede Ansätze, die eine erfolgreiche Schnupfentherapie versprechen.Show more14.07.2002, 15:43 Uhr
Helicobacter pylori: Risikofaktor für Schlaganfall?
Helicobacter pylori ist bei 70% aller Patienten mit einem Ulcus ventriculi und bei ca. 95% aller Patienten mit einem Ulcus duodeni das pathogene Agens. Doch damit nicht genug scheint das Bakterium auch bei der Entstehung eines Schlaganfalls eine Rolle zu spielen.Show more14.07.2002, 15:43 Uhr
Therapie von Myomen: Es geht auch ohne OP
Fast alle bisher bekannten und verwendeten Verfahren zur Behandlung von Myomen, gutartigen Tumoren der Gebärmutter, sind invasiv, d. h. mit Eröffnung des Bauchraumes oder mit Einführen von endoskopischen Geräten oder Kathetern verbunden. Die "Klinik für Strahlenheilkunde" der Charité bietet laut einer Pressemitteilung nun jedoch ein gänzlich nicht-invasives Verfahren an: Mit Hilfe von hochenergetischem Ultraschall werden Myome von außen zerstört.Show more07.07.2002, 15:43 Uhr
Lebensmitteltechnologie: Damit Rotwein noch gesünder wird
Australische Wissenschaftler wollen die gesundheitsfördernde Wirkung von Rotwein zusätzlich verstärken. Wie Geoffrey Skurray und Steven Clare von der University of West-Sydney mitteilen, haben sie einen Weg gefunden, um den Gehalt des antioxidativ wirkenden Resveratrols im Wein zu erhöhen. Einziger Nachteil sei derzeit noch, dass das so genannte "Mundgefühl" dabei negativ beeinflusst werde.Show more07.07.2002, 15:43 Uhr
FDA-Entscheidung: Aus für Nicotin-Wasser
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat das erst vor kurzem auf dem amerikanischen Markt aufgetauchte nicotinhaltige Wasser wieder aus den Regalen entfernen lassen (s. a. DAZ Nr. 16 vom 18.4.2002, S. 6). Grund für den Entschluss ist, dass es sich bei dem von dem kalifornischen Unternehmen QT5 hergestellten "Nico Water" um ein Arzneimittel handelt und dieses als solches keine Zulassung besitzt.Show more07.07.2002, 15:43 Uhr
Gehirntumore: Mit Skorpiongift heilen
Wissenschaftler des City Hope Cancer Center im kalifornischen Duarte und der University of Alabama in Birmingham arbeiten derzeit an einer neuen Behandlungsmethode für Hirntumore. Im Rahmen einer Studie wollen sie untersuchen, ob ein von einer bestimmten Skorpion-Art produziertes Gift für die Therapie von Hirntumoren eingesetzt werden kann.Show more07.07.2002, 15:43 Uhr
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