Wirtschaft

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Professor Andreas Kaapke über Parteien im freien Fall
Das Wahlverhalten ändert sich: Volksparteien schrumpfen, Koalitionen werden komplizierter. Professor Andreas Kaapke warnt: Für stark regulierte Branchen wie die Apotheken ist diese politische Instabilität eine echte Gefahr. Show moreStada kann Gewinn steigern
Gutes 1. Quartal dank Markenprodukten und Osteuropa – stagnierender Umsatz in Deutschland
BERLIN (jz). Stada hat das erste Quartal dank gut laufender Geschäfte in Osteuropa mit einem Gewinnanstieg abgeschlossen. Der Konzernumsatz erhöhte sich nach Angaben des Arzneimittelherstellers um acht Prozent auf 477 Millionen Euro – im entsprechenden Vorjahresquartal lag er bei 443,4 Millionen Euro. In der Marktregion Deutschland stagnierte der Umsatz dagegen ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Das Unternehmen führt dies auf die schwierigen Rahmenbedingungen im deutschen Generika-Markt zurück.Show moreBiopharmazeutika im Aufwärtstrend
Bedarf an biotechnisch hergestellten Arzneimitteln steigt
STUTTGART (wes). Der Umsatz mit gentechnisch hergestellten Arzneimitteln, sogenannten Biopharmazeutika, ist im vergangenen Jahr in Deutschland auf rund 6 Milliarden Euro gestiegen. Erstmals erreichte diese Arzneimittelgruppe damit einen Marktanteil von über 20 Prozent.Show moreStada stockt Vorstand auf
Wiedenfels neuer Vorstand für Unternehmensentwicklung und Zentrale Dienste
Stuttgart (wes). Die Stada Arzneimittel AG in Bad Vilbel hat ihren Vorstand auf vier Mitglieder erweitert. Der Jurist Dr. Matthias Wiedenfels hat nun den Posten des Vorstands für Unternehmensentwicklung und Zentrale Dienste inne. Show moreNeuer Hauptaktionär bei A.C.A. Müller
Unternehmensnachfolge geklärt. Eingeschlagener Weg soll fortgesetzt werden
Stuttgart (wes). Wie die Deutsche Pharma Holding in München mitteilt, hat sie ein Aktienpaket von über 66 Prozent der Anteile an der A.C.A. Müller ADAG Pharma AG in Gottmadingen erworben. Zu den Verkäufern gehörte unter anderem der Firmengründer und langjährige Vorstand der Gesellschaft Arthur Müller.Show morePharma-Branche bietet gute Arbeitsbedingungen
Zahlreiche Pharma-Firmen auf der Liste der besten deutschen Arbeitgeber
STUTTGART (wes). Die Kölner Beratungsfirma Great Place to Work GmbH hat Deutschlands beste Arbeitgeber 2012 ausgezeichnet. Auf der Liste der 100 Firmen mit der besten Arbeitsplatzkultur finden sich auffallend viele Firmen aus der Pharma-Branche – und ein Apothekenrechenzentrum.Show moreBoehringer Ingelheim wächst weiter
Umsätze in Deutschland um 1,3 Mrd. Euro gestiegen – Solide Finanzen sichern die Unabhängigkeit
INGELHEIM (hb). Sehr zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2012 gab sich die Geschäftsleitung von Boehringer Ingelheim bei der Jahrespressekonferenz des Konzerns am 24. April 2013 in Ingelheim aufgrund des Wachstums im Markt, des operativen Ergebnisses und der Fortschritte in der Pipeline. Der Fokus des Unternehmens soll auch in Zukunft auf Innovationen aus der eigenen Forschung und Entwicklung und auf dem Erhalt der Unabhängigkeit liegen.Show moreBezüge der Krankenkassen-Chefs im Visier der Öffentlichkeit
Größtenteils Erhöhungen, aber auch Absenkungen im vergangenen Jahr
(leo). Es hieße wohl Äpfel mit Birnen zu vergleichen, wollte man die Millionen-Bezüge der Manager in den deutschen DAX-Unternehmen mit den Einkünften der Vorstandsmitglieder gesetzlicher Krankenkassen, ihrer Verbände und der ärztlichen Berufsorganisationen vergleichen. Zu groß sind die Unterschiede. Gleichwohl sorgen die durchwegs üppigen Gehälter der Krankenkassen-Vorstände für Schlagzeilen in den Medien oder auch für Diskussionen am Stammtisch.Show moreApobank wirbt um Vertrauen
Bilanz 2012: 45 Mio. Euro Jahresüberschuss, verbessertes Risikoprofil, mehr Kunden
FRANKFURT (diz). 2012 kann die Deutsche Apotheker- und Ärztebank zufriedenstellend abschließen und fühlt sich für die Zukunft gut gerüstet. Wie Vorstandssprecher Herbert Pfennig auf der Pressekonferenz zur Veröffentlichung der Geschäftszahlen 2012 am 16. April in Frankfurt sagte, habe die Bank wieder "normale Laborwerte" in 2012, nachdem sie zuvor auf der Intensivstation eingeliefert worden sei. Der Jahresüberschuss liege leicht über Vorjahr, als Dividende habe der Vorstand vier Prozent vorgeschlagen.Show moreRohertrags-Monitor Januar/Februar 2013
Betriebswirtschaftliche Analyse der Entwicklung des Apothekenhonorars
Seit dem 1. Januar 2004, mit Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG), gilt die neue Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) für verschreibungspflichtige Fertigarzneimittel (Rx-FAM), auch Kombimodell genannt. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser neuen Preisbildungssystematik für Apotheken werden – beginnend mit dem Berichtsmonat August 2011 und auf der Grundlage der von Insight Health* zur Verfügung gestellten Daten – regelmäßig für die beiden vorangegangenen Jahre und die bisherigen Monate des aktuellen Jahres im Rohertrags-Monitor fortgeschrieben. Grundsätzliche Bemerkungen zur Umstellung der AMPreisV auf Großhandelsebene (jeweils zum 1.1.2011 und 1.1.2012) und zur Korrektur des Kassenabschlags aus 2010 sind darüber hinaus im Rohertrags-Monitor März 2012 niedergelegt.Show moreSchlummerndes Potenzial: Bitte aufwachen!
Der Apotheker als Unternehmer: Expertenrunde über betriebswirtschaftliche Kennzahlen in der Apotheke
Ludwigsburg (ka). Staatliche Eingriffe und Reglementierungen haben die Apotheken in den vergangenen Jahren vor neue Herausforderungen gestellt, ihre finanzielle Situation beeinträchtigt und manche gar ins finanzielle Abseits getrieben. Die Apotheker müssen daher heute mehr denn je neben ihrer Tätigkeit als Heilberufler auch Unternehmer sein. Dabei spielt die Frage nach der Nutzung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen eine wichtige Rolle. Zahlen, Daten und Fakten des Apothekenmarktes sind darüber hinaus ein wichtiger Bestandteil der politischen Lobbyarbeit. Aufgrund der Komplexität und zunehmenden Ausdifferenzierung des Apothekenmarktes ist ihr effektiver Einsatz hierbei allerdings eine Herausforderung. Show moreRote Zahlen, neue Konzepte, nachhaltiges Wachstum
Pharmahandelskonzern Celesio will mit neuen Apothekenkonzepten wachsen
STUTTGART (diz). Nach Einschätzung von Markus Pinger, Vorstandsvorsitzender des Pharmahandelskonzerns Celesio, hat sich das Unternehmen mit einer strategischen Neuausrichtung erfolgreich stabilisiert. Die Folge seien eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und eine Weichenstellung hin zu mehr Wachstum. Bei der diesjährigen Bilanzpressekonferenz Ende März musste das Unternehmen allerdings noch rote Zahlen fürs Jahresergebnis 2012 präsentieren. Für 2013 hofft man trotz eines schwierigen Umfelds auf eine stabile bis positive Ergebnisentwicklung. Dazu sollen u. a. die Fokussierung auf das Kerngeschäft, der Aufbau eines europäischen Apothekennetzwerkes und ein Programm zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Show morePrivate Altersvorsorge
Auch selbstständig tätige Apotheker können die staatliche Förderung nutzen
Seit elf Jahren gibt es die vom Staat mit Zulagen geförderte Altersvorsorge. Rund 15 Millionen Bürger haben bereits solche Verträge abgeschlossen, denn es hat sich herumgesprochen, dass das sogenannte Rentenniveau in den kommenden Jahrzehnten weiter sinken wird, wenn die Beiträge der Versicherten auch in Zukunft bezahlbar bleiben sollen. Um diese Einbußen bei der gesetzlichen Altersversorgung auszugleichen, fördert der Staat seit 2002 den Aufbau einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge mit Zulagen und Steuervorteilen.Show moreEine neue Prämien-Landschaft
Die Hoffnung auf günstige private Tarife hat sich vielfach zerschlagen
(leo). Auf die gesamte private Versicherungswirtschaft in Deutschland wirkt sich seit 21. Dezember 2012 ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 1. März 2011 in weitreichendem Umfang aus. Nur noch Tarife mit geschlechtsneutralen Prämien für Frauen und Männer, sogenannte "Unisex-Tarife", sind seit diesem Zeitpunkt erlaubt – mit der Folge, dass beide Geschlechter gleich hohe Prämien an ihr Versicherungsunternehmen zu zahlen haben. Mit den neuen Einheits-Tarifen sollen sich die früheren Unterschiede beim Versicherungsrisiko zwischen Männern und Frauen verwischen.Show moreKooperationen – auch für Apotheken eine strategische Option?
Teil II: Von Marken und Zentralen
Drei Viertel der deutschen Apotheken sind Mitglied einer Kooperation, nicht wenige sogar in mehr als einer. Nachdem Teil I dieses Artikels (AZ Nr. 7) einige grundsätzliche Begriffe geklärt und das Für und Wider von Apothekenkooperationen beleuchtet hat, widmet sich der zweite Teil dem Sinn einer gemeinsamen Kooperationsmarke und den Erwartungen, die Apotheker an Kooperationen haben.Show moreKooperationen – auch für Apotheken eine strategische Option?
Teil I: Von vertikalen und horizontalen Netzwerken
Viele Apotheker betrachten Kooperationen als "zweischneidiges Schwert". Heute verwendet man diesen Begriff, um auszudrücken, dass etwas sowohl von Vorteil als auch von Nachteil sein kann. Wenn wir uns die ursprüngliche Bedeutung ansehen, dann bot ein Schwert, dessen Klinge beidseitig geschliffen war, mehr Möglichkeiten im Angriff. Denn jeder Schlag, ob mit der einen oder mit der anderen Seite der Klinge, konnte erfolgreich sein. Show moreRohertrags-Monitor Dezember 2012
Betriebswirtschaftliche Analyse der Entwicklung des Apothekenhonorars
Die neue Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV), auch Kombimodell genannt, findet seit dem 1. Januar 2004 für verschreibungspflichtige Fertigarzneimittel (Rx-FAM) Anwendung. Für die darin integrierte Vergütung apothekerlicher Leistungen waren in der Vergangenheit immer "Nullrunden" angesagt; der Kassenabschlag ist, nicht zuletzt aufgrund einer Mehrwertsteuererhöhung (zum 1. 1. 2007) und eines für 2011 und 2012 prognostizierten Fehlbetrages der GKV, der sich als politische Fehleinschätzung herausgestellt hat, in den zurückliegenden Jahren dagegen stets den veränderten Rahmenbedingungen "angepasst" worden. Beginnend mit dem Berichtsmonat August 2011 werden die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser in der Vergangenheit fehlenden Honoraranpassung apothekerlicher Leistungen – auf Grundlage der von Insight Health* zur Verfügung gestellten Daten – regelmäßig für die beiden vorangegangenen Jahre und die bisherigen Monate des aktuellen Jahres im Rohertrags-Monitor fortgeschrieben.Show moreGehalt, Weihnachtsgeld, Rente, Zinsen: alles zählt
Wann die Kasse Patienten von der Zuzahlung befreit – und was bei der Erstattung zu beachten ist
(bü). Das Gesetz ist eindeutig: Erreichen die von gesetzlich Krankenversicherten geleisteten Zuzahlungen – etwa zu Arzneien oder Heilmitteln und letztmalig auch die Praxisgebühren – 2% des Jahresbruttoeinkommens des Singles oder der Familie, dann brauchen für den Rest des Jahres keine Zuzahlungen mehr geleistet zu werden. Bei "schwerwiegend chronisch Kranken", also vielfach bei Rentnern, ist bereits bei 1% des Familieneinkommens die Belastungsgrenze erreicht. Doch der Teufel steckt im Detail, wenn es jetzt darum geht, zu viel gezahlte Beträge aus dem Vorjahr zurückzuholen.Show moreSozialversicherung: Vielfalt trotz Fusionen
Derzeit 188 selbstständige Sozialversicherungsträger – Zwang zu Zusammenschlüssen nicht mehr so ausgeprägt
(leo). Nicht als "Jahr der Zusammenschlüsse" ist 2012 in die Annalen der Sozialversicherung eingegangen. Die Fusionswelle ist deutlich abgeebbt. Insgesamt gab es im Verlauf des Jahres 2012 acht Zusammenschlüsse. Zu Jahresbeginn 2013 sind drei Fusionen erfolgt. Derzeit existieren noch 188 selbstständige Sozialversicherungsträger in Deutschland, nämlich 134 gesetzliche Krankenkassen und damit auch 134 Pflegekassen, 17 Träger der Rentenversicherung, 36 Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand sowie die Bundesagentur für Arbeit.Show moreRohertrags-Monitor November 2012
Betriebswirtschaftliche Analyse der Entwicklung des Apothekenhonorars
Seit dem 1. Januar 2004 gilt für verschreibungspflichtige Fertigarzneimittel (Rx-FAM) eine neue Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV), Kombimodell genannt. Während für die Vergütung apothekerlicher Leistungen seit 2004 bisher nur "Nullrunden" angesagt waren, ist der Kassenabschlag, nicht zuletzt aufgrund einer Mehrwertsteuererhöhung (zum 1.1.2007) und eines für 2011 und 2012 prognostizierten Fehlbetrages der GKV, der sich als politische Fehleinschätzung herausgestellt hat, in den zurückliegenden Jahren allerdings stets den veränderten Rahmenbedingungen "angepasst" worden. Beginnend mit dem Berichtsmonat August 2011 (s. AZ 2011, Nr. 47) werden die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser fehlenden Honoraranpassung apothekerlicher Leistungen – auf Grundlage der von Insight Health* zur Verfügung gestellten Daten – regelmäßig für die beiden vorangegangenen Jahre und die bisherigen Monate des aktuellen Jahres im Rohertrags-Monitor fortgeschrieben.Show more1. Januar 2013: Selten so viel Neuerungen – Große Brocken bei GEZ – Minijobs – Pflege
Für die Steuer ist nicht mehr als ein Reförmchen drin
(bü). Es scheint so, als ob die Berliner Gesetzgebungs-Maschine Jahr für Jahr neue Rekorde aufstellen will: Für das Jahr 2013 sind wieder Rechtsänderungen en masse zu verzeichnen. Die größten Brocken betreffen dabei die Rundfunkgebühren (GEZ), die Minijobs und die Pflegeversicherung. Für Steuerzahler ist dagegen gerade mal ein Mini-Reförmchen herausgekommen. Show moreTipps zum Jahreswechsel 2012/13
Was Sie bis Silvester noch für Ihr Geld tun sollten
(bü). Es sind nur noch wenige Tage bis Jahresultimo. Höchste Zeit also, Geldangelegenheiten anzugehen, die noch 2012 erledigt werden sollten, um Nachteile zu vermeiden oder Vorteile zu nutzen. Wer jetzt handelt, der kann Hunderte Euro sparen – je nach persönlicher Situation.Show moreRechtliches
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