Nächste Runde im Poker

31.05.2015, 22:00 Uhr

Für eine transparente Selbsthilfe

BERLIN (ks) | Millionen Patienten in Deutschland haben sich in Selbsthilfeorganisationen zusammengeschlossen. Finanziert werden die Gruppen und Verbände vor allem durch die Gesetzliche Krankenversicherung: 45 Millionen Euro werden die Kassen im Jahr 2015 fließen lassen – Tendenz steigend. Doch auch Hersteller von Arzneimitteln und Medizinprodukten unterstützen die Patienten. Das ist einerseits erfreulich, aber vielen stellt sich auch die Frage, ob es den Unternehmen unter dem Deckmantel Gutes zu tun, vielleicht doch vor allem um Einflussnahme geht. Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat Vorschläge, wie man gegen das „Gschmäckle“ der Beziehung zwischen Selbsthilfe und Wirtschaft angehen könnte. Das Zauberwort lautet einmal mehr: Transparenz.
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31.05.2015, 22:00 Uhr

Gut gefüllte Pipeline

KÖLN (dpa-AFX) | Bayer setzt große Hoffnungen auf seine gut gefüllte Arzneimittel-Pipeline. Konzernchef Marijn Dekkers sagte am 27. Mai auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Köln, Bayer hoffe, bereits im kommenden Jahr die erste Zulassung für ein weiteres, neues Krebsmedikament beantragen zu können, das Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) bekämpfen soll.
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31.05.2015, 22:00 Uhr

Umzug in Stuttgart

BERLIN (lk) | Der Pharmahändler Celesio zieht innerhalb Stuttgarts um. Die Firmenzentrale der deutschen McKesson-Tochter zieht im Jahr 2017 ins Zentrum, in die Nähe des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Demnach wird das Unternehmen fünf Stand­orte im Stadtteil Bad Cannstatt aufgeben. Dies hat die Geschäftsführung um Marc Owen den Mitarbeitern im Rahmen einer Betriebsversammlung eröffnet, wie ein Firmensprecher bestätigte.
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31.05.2015, 22:00 Uhr

Wirtschaftsticker

31.05.2015, 22:00 Uhr
Der Phagro und AEP haben ihren Streit um Äußerungen des Phagro-Chefs Trümper vor Gericht beigelegt. (Foto: Gerhard Seybert/Fotolia)

Phagro und AEP vergleichen sich

Berlin - Der Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels (Phagro) und der Großhändler AEP haben heute in der mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Berlin einen Vergleich geschlossen. Danach dürfen der Phagro und sein Vorsitzender Dr. Thomas Trümper auch in Zukunft nicht behaupten, dass es unter dem Antikorruptionsgesetz eine rückwirkende Strafbarkeit von AEP-Kunden geben könnte. Auslöser des Rechtsstreits war ein Interview von Trümper mit der Apotheker Zeitung.
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Zwist im Pharmagroßhandel
29.05.2015, 15:45 Uhr
Die AOKen freuen sich über hohe Rabatte der Arzneimittelhersteller. (Foto: ferkelraggae/Fotolia)

Neue AOK-Verträge starten am 1. Juni

Berlin - Am Montag, dem 1. Juni, startet die 14. Tranche der bundesweiten AOK-Rabattverträge. Sie löst in erster Linie die Verträge der zehnten und elften Tranche ab, die zum 31. Mai ausgelaufen sind. Für einige Arzneimittel wurden aber auch erstmals Verträge abgeschlossen. Dazu zählen das seit Juni 2014 patentfreie Antidepressivum Escitalopram sowie das Magen-Darm-Krebs-Mittel Octreotid.
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AOK-Rabattverträge
29.05.2015, 12:45 Uhr
Soll die Finanzierung der PTA-Ausbildung in Westfalen-Lippe sicherstellen: Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening. (Foto: ABDA)

Ringen um Lösung für PTA-Ausbildung

Berlin - Für das Ringen um die Finanzierung der PTA-Ausbildung in Nordrhein-Westfalen wird die Zeit knapp. Bis zum Sommer soll über die Ausrichtung der künftigen Ausbildung entschieden werden. „Die Zeit drängt“, erklärte heute der Vorsitzende des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe, Klaus Michels, „die Zukunft der Pharmazeutischen-Technischen Assistentinnen (PTA) ist für die Apotheken von existentieller Bedeutung.“
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Westfalen-Lippe
29.05.2015, 11:50 Uhr
BPI-Chef Zentgraf nimmt im Hinblick auf den pharmazeutischen Wettbewerb mit anderen Ländern die Regierung in die Pflicht. (Foto: BPI)

BPI sieht Regierung in der Pflicht

Berlin - Beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) ist man durchaus angetan vom gestrigen Bekenntnis der Bundeskanzlerin zu einem starken Pharmastandort Europa und Deutschland. Dessen Stärke hänge aber nicht nur von seiner Forschungsleistung, sondern auch maßgeblich von den politischen Rahmenbedingungen ab, betont der Verband. Insoweit sei die Bundesregierung gefragt, bei den Rahmenbedingungen nachzubessern. Chancen, die Weichen entsprechend zu stellen, sieht der BPI im laufenden Pharmadialog.
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Pharmastandort Deutschland
29.05.2015, 10:40 Uhr
AVWL-Chef Klaus Michels sieht die Apotheken in der Stagnationsfalle. (Foto: AVWL)

Michels: Stagnation prägt wirtschaftliche Lage

Berlin - Die wirtschaftliche Lage der Apotheken in Westfalen-Lippe ist wie in ganz Deutschland von Stagnation, mehr Filialen und fehlender langfristiger Perspektive gekennzeichnet. Von den nur noch 2.040 (Vorjahr: 2.077) Apotheken Ende 2014 wurden bereits 425 (410) als Filialen betrieben. Jede fünfte Apotheke ist also Filialapotheke einer Hauptapotheke. So sieht die Jahresbilanz zur wirtschaftlichen Lage des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe aus.
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APOTHEKERVERBAND WESTFALEN-LIPPE
29.05.2015, 09:00 Uhr
Mehr als eine Milliarde Dollar muss Teva zahlen - unter anderem an Apotheken in den USA. (Foto: ElenaR/Fotolia)

Teva kauft sich aus Wettbewerbs-Streit frei

Berlin - Der weltgrößte Generika-Hersteller Teva muss wegen Wettbewerbsverstößen 1,2 Milliarden US-Dollar (1,1 Milliarden Euro) zahlen. Die heutige Teva-Tochter Cephalon habe Arzneihersteller dazu gebracht, ihre Generika zum Cephalon-Präparat Provigil länger vom Markt fernzuhalten, teilte die US-Wettbewerbsaufsicht FTC am Donnerstag mit. Dadurch sei der Preis für das Mittel zu Behandlung der Narkolepsie künstlich aufgeblasen worden. Solche Vereinbarungen sind wettbewerbswidrig.
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1,2 Milliarden US-Dollar Kompensation
29.05.2015, 08:15 Uhr
TTIP: Mehr Chancen als Risiken? (Foto: Weissblick/Fotolia)

Chancen durch TTIP

Barcelona - Für den Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) und dem europäischen Dachverband AESGP stehen beim geplanten Freihandelsabkommen TTIP die Chancen im Vordergrund. Die Bedenken der Apotheker und Ärzte gegen das Abkommen kann der Verband mittelständischer Pharmaunternehmen so nicht nachvollziehen. Vielmehr begrüßten die Unternehmen die Marktöffnung, mit der Handelshemmnisse zwischen den USA und Europa wegfallen und Zölle abgebaut werden sollen, erläuterte der BAH auf einer Pressekonferenz am Rande des AESGP-Kongresses in Barcelona.
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Arzneimittel-Hersteller
29.05.2015, 06:40 Uhr
Bundeskanzlerin Angela Merkel informiert sich bei Sanofi über die aseptische Abfüllung von Arzneimitteln. (Foto: Sanofi)

Merkel: Antibiotika sind zentrales Thema

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Europas Pharmaindustrie im Wettbewerb mit der US-Konkurrenz Mut zugesprochen. „Wir sollten in Europa dafür kämpfen, ein starker pharmazeutischer Standort zu sein“, sagte Merkel am Donnerstag bei einem Besuch beim französischen Pharmakonzern Sanofi in Frankfurt. Besonders der Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen sei ein wichtiges Forschungsgebiet. Beim G7-Gipfel Anfang Juni im bayerischen Schloss Elmau werde das Thema eine wichtige Rolle spielen, „weil es eine weltweite Bedrohung ist“.
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Bundeskanzlerin besucht Sanofi
28.05.2015, 15:15 Uhr
Dienstleistungen sollen in TTIP nicht per se liberalisiert werden können. (Bild: Martin Capek/Fotolia)

Keine Liberalisierung per se

Berlin - Dienstleistungen sollen durch das Freihandelsabkommen zwischen EU und USA nicht per se liberalisiert werden können. Diese und weitere Forderungen richtete der Ausschuss für internationalen Handel im Europäischen Parlament heute an die Europäische Kommission, die das umstrittene Abkommen mit den Vertretern der US-Seite aushandelt. Durch die am Vormittag verabschiedete Resolution wollen die EU-Abgeordneten der EU-Kommission die Richtung für die weiteren TTIP-Verhandlungen vorgeben.
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Freihandelsabkommen TTIP
28.05.2015, 15:00 Uhr
Mylan: Der Übernahmepoker geht in die nächste Runde. (Logo: Mylan)

Mylan bringt Pfizer und Novartis ins Spiel

Amsterdam - Mylan-Verwaltungsratschef Robert Coury hat im Poker um die Übernahme seines Pharmakonzerns durch den israelischen Konkurrenten Teva neue Namen ins Spiel gebracht. Der niederländischen Zeitung „Het Financieele Dagblad“ (Donnerstagsausgabe) sagte er, Unternehmen wie Pfizer oder Novartis passten viel besser zu Mylan als die Ratiopharm-Mutter Teva.
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Pharma-Übernahmepoker
28.05.2015, 10:40 Uhr
Medikationspläne entsprechen heute oft nicht der Patientenwirklichkeit. (Foto: Photographee/Fotolia)

Pflicht ohne Lohn

Die Apotheker werden beim Umgang mit dem neuen Medikationsplan auf die geringste mögliche Aufgabe reduziert. Ihnen bleibt nur, die Selbstmedikation einzupflegen und damit die einzige Aufgabe zu erfüllen, die die Ärzte nicht übernehmen können. Koalitionspolitiker werden sich daher bei künftigen Apothekertagen und ähnlichen Veranstaltungen fragen lassen müssen, wie ihre Bekenntnisse zur Bedeutung der Apotheker gemeint sind. Sieht so die verantwortungsvolle Rolle der Apotheker für die Arzneimittelversorgung in einer alternden Gesellschaft aus? Wann nutzt die Politik endlich das Potenzial, das in den Apothekern steckt?
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Kommentar zum Medikationsplan
28.05.2015, 09:50 Uhr
Bayer gehen die Innovationen nicht aus. (Foto: Bayer)

Bayer baut auf gut gefüllte Pharma-Pipeline

Köln - Bayer setzt große Hoffnungen auf seine gut gefüllte Arzneimittel-Pipeline. Konzernchef Marijn Dekkers sagte am Mittwoch auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Köln, Bayer hoffe bereits im kommenden Jahr die erste Zulassung für ein weiteres, neues Krebsmedikament beantragen zu können, das bösartige Erkrankungen des Lymphsystems, sogenannte Non-Hodgkin-Lymphome (NHL), bekämpfen soll.
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Hauptversammlung der Bayer AG
27.05.2015, 15:15 Uhr
Zieht innerhalb Stuttgarts um: Die Firmenzentrale von Celesio. (Foto: Celesio)

Celesio-Zentrale in Stuttgart zieht um

Berlin - Der Stuttgarter Pharmahändler Celesio zieht innerhalb der Landeshauptstadt um. Die Firmenzentrale der deutschen McKesson-Tochter zieht im Jahr 2017 ins Zentrum, in die Nähe des Stuttgarter Bahnhofs 21. Danach wird das Unternehmen fünf Standorte auf der Gemarkung von Bad Cannstatt aufgeben. Dies hat die Geschäftsführung um Marc Owen den Mitarbeitern im Rahmen einer Betriebsversammlung eröffnet, bestätigte ein Firmensprecher gegenüber DAZ.online.
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NEUE ADRESSE! NEUER NAME?
27.05.2015, 12:50 Uhr
Listen checken, wirtschaftlich verordnen. Das erhoffen sich die Kassen von den Ärzten. (Foto: Michael Nivelet/Fotolia

Kassen-Appell an Ärzte

Berlin - Die Existenz der Substitutionsausschlussliste hindert Krankenkassen nicht, für darin gelistete Wirkstoffe weiterhin Rabattverträge auszuschreiben und abzuschließen. Die Krankenkassen setzen darauf, dass Ärzte die Rabattvertragsarzneimittel verordnen, wann immer es möglich ist und damit zu einer wirtschaftlichen Versorgung beitragen.
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Rabattverträge und Aut-idem-Verbot
27.05.2015, 08:40 Uhr

Indien plant neuen Pharma-Cluster

REMAGEN (hb) | Der indische Pharmamarkt hat im April 2015 ein sattes Wachstum von 17,2 Prozent hingelegt. Dies meldet das Pharmaportal „pharmabiz“ unter Berufung auf einen Bericht des indischen Marktforschungsunternehmens AIOCD AWACS. Und nach Einschätzung der Regierung gibt es sogar noch Luft nach oben, vor allem wenn die Inder es schaffen, sich mehr von Wirkstoff- und Bulkware-Importen aus China abzukoppeln. ­Außerdem müssten bei kleinen und mittleren Unternehmen die GMP-Bedingungen verbessert werden, um sie international konkurrenzfähig zu machen.
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24.05.2015, 22:00 Uhr

75 neue Rabattarzneien

BERLIN (ks) | Zum 1. Mai sind bereits zahlreiche neue Rabattverträge der DAK-Gesundheit angelaufen – zum 1. Juni und 1. Juli werden für weitere 75 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen neue Verträge starten. Mit dabei sind auch Substanzen, die auf der Substitutionsausschlussliste stehen. Wie die Kasse mitteilt, ist ihr die Versorgungssicherheit und die Kontinuität für ihre Versicherten ein besonderes Anliegen: Bei Folgeausschreibungen sei daher fast immer einer der vorherigen Vertragspartner mit im Boot.
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24.05.2015, 22:00 Uhr

Mehr Umsatz, aber ...

BERLIN (dpa/ks) | Beim Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck stieg der Umsatz im ersten Quartal – getrieben vom starken Dollar – im Jahresvergleich um knapp 16 Prozent auf 3,04 Milliarden Euro. Der Gewinn im laufenden Geschäft konnte da allerdings nicht mithalten: Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebitda) wuchs lediglich um knapp sechs Prozent auf 853 Millionen Euro.
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24.05.2015, 22:00 Uhr