
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Tschernobyl, 26. April 1986
Der „größte anzunehmende Unfall“ wurde Realität, als vor 40 Jahren Block 4 des sowjetischen Atomkraftwerks Tschernobyl explodierte. Was passiert ist, was die Folgen waren und was bei ähnlichen Fällen heute geschehen würde, lesen Sie hier.Show morespektrum
Der GAU und seine Folgen
24.04.2026, 15:30 Uhr
G.-M. Lackmann et alRauchen während der Schwangersc
Mütterliches Rauchen während der Schwangerschaft beeinflusst den Fetus und das neugeborene Kind negativ. Als gesichert gilt heute ein erhöhtes Risiko spontaner Aborte, vorzeitiger Plazentalösungen und einer intrauterinen Dystrophie. Der Zusammenhang zwischen mütterlichem Rauchen und der Entwicklung kindlicher Krebserkrankungen wird hingegen noch immer kontrovers diskutiert. Neue Erkenntnisse haben diesbezüglich jedoch einen wissenschaftlichen Durchbruch erbracht, der eine neue Bewertung mütterlichen Rauchens notwendig macht. Wir geben eine Übersicht neuer Erkenntnisse, wobei insbesondere der Nachweis tabakspezifischer Karzinogene im Urin von Neugeborenen rauchender Mütter Beachtung findet. Damit ist es nämlich gelungen, das biologisch-toxikologische Bindeglied zu neuesten Entdeckungen aus dem vergangenen Jahr herzustellen, die charakteristische Mutationen im HPRT-Gen von T-Lymphozyten bei Neugeborenen passivrauchender Mütter haben nachweisen können. Die pränatale Aufnahme relevanter Mengen erwiesenermaßen transplazentar wirksamer Karzinogene lässt erhebliche toxikologische Konsequenzen erwarten.Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
Arzneimittelgeschichte: Schlafkuren in der Psychiatrie und ihr Missbrauch für d
Schlafkuren durch Verabreichung von Barbituraten erschienen vielen Psychiatern in den 20er und 30er Jahren als Mittel der Wahl zur Behandlung schizophrener Patienten. Im Zweiten Weltkrieg wurde daraus ein Behandlungsschema abgeleitet, das gezielt einen scheinbar natürlichen Tod der Patienten herbeiführte - trauriges Beispiel für die Perversion der Medizin im Nationalsozialismus.Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
Ernährung und Krebs: Noch keine eindeutigen Aussagen möglich
Dass die Ernährung bei der Entstehung von Krebs eine Rolle spielt, gilt heute als erwiesen. Aussagen über den Benefit oder das Risiko einzelner Nahrungsinhaltsstoffe lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht machen.Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
Charite: Sucht Kinder mit Hunde- und Katzenallergie
Wenn Kinder gegen ein Haustier, Hund oder Katze, allergisch geworden sind, kann dies die Abschaffung der geliebten Tiere erzwingen. Denkbar ist allerdings auch, dass ein Filter in der Wohnung die von Hund oder Katze ausgehenden Allergene, die in der Luft schweben und vom Kind eingeatmet werden, wegfiltert, sodass der Spielgefährte der Familie erhalten bleiben kann.Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
HIV-Forschung: Von Bienen und Motten können wir lernen
Bienen und Motten besitzen bestimmte Wirkstoffe in ihrem Organismus, die die Vermehrung von HI-Viren hemmen. So das Ergebnis einer Untersuchung der Gesellschaft für Umwelt und Gesundheit (GSF). Die Forscher fanden heraus, dass zwei antimikrobielle Peptide - Melittin, das Haupttoxin des Bienengifts, und das in der Motte vorkommende Cecropin A - die Ausbreitung von HI-Viren stoppen.Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
Pharmaziegeschichte: Florenz – Renaissance und Klosterpharmazie
Vom 20. bis 23. Oktober 1999 findet in Florenz der 34. Internationale Kongress für Geschichte der Pharmazie statt. Dem Veranstaltungsort angemessen, befasst er sich unter anderem mit der Pharmazie der Renaissance und der Beziehung zwischen Pharmazie und Kunst. Baulichen Zeugen der Renaissance begegnet der Besucher in Florenz auf Schritt und Tritt. Die barocke Klosterapotheke von Santa Maria Novella finden dagegen nur Eingeweihte.Show more03.10.1999, 15:23 Uhr
Musik und Entspannung: Kombination gegen Schmerz
Moderne Anästhesie versucht Schmerzen während und nach Operationen auf ein Minimum zu reduzieren. Für Lokal- und Totalanästhesie steht heute eine ganze Palette wirksamer Medikamente zur Verfügung. Doch Fortschritte lassen sich nicht nur auf dem chemischen Gebiet erzielen. Show more03.10.1999, 15:23 Uhr
300 Jahre sächsische Kaffeekultur: „Sieße muss d'r Coffe sein“
Nach vierjährigen Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten wurde Anfang dieses Jahres in Leipzig das historische Kaffeehaus "Zum Arabischen Coffe Baum" wiedereröffnet. Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein. In den oberen Stockwerken erzählt eine Abteilung des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig die 300-jährige Geschichte sächsischer Kaffeekultur.Show more26.09.1999, 15:23 Uhr
Inline-Skating: Von wegen gelenkschonend
Inline-Skating hat als Trendsport mehr und mehr die Freizeitwelt erobert. Das Fahren auf Rollen gilt als kreislauffördernd, venenfreundlich und gelenkschonend. Letzteres wurde allerdings auf dem diesjährigen Kongress der Gesellschaft für orthopädischtraumatologische Sportmedizin (GOTS) relativiert.Show more26.09.1999, 15:23 Uhr
Herzinfarkt: Auch jüngere Frauen sind gefährdet
Nicht nur stressgeplagte Manager im mittleren Alter sollten regelmäßig Herz und Kreislauf kontrollieren lassen. Auch jüngere Frauen können bereits unter einer Verengung der Herzkranzgefäße leiden. Häufigste Ursache für die frühzeitige Arteriosklerose sind Störungen im Fettstoffwechsel.Show more26.09.1999, 15:23 Uhr
French Paradoxon: Und es sind doch die Fette
Gänseleberpastete, Camembert oder Croissants Ų die französische Küche enthält viele fettreiche Delikatessen. Dennoch sterben Franzosen seltener an einem Herzinfarkt als Briten oder Deutsche. Bislang galt der Rotweinkonsum als Ursache für das sogenannte French Paradoxon. Eine neue Untersuchung kommt allerdings zu einem anderen Ergebnis.Show more26.09.1999, 15:23 Uhr
Wenn Medikamente gehamstert werden
Das war nicht im Sinne des Erfinders - zu diesem Schluss muss man kommen, wenn man die vom Emnid-Institut erhobene Statistik zur Einnahme von Arzneimitteln betrachtet. Nach wie vor halten sich 20 Prozent der Patienten nicht an die Einnahmeanweisungen des Arztes und/oder Apothekers.Show more19.09.1999, 15:23 Uhr
Hypercholesterolämie: Kein Schaden durch Schweinefleisch
Eine aktuelle klinische Studie am Chicago Center for Clinical Research lässt "red meat" (Schweine-, Rindund Lammfleisch), das in den letzten Jahren mit der Begünstigung von Hypercholesterolämie in Zusammenhang gebracht wurde, in völlig neuem Licht erscheinen.Show more19.09.1999, 15:23 Uhr
Kein Zusammenhang zwischen Hepatitis-B-Impfstoffen und MS
Rekombinante Impfstoffe gegen Hepatitis B standen immer wieder im Verdacht, an der Entstehung von Autoimmunerkrankungen beteiligt zu sein. Eine kürzlich in der Fachzeitschrift "Nature Medicine" veröffentlichte epidemiologische Studie spricht allerdings gegen diese Annahme.Show more19.09.1999, 15:23 Uhr
Söhne von Raucherinnen sind aggressiver
Rauchen in der Schwangerschaft schädigt zahlreiche Organe des werdenden Babys. Doch das ist nicht alles. Auch der spätere Charakter ändert sich, und das nicht zum Besten. Fazit aus Nordfinnland: Mütter von Gewaltverbrechern haben während der Schwangerschaft doppelt so häufig geraucht wie die Mütter unbescholtener Männer.Show more19.09.1999, 15:23 Uhr
Aufgepasst bei Arzneimittelwerbung
Die Werbung für Arzneimittel ist ein heikles Terrain. Was griffig klingt und deswegen werbewirksam ist, ist meist am Rande des Erlaubten oder sogar jenseits dessen. Nach welchen Rechtsvorschriften muss sich die Arzneimittelwerbung richten, und wie sind diese im Licht der Praxis zu interpretieren?Show more19.09.1999, 15:23 Uhr
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