
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Cyberchondrie: Googeln, bis man zum Arzt muss
Fast jeder hat schon mal im Internet zu Symptomen recherchiert. Doch bei manchen schüren die Ergebnisse Ängste. Was das bedeutet, wer gefährdet ist und was man tun kann.Show morespektrum
Morbus Google
02.04.2026, 08:00 Uhr
Acht Wochen ins Bett für die Weltraummedizin
Wer hat sich das nicht immer schon gewünscht: im Bett bleiben zu können so lange man möchte und dafür sogar Geld zu kassieren. Im Rahmen der "Berliner BedRest-Studie" wird dieser Traum für 20 Männer Realität. Acht Wochen sollen sie durch das Einhalten strikter Bettruhe den Zustand der Schwerelosigkeit simulieren, um Wege zu finden, die bei Astronauten häufig auftretenden Muskel- und Knochenatrophien zu verhindern.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Rückenschmerzen: Raucher sind schmerzanfälliger
Raucher haben es nicht leicht. Auf unzähligen Plakaten müssen sie lesen: "Rauchen gefährdet die Gesundheit". Zu der Liste der unerwünschten Begleiterscheinungen kommt nun noch eine weitere dazu: Einem Bericht der Fachzeitschrift "Annals of the Rheumatic Diseases" zufolge verspüren Raucher im Bereich des Rückens und der Extremitäten häufiger Schmerzen als Nichtraucher.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Risikofaktor Nikotin
Für viele Menschen ist ein Leben ohne Zigaretten gar nicht mehr vorstellbar. Allein im Amerika gibt es derzeit trotz unzähliger Rauchverbote und Aufklärungskampagnen 48 Millionen Raucher, die auf das Nikotin nicht mehr verzichten können. Dessen Rolle bei der Entstehung von Lungenkrebs indessen wird immer klarer.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Ausstellung: Christus als Apotheker
Bis zum 16. Februar 2003 zeigt das Museum Altomünster in Bayern die Sonderausstellung "Christus ruft in die Himmelsapotheke". In dem Museum, das im Gebäude des ehemaligen Birgittenklosters untergebracht ist, sind etwa 50 Beispiele des Motivs "Christus als Apotheker" sowie etwa 70 historische Apothekengefäße und pharmazeutische Gerätschaften zu besichtigen. Die Leihgaben stammen aus Museen, Kirchen und Klöstern sowie zu einem beträchtlichen Teil aus Privatbesitz.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Weibliche Impotenz gibt es nicht
Die Männer konnten die Hersteller von Viagra und Co. bereits für sich gewinnen. Nun würden sie ihr Marktpotenzial gerne auch auf weibliche Kundschaft ausweiten. Britische Wissenschaftler halten dies für Unsinn und reine Geldmacherei. "Weibliche Impotenz gibt es nicht, sie ist eine Erfindung der Pharmaindustrie", so ihre Aussage im "British Medical Journal".Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Schlafstörungen: Bei Kindern können Softdrinks schuld sein
Wenn Kinder schlecht schlafen, könnte die Ursache im Genuss von Coca Cola und anderen coffeinhaltigen Softgetränken liegen. Amerikanische Wissenschaftler fanden heraus, dass bereits geringe Mengen an Coffein ausreichen, um Kinder weniger tief schlafen zu lassen. Als Konsequenz fordern sie einen Verkaufsstopp von coffeinhaltigen Getränken an Schulen.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Stillen hilft Neugeborenen bei Schmerzen
Dass Muttermilch die einzig wahre Nahrung für Säuglinge ist, ist inzwischen hinreichend bekannt. Doch lassen sich immer wieder neue Aspekte finden, die für das Stillen sprechen. Beispielsweise konnten französische Wissenschaftler nun nachweisen, dass Stillen auf Neugeborene eine schmerzstillende Wirkung hat.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Akupunktur erhöht die Chance auf Nachwuchs
Wenn der ersehnte Nachwuchs auf sich warten lässt, setzen Paare mit Kinderwunsch in der Regel Himmel und Hölle in Bewegung, um ein Baby zu bekommen. Vielleicht sollten sie es einmal mit Akupunktur versuchen. Amerikanische Wissenschaftler sind jedenfalls davon überzeugt, dass sie die Fruchtbarkeit von Frauen steigern kann.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Insekt des Jahres 2003: Die Feldgrille
Das Kuratorium "Insekt des Jahres" unter der Leitung des Deutschen Entomologischen Instituts in Eberswalde und der Deutschen Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologie in Bayreuth hat die Feldgrille zum Insekt des Jahres 2003 bestimmt. Insekten bilden die artenreichste Tiergruppe und werden allzu oft lediglich als Schädlinge und Lästlinge wahrgenommen.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
M. Medinger, J. DrevsAnti-Angiogenese gegen Krebs &n
Die Einsprossung von Kapillaren in das Tumorgewebe ist Voraussetzung für das Wachstum und die Metastasierung von soliden Tumoren. Neben Zytokinen und Metalloproteinasen sind insbesondere Wachstumsfaktoren (Tab. 1) für die Regulierung der Angiogenese oder Gefäßbildung verantwortlich. Der Einsatz von Angiogenese-Inhibitoren, die sich selektiv auf das Tumorgewebe richten, stellt einen innovativen Ansatz der Krebstherapie dar. Wichtige Angriffspunkte für anti-angiogene Substanzen sind der für das Gefäßendothel spezifische Wachstumsfaktor VEGF und seine Rezeptoren. Zahlreiche Substanzen, die die VEGF-vermittelte Angiogenese bei malignen Erkrankungen hemmen, werden derzeit klinisch geprüft.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Herzinfarkt: Elfmeterschießen als Risikofaktor
Fußball, insbesondere Elfmeterschießen, stellt ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar. Zu diesem Ergebnis kommt ein Wissenschaftler in einer Veröffentlichung im "British Medical Journal". Er bezieht sich dabei nicht auf mögliche Gefahren der Sportart für die Fußballer selbst, sondern auf ein erhöhtes Herzinfarktrisiko bei den mitfiebernden Fans.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Chromosom 14: Fundort von rund 60 Krankheitsgenen
Ein internationales Forscherteam hat den Bauplan des menschlichen Chromosoms 14 entziffert. Das berichtete nun die Fachzeitschrift "Nature". Das Chromosom 14 ist das vierte menschliche Chromosom, das genetisch dekodiert wurde und mit 87 410 661 DNA-Paaren auch die bisher längste zusammenhängende Gensequenz.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
FDA: Warnt vor Medikamentenkauf im Web
Die US-Gesundheitsbehörde FDA warnt Konsumenten vor dem Kauf bestimmter Arzneimittel über das Internet. Die Präparate seien zwar von der FDA genehmigt, ohne angemessene Kontrolle und Überwachung bestehe aber ein erhöhtes Risiko für die Patienten.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Cholesterinspiegel: Viel zu wenige kennen sich aus
Obwohl das Thema "Cholesterin und seine Risiken" immer wieder von den Medien aufgegriffen wird, ist den meisten Menschen die Gefahr, die von einem zu hohen Cholesterinspiegel ausgehen kann, offenbar noch zu wenig bewusst.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Science-Liste: Top Ten der Wissenschaft 2002
Die renommierte Fachzeitschrift "Science" hat wie bereits in den Jahren zuvor auch zum Jahresende 2002 eine Liste der "Top Ten der Wissenschaft" veröffentlicht. Auf Platz 1 dieser Liste stehen Arbeiten zur "Small RNA", die zeigen, dass die "Small RNA" im Organismus weit mehr Aufgaben übernimmt als bisher angenommen und somit als Steuermolekül in der Krebstherapie und in der Stammzellenforschung künftig eine wesentliche Rolle spielen könnte.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Kindheitserinnerung: Die Königsberger Bären-Apotheke anno 1884
Die als "Mutter Ostpreußens" bekannte Schriftstellerin Agnes Miegel (1879 bis 1964) schrieb kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, als sie sich im Flüchtlingslager OksbŅl in Jütland aufhielt, ihre Kindheitserinnerungen an die Königsberger Bären-Apotheke auf. Als sie etwa fünf Jahre alt gewesen war, scheint das geduldige Warten auf die rezepturmäßig hergestellten Arzneimittel noch fester Bestandteil der Therapie gewesen zu sein. Die Apotheke war ein gern besuchter Ort der Begegnung, und gerade für Kinder gab es dort immer viel zu sehen und zu bestaunen. Besonders reizvoll war ein Besuch der Apotheke zur Weihnachtszeit. Der folgende Text ist gekürzt, aber ansonsten wortgetreu.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Fluoreszenz entlarvt Gendefekt: Krebs leuchtet
Nach wie vor werden viele Krebserkrankungen erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Teilweise liegt das daran, dass Vorsorgeuntersuchungen zu wenig wahrgenommen werden, teilweise fehlen jedoch auch schnelle, einfache und kostengünstig durchführbare Routinemethoden zur Früherkennung von Krebs. Ein von Heidelberger Wissenschaftlern entwickeltes Diagnoseverfahren könnte hier möglicherweise Abhilfe schaffen.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Pille für den Mann: Geht es auch ohne Hormone?
Ein Alpha-Glucosidaseinhibitor, der eigentlich für die Behandlung der Gaucher-Krankheit eingesetzt wird, könnte sich auch als Verhütungsmittel für Männer eignen. Im Versuch mit männlichen Mäusen haben sich die kontrazeptiven Eigenschaften der als "NB-DNJ" (N-Butylde- oxynojirimycin) bezeichneten Verbindung laut einer Meldung des britischen Nachrichtendienstes BBC bereits bestätigt.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Malaria: Fosmidomycin in klinischer Studie erfolgreich
Fosmidomycin, ein Antibiotikum und Herbizid, das bereits vor etwa zwanzig Jahren entwickelt wurde, dann jedoch aus ökonomischen Gründen in der Schublade verschwand, hat sich in einer klinischen Studie in Gabun/Afrika als rasch wirksam gegen den Malariaerreger Plasmodium falciparum erwiesen.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Höhenkrankheit: Nicht auf den Berg rennen
Einen guten Rat geben Heidelberger Wissenschaftler Bergsteigern, die zur Höhenkrankheit neigen: Wer große Höhen erklimmen möchte und für diese Krankheit anfällig ist, sollte sich durch Touren in mittlerer Höhe an die Höhenluft gewöhnen und Zeit beim Aufstieg lassen. Dann hat er die besten Chancen, dass seine Anfälligkeit nicht zum Tragen kommt und er der Höhenkrankheit entgeht.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Erythropoetin: Verbesserte Chancen für Schlaganfallpatienten
Die Auflösung des Blutgerinnsels, die Lyse, ist heute die Standardtherapie bei einem Schlaganfall. Allerdings ist sie häufig mit Komplikationen verbunden und eignet sich nicht für jeden Patienten. Verbessert werden könnten die Chancen für Schlaganfallpatienten möglicherweise durch zusätzliche Gabe von Erythropoetin. Dies berichteten Wissenschaftler um Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin vor kurzem auf einem Symposium.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Freizeitkrankheit: Schuld ist die Arbeit
Wer sich häufig am Wochenende oder im Urlaub krank fühlt, den macht vielleicht die Arbeit krank. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler der niederländischen Universität Tilburg, die das Bild der so genannten "Freizeitkrankheit" vor kurzem in der Fachzeitschrift "Psychotherapy and Psychosomatics" näher erläuterten.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
LY83583 lässt Zellen alt aussehen
Zellen, deren genetische Information beschädigt ist, zerstören sich entweder durch den programmierten Zelltod (Apoptose) selbst oder sie stellen durch vorzeitige Alterung (Seneszenz) ihre Zellteilungsaktivitäten ein. Der Prozess der Seneszenz lässt sich auch künstlich auslösen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie präsentierten vor kurzem eine Substanz, die Krebszellen ganz schön "alt aussehen" lässt. Die vorläufig LY83583 genannte Verbindung könnte als Prototyp für eine neue Gruppe von Krebstherapeutika dienen.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Statt Oma noch mal Mutter werden?
Es gibt keine medizinischen Gründe dafür, dass Frauen nach dem Eintritt der Menopause nicht schwanger werden könnten. Mithilfe von gespendeten Eizellen können auch Frauen nach den Wechseljahren noch Babys bekommen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern der University of Southern California, die vor kurzem im "Journal of the American Medical Association" veröffentlicht wurde.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Neugeborene: Gelbsucht hat auch etwas Gutes
Die Neugeborenengelbsucht, die sich bei vielen Babys in den ersten Lebenstagen zeigt, hat offenbar nicht nur schlechte Seiten, sondern auch einen positiven Effekt: Der Überschuss an dabei gebildetem Bilirubin schützt die Zellen vor freien Radikalen. Dies schreiben amerikanische Wissenschaftler in einer Online-Vorabpublikation der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences".Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Essen ohne Hunger macht dick
Bei der Frage, ob man nur dann etwas essen soll, wenn man wirklich Hunger hat, oder ob regelmäßige kleine Mahlzeiten unabhängig vom Hungerzustand besser sind, scheiden sich die Geister. Französische Wissenschaftler plädieren für die erste Variante, da sie im Rahmen einer Studie feststellten, dass hungerunabhängiges Essen dick macht.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
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