
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Darmmikrobiom: Wie Süßstoffe die „Nachwelt“ verändern
Nicht nahrhafte Süßstoffe wie Sucralose und Stevia gelten als metabolisch inert. Man geht also davon aus, dass sie keine Wirkung auf den Organismus haben. Doch es entstehen Zweifel, ob diese Vorstellung stimmt. Wie sich Süßstoffe auf Folgegenerationen auswirkten, zeigten Forschende nun in einem Tierversuch.Show morespektrum
wissenschaft
Im Tierversuch
24.04.2026, 07:00 Uhr
Ist Gefühlskälte eine Krankheit?
Wenn ein Mensch nicht in der Lage ist, mit anderen mitzufühlen oder Gefühle auszudrücken, liegt das nicht einfach an seiner Persönlichkeitsstruktur, sondern möglicherweise an einer Störung im Informationsaustausch im Gehirn. Show moreNeuropsychiatrie
04.06.2008, 22:00 Uhr
Schonendes Einschreiten bei Sepsis
Die durch systemische Entzündung hervorgerufene Blutvergiftung zählt in Deutschland zur dritthäufigsten Todesursache. Eine neue Therapie mit Cholinesterase-Hemmern soll das vegetative Nervensystem zu antiinflammatorischen Reaktionen anregen und gleichzeitig den herkömmlichen Einsatz von Nicotinpräparaten ablösen.Show moreBlutvergiftung
04.06.2008, 22:00 Uhr
EGCG wirkt gegen Alzheimerplaques
Das vor allem in grünem Tee enthaltene Epigallocatechin-3-gallat (EGCG) kann offenbar den Prozess der schädlichen Plaquebildung bei Alzheimer verhindern. Show moreInhaltsstoff aus grünem Tee
04.06.2008, 22:00 Uhr
i-Limb- und Fluid-Hände
Die moderne Prothesentechnik hat mit zwei neuen Fabrikaten Ersatzhände geschaffen, deren Greiffunktionen einer natürlichen Hand sehr nahe kommen. Sie können sowohl Scheckkarten halten als auch eine zwanzig Kilo schwere Tasche anheben, wobei sich jeder Finger einzeln bewegen lässt. Elektrische Muskelreize steuern die Prothesen und ermöglichen den Patienten ein erstaunliches GriffspektrumShow moreProthesen
04.06.2008, 22:00 Uhr
Fluoxetin hilft dem Gehirn bei der „Verschaltung“
Bei Schwachsichtigkeit wertet das Gehirn bevorzugt Informationen eines Auges aus. Erwachsene mit der Sehschwäche, für die es bislang keine Therapie gibt, könnten eventuell vom Einsatz des Antidepressivums Fluoxetin profitieren.Show moreSchwachsichtigkeit
28.05.2008, 22:00 Uhr
Kalorien zum Wohlfühlen
Beim bewussten Blick auf den Energiewert einiger Nahrungsmittel vergeht so manchem die Freude am Essen. Trotzdem machen reichhaltige Speisen glücklich, wie Forscher jetzt herausfanden. Je mehr Kalorien in der Mahlzeit enthalten sind, desto aktiver reagiert das Belohnungszentrum im Gehirn, unabhängig davon, ob das Essen überhaupt schmeckt.Show moreErnährungspsychologie
28.05.2008, 22:00 Uhr
Der Schmerz geht - das Gefühl bleibt
Harvard-Wissenschaftler entwickeln derzeit ein neues Lokalanästhetikum, das so gezielt auf Schmerzsensoren wirken soll, dass es zwar den Schmerz betäubt, nicht aber zu Taubheitsgefühlen oder Bewegungsbeeinträchtigungen führt.Show moreAnalgesie
28.05.2008, 22:00 Uhr
Helfen ACE-Hemmer beim Abnehmen?
Da ACE-Hemmer häufig bei Typ-II-Diabetikern eingesetzt werden, wäre eine gewichtsreduzierende Wirkung von großer Bedeutung. Bislang ist dies jedoch eine Annahme, die sich rein auf die Ergebnisse einer Studie mit transgenen Mäusen stützt.Show moreErwünschte "Nebenwirkung"
28.05.2008, 22:00 Uhr
Bakterienprotein schützt vor Strahlenschäden
Bei der Strahlentherapie werden nicht nur Tumorzellen getötet, sondern auch andere teilungsaktive Zellen. Daher sind vor allem die Darmschleimhaut und das blutbildende System von Nebenwirkungen betroffen. Jetzt berichten US-amerikanische Wissenschaftler über einen natürlichen Schutzeffekt durch die gesunde Darmflora.Show moreKrebstherapie
21.05.2008, 22:00 Uhr
Ergebnis in 20 Minuten
Kanadische Wissenschaftler arbeiten an einem HIV-Schnelltest, der schon nach 20 bis 40 Minuten ein sicheres Ergebnis liefern soll. Der Test beruht auf dem Nachweis von Antikörpern in der Mundflüssigkeit. In einer Studie mit über 1000 Frauen hat er sich bereits als ebenso verlässlich wie der herkömmliche Bluttest erwiesen.Show moreHIV-Test
21.05.2008, 22:00 Uhr
Osteoblasten produzieren eigenes „Östrogen“
Eine neue Funktion der knochenbildenden Osteoblasten haben amerikanische Wissenschaftler im Reagenzglas entdeckt. Die Zellen bilden eine Substanz, die Östrogen ähnelt und damit für die Osteoporoseprävention interessant sein könnte.Show moreOsteoporoseprävention
21.05.2008, 22:00 Uhr
Kinder brauchen Kontakte
Das kindliche Immunsystem muss trainiert werden. Zu viel Hygiene bzw. zu wenige Kontakte mit anderen Kindern in den ersten Lebensjahren führen zu einer erhöhten Anfälligkeit für spätere Erkrankungen. Dazu gehört offenbar auch ein erhöhtes Risiko für die Entstehung einer Leukämie. Show moreLeukämie
14.05.2008, 22:00 Uhr
Ein Hormon bestimmt den Zeitpunkt der Menopause
Über den Beginn ihrer Menopause kann eine Frau derzeit nur spekulieren. Künftig könnte möglicherweise ein einfacher Bluttest eine verbindliche Aussage darüber zulassen, wann es im individuellen Fall so weit sein wird.Show moreGynäkologie
14.05.2008, 22:00 Uhr
Gentherapie hält Venen frei
Beinahe die Hälfte der Bypässe, die den Blutfluss im Herz wieder herstellen sollen, ist nach zehn Jahren erneut verschlossen. Abhilfe könnte möglicherweise eine gentherapeutische Vorbehandlung der eingesetzten Venenstücke schaffen, um die Wanderung von Muskelzellen in Richtung Gefäßwände zu bremsen. Show moreGefäßchirurgie
14.05.2008, 22:00 Uhr
Ein Nickerchen für das Gedächtnis
Anfang des Jahres veröffentlichten Harvard-Wissenschaftler eine Studie, nach der ein einstündiger Mittagsschlaf dem Gedächtnis auf die Sprünge hilft (s. DAZ Nr. 6/2008). Nun berichten Düsseldorfer Psychologen, dass es auch kürzer geht. Bereits sechs Minuten Schlaf sind demnach für das Gedächtnis hilfreich.Show moreHirnforschung
14.05.2008, 22:00 Uhr
Wirkstoffe im Gehirn verankern
Deutsche Wissenschaftler haben einen neuen Ansatz zur Behandlung von Alzheimer entwickelt. Sie koppeln Beta-Sekretase-Hemmstoffe an eine Art Anker, der die Wirkstoffe dort platziert, wo sie zur Verhinderung der Plaquebildung benötigt werden.Show moreAlzheimertherapie
14.05.2008, 22:00 Uhr
Gibt es bald die lösliche Spritze?
Koreanische Wissenschaftler arbeiten an einer neuartigen Injektionsmethode. Die von ihnen entwickelten nur etwa einen Millimeter langen und extrem dünnen Injektionsnadeln bestehen teilweise aus dem zu verabreichenden Wirkstoff, verbleiben in der Haut und lösen sich dort allmählich auf. Die Injektion soll weniger Schmerzen verursachen als herkömmliche Spritzen.Show moreGalenik
07.05.2008, 22:00 Uhr
Stärkere Knochen dank Knochenmarkentfernung
Kann man einen Knochen nach einem Bruch stärken und den Heilungsprozess fördern, indem man das Mark entfernt? Eine Studie an Ratten lässt dies vermuten, sofern im Anschluss eine Behandlung mit Hormonen erfolgt, die das Wachstum neuer Knochensubstanz anregt.Show moreFrakturen
07.05.2008, 22:00 Uhr
Bluttest für Alzheimer und Parkinson?
Das amerikanische Pharmaunternehmen Power3 Medical Products möchte demnächst in Griechenland einen Bluttest zur Differenzialdiagnose neurodegenerativer Erkrankungen einführen. Eine Validierung von Studienergebnissen steht aber noch aus.Show moreDiagnostik
07.05.2008, 22:00 Uhr
Kaffee senkt das Brustkrebsrisiko
Immer wieder wird über positive und negative Effekte von Kaffee auf die Gesundheit berichtet. Aktuell haben schwedische Wissenschaftler herausgefunden, dass zwei bis drei Tassen Kaffee am Tag das Brustkrebsrisiko reduzieren können – allerdings nur bei Frauen mit einer bestimmten Genvariante.Show moreKrebsforschung
07.05.2008, 22:00 Uhr
Häufig ist es anders, als Mann und Frau denken
Ob Männer wirklich immer nur "das Eine" im Sinn haben, wenn sie die Gesten von Frauen interpretieren, wurde kürzlich in einer Studie untersucht. Danach scheinen sich beide Geschlechter in ihren Fähigkeiten zu unterscheiden, die vom jeweils Anderen ausgesendeten Signale richtig zu deuten.Show moreGeschlechterpsychologie
07.05.2008, 22:00 Uhr
Gesunde sind teurer!
Betrachtungen zu Krankheitskosten im Alter
Von Reinhard Herzig
07.05.2008, 22:00 Uhr
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