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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Darmmikrobiom: Wie Süßstoffe die „Nachwelt“ verändern

Nicht nahrhafte Süßstoffe wie Sucralose und Stevia gelten als metabolisch inert. Man geht also davon aus, dass sie keine Wirkung auf den Organismus haben. Doch es entstehen Zweifel, ob diese Vorstellung stimmt. Wie sich Süßstoffe auf Folgegenerationen auswirkten, zeigten Forschende nun in einem Tierversuch.Show more
spektrum
wissenschaft
Im Tierversuch
24.04.2026, 07:00 Uhr

Hybridtechnik für riskante Einsätze

Ausbuchtungen der Hauptschlagader, so genannte Aneurysmen, lassen sich mit derzeitigen Standardtechniken bei bestimmten Patienten nur unter hohem Risiko behandeln. Ein neues Hybridverfahren ermöglicht den lebensrettenden Eingriff an der Aorta, ohne die gleichzeitige Öffnung von Brustkorb und Bauch.Show more
Gefäßchirurgie
11.06.2008, 22:00 Uhr
mehr

Benefit des Stillens ist geschlechtsspezifisch

Muttermilch aktiviert offenbar unter anderem eine kompetente Abwehr gegen Atemwegsinfektionen. Mädchen profitieren dabei mehr vom Stillen als Jungen.Show more
Pädiatrie
11.06.2008, 22:00 Uhr

Das Gehirn ist ein Beziehungsorgan

Die Neurobiologie reduziert das Bewusstsein und Handeln von Menschen gerne auf Vorgänge in bestimmten Gehirnarealen. Die Schaltzentrale im Kopf ist aber keine isolierte Maschine, betonen Heidelberger Wissenschaftler.Show more
Hirnforschung
11.06.2008, 22:00 Uhr
mehr

Ist Gefühlskälte eine Krankheit?

Wenn ein Mensch nicht in der Lage ist, mit anderen mitzufühlen oder Gefühle auszudrücken, liegt das nicht einfach an seiner Persönlichkeitsstruktur, sondern möglicherweise an einer Störung im Informationsaustausch im Gehirn. Show more
Neuropsychiatrie
04.06.2008, 22:00 Uhr

Schonendes Einschreiten bei Sepsis

Die durch systemische Entzündung hervorgerufene Blutvergiftung zählt in Deutschland zur dritthäufigsten Todesursache. Eine neue Therapie mit Cholinesterase-Hemmern soll das vegetative Nervensystem zu antiinflammatorischen Reaktionen anregen und gleichzeitig den herkömmlichen Einsatz von Nicotinpräparaten ablösen.Show more
Blutvergiftung
04.06.2008, 22:00 Uhr
mehr

EGCG wirkt gegen Alzheimerplaques

Das vor allem in grünem Tee enthaltene Epigallocatechin-3-gallat (EGCG) kann offenbar den Prozess der schädlichen Plaquebildung bei Alzheimer verhindern. Show more
Inhaltsstoff aus grünem Tee
04.06.2008, 22:00 Uhr

i-Limb- und Fluid-Hände

Die moderne Prothesentechnik hat mit zwei neuen Fabrikaten Ersatzhände geschaffen, deren Greiffunktionen einer natürlichen Hand sehr nahe kommen. Sie können sowohl Scheckkarten halten als auch eine zwanzig Kilo schwere Tasche anheben, wobei sich jeder Finger einzeln bewegen lässt. Elektrische Muskelreize steuern die Prothesen und ermöglichen den Patienten ein erstaunliches GriffspektrumShow more
Prothesen
04.06.2008, 22:00 Uhr

Bodenbakterien essen Antibiotika

Bodenbakterien können Antibiotika durch enzymatischen Abbau nicht nur inaktivieren, sondern auch als Kohlenstoffquelle nutzen. Demnach entwickelten sich Antibiotikaresistenzen unabhängig von Zivilisationseinflüssen.Show more
Mikrobiologie
04.06.2008, 22:00 Uhr

Fluoxetin hilft dem Gehirn bei der „Verschaltung“

Bei Schwachsichtigkeit wertet das Gehirn bevorzugt Informationen eines Auges aus. Erwachsene mit der Sehschwäche, für die es bislang keine Therapie gibt, könnten eventuell vom Einsatz des Antidepressivums Fluoxetin profitieren.Show more
Schwachsichtigkeit
28.05.2008, 22:00 Uhr

Kalorien zum Wohlfühlen

Beim bewussten Blick auf den Energiewert einiger Nahrungsmittel vergeht so manchem die Freude am Essen. Trotzdem machen reichhaltige Speisen glücklich, wie Forscher jetzt herausfanden. Je mehr Kalorien in der Mahlzeit enthalten sind, desto aktiver reagiert das Belohnungszentrum im Gehirn, unabhängig davon, ob das Essen überhaupt schmeckt.Show more
Ernährungspsychologie
28.05.2008, 22:00 Uhr

Der Schmerz geht - das Gefühl bleibt

Harvard-Wissenschaftler entwickeln derzeit ein neues Lokalanästhetikum, das so gezielt auf Schmerzsensoren wirken soll, dass es zwar den Schmerz betäubt, nicht aber zu Taubheitsgefühlen oder Bewegungsbeeinträchtigungen führt.Show more
Analgesie
28.05.2008, 22:00 Uhr

Tumorstammzellen bestimmen den Krankheitsverlauf

Bösartige Hirntumoren sind mit eigenen Tumorstammzellen ausgestattet. Mit speziellen Markern sichtbar gemacht, könnten die wandlungsfähigen Zellen einen Angriffspunkt für neue Therapien bieten.Show more
Onkologie
28.05.2008, 22:00 Uhr

Helfen ACE-Hemmer beim Abnehmen?

Da ACE-Hemmer häufig bei Typ-II-Diabetikern eingesetzt werden, wäre eine gewichtsreduzierende Wirkung von großer Bedeutung. Bislang ist dies jedoch eine Annahme, die sich rein auf die Ergebnisse einer Studie mit transgenen Mäusen stützt.Show more
Erwünschte "Nebenwirkung"
28.05.2008, 22:00 Uhr

Babys Herz wird durch Bewegung fit

Ausdauersport in der Schwangerschaft fördert nicht nur die Herzgesundheit der Mutter, sondern auch die des Ungeborenen, so das Ergebnis einer kleinen Studie mit zehn Schwangeren.Show more
Schwangerschaft
21.05.2008, 22:00 Uhr

Pubertät begünstigt Mädchenherzen

Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Pubertät zeigen sich einer aktuellen Studie zufolge auch bei der Betrachtung des Herz-Kreislauf-Risikos. Mädchen schneiden dabei besser ab als Jungen.Show more
Herz-Kreislauf-Risiko
21.05.2008, 22:00 Uhr

Bakterienprotein schützt vor Strahlenschäden

Bei der Strahlentherapie werden nicht nur Tumorzellen getötet, sondern auch andere teilungsaktive Zellen. Daher sind vor allem die Darmschleimhaut und das blutbildende System von Nebenwirkungen betroffen. Jetzt berichten US-amerikanische Wissenschaftler über einen natürlichen Schutzeffekt durch die gesunde Darmflora.Show more
Krebstherapie
21.05.2008, 22:00 Uhr

Ergebnis in 20 Minuten

Kanadische Wissenschaftler arbeiten an einem HIV-Schnelltest, der schon nach 20 bis 40 Minuten ein sicheres Ergebnis liefern soll. Der Test beruht auf dem Nachweis von Antikörpern in der Mundflüssigkeit. In einer Studie mit über 1000 Frauen hat er sich bereits als ebenso verlässlich wie der herkömmliche Bluttest erwiesen.Show more
HIV-Test
21.05.2008, 22:00 Uhr

Osteoblasten produzieren eigenes „Östrogen“

Eine neue Funktion der knochenbildenden Osteoblasten haben amerikanische Wissenschaftler im Reagenzglas entdeckt. Die Zellen bilden eine Substanz, die Östrogen ähnelt und damit für die Osteoporoseprävention interessant sein könnte.Show more
Osteoporoseprävention
21.05.2008, 22:00 Uhr

Kinder brauchen Kontakte

Das kindliche Immunsystem muss trainiert werden. Zu viel Hygiene bzw. zu wenige Kontakte mit anderen Kindern in den ersten Lebensjahren führen zu einer erhöhten Anfälligkeit für spätere Erkrankungen. Dazu gehört offenbar auch ein erhöhtes Risiko für die Entstehung einer Leukämie. Show more
Leukämie
14.05.2008, 22:00 Uhr

Ein Hormon bestimmt den Zeitpunkt der Menopause

Über den Beginn ihrer Menopause kann eine Frau derzeit nur spekulieren. Künftig könnte möglicherweise ein einfacher Bluttest eine verbindliche Aussage darüber zulassen, wann es im individuellen Fall so weit sein wird.Show more
Gynäkologie
14.05.2008, 22:00 Uhr

Gentherapie hält Venen frei

Beinahe die Hälfte der Bypässe, die den Blutfluss im Herz wieder herstellen sollen, ist nach zehn Jahren erneut verschlossen. Abhilfe könnte möglicherweise eine gentherapeutische Vorbehandlung der eingesetzten Venenstücke schaffen, um die Wanderung von Muskelzellen in Richtung Gefäßwände zu bremsen. Show more
Gefäßchirurgie
14.05.2008, 22:00 Uhr

Ein Nickerchen für das Gedächtnis

Anfang des Jahres veröffentlichten Harvard-Wissenschaftler eine Studie, nach der ein einstündiger Mittagsschlaf dem Gedächtnis auf die Sprünge hilft (s. DAZ Nr. 6/2008). Nun berichten Düsseldorfer Psychologen, dass es auch kürzer geht. Bereits sechs Minuten Schlaf sind demnach für das Gedächtnis hilfreich.Show more
Hirnforschung
14.05.2008, 22:00 Uhr

Wirkstoffe im Gehirn verankern

Deutsche Wissenschaftler haben einen neuen Ansatz zur Behandlung von Alzheimer entwickelt. Sie koppeln Beta-Sekretase-Hemmstoffe an eine Art Anker, der die Wirkstoffe dort platziert, wo sie zur Verhinderung der Plaquebildung benötigt werden.Show more
Alzheimertherapie
14.05.2008, 22:00 Uhr

Gibt es bald die lösliche Spritze?

Koreanische Wissenschaftler arbeiten an einer neuartigen Injektionsmethode. Die von ihnen entwickelten nur etwa einen Millimeter langen und extrem dünnen Injektionsnadeln bestehen teilweise aus dem zu verabreichenden Wirkstoff, verbleiben in der Haut und lösen sich dort allmählich auf. Die Injektion soll weniger Schmerzen verursachen als herkömmliche Spritzen.Show more
Galenik
07.05.2008, 22:00 Uhr

Stärkere Knochen dank Knochenmarkentfernung

Kann man einen Knochen nach einem Bruch stärken und den Heilungsprozess fördern, indem man das Mark entfernt? Eine Studie an Ratten lässt dies vermuten, sofern im Anschluss eine Behandlung mit Hormonen erfolgt, die das Wachstum neuer Knochensubstanz anregt.Show more
Frakturen
07.05.2008, 22:00 Uhr

Bluttest für Alzheimer und Parkinson?

Das amerikanische Pharmaunternehmen Power3 Medical Products möchte demnächst in Griechenland einen Bluttest zur Differenzialdiagnose neurodegenerativer Erkrankungen einführen. Eine Validierung von Studienergebnissen steht aber noch aus.Show more
Diagnostik
07.05.2008, 22:00 Uhr

Kaffee senkt das Brustkrebsrisiko

Immer wieder wird über positive und negative Effekte von Kaffee auf die Gesundheit berichtet. Aktuell haben schwedische Wissenschaftler herausgefunden, dass zwei bis drei Tassen Kaffee am Tag das Brustkrebsrisiko reduzieren können – allerdings nur bei Frauen mit einer bestimmten Genvariante.Show more
Krebsforschung
07.05.2008, 22:00 Uhr

Häufig ist es anders, als Mann und Frau denken

Ob Männer wirklich immer nur "das Eine" im Sinn haben, wenn sie die Gesten von Frauen interpretieren, wurde kürzlich in einer Studie untersucht. Danach scheinen sich beide Geschlechter in ihren Fähigkeiten zu unterscheiden, die vom jeweils Anderen ausgesendeten Signale richtig zu deuten.Show more
Geschlechterpsychologie
07.05.2008, 22:00 Uhr

Gesunde sind teurer!

Betrachtungen zu Krankheitskosten im Alter
Von Reinhard Herzig

Gesunde sind teurer! – Auf diesen kurzen Nenner kann man jüngere Untersuchungen niederländischer Forscher bringen, die unlängst in einer Veröffentlichung in PLoS Medicine [1] zu lesen waren. Was wie ein Widerspruch in sich anmutet, hat bei näherer Betrachtung interessante, gesundheitsökonomische Konsequenzen. Vor diesem Hintergrund dürfte es aus heutiger Perspektive noch in keiner Weise sicher sein, welche Entwicklung die Gesundheitskosten in der weiteren Zukunft nehmen werden.
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07.05.2008, 22:00 Uhr
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