
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Darmmikrobiom: Wie Süßstoffe die „Nachwelt“ verändern
Nicht nahrhafte Süßstoffe wie Sucralose und Stevia gelten als metabolisch inert. Man geht also davon aus, dass sie keine Wirkung auf den Organismus haben. Doch es entstehen Zweifel, ob diese Vorstellung stimmt. Wie sich Süßstoffe auf Folgegenerationen auswirkten, zeigten Forschende nun in einem Tierversuch.Show morespektrum
wissenschaft
Im Tierversuch
24.04.2026, 07:00 Uhr
Gene halten den Blutdruck gering
Trotz gleichen Lebensstils erkrankt der eine Mensch an Bluthochdruck, der andere nicht. Wieder einmal entscheiden die Gene über Wohl und Wehe. Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass etwa zwei Prozent der Bevölkerung ein Gen besitzen, das sie vor Bluthochdruck schützt.Show moreBluthochdruck
30.04.2008, 22:00 Uhr
Botox bleibt nicht in der Falte
Das in der kosmetischen Medizin zur Behandlung mimisch bedingter Falten eingesetzte Botulinumtoxin hat im Tierversuch gezeigt, dass es nicht wie bisher angenommen an den Injektionsstellen verweilt, sondern sich im Körper ausbreitet.Show moreNebenwirkungspotenzial
30.04.2008, 22:00 Uhr
Reizstrom im Gemüsebeet
Geraten Pflanzen durch veränderte äußere Einflüsse unter Stress, fahren sie automatisch die Produktion angepasster Schutzstoffe hoch. Mithilfe eines elektrischen Feldes lässt sich die Ausbeute der speziellen Substanzen erhöhen, erklären amerikanische Wissenschaftler und testeten ihre Theorie erfolgreich an ErbsengewächsenShow moreBotanik
30.04.2008, 22:00 Uhr
Steißgeburt liegt in der Familie
Manche Kinder wollen sich vor der Geburt einfach nicht in die Kopflage drehen und es kommt zu einer Steißgeburt. Norwegische Mediziner vermuten als Ursache nicht nur bestimmte Risikofaktoren, sondern auch eine genetische Veranlagung.Show moreGenetik
23.04.2008, 22:00 Uhr
Coffein kann das Gehirn schützen
Amerikanische Wissenschaftler gehen davon aus, dass Coffein eine schützende Wirkung auf die Blut-Hirn-Schranke ausübt. Hieraus könnte ein neuer Präventionsansatz für Alzheimer entstehen.Show moreNeurodegenerative Erkrankungen
23.04.2008, 22:00 Uhr
Osteoporose als Folge einer Hypertoniebehandlung?
Schleifendiuretika sind eine feste Größe in der Bluthochdrucktherapie und werden auch bei Herzinsuffizienz oft verordnet. Die durch sie vermittelte blutdrucksenkende Wirkung könnte langfristig zulasten der Knochendichte gehen, wie eine kürzlich veröffentlichte Kohortenstudie nahe legt.Show moreSchleifendiuretika
23.04.2008, 22:00 Uhr
Sport lässt Tumore wachsen
Krebspatienten wird zusätzlich zu ihrer Therapie in der Regel zu einer gesunden Lebensweise geraten, die auch sportliche Betätigung beinhaltet. Eine auf der Jahrestagung der Amerikanischen Krebsgesellschaft vorgestellte Studie stellt diese Empfehlung in Frage. Bei Mäusen führte Sport zu einem beschleunigten Tumorwachstum.Show moreKrebsforschung
23.04.2008, 22:00 Uhr
iPods stören Herzschrittmacher doch nicht
Entgegen den im letzten Jahr veröffentlichten Ergebnissen von Krit Jongnarangsin (die DAZ berichtete in Ausgabe Nr. 22/2007 auf S. 6), gibt es nun Entwarnung: Das Tragen von iPods beeinträchtigt weder Herzschrittmacher noch implantierte Kardioverter-Defibrillatoren. Allein bei deren Wartung sollte der MP3-Player ausgeschaltet bleiben.Show moreEntwarnung
16.04.2008, 22:00 Uhr
Lachen gegen den Stress
Wer unter Stress leidet, sollte sich ab und zu einen Grund zum Lachen suchen. Wissenschaftler der Universität Kalifornien haben herausgefunden, dass Lachen die beste Medizin gegen Stress ist – und bereits die Aussicht auf etwas Lustiges wie eine Komödie im Kino den Spiegel an Stresshormonen im Blut senkt.Show moreImmunsystem
16.04.2008, 22:00 Uhr
Geld macht glücklich - beim Verschenken
Geld alleine macht nicht glücklich. Eigenes Geld für andere auszugeben, kann jedoch das Glücksgefühl deutlich erhöhen, wie eine Studie belegt.Show moreVerhaltensforschung
16.04.2008, 22:00 Uhr
Trockenheit schadet der Lunge
Im Tiermodell haben Heidelberger Wissenschaftler erstmals einen analogen Mechanismus bei der angeborenen Krankheit Mukoviszidose und erworbenen chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen festgestellt. Offensichtlich führt in allen Fällen eine mangelhafte Befeuchtung der Atemwegsoberfläche zu den typischen pulmonalen Veränderungen.Show moreCOPD
16.04.2008, 22:00 Uhr
Alligatorblut liefert Antibiotika
In der Natur finden sich immer wieder neue Quellen für die Wirkstoffgewinnung. Eine davon taten vor kurzem amerikanische Forscher auf. Sie entdeckten eine mögliche Ausgangssubstanz für eine neue Antibiotikaklasse im Blut von Alligatoren.Show moreWirkstoffgewinnung
16.04.2008, 22:00 Uhr
Tai Chi kann den Blutzucker stabilisieren
Menschen mit Typ-II-Diabetes profitieren vom traditionellen chinesischen Schattenboxen, so das Ergebnis zweier unabhängiger Studien. So vermag Tai Chi den Blutzucker zu stabilisieren und das metabolische Syndrom zu verbessern.Show moreDiabetes mellitus Typ II
09.04.2008, 22:00 Uhr
Narkotikum löscht schlimme Erinnerungen
Traumapatienten haben oft noch Jahre nach ihren einschneidenden Erlebnissen Bilder vor Augen, die sie nicht vergessen können. Ein Narkosegas könnte helfen, das Erinnerungsvermögen diesbezüglich einzuschränken – vorausgesetzt, es wird zeitnah zu dem traumatischen Ereignis eingesetzt.Show moreAnästhesie
09.04.2008, 22:00 Uhr
Phamntomschmerzen einfach wegmassieren
Phantomschmerzen können für Menschen mit amputierten Gliedmaßen eine große Belastung darstellen. Amerikanische Wissenschaftler haben nun eine einfache und nebenwirkungsfreie Behandlungsmöglichkeit der Schmerzen entdeckt: Beobachtet der Patient, wie das bei ihm fehlende Körperteil bei einer gesunden Person massiert wird, gaukelt das Gehirn ihm die Massage der eigenen Extremität vor – und reagiert mit einer Schmerzlinderung.Show moreSpiegelneurone
02.04.2008, 22:00 Uhr
Wenn vor Angst das But in den Adern gefriert
"Das lässt mir das Blut in den Adern gefrieren", sagt man, wenn einem etwas große Angst einjagt. Der Spruch ist wörtlich zu nehmen, haben Bonner Mediziner nun in einer Studie herausgefunden. Menschen mit einer ausgeprägten Angststörung neigen eher zu einer erhöhten Blutgerinnung als psychisch Gesunde, so ihr Fazit.Show moreBlutgerinnung
02.04.2008, 22:00 Uhr
Auch Spermien brauchen Folsäure
Folsäure ist für Frauen mit Kinderwunsch immens wichtig. Da eine ausreichende Aufnahme über die Nahrung meist schwierig ist, wird ihnen eine Folsäure-Supplementierung empfohlen. Am besten schluckt der Partner das Vitamin gleich mit: Denn auch für die Spermiengesundheit wird Folsäure benötigt, wie eine aktuelle Studie belegt.Show moreReproduktionsmedizin
02.04.2008, 22:00 Uhr
Nervenwachstumsfaktor heilt Geschwüre
Italienischen Wissenschaftlern ist es mithilfe des Nervenwachstumsfaktors NFG gelungen, bei Magen- und Augengeschwüren einen Heilungsprozess herbeizuführen. Aufgrund des Effekts soll nun die großindustrielle Herstellung von NFG vorangetrieben werden.Show moreWundheilung
02.04.2008, 22:00 Uhr
Liebe wohnt im Hirn, Schwermut im Blut
Liebe ist keine Sache des Herzens, sondern des Gehirns. Das belegt eine japanische Studie, in der die für Mutterliebe verantwortlichen Hirnareale identifiziert wurden. Schwermut lässt sich dafür im Blut lokalisieren, wie australische Forscher schreiben.Show moreGefühlswelt
26.03.2008, 23:00 Uhr
Mit Bakterien gegen Nierensteine
Nierensteine sind ein hartnäckiges Leiden. Bislang erleidet ca. jeder zweite Patient nach der Entfernung eines Steins einen Rückfall. Ein Bakterium namens Oxalobacter formigens ist aktuellen Untersuchungen zufolge in der Lage, das Rückfall-Risiko um 70 Prozent zu senken.Show moreMikrobiologie
26.03.2008, 23:00 Uhr
Mehr Stress bei Smog
Atmen Menschen über längere Zeit Dieselabgase ein, können Stressreaktionen im Gehirn ausgelöst werden, wodurch sich die Verarbeitung eingehender Signale verschlechtert. Vermutlich sind kleinste Rußpartikel aus Verbrennungsrückständen von Motoren für diesen Effekt verantwortlich.Show moreUmweltmedizin
26.03.2008, 23:00 Uhr
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