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Darmmikrobiom: Wie Süßstoffe die „Nachwelt“ verändern
Nicht nahrhafte Süßstoffe wie Sucralose und Stevia gelten als metabolisch inert. Man geht also davon aus, dass sie keine Wirkung auf den Organismus haben. Doch es entstehen Zweifel, ob diese Vorstellung stimmt. Wie sich Süßstoffe auf Folgegenerationen auswirkten, zeigten Forschende nun in einem Tierversuch.Show morespektrum
wissenschaft
Im Tierversuch
24.04.2026, 07:00 Uhr
Männer-Nieren nur für Männer?
Wer auf eine Nierenspende wartet, braucht in Deutschland viel Geduld. Passende Organe sind rar. Die Forderung, bei der Transplantation künftig möglichst auch noch das Geschlecht zu berücksichtigen, verbessert die Situation nicht. Sie könnte jedoch die Abstoßungsrate verringern, meinen Wissenschaftler aus Basel und Heidelberg.Show moreTransplantationsmedizin
23.07.2008, 22:00 Uhr
Abenteuerlust wird belohnt
Was Marketingexperten schon länger wissen, hat die Wissenschaft jetzt bestätigt – der Drang nach Neuem ist tief in uns verwurzelt.Show moreVerhaltensmuster
16.07.2008, 22:00 Uhr
Pränataldiagnostik nicht immer aussagekräftig
Die hauptsächlich für Schwangere über 35 empfohlenen Methoden der pränatalen Diagnostik nehmen häufig auch jüngere Frauen in Anspruch. Bei ihnen ist die Aussagekraft bezüglich fetaler Anomalien jedoch begrenzt und entsprechend einer italienischen Studie mit hohen Fehlerquoten behaftet.Show moreSchwangerschaft
16.07.2008, 22:00 Uhr
Weniger Herzschäden dank grünem Tee?
Die Kardiologische Abteilung der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg will in einer klinischen Studie die Wirksamkeit von grünem Tee bei der erblichen Stoffwechselerkrankung Transthyretin-Amyloidose untersuchen. Bei ihr werden aufgrund eines veränderten Gens abnorme Eiweiße in den Herzmuskel eingelagert. Bislang gibt es – abgesehen von einer Lebertransplantation – keine wirksame Behandlung für diese Erkrankung.Show moreAmyloidose
16.07.2008, 22:00 Uhr
Der Beweis: Diät und Sport beugen vor
Diät und Sport können die Entstehung von Typ-II-Diabetes um 3,6 Jahre hinauszögern, so das Ergebnis einer vor 20 Jahren in China begonnenen Studie. Wichtig ist, dass damit frühzeitig begonnen wird und eine konsequente und dauerhafte Lebensumstellung erfolgt.Show moreTyp-II-Diabetes
09.07.2008, 22:00 Uhr
Nitrat im Salat? Ja, bitte!
Nitrate in Lebensmitteln werden häufig mit einem erhöhten Risiko für Magen- und Darmkrebs in Verbindung gebracht. Einer neuen Untersuchung zufolge sind Nitrate aus Salat und Co. jedoch förderlich für die Regeneration der Magenschleimhaut und sollen vor der Entstehung von Geschwüren schützen.Show morePrävention von Magengeschwüren
09.07.2008, 22:00 Uhr
TNF alpha macht keine Rückenschmerzen
Chronisch entzündliche Erkrankungen gehen häufig mit erhöhten Blutwerten an TNF alpha einher und lassen sich durch Blockade des Botenstoffs gut behandeln. Bei akuten und chronischen Rückenschmerzen scheint der Entzündungsmediator allerdings keinen Einfluss auf Schmerzen und Bewegungsfähigkeit zu haben, sagen Heidelberger Wissenschaftler. Show moreEntzündungsreaktionen
09.07.2008, 22:00 Uhr
Und Spinat macht doch stark!
Sollte die Geschichte des muskulösen – weil Spinat liebenden – Zeichentrickhelden Popeye tatsächlich ein Fünkchen Wahrheit enthalten? Einer amerikanischen Studie zufolge ja. In ihr wurden Substanzen im Spinat nachgewiesen, die das Muskelwachstum beschleunigen.Show morePhytohormone
02.07.2008, 22:00 Uhr
Lässt sich der Natur problemlos nachhelfen?
Etwa jedes zehnte Paar in Deutschland ist ungewollt kinderlos; Hilfe bietet unter anderem die In vitro Maturation (IVM). Ob dabei Risiken für das Wunschkind entstehen, wollen Heidelberger Wissenschaftler in einer Langzeitstudie herausfinden.Show moreKünstliche Befruchtung
02.07.2008, 22:00 Uhr
Schnarchen schädigt das Gehirn
Starkes mit Atemaussetzern verbundenes Schnarchen, die sogenannte Schlafapnoe, sollte man nicht als lästiges Übel abtun. Nicht nur ist die Schlafqualität bei den Betroffenen deutlich herabgesetzt, die Apnoe hat auch langfristige gesundheitliche Folgen. So wurde nun eine Schädigung des Gehirns bei starken Schnarchern festgestellt.Show moreNeurobiologie
02.07.2008, 22:00 Uhr
In den Wechseljahren auf Fett achten
Bei Frauen in den Wechseljahren steigt unter anderem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wegen einer sich verändernden Fettverteilung. Wissenschaftler betonen jedoch, dass ein gesundheitsbewusster Lebensstil dem entgegenwirken kann.Show moreLebensstil
02.07.2008, 22:00 Uhr
Impfpflaster gegen Reisediarrhö entwickelt
Amerikanische Wissenschaftler haben einen Impfstoff gegen die auch als "Montezumas Rache" bekannte Reisediarrhö entwickelt. Die Vakzine, die als Pflaster appliziert wird, richtet sich gegen enterotoxinbildende Escherichia-coli-Stämme (ETEC).Show moreTransdermales System
25.06.2008, 22:00 Uhr
Krebszellen haben eine Fernleitung
Tumoren sind in der Lage, andere Krebszellen im Körper selbst über eine lange Distanz hinweg mit Nährstoffen zu versorgen. Sowohl vereinzelt ruhende Krebszellen als auch Metastasen profitieren davon, dass ein Botenstoff des Tumors im Rückenmark die Aussendung von Hilfstruppen zu den entarteten Zellen initiiert.Show moreOnkologie
25.06.2008, 22:00 Uhr
Ginkgo verbessert die Gedächtnisleistung nicht
Der Einsatz von Ginkgo biloba bei Hirnleistungsstörungen hat in Deutschland eine lange Tradition und ist weitgehend anerkannt. So zählen Ginkgo-biloba-Präparate zu den wenigen Phytotherapeutika, die noch zu GKV-Lasten verordnet werden können. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sieht den Nutzen von Ginkgo biloba allerdings umstritten. Die Ansicht wird durch eine aktuelle Studie gestützt, die keinen Effekt von Ginkgo biloba bei Demenz gefunden hat. Show moreDemenz
25.06.2008, 22:00 Uhr
Schwangerschaft kann vor Brustkrebs schützen
Leider tritt der schützende Effekt nicht durch jede Schwangerschaft ein. Er ist vielmehr abhängig von der Zahl und Aktivität der fötalen Zellen, die über die Plazenta in die mütterliche Blutbahn gelangen. Doch einmal vorhanden, kann der Schutz viele Jahre anhalten.Show moreOnkologie
18.06.2008, 22:00 Uhr
Schonende Nanopartikel dank Streifen
Wissenschaftlern vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist es gelungen, synthetische Nanopartikel herzustellen, die ins Zellinnere eindringen können, ohne die Zellmembran zu verletzen. Diese Fähigkeit verdanken die Partikel Streifen, wie in "Nature Materials" zu lesen war. Show moreNanotechnologie
18.06.2008, 22:00 Uhr
Nicotin bringt Babys um den Schlaf
Eigentlich sollte man heutzutage Schwangeren keine Argumente mehr gegen das Rauchen liefern müssen. Falls doch nötig, könnte der Hinweis hilfreich sein, dass ihre Sucht ihnen nach der Geburt noch mehr schlaflose Nächte bereiten könnte als ohnehin zu erwarten sind.Show moreSchwangerschaft und Stillzeit
18.06.2008, 22:00 Uhr
Mit Mathematik gegen Mücken
Ein mathematisches Modell auf dem Prinzip der Verschaltung von Nervenzellen führte amerikanische Forscher zu einem neuen Wirkstoff, der Mücken dreimal so lange fernhalten kann wie das momentan bekannteste Insektenabwehrmittel Diethyltoluamid (DEET).Show moreInsektenabwehrmittel
18.06.2008, 22:00 Uhr
Hunger weckt den Kampfgeist
Wenn der Magen knurrt, reagieren die meisten Menschen gereizter als mit gut gefülltem Bauch. Warum das so ist, haben britische Wissenschaftler nun herausgefunden. Sie machen ein Absinken des Serotoninspiegels für eine gesteigerte Aggressivität bei Hunger verantwortlich.Show moreNeurophysiologie
18.06.2008, 22:00 Uhr
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