
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Darmmikrobiom: Wie Süßstoffe die „Nachwelt“ verändern
Nicht nahrhafte Süßstoffe wie Sucralose und Stevia gelten als metabolisch inert. Man geht also davon aus, dass sie keine Wirkung auf den Organismus haben. Doch es entstehen Zweifel, ob diese Vorstellung stimmt. Wie sich Süßstoffe auf Folgegenerationen auswirkten, zeigten Forschende nun in einem Tierversuch.Show morespektrum
wissenschaft
Im Tierversuch
24.04.2026, 07:00 Uhr
Polypille soll Herzinfarkten vorbeugen
Eine Fixkombination aus Betablocker, Diuretikum, ACE-Hemmer, Statin und Acetylsalicylsäure könnte einer doppelblinden und randomisierten Phase-II-Studie zufolge in der Lage sein, das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse bei gesunden Personen deutlich zu reduzieren.Show morePrimärprävention
15.04.2009, 22:00 Uhr
Tuberkulose schneller heilen
Bei der Suche nach Behandlungsstrategien, die eine Tuberkulose schneller heilen, sind amerikanische Forscher ein Stück vorangekommen. Wie sie im "Lancet" schreiben, kann Moxifloxacin in Kombination mit anderen Arzneistoffen die Tuberkulosetherapie um einige Monate verkürzen.Show moreAntibiotikaforschung
15.04.2009, 22:00 Uhr
Reparatursystem für Knorpeldefekte entdeckt
Arthrose entsteht, wenn Knorpel in den Gelenken schwindet. Bislang gibt es nur unzureichende Möglichkeiten, den Schwund aufzuhalten. Göttinger Forscher haben nun jedoch körpereigene Reparaturmechanismen entdeckt, die einen Ansatz für neue Therapien bilden könnten. Show moreArthrose
15.04.2009, 22:00 Uhr
Denken strengt an
Das Gehirn verbucht geistige Arbeit wie körperliche Anstrengung. Nach einer Phase der Konzentration signalisiert es dem Organismus, dass er erschöpft sei, auch wenn der Körper eigentlich fit ist. Wer sportliche Höchstleistungen vollbringen will, sollte somit vorab besser geistig entspannen.Show moreNeurologie
15.04.2009, 22:00 Uhr
Veränderung auf Chromosom 11 fördert Neurodermitis
Dass es für die Entstehung einer Neurodermitis eine genetische Komponente gibt, gilt seit Langem als sicher. Berliner Forscher konnten diese Komponenten nun näher eingrenzen. Sie stellten fest, dass eine Genvariante auf dem Chromosom 11 das Risiko für eine atopische Dermatitis erhöht. Show moreGenforschung
15.04.2009, 22:00 Uhr
Strom hebt die Stimmung
Gleichstrom ist italienischen Wissenschaftlern zufolge geeignet, um alternativ oder als flankierende Maßnahme zu Arzneimitteln bei Patienten mit Depression eingesetzt zu werden. Insbesondere bei schweren Depressionen versprechen sie sich davon einen Erfolg.Show moreDepression
08.04.2009, 22:00 Uhr
Rauchen schädigt den Weckvorgang
Dass Kinder aus Raucherfamilien ein erhöhtes Risiko für den plötzlichen Kindstod haben, ist bekannt. Warum das so ist, ist jedoch noch weitgehend unklar. Australische Forscher haben nun einen möglichen Grund entdeckt: Durch den Rauch wird der Weckvorgang als Antwort auf eine lebensbedrohliche Situation gehemmt.Show morePlötzlicher Kindstod
08.04.2009, 22:00 Uhr
Brokkolisprossen schützen den Magen
Brokkoli taucht in medizinischen Studien immer wieder auf. Unter anderem wird ihm eine prophylaktische Wirkung bei Darmkrebs und ein Schutzeffekt vor schädlichen UV-Strahlen zugeschrieben. Amerikanische Wissenschaftler nennen Brokkoli nun auch im Zusammenhang mit Helicobacter pylori.Show moreHelicobacter pylori
08.04.2009, 22:00 Uhr
Ballern für bessere Augen
Sogenannte Ballerspiele am Computer, bei denen es darum geht, möglichst rasch möglichst viele Gegner auszuschalten, sind für die Psyche von Kindern sicher kein Benefit. Ihren Augen schaden sie aber offenbar nicht. Einer aktuellen Studie zufolge sollen sie sogar die Kontrastwahrnehmung verbessern.Show moreOphthalmologie
08.04.2009, 22:00 Uhr
HPV-positive Tonsillenkarzinome nehmen zu
Humane Papillomaviren können nicht nur Vulva und Zervixkarzinome, sondern auch oropharyngeale Plattenepithelkarzinome auslösen. Laut einer schwedischen Studie ist die Zahl der HPV-positiven Tonsillenkarzinome in den letzten Jahren stark gestiegen.Show moreKrebsforschung
08.04.2009, 22:00 Uhr
Ab 27 lässt das Gehirn nach
Wer Puzzleweltmeister werden will, sollte seine Fähigkeiten auf diesem Gebiet bis Mitte 20 perfektioniert haben. Bereits ab dem 27. Geburtstag geht es nämlich bergab mit den geistigen Fähigkeiten – jedenfalls in einigen Bereichen, zu denen auch das Puzzeln gehört.Show moreNeurologie
01.04.2009, 22:00 Uhr
Gieriger Zappelphilipp
Das Gehirn von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) reagiert einer aktuellen Studie zufolge auf Belohnungen anders als das von gesunden Kindern. Es "schaltet" nach einer Belohnungsphase nicht ab, sondern giert immer weiter nach Anregung. Das könnte ein Grund dafür sein, warum ADHS-Kinder sich nicht konzentrieren können.Show moreADHS
01.04.2009, 22:00 Uhr
Mit Muskelreizen gegen Nervenschmerzen
Diabetikern, die unter Nervenschmerzen und Missempfindungen an den Beinen leiden, kann ein neues Therapieverfahren mit elektrischer Muskelstimulation helfen. In einer an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg durchgeführten Studie gaben 73 Prozent der Teilnehmer nach vier Wochen an, dass sich ihre Beschwerden erheblich gebessert hätten.Show moreDiabetes
25.03.2009, 23:00 Uhr
Länger leben ohne Angiotensin 2?
Italienische Wissenschaftler haben im Tierversuch eine Möglichkeit der Lebensverlängerung entdeckt: Mäuse, denen das verantwortliche Gen für die Rezeptoraktivität des Hormons Angiotensin 2 fehlt, leben bis zu 30 Prozent länger als normale Mäuse.Show moreGenforschung
25.03.2009, 23:00 Uhr
Maden nicht besser als Hydrogel
Maden werden zur Behandlung schlecht heilender Wunden wie einem Ulcus cruris hochgelobt. Einer aktuellen Studie zufolge fördern sie zwar tatsächlich die Entfernung nekrotischen Gewebes, sind jedoch nicht in der Lage, die Wunde schneller zu heilen als eine Hydrogel-Wundauflage.Show moreUlcus cruris
25.03.2009, 23:00 Uhr
Der schlechte Beigeschmack der Lüge
Unmoralisches oder unfaires Verhalten kann bei Menschen den gleichen Ekel hervorrufen, wie ein widerlicher Geschmack. In beiden Fällen äußert sich die Abneigung gegen das Empfundene in einem typisch verzerrten Gesichtsausdruck. Wissenschaftler vermuten darin evolutionsbedingt entwickelte Verhaltensmuster, die für das gemeinschaftliche Überleben nützlich sind.Show morePsychologie
25.03.2009, 23:00 Uhr
Nebentätigkeit an der Strippe
Ob unspektakuläre Zick-Zack-Linien oder das "Haus vom Nikolaus" – wer beim Telefonieren kritzelt, kann sich später besser an das Gespräch erinnern. Eine britische Verhaltensforscherin fand heraus, dass mehr oder weniger kreative Malereien die Konzentration an der Leitung deutlich steigern.Show moreGedächtnis
25.03.2009, 23:00 Uhr
Schlafmangel fördert Diabetes
Wer im Schnitt weniger als sechs Stunden pro Nacht schläft, hat ein erhöhtes Risiko für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes. Schlafmangel führt einer amerikanischen Studie zufolge zu einem Anstieg des Nüchternblutzuckers, Blutdrucks und Körpergewichts.Show moreStoffwechsel
18.03.2009, 23:00 Uhr
Antikörper, die hungrig machen
Für Übergewicht und Adipositas ist in erster Linie ein falscher Lebensstil verantwortlich. Etwa vier Prozent der Betroffenen können allerdings als Entschuldigung auch anführen, dass sie Antikörper gegen ein Protein aufweisen, das im Gehirn an der Appetitdrosselung beteiligt ist. Ob diese Antikörper ein Ansatz für neue Strategien gegen Übergewicht sind, ist noch offen.Show moreÜbergewicht
18.03.2009, 23:00 Uhr
Paralysierte Toxoplasmoseerreger
Toxoplasmose-Erreger benötigen für ihre Ausbreitung im Organismus ein bestimmtes Protein. Fehlt es, kann der Parasit die Wirtszelle nicht verlassen, um andere Zellen zu befallen. Mediziner sehen in der Entdeckung einen möglichen Ansatzpunkt zur Entwicklung neuer Medikamente.Show moreMikrobiologie
18.03.2009, 23:00 Uhr
Für Sport ist es nie zu spät
Sportliche Männer im Alter um die 50 haben eine höhere Lebenserwartung als 50-jährige Couchpotatoes. Auch wer erst in diesem Alter mit Sport beginnt, kann seine Lebenserwartung noch steigern, lautet ein Ergebnis der Uppsala Longitudinal Study of Adult Men. Für Sport ist es demnach nie zu spät.Show moreMortalität
11.03.2009, 23:00 Uhr
Abgase belasten Mutter und Kind
Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine starke Luftverschmutzung bereits bei ungeborenen Kindern langfristige Schäden verursachen kann. Mit der dauerhaften Abgasbelastung der Mutter sind Veränderungen sogenannter epigenetischer Informationen möglich, was später beispielsweise zu Asthma führen kann.Show moreEpigenetik
11.03.2009, 23:00 Uhr
Zu viel Fernsehen schadet Kinderlungen
Kleinkinder, die täglich mehr als zwei Stunden vor dem Fernseher "geparkt" werden, haben ein beinahe zweifach erhöhtes Risiko, Asthma zu entwickeln. Verantwortlich dafür ist wahrscheinlich der mit dem Fernsehen verbundene Bewegungsmangel.Show moreKindergesundheit
11.03.2009, 23:00 Uhr
Neue Tumormarker bestimmen Therapiestärke
Charakteristische Veränderungen im Erbgut eines bösartigen Hirntumors im Kindesalter, des Medulloblastoms, zeigen präzise an, wie aggressiv der Tumor ist. Mithilfe der neuen Marker kann die Therapie in ihrer Intensität individuell angepasst werden.Show moreMedulloblastom
11.03.2009, 23:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung