
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Darmmikrobiom: Wie Süßstoffe die „Nachwelt“ verändern
Nicht nahrhafte Süßstoffe wie Sucralose und Stevia gelten als metabolisch inert. Man geht also davon aus, dass sie keine Wirkung auf den Organismus haben. Doch es entstehen Zweifel, ob diese Vorstellung stimmt. Wie sich Süßstoffe auf Folgegenerationen auswirkten, zeigten Forschende nun in einem Tierversuch.Show morespektrum
wissenschaft
Im Tierversuch
24.04.2026, 07:00 Uhr
Das Ende der Prozentrechnung
Für das altgediente glykierte Hämoglobin haben sich die internationalen Diabetesorganisationen auf ein neues Bestimmungsverfahren und eine neue Dimension geeinigt. Labore, Kliniken und Praxen müssen HbA1c -Werte künftig in mmol/mol angeben. Das Ende der "Prozentrechnung" wird schon in diesem Jahr eingeläutet.Show moreNeuer Standard für HbA
27.05.2009, 22:00 Uhr
Das Sterberisiko folgt einer U-Kurve
Nicht nur Dicke leben kürzer. Auch Menschen mit besonders niedrigem Body Mass Index haben eine niedrigere Lebenserwartung als der Durchschnitt. Unabhängig vom Körpergewicht entscheidet die Verteilung der Pfunde über das Sterberisiko von Menschen im sechsten Lebensjahrzehnt.Show moreKörpergewicht und Lebenserwartung
27.05.2009, 22:00 Uhr
Übergewichtige Mutter, asthmatisches Kind
Kinder, die von übergewichtigen Müttern geboren werden, haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Asthma bronchiale. Das geht aus Daten hervor, die vor Kurzem auf einer Konferenz der Amerikanischen Thorax-Gesellschaft vorgestellt wurden.Show moreSchwangerschaft
27.05.2009, 22:00 Uhr
Länger im Beruf, später dement
Wer sich geistig fit hält, kann eine Demenz hinauszögern. In einer aktuell von britischen Wissenschaftlern durchgeführten Studie hat sich dies wieder einmal bestätigt. Personen, die lange aktiv im Berufsleben stehen, entwickeln demnach später Alzheimer als solche, die sich früher aufs Altenteil zurückziehen.Show moreAlzheimer
20.05.2009, 22:00 Uhr
In sechs Minuten vom Glas ins Hirn
Alkohol kann rasch zu Kopf steigen. Was jeder, der einmal Alkohol getrunken hat, zwar aus Erfahrung berichten kann, haben Heidelberger Wissenschaftler nun erstmals in einer klinischen Studie genauer untersucht. Bislang lagen nur Daten aus Tierversuchen dazu vor. Das Fazit der Forscher: Nur sechs Minuten dauert es, bis Alkohol in Gehirnzellen Veränderungen hervorruft.Show moreAlkoholforschung
20.05.2009, 22:00 Uhr
Mit blauer Farbe gegen Malaria
Tropenmediziner des Universitätsklinikums Heidelberg konnten zeigen, dass Methylenblau in Kombination mit neueren Malaria-Medikamenten verhindert, dass die Malariaerreger infizierter Menschen von den blutsaugenden Moskitos wieder aufgenommen und weiter verbreitet werden können.Show moreTropenmedizin
20.05.2009, 22:00 Uhr
UVB-Phototherapie zu Hause gut machbar
Von Dermatologen werden immer wieder Bedenken gegen eine von Psoriasispatienten zu Hause durchgeführte UVB-Phototherapie vorgebracht und stattdessen eine ambulante Behandlung in der ärztlichen Praxis oder Klinik empfohlen. Laut einer aktuell im Britisch Medical Journal veröffentlichten Studie ist die Heimtherapie jedoch ebenso sicher und effektiv.Show morePsoriasis
13.05.2009, 22:00 Uhr
Eiweiß macht Babys dick
Flaschenkinder haben im Vergleich zu gestillten Babys ein höheres Risiko für die spätere Entwicklung von Übergewicht. Ein Grund hierfür könnten Muttermilchersatznahrungen mit einem relativ hohen Eiweißgehalt sein, wie eine aktuelle Studie nahe legt.Show moreÜbergewicht und Adipositas
13.05.2009, 22:00 Uhr
Salz in unserer Haut
Manche Menschen reagieren auf eine hohe Salzzufuhr mit einem Anstieg des Blutdrucks, andere nicht. Warum dies so ist, war bislang unklar. Wissenschaftler der Universität Erlangen haben nun ein wenig Licht in die Pathogenese der salzsensitiven Hypertonie gebracht. Eine Rolle spielt dabei die Haut.Show moreHypertonie
13.05.2009, 22:00 Uhr
Urintest zeigt bevorstehende Venenthrombosen an
Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 50.000 Menschen wegen Venenthrombosen im Krankenhaus behandelt. Hinweise auf ein erhöhtes Risiko hierfür könnte künftig ein einfacher Urintest liefern, sagen niederländische Forscher.Show moreDiagnostik
13.05.2009, 22:00 Uhr
Magnetische Bakterien als Wirkstoffshuttle
Man nehme magnetische Bakterien, bestücke sie mit Wirkstoffen und lenke sie per Magnetresonanztomographen im Patienten an den gewünschten Ort. Das klingt futuristisch, scheint im Tierversuch jedoch bereits zu klappen.Show moreArzneistoffapplikation
13.05.2009, 22:00 Uhr
Wiederbelebte Kinder haben häufig niedrigeren IQ
Kinder, die während der Geburt wiederbelebt werden mussten, zeigen im Alter von acht Jahren ein erhöhtes Risiko für einen niedrigeren Intelligenzquotienten. Dies gilt auch dann, wenn die Kinder in den 28 Tagen nach der Geburt offensichtlich gesund waren.Show moreGeburtsmedizin
06.05.2009, 22:00 Uhr
Chlorbleiche hilft bei Neurodermitis
"Wenn Ihr Kind unter Neurodermitis leidet, sollten Sie es in verdünnter Chlorbleiche baden." So in etwa lässt sich das ungewöhnliche Ergebnis einer von amerikanischen Forschern durchgeführten Studie zusammenfassen. Auch wenn der Rat in der Praxis natürlich nicht so lapidar erfolgen sollte – etwas Wahres scheint daran zu sein.Show moreDermatologie
06.05.2009, 22:00 Uhr
Graue Substanz bei MS in Gefahr
Bei Autoimmunerkrankungen wird körpereigenes Material vom Immunsystem attackiert. Ein Beispiel ist die multiple Sklerose (MS). Lange galt bei ihr das Myelin als wichtigster Angriffspunkt. Wie erst seit Kurzem bekannt ist, wird neben dem Myelin jedoch schon frühzeitig auch die graue Substanz durch das Immunsystem angegriffen.Show moreAutoimmunerkrankung
06.05.2009, 22:00 Uhr
Auf die Leber achten
Die Leber spielt für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes offenbar eine größere Rolle als bislang angenommen wurde. Untersuchungen haben gezeigt, dass sie entscheidend für die Frage ist, ob und wo der Körper Fett einlagert: Eine Einlagerung außerhalb des üblichen Fettgewebes kann zu einer Insulinresistenz führen.Show moreDiabetesprävention
06.05.2009, 22:00 Uhr
Plötzlicher Herztod durch „riskante“ Gene
Mitarbeiter des zum italienischen Forschungsrat gehörenden Instituto di Neurogenetica e Neurofarmacologia haben vier neue für die Entstehung von Herzrhythmusstörungen mitverantwortliche Genvarianten entdeckt. Mithilfe ihrer Entdeckung hoffen sie innovative Präventionsmaßnahmen und gezieltere Therapien entwickeln zu können.Show moreKardiologie
29.04.2009, 22:00 Uhr
Stillen schützt Mamas Herz
Es gibt viele gute Gründe für das Stillen – für das Kind und für die Mutter. Einer aktuell in "Obstetrics and Gynecology" veröffentlichten Studie zufolge haben Frauen, die mindestens ein Jahr lang gestillt haben, ein geringeres Risiko für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Show moreSäuglingsernährung
29.04.2009, 22:00 Uhr
Dengue-Virus in 3D
Heidelberger Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, den Vermehrungsort des Dengue-Virus in der menschlichen Zelle dreidimensional darzustellen. Die Arbeit hat Modellcharakter für weitere Viren, deren Vermehrung noch ungeklärt ist, wie etwa das Hepatitis-C-Virus. Außerdem bietet sie möglicherweise Ansatzpunkte für die Entwicklung einer Präventions- oder Behandlungsmöglichkeit des Dengue-Fiebers.Show moreVirologie
29.04.2009, 22:00 Uhr
Impfstoff senkt Viruslast bei Hepatitis
Eine DNA-basierte Vakzine hat sich in einer kleinen klinischen Studie bei Patienten mit chronischer Hepatitis C als erfolgreich in der Senkung der Viruslast erwiesen. Die Studienautoren hoffen nun auf weitere Erfolge in größeren Studien.Show moreImpfschutz
29.04.2009, 22:00 Uhr
Erste Hilfe aus dem Blut
Beim Schlaganfall gehen durch Sauerstoffmangel Gehirnzellen zugrunde und es kommt zu Entzündungen in der geschädigten Hirnregion. Wie Heidelberger Wissenschaftler nun zeigen konnten, bremsen bestimmte Immunzellen im Blut die Entzündung.Show moreSchlaganfall
22.04.2009, 22:00 Uhr
Babyspeck hält auch Große warm
Braunes Fettgewebe, der so genannte Babyspeck, hält nicht nur bei Babys warm. Wie drei Forschergruppen im "New England Journal of Medicine" beschreiben, ist es auch bei schlanken Erwachsenen an der Thermoregulation beteiligt.Show moreThermoregulation
22.04.2009, 22:00 Uhr
Hypoglykämien fördern Demenz
Diabetespatienten haben im Alter statistisch betrachtet ein höheres Demenzrisiko als Menschen ohne Störung des Zuckerstoffwechsels. Eine mögliche Ursache für die Risikoerhöhung haben amerikanische Wissenschaftler nun im Rahmen einer Kohortenstudie aufgedeckt: Hypoglykämien.Show moreDiabetes mellitus
22.04.2009, 22:00 Uhr
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