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Darmmikrobiom: Wie Süßstoffe die „Nachwelt“ verändern
Nicht nahrhafte Süßstoffe wie Sucralose und Stevia gelten als metabolisch inert. Man geht also davon aus, dass sie keine Wirkung auf den Organismus haben. Doch es entstehen Zweifel, ob diese Vorstellung stimmt. Wie sich Süßstoffe auf Folgegenerationen auswirkten, zeigten Forschende nun in einem Tierversuch.Show morespektrum
wissenschaft
Im Tierversuch
24.04.2026, 07:00 Uhr
Magersucht ist Kopfsache
Veränderungen im Gehirn scheinen einer Studie zufolge dafür verantwortlich zu sein, dass Magersüchtige so schwer zu einer normalen Ernährung zurückfinden. MRT-Aufnahmen zeigen bei ihnen weniger Aktionen auf den Verbindungsbahnen, die eine entscheidende Rolle für die Einleitung und Kontrolle von Handlungen spielen.Show moreAnorexie
19.08.2009, 22:00 Uhr
Defekter Transport führt zum Krampfanfall
Eine tierexperimentelle Studie belegt die schon lange gehegte Vermutung, dass fehlerhafte Natrium-Kalium-Pumpen in der Zellmembran ursächlich für Epilepsie sein könnten. Dabei scheint ein Gendefekt die zugehörige ATPase und somit den Ionen-Transport zu beeinträchtigen und verstärkt Krampfanfälle hervorzurufen.Show moreEpilepsie
19.08.2009, 22:00 Uhr
Vom Bakterium zum Turbobakterium
Aufgrund seines schnellen Wachstums und des geringen Risikos wird genetisch verändertes E. coli gerne für großindustrielle Biosynthesen genutzt. Amerikanische Forscher haben das Erbgut des Darmbakteriums jetzt so verändert, dass es Wirkstoffe mit fünffacher Geschwindigkeit produziert.Show moreBiotechnologie
12.08.2009, 22:00 Uhr
Zum Teufel mit dem Schmerz
Durch Schimpfen oder Fluchen lassen sich Schmerzen leichter ertragen, sagen britische Wissenschaftler. Auch wenn genaue Erklärungen noch ausstehen, vermuten die Forscher ureigene Mechanismen hinter der Verbindung zwischen Fluch und Empfinden.Show moreSchmerzwahrnehmung
12.08.2009, 22:00 Uhr
Mit schweren Geschützen gegen Hirntumore
Glioblastome gehören zu den bösartigsten Krebsarten im Gehirn und gelten aufgrund ihrer geringen Sensibilität gegenüber herkömmlichen Therapien als schwer behandelbar. Heidelberger Wissenschaftler testen in einem neuen Projekt nun den kombinierten Angriff von Schwerionenstrahlung und Chemotherapie, um das Tumorgewebe effektiv abtöten zu können.Show moreKrebstherapie
12.08.2009, 22:00 Uhr
Gefährlicher Aufstieg
Werden viele Höhenmeter innerhalb kürzester Zeit überwunden, drohen Bergsteigern ab 3000 Metern über dem Meeresspiegel Atemnot und Erstickungsgefahr. Das gefürchtete Höhenlungenödem scheint durch ein Ungleichgewicht zweier gefäßaktiver Substanzen verursacht zu sein, die im Flachland im gegenseitigen Einvernehmen den Blutdruck regulieren.Show moreHöhenkrankheit
12.08.2009, 22:00 Uhr
Schwierige Diagnose
Eine Metaanalyse von mehr als 50.000 Patienten hat gezeigt, dass Allgemeinärzte immer noch Probleme damit haben, Depressionen richtig zu erkennen. Bei einer erheblichen Anzahl der Betroffenen wird die Krankheit übersehen oder fälschlich diagnostiziert. Die Quote von falsch positiv diagnostizierten Patienten liegt der Untersuchung zufolge nach einer Erstkonsultation höher als die Zahl der korrekt identifizierten Erkrankten.Show moreDepression
05.08.2009, 22:00 Uhr
Selbstbewusstsein gezielter stärken
Wer versucht, ein geringes Selbstvertrauen über allgemein formulierte Sätze des "positiven Denkens" aufzupolieren, fühlt sich damit möglicherweise nicht unbedingt gestärkt. Amerikanische Psychologen meinen, dass unsichere Menschen eher davon profitieren, wenn sie statt mit universalen Techniken konkret ihre persönlichen positiven Eigenschaften betonen.Show morePsychologie
05.08.2009, 22:00 Uhr
Hungerhormon fördert Alkoholismus
Wissenschaftler der Universität Göteborg haben herausgefunden, dass das appetitanregende Hormon Ghrelin auch bei der Entstehung von Alkoholismus eine Rolle spielt. Offenbar wirkt es im Gehirn auf Regionen, die mit Belohnungsprozessen in Verbindung stehen.Show moreSuchtforschung
05.08.2009, 22:00 Uhr
Nach dem Sandeln Hände waschen
Wer in den Ferien ans Meer reist, muss je nach Urlaubsland mit einem deutlich erhöhten Durchfallrisiko rechnen. Neben der Ernährung und dem Schlucken von Meerwasser spielt anscheinend auch Sand eine Rolle. Nach dem Sandeln Hände waschen lautet somit auch eine Empfehlung der US-amerikanischen Umweltbehörde.Show moreReisemedizin
29.07.2009, 22:00 Uhr
Von weiblichen und männlichen Bäuchen
Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben Hinweise darauf gefunden, dass sich weibliches und männliches Bauchfett genetisch unterscheidet. Langfristig hoffen sie, dass ihre Erkenntnisse zu neuen Therapieansätzen für Krankheiten führen, bei denen eine Stammfettsucht eine Rolle spielt.Show moreGenetik
29.07.2009, 22:00 Uhr
Bei Schreikindern den Darm untersuchen
So genannte Schreibabys treiben ihre Eltern in die Verzweiflung, weil sie stundenlang scheinbar grundlos brüllen. Einer kleinen amerikanischen Studie zufolge könnte eine Ursache für das Schreien im Darm der Säuglinge liegen.Show moreDarmflora
29.07.2009, 22:00 Uhr
Weichmacher verringern das Geburtsgewicht
Phthalate gelten zwar als gesundheitlich bedenklich, werden aber dennoch vielen Kunststoffen als Weichmacher zugesetzt. Chinesische Wissenschaftler äußern jetzt den Verdacht, dass die Chemikalien Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes im Mutterleib nehmen.Show moreUmweltbelastung
22.07.2009, 22:00 Uhr
Pille bei Übergewicht nur bedingt geeignet
Übergewichtige Frauen, die orale Kontrazeptiva verwenden, haben verglichen mit schlanken Frauen möglicherweise ein höheres Risiko, trotz Verhütung schwanger zu werden. Einer aktuellen Studie zufolge dauert es bei ihnen länger, bis die Pille ihr Wirkmaximum erreicht, so dass sich jeden Monat ein "unsicheres" Zeitfenster ergibt.Show moreVerhütung
22.07.2009, 22:00 Uhr
Filmriss durch Eisenoxid
Verschiedene Bakterien sind in der Lage, auf medizinischen Implantaten einen Biofilm auszubilden, der sie vor nahezu allen Antibiotika schützt. Amerikanische Forscher wollen diesen Bakterien jetzt mit Eisenoxidpartikeln zu Leibe rücken.Show moreNanopartikel
22.07.2009, 22:00 Uhr
Niedriger IQ, hohes Risiko für das Herz
Menschen aus sozial niedrigen Schichten haben ein deutlich erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Dafür wurden bislang Faktoren wie eine ungesunde Ernährung und Zigarettenrauchen verantwortlich gemacht. Laut einer aktuellen Studie spielt auch der Intelligenzquotient eine wichtige Rolle: Ein niedriger IQ ist demnach einer der stärksten kardiovaskulären Risikofaktoren.Show moreHerz-Kreislauf-Krankheiten
22.07.2009, 22:00 Uhr
Mit dem rechten Ohr hört man besser
Wer von seinen Mitmenschen zu Aktionen aufgerufen wird, scheint nicht mit beiden Ohren gleich gut hinzuhören. Italienischen Wissenschaftlern zufolge gibt es eine weit verbreitete Tendenz, vor allem das rechte Hörorgan zu nutzen. Sie vermuten hinter dieser "Ein-Ohr-Taktik" eine effektivere Verarbeitung akustischer Reize im Gehirn.Show moreWahrnehmung
22.07.2009, 22:00 Uhr
Gute Sprachkenntnisse schützen vor Alzheimer
Wer in der Jugend Fremdsprachen erlernt und sich auch in der Muttersprache gut ausdrücken kann, ist im Alter besser in der Lage, Alzheimer zu kompensieren, als Menschen mit schlechten Sprachkenntnissen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie.Show moreDemenz
15.07.2009, 22:00 Uhr
Bei Rückenschmerzen besser nicht ruhen
Rückenschmerzen hat fast jeder einmal. Die besten Chancen auf schnelle Besserung haben Patienten, die sich weiterhin bewegen. Diese Erkenntnis schlägt sich zwar in den aktuellen Behandlungsleitlinien nieder; Ärzte verordnen aber nach wie vor häufig Bettruhe, wie eine Heidelberger Studie zeigt.Show moreOrthopädie
15.07.2009, 22:00 Uhr
Spenderblut ist knappes Gut
Die Bereitschaft Blut zu spenden, ist in den vergangenen zehn Jahren stark gesunken. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Blutkonserven ständig an. Schon heute müssen Mediziner mit Spenderblut haushalten. Etwa um das Jahr 2015 erwarten Fachleute Engpässe in der Versorgung.Show moreTransfusionsmedizin
15.07.2009, 22:00 Uhr
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