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Darmmikrobiom: Wie Süßstoffe die „Nachwelt“ verändern
Nicht nahrhafte Süßstoffe wie Sucralose und Stevia gelten als metabolisch inert. Man geht also davon aus, dass sie keine Wirkung auf den Organismus haben. Doch es entstehen Zweifel, ob diese Vorstellung stimmt. Wie sich Süßstoffe auf Folgegenerationen auswirkten, zeigten Forschende nun in einem Tierversuch.Show morespektrum
wissenschaft
Im Tierversuch
24.04.2026, 07:00 Uhr
Wache Intensivpatienten genesen schneller
Werden Schwerkranke auf einer Intensivstation ohne Sedierung behandelt, verkürzen sich sowohl die Zeit der künstlichen Beatmung als auch ihre Aufenthaltsdauer im Intensivbereich. Zu diesem Fazit kamen dänische Wissenschaftler nach der Bewertung einer Studie. Auch wenn die Strategie aussichtsreich erscheint, erfordert die Behandlung eine langfristige Nachuntersuchung der Patienten.Show moreIntensivmedizin
17.02.2010, 23:00 Uhr
Was einen nicht umbringt …
… härtet einen ab, lautet ein bekanntes Sprichwort. Offenbar gilt es auch für Bakterien. Wissenschaftler von der Universität Boston haben herausgefunden, dass Antibiotika – so sie nicht erfolgreich sind – die Mutationsrate von Bakterien steigern und damit ihre Fähigkeit zur Resistenzbildung erhöhen.Show moreResistenzbildung
17.02.2010, 23:00 Uhr
Schlaf-Apnoe lässt graue Zellen schwinden
Wer unter einer schweren obstruktiven Schlaf-Apnoe (OSA) leidet, verliert aufgrund der nächtlichen Atemaussetzer langfristig an grauer Hirnmasse. Eine spezielle Software für Magnetresonanzaufnahmen macht den Rückgang dieser Gehirnzellen sichtbar. Somit könnten sich typische Folgen der OSA, wie Gedächtnisstörungen und eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit erklären lassen.Show moreNächtliche Aussetzer
17.02.2010, 23:00 Uhr
Bier trinken für die Knochengesundheit
Kalifornische Wissenschaftler haben eine Studie veröffentlicht, die alle Biertrinker freuen dürfte: Bier ist demnach ein wichtiger Lieferant des Spurenelements Silicium, das für den Erhalt der Knochengesundheit benötigt wird.Show moreSpurenelemente
10.02.2010, 23:00 Uhr
Mit Zucker im Blut plant man langfristiger
Wie wir Entscheidungen treffen, hängt nicht zuletzt von unserem aktuellen Blutzuckerspiegel ab, sagen Wissenschaftler der Universität South Dakota. Ist der Spiegel hoch, geht die Tendenz zu langfristiger Planung. Niedrige Blutglucosekonzentrationen lassen uns dagegen eher den Blick auf das Hier und Heute richten, auch wenn zukünftige Optionen lukrativer scheinen.Show moreVerhaltensforschung
10.02.2010, 23:00 Uhr
Auch für Viren gilt das Besetzt-Zeichen
Dem Grund für die Geschwindigkeit, mit der sich Viren in ihrem Wirt ausbreiten, sind Forscher jetzt ein Stück näher gekommen. Wie in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift "Science" zu lesen ist, scheinen Pockenerreger bereits befallene Zellen zu markieren, so dass nachfolgende Viren die "besetzten Felder" übergehen und schneller nach freien Zellen suchen können. Show moreVirologie
10.02.2010, 23:00 Uhr
Stressanfällige Kinder haben mehr Potenzial
Kinder, die auf Stress sensibel reagieren, haben häufiger Verhaltens- und Gesundheitsprobleme als stressresistentere Gleichaltrige. Eine aktuelle Langzeituntersuchung spricht diesen Kindern dafür ein größeres Entwicklungspotenzial zu.Show morePädiatrie
10.02.2010, 23:00 Uhr
Gestörte Kontakte
Synapsen junger Nervenzellen müssen reifen, bevor sie ihre Botenstoffe ausreichend freisetzen können. Fehlt ein bestimmtes Eiweißmolekül, stoppt der Reifungsprozess und der Kontakt zwischen den Gehirnzellen ist unvollständig. Eine solche Störung könnte ursächlich für Autismus sein, glauben Heidelberger Wissenschaftler.Show moreAutismus
03.02.2010, 23:00 Uhr
Zu viele Pfunde erhöhen das Risiko für Leberkrebs
Amerikanische Forscher haben im Tiermodell einen Zusammenhang zwischen dem Gewicht und dem Risiko für Lebertumoren gefunden: Zu viele Pfunde auf den Rippen erhöhen demnach das Risiko, an Lebertumoren zu erkranken. So werden bei Übergewicht zunehmend mehr entzündungsfördernde Botenstoffe freigesetzt, die das Entstehen entarteter Zellen im Gewebe verschiedener Organe fördern.Show moreOnkologie
03.02.2010, 23:00 Uhr
Antikörper sollen Durchfall stoppen
Darmentzündungen und teils lebensbedrohliche Durchfälle prägen das Krankheitsbild, wenn sich das Bakterium Clostridium difficile übermäßig im Darm breit macht. Mit der Gabe spezifischer monoklonaler Antikörper hoffen Wissenschaftler, nicht nur die Vermehrung des Erregers zurückzudrängen, sondern auch die Zahl von Rezidiven minimieren zu können.Show moreMikrobiologie
03.02.2010, 23:00 Uhr
Viren als Auslöser für Appendizitis im Verdacht
Die Ursachen einer Blinddarmentzündung sind bislang völlig unklar. Der Umstand, dass es bei der Appendizitis wie bei einer Influenza zu saisonalen Häufungen kommt, lässt Edward Livingston, Universität Dallas, an Viren als Auslöser denken.Show moreGastroenterologie
27.01.2010, 23:00 Uhr
Warum Licht weh tut
Migräne-Attacken sind nicht selten mit einer ausgeprägten Lichtempfindlichkeit verknüpft. Den Grund dafür fanden Wissenschaftler in speziellen Rezeptorzellen der Netzhaut, die ihre Signale über den Sehnerv direkt in migräneaktive Hirnbereiche senden. Durch den Impuls werden die Neuronen innerhalb weniger Sekunden angeregt und halten diesen Zustand auch längere Zeit.Show moreMigräne
27.01.2010, 23:00 Uhr
Das Verlangen ausschwitzen
Sport scheint ein idealer Partner für Nicotinersatzpräparate zu sein. Kanadischen Wissenschaftlern zufolge trägt er zur Verminderung des Verlangens nach Nicotin bei, verbessert die körperliche Fitness und beugt der mit einer Raucherentwöhnung häufig verbundenen Gewichtszunahme vor.Show moreRaucherentwöhnung
27.01.2010, 23:00 Uhr
Mit Botulinumtoxin gegen Blasenfunktionsstörungen
Botulinumtoxin A gewinnt offenbar in der Urologie an Bedeutung. Wie die Deutsche Gesellschaft für Urologie mitteilt, wird der Wirkstoff aus dem Bakterium Clostridium botulinum zunehmend zur Therapie von Blasenfunktionsstörungen eingesetzt.Show moreUrologie
27.01.2010, 23:00 Uhr
Mehr Zellen aus der Nabelschnur
Benötigt ein Patient Stammzellen, muss derzeit noch ein passender Knochenmarkspender gefunden werden. Künftig könnten aus Nabelschnurblut gewonnene "universelle" Zellen die Spendersuche erübrigen. Stand die geringe Zellausbeute bislang dagegen, konnte sie nun deutlich erhöht werden.Show moreStammzelltherapie
27.01.2010, 23:00 Uhr
Mit Cannabis gegen Spastiken
Patienten mit multipler Sklerose leiden häufig unter Bewegungsstörungen, bei denen sich Muskeln unwillkürlich zusammenziehen. Diese Spastiken hoffen amerikanische Wissenschaftler künftig mithilfe von Cannabis-Extrakten lindern zu können. Zahlreiche Studien scheinen den pharmazeutischen Benefit weiblicher Hanfpflanzen zu bestätigen. Show moreMultiple Sklerose
20.01.2010, 23:00 Uhr
Vitamin D nur in Kombination mit Calcium sinnvoll
Der Benefit von Vitamin D und Calcium zur Prävention und Therapie der Osteoporose wird schon seit Langem diskutiert. Laut einer aktuellen Metaanalyse ist nur die Kombination aus beiden Nährstoffen in der Lage, Frakturen bei älteren Menschen vorzubeugen.Show moreOsteoporose
20.01.2010, 23:00 Uhr
Wie aus Ovarien Hoden werden
Entgegen der bisherigen Annahme, bei der Geburt sei das Geschlecht von Mann und Frau bereits festgelegt, glauben Heidelberger Forscher an eine spätere Entscheidung.Show moreGeschlechtsentwicklung
20.01.2010, 23:00 Uhr
Mozart hilft Frühchen beim Wachsen
Wenn Frühgeborene täglich der Musik von Johann Wolfgang Amadeus Mozart lauschen dürfen, nehmen sie schneller an Gewicht zu als Frühchen, die nicht in solchen Musikgenuss kommen. Das ist das Ergebnis einer an der Tel Aviv Universität durchgeführten Studie.Show moreNeonatologie
13.01.2010, 23:00 Uhr
Peroxisomale Krankheiten besser verstehen
Wissenschaftler der Universität Alberta haben einen Mechanismus entdeckt, der bei peroxisomalen Krankheiten eine entscheidende Rolle spielt. Dank ihrer Entdeckung hoffen sie, diese Krankheiten, zu denen auch die durch den Film "Lorenzos Öl" bekannt gewordene Adrenoleukodystrophie zählt, künftig behandeln zu können.Show moreWichtiger Mechanismus entschlüsselt
13.01.2010, 23:00 Uhr
Ein Nährstoff-Cocktail soll gegen das Vergessen helfen
Mit einem Cocktail aus den körpereigenen Verbindungen Uridin und Cholin sowie einer Omega-3-Fettsäure, B-Vitaminen, Phospholipiden und Antioxidanzien ist es Wissenschaftlern vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) gelungen, bei Patienten im frühen Alzheimerstadium die Gedächtnisleistung deutlich zu verbessern.Show moreAlzheimer
13.01.2010, 23:00 Uhr
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