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Darmmikrobiom: Wie Süßstoffe die „Nachwelt“ verändern
Nicht nahrhafte Süßstoffe wie Sucralose und Stevia gelten als metabolisch inert. Man geht also davon aus, dass sie keine Wirkung auf den Organismus haben. Doch es entstehen Zweifel, ob diese Vorstellung stimmt. Wie sich Süßstoffe auf Folgegenerationen auswirkten, zeigten Forschende nun in einem Tierversuch.Show morespektrum
wissenschaft
Im Tierversuch
24.04.2026, 07:00 Uhr
Rastlose Beine gezielter therapieren
Restless Legs ist nicht gleich Restless Legs. Das Syndrom der rastlosen Beine kann in zwei Formen auftreten, die sich mithilfe eines neuen Testverfahrens gut unterscheiden lassen. Damit sind Rückschlüsse möglich, wie die Pharmakotherapie der jeweiligen Variante erfolgen kann.Show moreNeuroforschung
27.10.2010, 22:00 Uhr
Wie sinnvoll sind Fischölkapseln für Schwangere?
Den aus fettem Seefisch stammenden Omega-3-Fettsäuren Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) werden verschiedene positive Wirkungen auf die Gesundheit zugesprochen. Unter anderem sollen sie für Schwangere und Säuglinge wichtig sein. Eine aktuelle im JAMA veröffentlichte Studie relativiert dies allerdings.Show moreOmega-3-Fettsäuren
27.10.2010, 22:00 Uhr
Nierensteine durch Hormontherapie
Eigentlich wurde angenommen, dass die Östrogensubstitution in der Postmenopause vor einem Nierensteinleiden schützen könnte. Nun zeigte eine aktuelle Auswertung der Women‘s Health Initiative jedoch, dass die Hormonersatztherapie auch in diesem Fall das Risiko erhöht.Show morePostmenopause
27.10.2010, 22:00 Uhr
Kontakttraining im Gehirn
Je häufiger Nervenzellen miteinander kommunizieren, umso kontaktfreudiger werden sie. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Lernfähigkeit aus.Show moreNeurowissenschaften
20.10.2010, 22:00 Uhr
Frühchen gewöhnen sich nicht an Schmerz
Schmerzhafte medizinische Prozeduren bei Frühgeborenen können die Schmerzempfindlichkeit bis ins Jugendalter beeinflussen, wie Gießener Mediziner jetzt zeigen konnten. Sie fanden, dass Frühgeborene noch im Alter von elf bis 16 Jahren eine stärkere Gehirnreaktion auf schmerzhafte Reize zeigen als reif geborene Kinder.Show moreNeonatalogie
20.10.2010, 22:00 Uhr
Liebe gegen den Schmerz
Intensive Liebe aktiviert im menschlichen Gehirn einige Belohnungszentren so sehr, dass Schmerzen als weniger stark empfunden werden.Show moreNeurologie
20.10.2010, 22:00 Uhr
Mit Blaulicht ins Herz
Herzarrhythmien gehören zu den häufigsten Ursachen für Infarkte. Um die aus dem Takt gekommenen Muskelbereiche besser studieren zu können, schickten Forscher nun Lichtimpulse in die Herzen gentechnisch veränderter Mäuse und lösten dort gezielt Rhythmusstörungen aus.Show moreRhythmusstörungen
20.10.2010, 22:00 Uhr
Risiko einer Frühgeburt vorhersagen
Ein vorzeitiger Riss der Fruchtblase ist für etwa ein Drittel aller Frühgeburten verantwortlich. Um diese Komplikation besser prognostizieren zu können, haben Wissenschaftler der Fachhochschule in Aachen ein Verfahren entwickelt, womit sich die Spannung in der Embryonalhülle berührungslos bestimmen lässt.Show moreDiagnostik
13.10.2010, 22:00 Uhr
Besser Hund als Katze
Kinder, die unter einer Hundeallergie leiden und dennoch einen Vierbeiner besitzen, entwickeln seltener Ekzeme als Kinder, die keinen Hund als Haustier haben. Anders verhält es sich, wenn eine Katzenallergie vorliegt. In diesen Fällen wirkt sich eine Katze als Haustier negativ auf die Reaktion der Haut aus.Show moreAllergieverhalten
13.10.2010, 22:00 Uhr
Zu viel Müll in der Zelle
α-Synuclein heißt das Protein, dem schon seit Längerem eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Parkinson zugeschrieben wird. Nun konnten Wissenschaftler seine genaue Rolle definieren: Es stört die zelleigene "Müllabfuhr" – die Makroautophagozytose.Show moreParkinson
13.10.2010, 22:00 Uhr
Viele Gene bestimmen die Größe
Dass die Körpergröße von den Genen bestimmt wird, ist schon lange bekannt. Wie viele Gene daran beteiligt sind, ist aber neu:Show moreVererbung
13.10.2010, 22:00 Uhr
Licht lässt Muskeln kontrahieren
Forschern der Stanford Universität ist es gelungen, gelähmte Muskeln mithilfe von Licht aussendenden Dioden zu aktivieren. Show moreNeurophysiologie
06.10.2010, 22:00 Uhr
Botulinumtoxin kann Kindern helfen
Viele Kinder mit schweren neurologischen Störungen leiden unter ständigem Speichelfluss, was für sie große psychische und physische Probleme mit sich bringt. Wissenschaftler zeigten nun, dass eine einzige Injektion mit dem "Faltenkiller" Botulinumtoxin vielen dieser Kinder bis zu acht Monate lang helfen könnte.Show moreÜbermässiges Speicheln
06.10.2010, 22:00 Uhr
Bewegung – Nutzen zu wenig untersucht
Es gibt viele gute Gründe, für ausreichende Bewegung im Alltag zu sorgen. Ob sich durch mehr Bewegung allerdings Folgeerkrankungen einer Hypertonie vermeiden oder verzögern lassen, ist nicht ausreichend belegt. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).Show moreHypertonie
29.09.2010, 22:00 Uhr
Lust beginnt im Kopf
Placebos und Gesprächstherapie können bei Frauen mit sexueller Erregungsstörung in vielen Fällen den gleichen Effekt erzielen wie ein luststeigerndes Medikament.Show moreSexuelle Dysfunktion
29.09.2010, 22:00 Uhr
Körpereigene Antigene schützen vor Zerstörung
Durch eine geschickte Kombination von winzigen Mengen an körpereigenen Antigenen und Antikörpern könnte die zerstörerische Abwehrreaktion des Körpers gegen das zentrale Nervensystem bei der multiplen Sklerose verhindert werden.Show moreMultiple Sklerose
29.09.2010, 22:00 Uhr
Wacher Geist in fittem Körper
US-amerikanische Wissenschaftler haben bei neun- bis zehnjährigen Kindern einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Hirnentwicklung und der körperlichen Fitness festgestellt: Je fitter die Kinder waren, desto wacher war auch ihr Geist.Show moreEntwicklung von Kindern
22.09.2010, 22:00 Uhr
Wiederholte Antibiotikagaben haben nachhaltige Folgen
Die mehr als 1000 verschiedenen Bakterienarten in unserem Darm bilden ein feines Netzwerk im Zusammenspiel mit unserer Verdauung und unserem Immunsystem. Die Gabe von Antibiotika kann diese "Symbiose" empfindlich stören. Insbesondere die wiederholte Antibiotikagabe wirkt sich nachhaltig auf die Darmflora aus, wie eine aktuelle Studie nun gezeigt hat.Show moreDarmflora
22.09.2010, 22:00 Uhr
Auch kleine Mengen Blei sind gefährlich
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EBL) ist in einem Bericht zu dem Schluss gekommen, dass es hinsichtlich der Belastung mit Blei keine unbedenkliche Minimaldosis gibt. In einem in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichten Kommentar wird daher eine Verschärfung der Vorschriften zu Blei gefordert.Show moreUmweltmedizin
22.09.2010, 22:00 Uhr
Actionspiele verbessern die Reaktion
Eltern und Lehrer sehen es in der Regel nicht gerne, wenn Kinder stundenlang am Computer spielen. Eine aktuelle Studie bescheinigt dem Spielen nun jedoch einmal einen positiven Effekt: PC-Actionspiele können die Reaktionsgeschwindigkeit auf optische und akustische Reize verbessern. Die Verbesserung der Basisfähigkeiten ist auch auf den Alltag übertragbar.Show moreNeurologie
22.09.2010, 22:00 Uhr
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