
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Darmmikrobiom: Wie Süßstoffe die „Nachwelt“ verändern
Nicht nahrhafte Süßstoffe wie Sucralose und Stevia gelten als metabolisch inert. Man geht also davon aus, dass sie keine Wirkung auf den Organismus haben. Doch es entstehen Zweifel, ob diese Vorstellung stimmt. Wie sich Süßstoffe auf Folgegenerationen auswirkten, zeigten Forschende nun in einem Tierversuch.Show morespektrum
wissenschaft
Im Tierversuch
24.04.2026, 07:00 Uhr
Botox bei Migräne nur schwach wirksam
Botulinumtoxin A ist unter anderem zur prophylaktischen Behandlung der Migräne zugelassen. Wie eine Metaanalyse von 27 placebokontrollierten und vier Vergleichsstudien nun ergab, ist die Wirkung des Nervengiftes insgesamt nur schwach und sein Einsatz nur bei häufigen Kopfschmerzattacken sinnvoll. Show moreKopfschmerztherapie
02.05.2012, 22:00 Uhr
Nutzen von EKG-Screening bei Senioren zweifelhaft
Bei älteren Menschen finden sich im Ruhe-EKG vergleichsweise häufig Hinweise auf kardiale Störungen. Für die Rechtfertigung eines jährlichen EKG-Screenings ist die Aussagekraft offenbar jedoch nicht ausreichend.Show moreDiagnostik
02.05.2012, 22:00 Uhr
Mit Coffein gegen trockene Augen
Kaffee-, Tee- und Colatrinker leiden seltener unter trockenen Augen als Menschen, die keine coffeinhaltigen Getränke konsumieren. Verantwortlich dafür ist ein Polymorphismus im CYP-System, wie eine aktuelle Studie nun nachgewiesen hat.Show moreOphthalmologie
02.05.2012, 22:00 Uhr
Mangelware Cortisol
Bei Menschen mit koronarer Herzerkrankung (KHK) kommt es unter mentalem Stress zu einer geringeren Ausschüttung des Stresshormons Cortisol als bei gesunden Menschen. Verstärkt wird der "Hypocortisolismus" durch das Vorliegen einer Depression.Show moreKHK und Depression
25.04.2012, 22:00 Uhr
Schlafapnoe lässt Arterien verkalken
Starkes Schnarchen ist nicht nur für den Partner lästig, es hat auch für den Schlafenden selbst negative Auswirkungen. Aktuell wurde festgestellt, dass eine Schlafapnoe bei Menschen über 50 Jahren mit der Verkalkung von Koronararterien verbunden ist.Show moreKardiologie
25.04.2012, 22:00 Uhr
Atherosklerose kann sich zurückbilden
Die Bildung atherosklerotischer Gefäßveränderungen ist umkehrbar: Unter der Therapie mit hochdosierten Statinen werden die gefährlichen Plaques in den Gefäßen kleiner, wie Forscher jetzt mit einer Ultraschall-Sonde messen konnten. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass strenge Zielwerte für das LDL-Cholesterin erreicht und eingehalten werden.Show moreLipidsenkung
25.04.2012, 22:00 Uhr

Wirtschaftsbericht 2011 – aktuelle Wirtschaftsdaten aus der Apotheke
Karl-Heinz Resch | "Der AMNOG-Frust sitzt tief" – so lautete die Überschrift über dem Wirtschaftsbericht für das Jahr 2010. Sie könnte auch die Schlagzeile für den Wirtschaftsbericht 2011 sein. Noch tiefer sitzt indes mittlerweile die bittere Erkenntnis,– dass die Apotheken auch im neunten Jahr in Folge abgekoppelt sind von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung,
– dass sich weder in den Berliner Ministerien noch in der Berliner Politik jemand wirklich zum Anwalt unserer Interessen macht,
– dass sich damit niemand wirklich der Bedürfnisse der zu versorgenden Patienten annimmt,
– dass daraus folgend Teilhabe an der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für uns ein kategorischer Imperativ ist – wenn nicht jetzt, wann dann? Insofern müssen sowohl die Überschrift des Wirtschaftsberichts wie das politische Motto der Apothekerschaft für 2012 lauten: Teilhabe statt Abkopplung.Show more
Teilhabe statt Abkopplung
25.04.2012, 22:00 Uhr

Antibabypille auch für Migränepatientinnen
Aufgrund von Leitlinien-Empfehlungen soll es in jüngerer Zeit zu Verunsicherungen gekommen sein, ob Migränepatientinnen orale Kontrazeptiva einnehmen können. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) sieht in der Einnahme kein Problem.Show moreVerhütung
18.04.2012, 22:00 Uhr
Neuro-Musiktherapie zeigt bei Tinnitus Erfolg
Seit Anfang 2011 wird am Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung in Heidelberg eine neuro-musiktherapeutische Behandlung gegen akuten Tinnitus klinisch überprüft. Mittlerweile haben die ersten zehn Studienpatienten die Therapie durchlaufen – mit vielversprechendem Ergebnis.Show moreHals-Nasen-Ohrenheilkunde
18.04.2012, 22:00 Uhr
Riskante Kombination für Schwangere
Es sind offenbar nicht die Extreme, die für Schwangere und ihre ungeborenen Kinder besonders gefährlich sind, sondern die Kombination aus zwei für sich alleine genommenen leichten Risikofaktoren. So wirkten sich in einer Studie leichtes Übergewicht und ein leicht erhöhter Blutzuckerspiegel zusammen negativer aus als Fettleibigkeit oder ein manifester Schwangerschaftsdiabetes.Show moreÜbergewicht und erhöhter Blutzucker
18.04.2012, 22:00 Uhr

Gehirn im Takt, Stimmung gut
Depressionen haben in den vergangenen Jahren in unserer Gesellschaft immer mehr zugenommen. Den meisten Betroffenen kann mit einer Kombination aus Psychotherapie und der Gabe von Antidepressiva geholfen werden. Allerdings nicht allen. Für sie könnte die tiefe Hirnstimulation ein Ausweg aus der Depression sein.Show moreTherapie der Depression
11.04.2012, 22:00 Uhr
Alarmsignal Husten
Ein harmloser Husten, ein wenig Kurzatmigkeit – viele Raucher leiden über Monate bis Jahre unter derartigen Beschwerden, ohne sie groß zu beachten. Dass die Symptome Vorboten einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sein können, ist den meisten nicht bewusst. Das muss sich ändern, schreibt die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin.Show moreCOPD
11.04.2012, 22:00 Uhr
Ein Schirmchen bietet keinen Schutz
Jeder vierte Mensch besitzt ein Foramen ovale, eine Öffnung zwischen den beiden Herzvorhöfen. Bei Erwachsenen steht es im Verdacht, einen Schlaganfall zu begünstigen. Patienten, die bereits einen Hirninfarkt erlitten haben, bringt der Verschluss des ovalen Lochs mithilfe eines Herzkatheters allerdings keinen Schutz vor einem weiteren Schlaganfall, so das Ergebnis einer amerikanischen Studie.Show moreSekundärprophylaxe des Schlaganfalls
11.04.2012, 22:00 Uhr
Erhöhen Infektionen das Thromboembolierisiko?
Eine Thromboembolie wird z. B. durch Frakturen, Immobilität oder Operationen begünstigt. Infektionen galten bislang nicht als Risikofaktor. Den Ergebnissen einer aktuellen Studie zufolge, sollte man sie möglicherweise aber in die Liste mit aufnehmen.Show moreHämatologie
11.04.2012, 22:00 Uhr

Bakterien mithilfe von Bakterien bekämpfen
Bei der Untersuchung eines Probioltikums haben Wissenschaftler aus Dresden in Escherichia coli G3/10 ein bislang unbekanntes Eiweiß entdeckt, das krankheitserregende Darmbakterien abtötet. Mikrozin S haben die Wissenschaftler das neu entdeckte Eiweiß getauft. Es ist weltweit das 15. Mikrozin, das bisher identifiziert werden konnte – und laut den Forschern als potenzielles Antibiotikum hochinteressant. Show moreInfektiologie
04.04.2012, 22:00 Uhr
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