
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mehr Flexibilität mit dem Arbeitszeitkonto
Auch Apothekenangestellte wünschen sich immer häufiger flexible Arbeitsmöglichkeiten. Der Bundesrahmentarifvertrag regelt ein Jahresarbeitszeitkonto, mit dem dieses Anliegen umgesetzt werden kann. Welche rechtlichen Anforderungen sind zu beachten?Show morerecht
Rechtssichere Umsetzung tarifvertraglicher Vorgaben
17.04.2026, 03:55 Uhr
Großhandelserlaubnis – jetzt wird's ernst
Von Christoph Glökler | Mit Inkrafttreten der 12. AMG-Novelle am 6. August 2004 wurde das Betreiben eines Arzneimittelgroßhandels erlaubnispflichtig. Um Betriebsunterbrechungen zu vermeiden, wurde Betrieben, die bereits bei Inkrafttreten der 12. AMG-Novelle berechtigterweise Großhandel betrieben hatten, eine Übergangsfrist eingeräumt, während der sie auch ohne Erlaubnis weiterhin ihrer Großhandelstätigkeit nachgehen dürfen. Ab dem 1. Dezember 2004 wird es ernst: Nur wer bis zu diesem Zeitpunkt einen entsprechenden Antrag gestellt hat, darf weiterhin – bis zur Entscheidung über diesen Antrag – ohne Erlaubnis tätig bleiben. Betroffen sind hier auch Betriebe, denen nicht auf den ersten Blick die Großhandelstätigkeit angesehen wird, beispielsweise Arzneimittelhersteller, die ihre Ware von Lohnherstellern beziehen.Show more14.11.2004, 17:04 Uhr
Zulassung von Arzneimittel
Im Bundesanzeiger Nr. 204 vom 27. Oktober 2004 ist auf Seite 22405 eine Bekanntmachung über die Zulassung von Arzneimitteln (Abwehr von Arzneimittelrisiken Ų Anhörung zu einer Maßnahme zur Risikoversorgung über die Zulassung und Registrierung von zellulären Blutprodukten und gefrorenem Frischplasma, Stufe II) vom 29. September 2004 abgedruckt.Show more14.11.2004, 17:04 Uhr
Allgemeine Rabattgutscheine für OTC erlaubt
Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat entschieden: Rabattaktionen, bei denen ein Apotheker ganz allgemein Coupons für den Erwerb von OTC-Arzneimitteln verteilt, sind rechtmäßig. Denn das Heilmittelwerbegesetz (HWG) ziele nur darauf ab, dass Rabatte nicht zum Kauf für bestimmte Wirkstoffe oder Medikamente verleiten sollen.Show more07.11.2004, 17:03 Uhr
Recht kurios: Das AMG als Therapieverhinderer?
Das deutsche Arzneimittelrecht ist durch zahllose Änderungen und Ergänzungen so kompliziert geworden, dass es für juristische Laien unverständlich und selbst für Experten verwirrend ist. An einem aktuellen Beispiel soll verdeutlicht werden, dass die derzeitigen Regelungen des Arzneimittelgesetzes (AMG) in der Lage sind, den therapeutischen Fortschritt zu behindern.Show more31.10.2004, 17:03 Uhr
Magnetfolien: Apothekenüblich und irreführend?
Magnetische Produkte mit medizinischen Indikationen und der Streit um ihre Einstufung als apothekenübliche Waren haben in der Vergangenheit immer wieder Behörden und Gerichte beschäftigt. Ergebnis: Magnetpflaster und -folien gehören nicht zum apothekenüblichen Sortiment.Show more24.10.2004, 16:03 Uhr
Wellness, Massagen, Fußpflege: Es darf gebucht werden ...
Ein Apotheker darf in seiner Apotheke Buchungen für Fußpflege, Massagen und weitere Gesundheitsleistungen entgegennehmen, ohne damit gegen geltendes Apothekenrecht zu verstoßen. Dies hat das Landesberufsgericht für Apotheker in Karlsruhe rechtskräftig entschieden. (Urteil des Landesberufsgerichts für Apotheker in Karlsruhe vom 4. März 2002, Az.: LBG 1/01)Show more17.10.2004, 16:03 Uhr
Zusatzstoff-Verkehrsverordnung
Dritte Verordnung zur Änderung der Zusatzstoff-Verkehrsordnung*)Show more17.10.2004, 16:03 Uhr
Naturkosmetik – gibt es Standards?
Von Irene Mahlein | Welche Erwartung hat der Verbraucher an als natürlich bezeichnete Produkte? Ist was drauf steht auch wirklich drin? Gibt es rechtlich verbindliche Standards, an denen sich die Verbraucher orientieren können? Bestehen Möglichkeiten für Verbraucher wie auch Unternehmen, die Bezeichnung Naturkosmetik anzugreifen? Ziel des folgenden Beitrages ist es, die vorstehenden aufgeworfenen Fragen zu erörtern und soweit als möglich einer Antwort zuzuführen. Dies wird jedoch soviel sei bereits vorweggenommen mehr den praktischen Umgang mit der Bezeichnung Naturkosmetik im Wege der Selbstverpflichtung von Hersteller- und Vertriebsseite zum Gegenstand haben als rechtliche Vorgaben.Show more17.10.2004, 16:03 Uhr
Homöopathisches Arzneibuch
Bekanntmachung zum Homöopathischen Arzneibuch 2004[1]) Show more10.10.2004, 16:03 Uhr
Beitragsordnung der AK Nordrhein
Änderung der Beitragsordnung der Apothekerkammer Nordrhein vom 23. Juni 2004Show more10.10.2004, 16:03 Uhr
Die neuen Möglichkeiten der Krankenhausapotheken
Von Christoph Glökler, München | Traditionell war die Abgabe von Arzneimitteln durch Krankenhausapotheken – von Ausnahmen abgesehen – auf stationär versorgte Patienten begrenzt. Im Rahmen der letzten Gesetzesänderungen ist jedoch eine Tendenz zu erkennen, den zulässigen Tätigkeitsbereich von Krankenhausapotheken sukzessive im ambulanten Bereich zu erweitern. Das GKV-Modernisierungsgesetz beispielsweise sieht einen Katalog von Erkrankungen vor, die im Krankenhaus ambulant behandelt werden dürfen – hier darf auch die Krankenhausapotheke Arzneimittel zur unmittelbaren Anwendung an den Patienten abgeben. Vielfach wurde – oft vorschnell – kritisiert, dass solche Regelungen die mittelständischen Offizinapotheken unzumutbarem Wettbewerbsdruck aussetzen. Wie der aktuelle Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 17. August belegt, können sich Vertragsärzte durchaus erfolgreich gegen die Konkurrenz durch Krankenhäuser zur Wehr setzen. Es stellt sich die Frage: Wie müssen sich Apotheker auf die neuen Tätigkeitsbereiche des Krankenhauses einstellen?Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
OLG Hamm: Preispolitik von DocMorris ist nicht wettbewerbswidrig
Die niederländische Apotheke DocMorris liefert Arzneimittel an den deutschen Endverbraucher. Sie unterbietet dabei oft die Preise, die deutsche Apotheken auf der Basis der Arzneimittelpreisverordnung verlangen müssen. Da seit dem 1. Januar 2004 auch deutsche Apotheken Versandhandel betreiben dürfen, ist es mittlerweile vor allem die Preispolitik von DocMorris, die im Zentrum juristischer Diskussion steht. Während Krankenkassen gerne ihre Versicherten zu vergünstigten Konditionen aus dem EU-Ausland versorgen lassen, wird von deutschen Apotheken der durch die Rabatte generierte Wettbewerbsvorteil vielfach als rechts- und wettbewerbswidrig empfunden. Die Richter des OLG Hamm haben entschieden: Mit Urteil vom 21. September 2004 wiesen sie eine Unterlassungsklage eines deutschen Apothekers ab – sie sahen in der Preispolitik von DocMorris weder einen Verstoß gegen die deutsche Arzneimittelpreisverordnung (AMpreisV) noch gegen die deutschen Zuzahlungsregelungen.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Zulassung von Arzneimitteln
Im Bundesanzeiger Nr. 168 vom 7. September 2004 ist auf Seite 19 940 die 63. Bekanntmachung über die Zulassung von Arzneimitteln sowie andere Amtshandlungen (Auszug aus Entscheidungen der Gemeinschaft vom 15. Juni 2004 bis 15. Juli 2004) vom 20. August 2004 abgedruckt. Show more19.09.2004, 16:02 Uhr
Belieferung von Justizvollzugsanstalten mit Klinikpackungen rechtmäßig
Ein Apotheker, der über eine Genehmigung zur Versorgung eines Krankenhauses verfügt, handelt nicht wettbewerbswidrig, wenn er Justizvollzugsanstalten (JVA) mit für die Versorgung von Krankenhäusern bestimmten Klinikpackungen beliefert. Dies entschied der Bundesgerichthof (BGH) in Karlsruhe im vergangenen April letztinstanzlich. (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 22. April 2004, Az.: I ZR 21/02)Show more12.09.2004, 16:02 Uhr
Arzneimittelversorgung: Erlaubnis für Zweigapotheke nur bei Notstand
Die Erlaubnis für den Betrieb einer Zweigapotheke darf nur bei Vorliegen eines Notstandes erteilt werden. § 16 ApoG ist nicht etwa deshalb weitergehend auszulegen, weil seit dem 1. Januar 2004 der Betrieb von bis zu drei Filialapotheken zulässig sein kann. (Verwaltungsgericht Oldenburg, Beschluss vom 15. März 2004, Az.: 7 B 1061/04)Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Apothekenwerbung: Werbeaufschrift „Parfümerie“ ist unzulässig
Als unzulässige Werbung ist die an der Außenfront einer Apotheke angebrachte Leuchtschriftwerbung mit der Aufschrift: "Parfümerie" anzusehen. Parfum und Eau de Parfum sind keine apothekenüblichen Waren. Dies hat das Saarländische Oberlandesgericht am 24. März 2004 entschieden. (Saarländisches Oberlandesgericht, Urteil vom 24. 03. 2004, Az.: 1 U 549/03-141)Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Die Auswirkungen der 12. AMG-Novelle auf den Arzneimittelvertrieb
Von Hilko J. Meyer, Frankfurt/Main | Durch die Neudefinition des Arzneimittelgroßhandels und die Einführung der Erlaubnispflicht hat der Gesetzgeber die Voraussetzungen für den Arzneimittelgroßhandel an das europäische Recht angepasst. Wie im Teil 1 dieses Beitrags (s. DAZ Nr. 36/2004, S. 47 f) dargestellt, betreiben nach der neuen Rechtslage künftig auch viele Apotheken und fast alle pharmazeutischen Hersteller einen erlaubnispflichtigen Großhandel mit Arzneimitteln im Sinne des Arzneimittelgesetzes (AMG). Damit unterliegen sie den gleichen Regelungen, die bisher schon für den vollversorgenden pharmazeutischen Großhandel galten. Dies sind neben den Regelungen des AMG im Hinblick auf Verkehrsfähigkeit, Vertriebswege und Arzneimittelpreise vor allem die Vorschriften der Betriebsverordnung für Arzneimittelgroßhandelsbetriebe.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
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