Deutscher Apotheker Verlag - PROD
VIA: Abda muss Ende der Inkassopflicht zur Priorität machen
Beim DAZ-Talk an diesem Mittwochabend ging es auch um das Ende der Inkassofunktion der Apotheken bei Kassenzuzahlungen. Der Verband innovativer Apotheken fordert nun, dass dies eine der Prioritäten der Abda werden muss.Show moreDezember war umsatzschwach
Ende der Praxisgebühr im Arzneimittelmarkt spürbar
BERLIN (ks). Die GKV-Arzneiausgaben für Arzneimittel, Testdiagnostika und Impfstoffe sind im Dezember 2012 um 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurückgegangen. Auch die Zahl der zulasten der GKV abgegebenen Packungen sank um 7,7 Prozent. Die Versandapotheken mussten ebenfalls einen deutlichen Umsatzeinbruch bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln hinnehmen. Dies geht aus aktuellen Zahlen von IMS Health hervor.Show moreRx-Boni-Verbot im Einklang mit Europarecht
Entscheidungsgründe liegen vor
KARLSRUHE (ks). Bereits am 22. August 2012 hatte der Gemeinsame Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes seine Entscheidung getroffen: Auch für verschreibungspflichtige Arzneimittel, die Versandapotheken mit Sitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat an Endverbraucher in Deutschland abgeben, gelten die deutschen Vorschriften für den Apothekenabgabepreis. Doch erst jetzt liegen die Gründe des Beschlusses vor.Show moreArzneimittel sollen für Patienten zeitnah verfügbar werden
STRASSBURG (jz). Nicht in allen EU-Staaten können Arzneimittel wie in Deutschland umgehend nach ihrer Zulassung auf den Markt kommen. In einigen Mitgliedstaaten vergeht viel Zeit, bis ein Wirkstoff für die Patienten tatsächlich erhältlich ist. Das soll sich nun ändern: Die Mitgliedstaaten sollen ihre Verfahren beschleunigen. Das sieht ein Verordnungsentwurf des EU-Parlaments vor, für den sich am 6. Februar die überwiegende Mehrheit der Abgeordneten aussprach. "Es ist inakzeptabel, dass Verzögerungen bei der Preisgestaltung und der Erstattung von Arzneimitteln manchmal mehr als 700 Tage dauern", erklärte die Berichterstatterin Antonyia Parvanova.Show moreBitkom meldet „Versand-Ente“
dpa verbreitet Falschmeldung zu Rx-Rabatten
BERLIN (lk). Ausgerechnet zeitgleich mit der Veröffentlichung der Urteilsgründe des Gemeinsamen Senates zum Rx-Boni-Verbot stiftet der IT-Branchenverband Bitkom mit einer fehlerhaften Pressemeldung zum Versandhandel mit Arzneimitteln Verwirrung – die Deutsche Presseagentur (dpa) fällt darauf herein und verbreitet die Meldung bundesweit. Nach Ansicht von Bitkom dürfen Versandapotheken nämlich bis zu 50 Prozent Rabatt auf Rx-Arzneimittel gewähren.Show moreBKK darf nicht für Europa Apotheek werben
Vereinbarte Beeinflussungsverbote sind einzuhalten
ERFURT (jz). Eine Krankenkasse darf ihre Versicherten nicht zu einer bestimmten Apotheke locken, wenn sie sich vertraglich auf ein Beeinflussungsverbot festgelegt hat. Das entschied das Thüringer Landessozialgericht und untersagte einer Betriebskrankenkasse mit Sitz in Frankfurt/Main, in Schreiben an ihre Versicherten für die Europa Apotheek Venlo (EAV) zu werben. Dabei handle es sich um eine unzulässige Werbemaßnahme, urteilten die Richter.(Thüringer Landessozialgericht, Urteil vom 27. November 2012, Az. L 6 KR 151/09 – rechtskräftig)Show more
Kooperationsgipfel des Bundesverbands Deutscher Apothekenkooperationen
Maximal eine Stunde
OVG orientiert sich bei Anfahrtszeit für Heimversorgung an Krankenhausversorgungsverträgen
MÜNSTER (jz). Für die Genehmigung eines Heimversorgungsvertrags muss die Apotheke in angemessener Entfernung zum Heim liegen – doch was bedeutet das konkret? Die Fahrzeit zum Heim darf nicht mehr als eine Stunde betragen, entschied jetzt das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW). Für die Bestimmung dieses Zeitraums berief sich das Gericht auf eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zur Genehmigungsfähigkeit von Krankenhausversorgungsverträgen.(Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 24. Januar 2013, Az. 13 A 2740/11)
Werbung nur mit guten Studien
BGH konkretisiert Regeln für Werbung mit Studienergebnissen
KARLSRUHE (jz). Arzneimittel dürfen nur dann mit Studienergebnissen beworben werden, wenn die Studien nach den anerkannten Regeln und Grundsätzen wissenschaftlicher Forschung durchgeführt und ausgewertet wurden. Wer die Werbung auf Aussagen der Zulassung und der Fachinformation stützt, ist dagegen auf der sicheren Seite. So entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Urteil.(Bundesgerichtshof, Urteil vom 6. Februar 2013, Az. I ZR 62/11)
Verhandlungen zu Yervoy® abgeschlossen
Zwangsrabatte entlasten Kassen um 3,8 Mrd. Euro
IMS Health-Daten zum Apotheken- und Herstellerabschlag
Berlin (ks). Im Jahr 2012 haben die Apotheken 1,25 Milliarden Euro Zwangsrabatt an die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) abgeführt. Die gesetzlichen Abschläge der pharmazeutischen Hersteller an die GKV beliefen sich auf 2,5 Milliarden Euro – für sie kamen zudem bis zu 440 Millionen Euro Sparbeitrag für die privaten Krankenversicherungen hinzu. Dies geht aus aktuellen Daten von IMS Health hervor.Hessen startet eigene Notdienst-Kampagne
ABDA glaubt an Notdienstpauschale
Schmitz in Davos "optimistisch" – Appell zur Geschlossenheit
Davos (wes). ABDA-Hauptgeschäftsführer Sebastian Schmitz hat die Bundesregierung aufgefordert, die versprochene Notdienstpauschale zügig umzusetzen. In einem kurzen Referat auf dem Pharmacon-Kongress in Davos ging er auch auf die Problemfelder Kassenabschlag und Datenklau-Affäre ein. Mit Blick auf die Bundestagswahl im Herbst und besonders auf Aussagen von Birgit Bender (Bündnis90/Die Grünen) forderte Schmitz die Apotheker zur Geschlossenheit auf.Davoser Fragen
Kooperationsgipfel fordert Machtwort der Politik
Resolution zum Kassenabschlag
München (diz). Der Kassenabschlag soll bis zu einer endgültigen Entscheidung der Schiedsstelle bei maximal 1,75 Euro verbleiben. Diese Forderung richtete der Bundesverband Deutscher Apothekenkooperationen (BVDAK) auf seinem 4. Kooperationsgipfel am 7./8. Februar 2013 in München an das Bundesgesundheitsministerium und das Bundesversicherungsamt.Gleich zu gleich gesellt sich gern oder Gegensätze ziehen sich an – das Verhältnis von Arzt und Apotheker
G-BA: Zwei Drittel der neuen Arzneimittel mit Zusatznutzen
Frühe Nutzenbewertung im internationalen Vergleich: Mehr Zusatznutzen für weniger Patienten?
Berlin (ks). Der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Josef Hecken, zieht gut zwei Jahre nach Inkrafttreten des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) eine positive Bilanz: "Auch mit der frühen Nutzenbewertung ist und bleibt Deutschland einer der weltweit attraktivsten Märkte für innovative Arzneimittel".Zur Rose will Apotheken-A weiter nutzen
Niederlage im Eilverfahren setzt keinen Schlusspunkt
Berlin (ks). Das gotische Apotheken-A, das aus einem Zur-Rose-Päckchen springt, ist in den Filialen der dm-Drogeriemärkte schon seit Ende Januar nicht mehr zu sehen. Die Plakate im Eingangsbereich sind abgehängt – ob hierfür der Druck des Deutschen Apothekerverbands (DAV) ursächlich war oder diese spezielle Werbeaktion ohnehin ausgelaufen wäre, sei dahingestellt. Doch Zur Rose stellt klar: Ganz verzichten will sie auf das Markenzeichen der Apotheken nicht – auch nicht im Rahmen der dm-Kooperation.DocMorris geht, Lloyds kommt
Kooperationen der Gehe: Auch in Deutschland wird es bald Lloyds-Apotheken geben
München (diz). Die Jahre, in denen es DocMorris-Apotheken geben wird, sind gezählt. Wie Andreas Engleder, Marketing-Direktor bei der Pharmagroßhandlung Gehe durchblicken ließ, wird es "sehr wahrscheinlich" sein, dass die Marke "Lloyds" auch in Deutschland ein Gesicht bekommt – als Nachfolger von DocMorris.Apothekenabschlag: Friedliche Lösung gesucht
AOK NordWest: Apothekerverbände bringen Mitglieder in schwierige Konfliktlage
Berlin (ks). Die AOK Nordwest will in Sachen Apothekenabschlag auf Landesebene für Ruhe sorgen. Soweit es zu einer Eskalation gekommen sei, sei diese allein dem Deutschen Apothekerverband (DAV) anzulasten, vermeldete die Kasse letzten Donnerstag. Der DAV habe die Rechenzentren rechtswidrig angewiesen, ab diesem Jahr nur noch einen Abschlag von 1,75 Euro anzusetzen – und damit die Apotheker dem Vorwurf der vorsätzlichen Falschabrechnung ausgesetzt. Mit dem Apothekerverband Westfalen-Lippe (AVWL) suche man nun eine rechtskonforme Lösung, sagte Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender der AOK Nordwest.Gesundheitsfonds als Haushaltsreserve?
Bundesgesundheitsministerium wehrt sich gegen weitere Mittelkürzungen
Berlin (jz). Im Bundesfinanzministerium wird derzeit erwogen, die hohen Überschüsse in der Sozialversicherung noch stärker zur Haushaltssanierung zu verwenden. "Es macht wenig Sinn, ein Defizit im Haushalt und gleichzeitig hohe Überschüsse in der Gesundheitskasse zu haben", erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Steffen Kampeter (CDU), in der "Rheinischen Post". Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) wehrt sich allerdings gegen weitere Milliarden-Einsparungen und auch innerhalb der CDU und seitens der Krankenkassen gibt es Kritik.Neuer Plausibilitäts-Check Rezeptur
Neuauflage mit zahlreichen Ergänzungen
(az). Den zahlreichen Rückmeldungen sowie konkreten Ergänzungswünschen zufolge, fand der Plausibilitäts-Check Rezeptur in den Apotheken binnen kürzester Zeit nicht nur weite Verbreitung, sondern auch regen Gebrauch. Sein Ziel, die praktische Umsetzung der Plausibilitätsprüfung so weit wie möglich zu erleichtern, hat das klar strukturierte Tabellenwerk demnach unverkennbar erreicht. In der aktuell erschienenen Neuauflage wurde der bisher eingeschlagene Weg daher konsequent weiterbeschritten, wobei zahlreiche Anregungen und Ergänzungswünsche aus der Kollegenschaft aufgenommen und umgesetzt wurden.Bahrs Brief an die Apotheken
Gesundheitsminister preist seine Politik – und löst Befremden aus
BERLIN (ks). Ende Januar erreichte alle deutschen Apotheken ein Brief des Bundesgesundheitsministers. Darin wünscht Daniel Bahr (FDP) den Apothekerinnen und Apothekern für 2013 alles Gute – und Gesundheit! Aber er informiert auch über gesundheitspolitische Neuregelungen zum Jahreswechsel und ganz generell über die guten Taten der christlich-liberalen Koalition auf diesem Politikfeld. In vielen Apotheken dürfte der Brief direkt im Papierkorb gelandet sein. Andere machten sich die Mühe, ihn zerrissen ans Ministerium zurückzuschicken, wieder andere antworteten dem Minister.dm wieder ohne Apotheken-A
DAV siegt im Eilverfahren gegen dm und Zur Rose
BERLIN (ks). Seit Anfang des Jahres schwelt ein Streit um die Verwendung des Apotheken-A durch die Versandapotheke Zur Rose aus Halle. Sie hatte das gotische A ins Zentrum eines Werbeplakats gestellt, mit dem in den dm-Drogeriemärkten auf die neue Kooperation aufmerksam gemacht wurde. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) mahnte sowohl Zur Rose als auch dm erfolglos ab – nun hat er vor Gericht vorläufig Recht zugesprochen bekommen.Keine Blister mehr von Körber
Körber Gruppe fokussiert Kernaktivitäten der Verpackungssparte neu
HAMBURG (lk). Wie bereits Kohlpharma es vor gut zwei Jahren getan hat, steigt nun auch die Hamburger Körber-Gruppe aus der industriellen Verblisterung aus. Die Sparte Pharma-Verpackungssysteme mit Körber Medipak als Führungsgesellschaft soll sich künftig auf die Geschäftsfelder Pharma Technologie und Pharma Materials konzentrieren, teilte das Unternehmen mit.Bayern setzt auf Prävention
Apotheker wirken in Arbeitsgemeinschaft mit
BERLIN (jz). Auf Bundesebene läuft es in Sachen Prävention zurzeit eher holprig für die Apotheker – in Bayern tut man sich da leichter: Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit hat zum 31. Januar die Landesarbeitsgemeinschaft Prävention (LAGeP) gegründet und auch die Apotheker daran beteiligt. Der Freistaat investiert allein im Doppelhaushalt 2013/14 insgesamt 29 Millionen Euro für die Prävention. "Das ist bundesweit spitze", betonte der Bayerische Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber anlässlich der LAGeP-Gründungssitzung.Hängepartie geht weiter
Es muss transparenter werden
Rechtliches
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