
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Aiwanger: „Apotheke ohne Apotheker darf nicht zum Regelfall werden“
Die Apothekenreform ist noch im Fluss. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nutzt die Zeit, Nachbesserungen anzumahnen: Die persönliche Beratung vor Ort dürfe nicht geschwächt, hingegen müsse das seit Jahren unveränderte Packungsfixum endlich angepasst werden.Show moregesundheitspolitik
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Bayern
09.04.2026, 14:45 Uhr
Gesundheitsreform 2000: Datenschützer melden Bedenken an
SCHWERIN (diz/dfg). Der Gesetzentwurf "Gesundheitsreform 2000" verändert grundlegend das bisherige System der Datenverarbeitung in der gesetzlichen Krankenversicherung zum Nachteil der Versicherten, so die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder. Auf einer Konferenz in Schwerin am 25.August fassten sie daher eine Entschließung, die sich kritisch mit den geplanten Veränderungen befasst.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Rechtsgutachten zur Gesundheitsreform 2000: Planwirtschaft, Leistungsabbau und r
STUTTGART (diz). Die von der Bundesregierung vorgesehene Gesundheitsreform 2000 führt das deutsche Gesundheitswesen in eine Planwirtschaft, zu Leistungsabbau und zu einem ruinösen Wettbewerb der Leistungsanbieter. Zu diesem Ergebnis kommt das vom Landesapothekerverband Baden-Württemberg in Auftrag gegebene Gutachten des renommierten Verfassungsrechtlers Prof. Dr. Rüdiger Zuck, das am 2. September 1999 auf einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. Zudem sind einige der mit der geplanten Gesundheitsreform vorgesehenen Maßnahmen verfassungs- und europarechtlich bedenklich. Sollte sich die Bundesregierung nicht einsichtig zeigen, erwägt der LAV eine Klage vor dem Verfassungsgericht.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Apotheken in Italien: Bologna ist nicht London
Im italienischen Apothekenwesen gibt es ein Fremd- und Mehrbesitzverbot. Von dieser Ansicht ging man in deutschen pharmazeutischen Kreisen aus - bis eine Pressemitteilung der Pharmagroßhandlung Gehe im Frühjahr dieses Jahres erschien, man habe in der oberitalienischen Stadt Bologna 36 im Besitz der Gemeinde befindliche Apotheken aufgekauft. Wie konnte dies geschehen? War das Fremd- und Mehrbesitzverbot in Italien klammheimlich gefallen? Entstehen im südlichen EU-Land auf einmal englische Verhältnisse? Geht davon möglicherweise eine Gefahr für andere EU-Länder, vielleicht sogar für Deutschland aus? Wir sprachen Mitte Juli in Bologna mit Repräsentanten des Apothekerverbands Federfarma der Provinz Bologna und von Gehe, um zu erfahren, was es mit dem Aufkauf der Apotheken in Bologna auf sich hat.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Ärzte: Sparwelle rollt
KÖLN (im). Die niedergelassenen Mediziner haben erneut bekräftigt, bis zum Jahresende "besonders scharfe Verordnungseinschränkungen" bei den Arzneimitteln vorzunehmen. Sie seien dazu gezwungen, nachdem die Bundesgesundheitsministerin die gesetzlichen Arzneimittelbudgets nicht zurückgenommen habe, erklärte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am 3. September in Köln.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Thüringer Ärzteschaft: Protest auf dem Erfurter Domplatz
ERFURT (sr). "Bittere Pillen von Rot-Grün" - unter dieser Überschrift fand am 1. September die nunmehr dritte Erfurter Protestveranstaltung gegen eine von Regierungsseite verordnete Budgetierung im Gesundheitswesen statt, nach ähnlichen Aktionen im November 1996 und Dezember 1998.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Weltkongress der Pharmazie eröffnet: Nahezu 3000 Pharmazeuten in Barcelona
BARCELONA (diz). Nahezu 3000 Apothekerinnen und Apotheker aus 84 Ländern besuchten den 59. Kongress des Weltapothekerverbands FIP (Federation Internationale Pharmaceutique), der in diesem Jahr vom 5. bis 10. September im Kongresspalast der spanischen Kultur- und Hafenstadt Barcelona stattfindet.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Der Bürger will nur behutsame Reformen im Gesundheitswesen
LEIPZIG (tmb). Der Patient ist der Kunde des Gesundheitswesens. Daher sollten sich Reformen des Gesundheitswesens an den Einstellungen der Bürger als potentiellen Patienten orientieren. Doch wie schätzt die Bevölkerung das Gesundheitswesen ein? Hierzu gibt es nur wenige zuverlässige Informationen. Um mehr über die Einstellung der Bevölkerung zum Gesundheitswesen zu erfahren, hat das Pharmaunternehmen Janssen-Cilag eine umfangreiche Befragung in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass behutsame Reformen erwünscht sind, die Grundpfeiler des Systems aber unangetastet bleiben sollten. Auch weitere Eingriffe in den Arzneimittelmarkt werden weitgehend negativ beurteilt.Show more14.03.1999, 16:22 Uhr
Neue Arzneimittel-Richtlinien zum 1. April
BONN (im). Registrierte homöopathische Arzneimittel bleiben verordnungsfähig. Dies ist eine Klarstellung, die das Bundesgesundheitsministerium (BMG) zum Text der neuen Arzneimittel-Richtlinien verlangt. Am 1. April dieses Jahres können die neuen Richtlinien mit bestimmten Korrekturen in Kraft treten.Show more14.03.1999, 16:22 Uhr
Großhandel - eine Alternative zur Direktbelieferung?
BERLIN (jo). In den zurückliegenden Jahren haben pharmazeutische Unternehmen große Anstrengungen unternommen, um die Logistikkosten bei der Belieferung von Krankenhausapotheken zu reduzieren. Dezentrale Distributionszentren wurden eingerichtet und die Lieferung an externe Dienstleister mit eigenem Fuhrpark vergeben. Daneben wird seit Anfang der 90er Jahre in vielen Seminaren über Logistikkosten im Krankenhaus diskutiert. Die Krankenhausapotheke tritt dabei immer mehr in den Fokus. Der pharmazeutische Großhandel versucht ebenfalls in dieses Geschäft einzusteigen und Konzepte zu erarbeiten. Um diese einer breiten Fachöffentlichkeit vorzustellen und darüber zu diskutieren, hatte Dr.Jochen Kotwas, Vorsitzender des ADKA-Landesverbandes Berlin, zu einem Diskussionsforum am 20.Februar 1999 nach Berlin eingeladen. Mehr als 70 Teilnehmer aus Krankenhausapotheken und der pharmazeutischen Industrie diskutierten mit Anja Gossens-von der Heidt, Gehe GmbH, und Alfred Schürmann, Sanacorp AG, wie die Kooperationskonzepte beider Unternehmen aussehen und ob sie für die betroffenen Institutionen akzeptabel sind.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Schulung contra Migräne - wie profitieren die Patienten?
DRESDEN (tmb). Spannungskopfschmerz und Migräne verursachen als weitverbreitete chronische Erkrankungen bei Millionen von Betroffenen Schmerzen und beträchtlichen Leidensdruck. Aus der eingeschränkten Arbeitskraft und den Fehlzeiten ergeben sich zudem enorme ökonomische Folgen. Die dauerhaften Wirkungen lassen das Krankheitsbild der Migräne als erfolgversprechendes Einsatzgebiet für die Pharmazeutische Betreuung und Patientenschulungen erscheinen. Wie Patienten hiervon profitieren, wird demnächst in einer Studie untersucht.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Herzlichen Glückwunsch!
LEVERKUSEN (diz). Am 6. März feierte die Bayer AG den 100. Geburtstag der Marke Aspirin. Um dieses Ereignis auch nach außen hin deutlich sichtbar zu machen, verhüllte die Leverkusener Firma ihr Verwaltungshochhaus und verwandelte es in eine riesige Aspirin-Schachtel. Die Verhüllungsaktion brachte der Firma unter anderem einen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Dreßler: Die Positivliste kommt
OBERHAUSEN (diz). Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, Rudolf Dreßler, erläuterte auf dem Apotheken-Strategie-Wirtschaftsforum am 5. März 1999 in Oberhausen die Eckpunkte der von der Koalition vorgesehenen Gesundheitsreform 2000. Keine Frage sei es für ihn, dass die Positivliste kommt, offen sei allerdings noch, in welcher Form. Deutlich sprach sich Dreßler für eine rigide Handhabung der Apothekenpflicht und des Arzneimittelvertriebs ausschließlich über die Apotheke aus - wenn die Apotheke sich selbst nicht zum Drugstore wandelt. Änderungen im Bereich des Apothekenwesens seien für ihn nur vorstellbar, wenn dies unter dem Blickwinkel des Versorgungsauftrages von Nutzen sei.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
AOK-Chef Ahrens: Apothekenketten und Versandapotheken zulassen!
OBERHAUSEN (diz). Die Aufhebung des Fremd- und Mehrbesitzverbots und die Zulassung von Apothekenketten gehören mit zu den gesundheitspolitischen Vorstellungen des AOK-Bundesverbandes. Wie Vorstandsvorsitzender Dr. Hans-Jürgen Ahrens, Bonn, auf dem Apotheken-Strategie-Wirtschaftsforum ő99 am 5. März in Oberhausen ausführte, müssten im Apothekenbereich noch mehr Rationalisierungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden, um zu mehr Wirtschaftlichkeit zu gelangen.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Die Apotheke hat noch Chancen
OBERHAUSEN (diz). Die Großwetterlage in der Gesundheitspolitik verspricht für die Apotheken nicht gerade viel Sonnenschein, dennoch kann es auch für die Apotheke in naher Zukunft durchaus Schönwetterperioden geben, wenn neue Chancen genutzt werden. Der Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, Karl-Rudolf Mattenklotz, stellte auf dem Apotheken-Strategie-Wirtschaftsforum ‚99, das vom 5. bis 7. März in Oberhausen stattfand, sein Zukunftsszenario für die Apotheke vor. Sein Appell: Die Apotheker müssen der Politik klar machen, dass rund 22000 Apotheken auch 22000 Gesundheitsinformationszentren bedeuten und in unserem Gesundheitswesen mit rund 60000 Apothekern auch 60000 Gesundheitsberater zur Verfügung stehen.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Dreßler: Die Positivliste kommt
OBERHAUSEN (diz). Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, Rudolf Dreßler, erläuterte auf dem Apotheken-Strategie-Wirtschaftsforum am 5. März 1999 in Oberhausen die Eckpunkte der von der Koalition vorgesehenen Gesundheitsreform 2000. Keine Frage sei es für ihn, dass die Positivliste kommt, offen sei allerdings noch, in welcher Form. Deutlich sprach sich Dreßler für eine rigide Handhabung der Apothekenpflicht und des Arzneimittelvertriebs ausschließlich über die Apotheke aus - wenn die Apotheke sich selbst nicht zum Drugstore wandelt. Änderungen im Bereich des Apothekenwesens seien für ihn nur vorstellbar, wenn dies unter dem Blickwinkel des Versorgungsauftrages von Nutzen sei.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Pharmagroßhandel: Sanacorp rüstet sich für die Zukunft
MÜNCHEN (ms). Trotz der "aufziehenden Schlechtwetterlage" in der deutschen Gesundheitspolitik hat die Sanacorp Pharmahandel AG, Planegg, ihren Umsatz im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres (1. Juli 1998 bis 30. Juni 1999) kräftig erhöhen können. Das sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Brink auf der Halbjahrespressekonferenz am 23. Februar in München.Show more28.02.1999, 16:25 Uhr
Drogen- und Suchtbericht 1998: Fast 1700 Drogentote
BONN (bmg). Die Zahl der polizeilich registrierten erstauffälligen Konsumenten harter Drogen hat sich im Jahr 1998 um 1,7% gegenüber dem Vorjahr auf 20943 Personen erhöht. Dabei wurden bei Amphetaminen (+20,2%) und Kokain (+10,6%) Steigerungen registriert. Die Zahlen bei Heroin (-1,3%), Ecstasy (-25,5%) und LSD (-19,6%) waren dagegen rückläufig.Show more28.02.1999, 16:25 Uhr
Apothekerkammer Berlin: 3800 Apotheker wählen ihre Delegierten
BERLIN (ko). Der Wahlausschuß der Apothekerkammer Berlin hatte im Herbst vergangenen Jahres der Delegiertenversammlung vorgeschlagen, ein Verfahren zur Vorstellung der verschiedenen Listen und Kandidaten zu wählen, das weitgehende Chancengleichheit gewährt.Show more28.02.1999, 16:25 Uhr
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