
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Aiwanger: „Apotheke ohne Apotheker darf nicht zum Regelfall werden“
Die Apothekenreform ist noch im Fluss. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nutzt die Zeit, Nachbesserungen anzumahnen: Die persönliche Beratung vor Ort dürfe nicht geschwächt, hingegen müsse das seit Jahren unveränderte Packungsfixum endlich angepasst werden.Show moregesundheitspolitik
politik
Bayern
09.04.2026, 14:45 Uhr
Das „Wie“ steht für die Positivliste noch aus
BONN (im). Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben sich auf ihrer Klausurtagung am 18./19. Februar in Bonn noch nicht über alle Eckpunkte der Gesundheitsreform geeinigt. Die Konkretisierung der geplanten Positivliste soll auf einer weiteren Sitzung endgültig erfolgen. Am 19. Februar gaben Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer und Katrin Göring-Eckardt (beide Bündnis 90/Die Grünen) sowie Rudolf Dreßler und Gudrun Schaich-Walch (beide SPD) einige Einzelheiten der Reform, die in diesem Sommer im Parlament beraten werden und am 1. Januar 2000 in Kraft treten sollen, in Bonn bekannt.Show more21.02.1999, 16:25 Uhr
Arzneiausgaben stiegen um fünf Prozent
BONN (im). Die gesetzlichen Krankenkassen haben 1998 im Westen rund 5% und im Osten 1% mehr für Arzneimittel im Vergleich zum Vorjahr aufgewendet. Die Zahl der ausgestellten Rezepte nahm um etwa 3,5% ab. Diese Hochrechnung haben Wolfgang Schmeinck und Wolfgang Kaesbach vom Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) am 19. Februar in Bonn vorgestellt.Show more21.02.1999, 16:25 Uhr
Fakultätskolloquium: 25 Jahre Pharmazie Heidelberg
HEIDELBERG (diz). Im Jahr 1974 bezog die Fakultät für Pharmazie in Heidelberg die Räume in den Neubauten des Universitätscampus im Neuenheimer Feld. Aus diesem Anlass veranstaltete die Fakultät für Pharmazie am 12. Februar 1999 ein Fakultätskolloquium. Der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. M. Wink, nutzte diese Gelegenheit und verband dieses Kolloquium mit der Ehrung zweier verdienter Mitglieder der Fakultät, Prof. Dr. H. Stamm und Frau Dr. Ruth Dillmann-Marschner.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Forschungsführer Pharmazie: Wo wird was geforscht in der Pharmazie?
TÜBINGEN (daz). Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft stellte einen "Forschungsführer Pharmazie" zusammen. Er listet auf, an welchem pharmazeutischen Institut was geforscht wird. Wir sprachen mit dem Präsidenten der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, Prof. Dr. H.P.T. Ammon, über Inhalt und Zweck dieses Forschungsführers.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Wiedereinstieg in den Beruf: DAZ-Leser(innen) fordern: „Helft uns!“
MÜNCHEN (lub). "Endlich! Sie sprechen uns aus der Seele! Glückwunsch zu diesem Thema! Gut, dass Sie dieses Problem ansprechen! Herzlichen Dank für diesen Artikel!" So reagierten die Leserinnen der DAZ auf unseren Beitrag "Wiedereinsteigerinnen" in DAZ Nr. 2, S. 21!Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Bundesgesundheitsministerium: Methadon-Richtlinien beanstandet
BONN (bmg). Das Bundesministerium für Gesundheit hat die neuen Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen zur substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger beanstandet. Damit bleiben die bisher geltenden Richtlinien bis auf weiteres in Kraft.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Vor der Gesundheitsreform: Unterschiedliche Meinungen in Koalition
BONN (im). Kurz vor der Koalitionstagung zur Gesundheitsreform sind unterschiedliche Auffassungen bei Sozialdemokraten und Grünen sichtbar geworden. Die vom SPD-Gesundheitsexperten Rudolf Dreßler ins Gespräch gebrachte teilweise Einschränkung der freien Arztwahl ist vom Koalitionspartner, der Opposition und vom AOK-Bundesverband kritisiert worden.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Bundesrat: Plädoyer für Generika
Der Bundesrat hat verschiedene Maßnahmen zur Dämpfung der Arzneimittelausgaben begrüßt. Die Länderkammer zählt dazu einen schnelleren Marktzugang für Generika, Parallelimporte, die Positivliste oder direkte Preisverhandlungen zwischen pharmazeutischer Industrie und Krankenkassen. Als wirksam wurden darüber hinaus auch Festbeträge, Budgetierungen oder die Arzneimittel-Richtlinien bezeichnet.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Lebenslügen der Gesundheitspolitik
Von Klaus G. Brauer, Stuttgart/Essen Im Gesundheitswesen wird seit Jahrzehnten mit chronischen Vorurteilen Politik gemacht. Zarte Versuche, einer realistischen Gesundheitspolitik mehr Geltung zu verschaffen, sind bislang meist schnell abgewürgt worden. Die Resistenz gegenüber volkswirtschaftlichen Fakten und Zusammenhängen erwies sich in der Regel als stärker. Inzwischen sind in allen politischen Lagern - auch von links - Stimmen vernehmbar, die mit dieser Tradition gesundheitspolitischer Lebenslügen zu brechen versuchen. Der folgende Beitrag beleuchtet vier besonders ärgerliche, alte Zumutungen der Gesundheitspolitik. Zumutung Nr. 1: Die alte Leier von der "Kostenexplosion" im Gesundheitswesen Zumutung Nr. 2: Die alte Leier von den schlimmen Lohnnebenkosten, die Deutschlands internationale Wettbewerbsfähigkeit zerstören, zumindest massiv beeinträchtigen Zumutung Nr. 3: Die alte Leier, dass die Deutschen die größten Arzneimittelschlucker der Welt seien Zumutung Nr. 4: Die alte Leier von den Apothekerpreisen und den zu hohen Distributionskosten in DeutschlandShow more07.02.1999, 16:25 Uhr
Merkblatt: Fragen und Antworten zu Nahrungsergänzungsmitteln
BERLIN (bgvv). Herstellung und Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln in Deutschland nehmen zu. Da eine gesonderte lebensmittelrechtliche Regelung für diese Produkte nicht besteht, haben in- und ausländische Hersteller ein wachsendes Informationsbedürfnis. Auch der Verbraucher ist wegen der Vielzahl der angebotenen Produkte sowie der oftmals nicht belegbaren Wirkversprechen verunsichert. Das jetzt erschienene Merkblatt des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) definiert den Begriff des Nahrungsergänzungsmittels und gibt Auskunft darüber, was bei der Herstellung bzw. dem Inverkehrbringen entsprechender Produkte zu beachten ist.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
AIDS-Todesfälle und -Neuerkrankungen auf niedrigstem Stand seit zehn Jahren
BERLIN (rki). Nach aktuellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts hat die Zahl der in Deutschland lebenden HIV-infizierten Menschen mit etwa 37000 Personen Ende des Jahres 1998 einen neuen Höchststand erreicht. "Durch die neuen Kombinationstherapien ist die Zahl der neu an AIDS erkrankten Personen und der AIDS-Todesfälle mit jeweils etwa 800 im Jahr 1998 erfreulicherweise auf den niedrigsten Stand seit über zehn Jahren zurückgegangen", so Prof. Dr.Reinhard Kurth, Leiter des Robert Koch-Instituts, "gleichzeitig gibt es jedoch keinen Anhalt für einen Rückgang der HIV-Neuinfektionen. Immer noch infizieren sich in Deutschland jedes Jahr über 2000 Personen neu mit dem HI-Virus."Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Vorsicht beim Verzehr von Lakritze!
BERLIN (bgvv). Untersuchungen der Landesbehörden der nördlichen Bundesländer haben ergeben, dass in Deutschland immer noch Lakritz-Produkte mit hohem Glycyrrhizin-Gehalt im Vekehr sind. Es handelt sich dabei vor allem um importierte Lakritzwaren. Lakritz-Erzeugnisse, die mehr als 200mg Glycyrrhizin/100g enthalten, können nach regelmäßigem Verzehr von mehr als 50g pro Tag bei bestimmten Personen Nebenwirkungen auslösen.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Nur das erste Glas stehen lassen!
STUTTGART (mw). "Wann ist man Alkoholiker?" Eine Frage, die nicht nur von akademischem Interesse ist; diese Frage stellen sich viele, die dem Alkoholkonsum nicht ganz abgeneigt sind. Die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg thematisierte den Alkoholismus im Rahmen einer Podiumsdiskussion zur Eröffnung des diesjährigen Ärztekongresses auf dem Stuttgarter Killesberg Anfang Februar.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Robert Koch-Institut: Wichtiger Immunregulator entdeckt
BERLIN (rki). Dringen Viren oder Bakterien in den menschlichen Körper ein, vermehren sie sich stark und würden große Teile des Körpers befallen, falls die Immunabwehr sie nicht erkennen und unschädlich machen würde. Ohne ein effektives Immunsystem wären die harmlosesten Infektionen wie beispielsweise mit einer Erkältungskrankheit, für den Menschen tödlich.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
Europäisches Arzneibuch: Neue Ausgabe von Pharmeuropa
(ga). Die neue, 200 Seiten starke Ausgabe von "Pharmeuropa", Vol. 10.4, Dezember 1998, dem Informationsmedium der Europäischen Arzneibuch-Kommission, enthält 57 europäische Monographie-Entwürfe, die bis zum 31. März 1999 zur Diskussion gestellt werden.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
Pharmaindustrie: Rekombinantes Mistellektin wichtigstes Projekt bei Madaus
KÖLN (im). Das in Köln ansässige Unternehmen Madaus will die Position seiner Phytopharmaka sowohl im Verordnungsmarkt als auch im Selbstmedikationsbereich weiter ausbauen. Zugleich soll die Suche nach innovativen Wirkstoffen mit Kooperationspartnern abgesichert werden, erklärte der Vorstandsvorsitzende Detlef Fels am 29. Januar in Köln. In diesem Sommer soll rekombinantes Mistellektin als Monosubstanz zur Behandlung von Krebserkrankungen in die klinische Entwicklung gehen, bereits am 1. Februar ist mit Futuran ein hochdosiertes Johanniskrautpräparat gegen leichte Depressionen auf den Markt gebracht worden.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
7. Norddeutscher Zytostatika-Workshop: Fortbildung für onkologisch tätige Phar
HAMBURG (tmb). Über 400 Apothekerinnen und Apotheker aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland sowie einige Vertreter anderer Heilberufe nahmen vom 29. bis 31. Januar am 7. Norddeutschen Zytostatika-Workshop (NZW) in Hamburg-Harburg teil. Dabei waren die Teilnehmer aus öffentlichen Apotheken fast ebenso zahlreich wie die Krankenhauspharmazeuten vertreten. Die Inhalte reichten von Workshops zu speziellen Fragen im Umgang mit Zytostatika über praxisorientierte therapeutische Aspekte bis zur Grundlagenforschung bei der Immuntherapie von Krebserkrankungen.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
AIDS-Prävention in den neuen Ländern: Stärker an ostdeutschen Gewohnheiten
BONN (bmg). Die nach der Öffnung der innerdeutschen Grenzen von vielen befürchtete rapide Zunahme von HIV-Infektionen in den neuen Ländern ist ausgeblieben. Dieser erfreuliche Zustand lässt sich aber auf Dauer nur aufrechterhalten, wenn AIDS-Prävention in Ostdeutschland sich stärker auf die in der DDR gewachsenen Formen und Orte kommunikativer und sexueller Begegnungen bezieht.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
Sächsischer Apothekerverband: Neue Geschäftsstelle im Thomaskirchhof
LEIPZIG (diz). Der Sächsische Apothekerverband (SAV) feierte am 28. Januar die Einweihung seiner neuen Räume im Thomaskirchhof 12 in Leipzig (siehe auch unseren Bericht in der Montagsausgabe vom 1. Februar 1999).Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
Neue Broschüre: Häusliche Betreuung von Demenzkranken
BONN (bmg). Eine neue Broschüre des Bundesgesundheitsministeriums befasst sich mit den Demenzerkrankungen, die eine der Ursachen für Pflegebedürftigkeit im Alter sind. Dabei ist die Alzheimer-Krankheit die häufigste Form der Demenzerkrankung.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
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