
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Selbstständigkeit: Willkommen im goldenen Käfig!?
Obwohl die Zahl der Apotheken zur Übernahme unter anderem demografiebedingt steigt – die Gründergeneration der späten 1980er- bis frühen 2000er-Jahre tritt zunehmend ab – hält sich die Begeisterung der potenziellen Nachfolger in Grenzen. Doch ungeachtet subjektiver Präferenzen: Was spricht für, was gegen eine Selbstständigkeit mit einer oder gar mehreren Apotheken, und welche (Miss-)Erfolgsfaktoren gilt es zu beachten?Show morepolitik
Die eigene Apotheke
10.04.2026, 03:55 Uhr
Wie trifft man sich am Gartentürchen? Gespräch mit den krankenhausversorgenden
STUTTGART (diz). Das war der Gesprächsstoff auf dem diesjährigen Apothekertag in Leipzig: ein gemeinsames politisches Papier von Krankenhausapothekern, Krankenkassen und Krankenhausgesellschaft, mit dem die Krankenhausapotheker künftig stärker in die Arzneimittelversorgung derjenigen Patienten eingebunden werden wollen, die im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Offizinapotheker, auch die krankenhausversorgenden Apotheker waren empört über die geplante Kompetenzerweiterung. Mittlerweile versuchten die Krankenhausapotheker mit einer Stellungnahme Missverständnisse auszuräumen. Die Anfang November abgegebene gemeinsame Erklärung von ABDA und ADKA versuchte zu verdeutlichen, dass die Krankenhausapotheker keine weitergehende Arzneimittelversorgung ambulanter Krankenhauspatienten anstrebten. Wir sprachen mit dem Vorstand des Bundesverbands der Krankenhausversorgenden Apotheker (BVKA): Walter Schneider, Klaus Grimm und Dr. Klaus Peterseim. Die Offizinapotheker sehen trotz aller Erklärungen Regelungsbedarf. Die Trennung zwischen Krankenhaus- und Offizinapotheke muss aufrechterhalten, aber die Zusammenarbeit an der Schnittstelle von beiden sollte besser geregelt werden.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Sanacorp: Mit Zuversicht ins Jahr 2000
LUDWIGSBURG (diz). Mit Zuversicht für eine positive weitere Geschäftsentwicklung will Sanacorp-Chef Dr. Jürgen Brink das Großhandelsunternehmen ins Jahr 2000 führen. Wie er auf der Vertreterversammlung 1999 der Sanacorp eG Pharmazeutische Großhandlung am 20. November in Ludwigsburg deutlich machte, sei das mittlerweile 75 Jahre alte Unternehmen gut gerüstet. Mit einem Bruttoumsatzwachstum, das über der allgemeinen Marktentwicklung liegt, und einem Zuwachs von nahezu 250 Mitgliedern im vergangenen Geschäftsjahr könne sich die Sanacorp gut im Markt behaupten. Das Engagement bei der Übernahme der Österreichischen Herba Chemosan verteidigte Brink mit dem Hinweis, dass der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an dieser Gesellschaft sinnvoll erscheine. Allerdings wolle man für die österreichischen Apotheker weitgehende Rechte einräumen, um nationale Eigenheiten zu erhalten.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Vorschlag der BKK: Preisverordnung ändern
BONN (im). Bei der Preisgestaltung von Arzneimitteln sehen die Betriebskrankenkassen Handlungsbedarf. Notwendig sei eine Reform der Arzneimittelpreisverordnung (AMpreisV), bei der Fixzuschläge pro Packung die bisherigen prozentualen Zuschläge auf den Herstellerabgabepreis ablösen sollen. Die grundlegende Reform der AMpreisV sei nötig, da deren letzte Änderung wegen der Preisgestaltung bei neuen Produkten inzwischen zu kurz greife, so Wolfgang Schmeinck, Vorstandsvorsitzender des BKK-Bundesverbands, am 17. November in Berlin. Seit Juli 1998 gilt bekanntlich die Streckung der Aufschlagsätze für Arzneimittel ab einem Preis von 1339,29 Mark für den Großhandel und 1063,82 Mark für die Apotheken.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Opioid-Ausweis für Schmerzpatienten
KÖLN. Seit dem 1. August 1998 ist das Fahren unter dem Einfluss von Cannabis, Kokain, Heroin und ähnlichen Substanzen laut § 24a StVG verboten. Der Paragraf sieht jedoch eine Ausnahmeregelung für opioidhaltige Arzneimittel vor. Allerdings muss der Patient nachweisen können, dass er diese Substanzen im Rahmen einer analgetischen Therapie einnimmt. Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
GKV-Markt steigt um fast sieben Prozent
BONN (im). Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen werden nach einer Prognose des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) in diesem Jahr bundesweit um 6,7 Prozent steigen. Die Arzneimittelbudgets werden für 1999 in 17 von 23 Kassenärztlichen Vereinigungen nicht reichen. Die BKK selbst rechnen für dieses Jahr mit einem ausgeglichenen Ergebnis und mit stabilen Beitragssätzen im Jahr 2000, teilte der Vorstandsvorsitzende des Verbands am 17. November in Berlin mit.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Praktische Erfahrungen bei der Betreuung von Diabetikern
(tmb). Die Pharmazeutische Betreuung bei Diabetes war Gegenstand einer Untersuchung in fünf Apotheken in Schleswig-Holstein. Dabei stand die apothekenindividuelle Umsetzung der Pharmazeutischen Betreuung im Vordergrund. Für die inhaltliche Arbeit erwies sich der Einsatz von Blutzuckermessgeräten als besonders hilfreiches Instrument.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Drug Regulatory Affairs: Weiterbildung in Bonn hat begonnen
BONN (hb). Die DAZ hatte bereits mehrfach über die Initiative der Deutschen Gesellschaft für Regulatorische Angelegenheiten berichtet, an der Universität Bonn einen Weiterbildungsstudiengang "Regulatory Affairs" einzurichten. Am 15. Oktober 1999 war es soweit. 32 Studierende gingen in Bonn an den Start, um sich der neuen Herausforderung zu stellen.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Gesundheitsreform: Koalition fährt zweigleisig
BONN (im). Die Koalition fährt zweigleisig, um zumindest Teile ihrer Gesundheitsreform zu retten. Offiziell setzt man auf eine Einigung mit den Bundesländern sowie der CDU/CSU und hofft auf eine Einigung spätestens im Vermittlungsausschuss. Parallel dazu haben die Arbeiten daran begonnen, das vom Bundestag beschlossene Gesetz zur Reform 2000 so umzuformulieren, dass es nicht auf die Zustimmung des Bundesrates angewiesen ist.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Spenden für die Deutsche AIDS-Stiftung
BONN. Für Menschen mit HIV und AIDS in Not bleibt die Deutsche AIDS-Stiftung der Rettungsanker, wenn andere Stellen nicht mehr weiterhelfen, heißt es in einer Presseinformation der Stiftung. Im Vorfeld des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember ruft die Stiftung deshalb die Bevölkerung zu Spenden auf.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Neue Broschüre: Asthmaplan für Rheinland-Pfalz
MAINZ. Ein Asthmaplan soll es Patientinnen und Patienten mit einer Atemwegs- und Lungenerkrankung erleichtern, die für sie richtige fachärztliche Betreuung zu finden. Gesundheitsminister Florian Gerster, der Vorsitzende der Patientenliga Atemwegserkrankungen, Helmut Berck, und Roland Buhl, als Vertreter der Ärzteschaft, stellten am 3. November die neue Broschüre in Mainz vor. Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Wie sich die CDU die Gesundheitsreform vorstellt
(diz). Ende vergangener Woche wurde ein CDU-Papier bekannt, das Aufschluss darüber gibt, wie sich diese Partei eine zukünftige Gesundheitspolitik vorstellt. Mit dem Papier konkretisiert die CDU die von Bundesgesundheitsministerin Fischer eingeforderten Vorstellungen der Opposition zur Gesundheitspolitik. Im Mittelpunkt stehen stärkere Eigenverantwortung der Patienten und Anreize zu kostenbewusstem Verhalten.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Selbsthilfegruppen: Bundesweiter Wegweiser
BONN (im). Die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen ist für Apotheker in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Für diejenigen Pharmazeuten, die sich aktiv als kompetente Ansprechpartner für Ratsuchende rund um die Gesundheit präsentieren, kann die Neuauflage des bundesweiten Wegweisers "Eltern-Selbsthilfegruppen Ų Wer hilft weiter?" sehr nützlich sein.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Rottendorf-Preis für Pharmazie 1999 verliehen
DÜSSELDORF. Der Rottendorf-Preis für Pharmazie 1999 wurde an Dr. Wolfgang Sippl, Universität Düsseldorf, verliehen; den Europa-Preis erhielt die Pharmazeutin Kristien de Paepe, Freie Universität Brüssel. Beide Preise sind mit je 10000 DM dotiert.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Gesundheitsreform 2000 im Bundestag verabschiedet
BONN. Die umstrittene Gesundheitsreform 2000 kommt voraussichtlich am 26. November in den Bundesrat, auf dessen Zustimmung sie angewiesen ist. Zuvor hatte der Bundestag am 4. November mit der Mehrheit von SPD und Bündnis 90/die Grünen das Vorhaben gegen die Stimmen von Union und FDP bei Enthaltung der PDS-Abgeordneten verabschiedet. Da sich allerdings die CDU/CSU inklusive der von ihr geführten Länder geschlossen gegen die Reform von Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer ausspricht, erscheint eine Einigung in der Länderkammer und im nachfolgenden Vermittlungsausschuss, damit auch ein Inkrafttreten zum 1. Januar 2000, wenig wahrscheinlich.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Gefährliche Infektionskrankheiten als „Mitbringsel“
MÜNCHEN. Ca. 5 Mio. Deutsche verreisen auch in diesem Jahr in die Tropen oder Subtropen. Etwa 50% haben gesundheitliche Probleme während der Reise, benutzen Medikamente oder brauchen ärztliche Hilfe. Viele kommen mit gefährlichen Infektionskrankheiten zurück. Unter der Federführung der Bayerischen Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen e.V. berichteten Ende September Experten auf dem 15. Symposium "Reisen und Gesundheit" über gesundheitliche Gefahren für Touristen (siehe dazu auch DAZ Nr. 16, Seite 37 bis 44, wo zuletzt ausführlich über hier nicht mehr besprochene Erkrankungen wie zum Beispiel Malaria berichtet wurde).Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Institut für Nikotinforschung und Raucherentwöhnung eröffnet
ERFURT (db). Nikotinforschung in Deutschland hatte bislang keine Adresse. Am 1. Oktober 1999 fand im Haus Dacheröden in Erfurt die Eröffnung des ersten Instituts für Nikotinforschung und Raucherentwöhnung (INR) statt, dessen zukünftiger Sitz sich in der Johannesstraße 85Ų87 befindet. Mit der Gründung dieser einzigartigen Einrichtung soll ein bundesweit fungierendes Kompetenzzentrum für die Nikotinforschung und zu Fragen der Raucherentwöhnung geschaffen werden.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Neue Broschüre: „Stammzelltherapie“
FRANKFURT/MAIN. Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. informiert in einer neuen Broschüre über eine Therapieform, die viel Hoffnung aber auch Skepsis hervorgerufen hat: die Stammzelltherapie. Diese Krebsbehandlungsmethode ist eine Form der Knochenmarktransplantation. Vielen Menschen, die zum Beispiel an bestimmten Arten von Leukämie oder einer bösartigen Erkrankung des Lymphsystems leiden, hat diese Therapie geholfen, so eine Presseinformation der Deutschen Krebsgesellschaft. National und international werden zur Zeit zahlreiche Studien durchgeführt, um den Stellenwert dieses Verfahrens zu überprüfen.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Hilfsmittel: Barmer will Apotheker nicht ausschließen
WUPPERTAL. Im August wurde der Entwurf einer gemeinsamen Empfehlung der gesetzlichen Krankenkassen bekannt, der die Apothekerinnen und Apotheker komplett von der Hilfsmittelversorgung ausschließen würde. Auch die Anpassung von Kompressionsstrümpfen oder die Abgabe von Spritzen oder Pens wäre dann kaum mehr möglich (DAZ Nr. 33 vom 18. 8.). Die Deutsche Apotheker Zeitung hakte bei Dr. Eckart Fiedler nach, wie er als Chef der größten Ersatzkrankenkasse zu diesem Entwurf steht, den die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der GKV erarbeitet hat. Dr. Fiedler, Vorstandsvorsitzender der Barmer Ersatzkasse, plädiert eindeutig für die Wiederaufnahme der öffentlichen Apotheken in die Empfehlung. Seine Krankenkasse wolle nicht auf die Unterstützung der Apotheken verzichten. Allerdings erwähnt der Barmer-Chef auch die Kündigung des Hilfsmittelliefervertrags zwischen Ersatzkassen und Deutschem Apothekerverband (DAV). Hier gäbe es eine zu starre Haltung des DAV, meint Fiedler.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Gesundheitsreform 2000: Regelung zu Rechenzentren geändert
BONN. Die Gesundheitsreform 2000, die der Bundestag am 4. November beschlossen hat, betrifft mit nur relativ wenigen Punkten direkt den Arzneimittelsektor. Eine kleine Änderung zur vorherigen Vorlage verbessert die Möglichkeiten der Apotheken-Rechenzentren zur Datennutzung.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Influenzavorbeugung: Grippeimpfung ist nicht zu ersetzen!
MÜNCHEN. Mit großer Sorge befürchtet die Bayerische Gesellschaft für Immun-, Tropenmedzin und Impfwesen e.V., dass durch die Bereitstellung eines neuen Medikaments gegen Grippe (Neuraminidasehemmer) in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen könnte, die Grippeimpfung sei nicht mehr notwendig. Dieser Eindruck ist falsch. Die Grippeimpfung, so die Bayerische Gesellschaft für Impfwesen, ist aus epidemiologischen und gesundheitsökonomischen Überlegungen heraus nicht zu ersetzen.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
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