
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Selbstständigkeit: Willkommen im goldenen Käfig!?
Obwohl die Zahl der Apotheken zur Übernahme unter anderem demografiebedingt steigt – die Gründergeneration der späten 1980er- bis frühen 2000er-Jahre tritt zunehmend ab – hält sich die Begeisterung der potenziellen Nachfolger in Grenzen. Doch ungeachtet subjektiver Präferenzen: Was spricht für, was gegen eine Selbstständigkeit mit einer oder gar mehreren Apotheken, und welche (Miss-)Erfolgsfaktoren gilt es zu beachten?Show morepolitik
Die eigene Apotheke
10.04.2026, 03:55 Uhr
Irrweg: Gesundheitsleistungen an Lohnentwicklung koppeln
KÜHLUNGSBORN (tmb). Vom 22. bis 24. Oktober fanden in Kühlungsborn die Scheele-Tagung und der Apothekertag Mecklenburg-Vorpommern statt. In Grußworten standen Meinungen und Ansichten zur geplanten Gesundheitsreform im Mittelpunkt.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
PDS-Ministerin Bunge sieht Verhandlungsspielraum beim Budget
KÜHLUNGSBORN (tmb). Wie sieht die Gesundheitspolitik aus dem Blickwinkel einer PDS-Ministerin aus? Auf eine Antwort zu dieser Frage waren die Apothekerinnen und Apotheker bei der Scheele-Tagung und beim Apothekertag Mecklenburg-Vorpommern in Kühlungsborn gespannt. Die für das Gesundheitswesen zuständige Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern Dr. Martina Bunge, PDS, äußerte in ihrem Grußwort und in einer kurzen Diskussion einige beruhigende Aussagen zu den Budgets für 1999, doch war zugleich viel neuer Sprengstoff für künftige Diskussionen im Gesundheitswesen zu erkennen. Im Anschluss an die Veranstaltung hakte die DAZ nach und ließ sich einige Überlegungen der Ministerin in einem Gespräch näher erläutern (siehe hierzu das Interview auf Seite 26).Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
DAZ-Interview mit Ministerin Bunge: Wir reden bei Budgets über mehr Geld für A
(tmb). Nach den Äußerungen der Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern Dr. Martina Bunge, PDS, am 23. Oktober im Rahmen der Scheele-Tagung und des Apothekertages in diesem Bundesland wollte die DAZ Hintergründe zu einigen Thesen der Ministerin erfahren. An dem anschließenden Gespräch mit der Ministerin nahmen außerdem Kammerpräsident Wilhelm Soltau sowie Apotheker und Ministerialrat Dr. Klaus-Dietrich Fischer, Sozialministerium Schwerin, teil.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Arzneimittelherstellung in der Apotheke: Spagat zwischen Anspruch und Machbarkei
ESCHBORN (ral). Die aseptische Herstellung von applikationsfertigen Parenteralia ist ein Tätigkeitsfeld, dem sich nicht nur Krankenhausapotheker, sondern auch viele Offizinapotheker widmen. Die Anforderungen, die an sie gestellt werden, sind hoch, gilt es doch zum einen im Sinne des Produktschutzes ein einwandfreies Arzneimittel zu produzieren, zum anderen auch im Sinne des Mitarbeiterschutzes die Herstellenden nicht zu gefährden. Ein umsetzbares, allgemeingültiges Regelwerk für die aseptische Herstellung in der Apotheke existiert bislang nicht. Die Erarbeitung eines Qualitätsstandards für das Qualitätsmanagement war daher auch Ziel des vom Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker veranstalteten Expertentreffens, das unter Leitung von Frau Prof. Dr. Helga Möller am 27. Oktober 1999 in Eschborn stattgefunden hat.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Arzneiverordnungs-Report 99: Sinkender Anteil „umstrittener“ Arzneimittel
BONN (im). Ärzte verordnen zunehmend neue Medikamente sowie größere Packungen. Das hat Professor Ulrich Schwabe bei der Vorstellung des diesjährigen Arzneiverordnungs-Reports am 28. Oktober in Berlin erklärt. Dort forderte Dr. Jürgen Bausch von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) angesichts teurer Spezialpräparate gegen AIDS oder Krebs mehr Mittel für die Arzneitherapie.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Drogen-Untersuchung in Apotheken
DÜSSELDORF. Die Zahl der Toten durch illegale Drogen ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Besonders besorgniserregend ist die wachsende Zahl von Jugendlichen, die Drogen konsumieren. Der Handel mit illegalen Rauschmitteln ist schwer zu kontrollieren. Verkauft wird überall dort, wo sich Jugendliche aufhalten. Viele Eltern in Nordrhein haben daher Sorge, dass ihr Kind mit Drogen in Kontakt kommen könnte. Finden sie dann in der Hosentasche der Tochter oder des Sohnes noch eine unbekannte Substanz, ist die Verzweiflung und Ratlosigkeit oft groß. Hilfe und Gewissheit gibt es in allen Apotheken in Nordrhein, denn hier können suchtstoffverdächtige Substanzen zur Analyse abgegeben werden.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
22141 Apotheken in 1998
BERLIN (im). Die Zahl der Apotheken in Deutschland steigt etwas langsamer. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 22141 öffentliche Apotheken gezählt, 22058 waren es 1997. Die Zunahme um 83 lag unter dem Zuwachs in der Vergangenheit, als zwischen 1996 und 97 die Zahl um 146 und ein Jahr davor um 159 stieg. In der vergangenen Woche ist in Berlin das Statistische Jahrbuch 1999 für die Bundesrepublik Deutschland vorgestellt worden.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Seuchenrecht: Kabinett beschließt modernes Infektionsschutzgesetz
BONN. Das Bundeskabinett hat am 13. Oktober den Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung seuchenrechtlicher Vorschriften beschlossen. Damit wird das gesamte, im wesentlichen aus den 50er- und 60er-Jahren stammende Seuchenrecht umfassend novelliert und ein modernes Infektionsschutzgesetz geschaffen.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Noch immer Lücken im Versorgungsnetz von Alzheimer-Patienten
BERLIN (bf). Trotz vieler Schritte in die richtige Richtung besteht in der Versorgung und Betreuung von Dementen und ihren Angehörigen weiterhin großer Handlungsbedarf. Abhilfe soll ein Versorgungskonzept schaffen, dessen Grundzüge die Alzheimer Gesellschaft in Berlin auf ihrem 2. Kongress (9. bis 11.9.) vorstellte.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Öffentlichkeitsarbeit: Jetzt Plakat „Schwangerschaft“ aufhängen
ESCHBORN. Im September erhielten alle Apotheken von der ABDA-Öffentlichkeitsarbeit drei Plakate zum Aushang im Schaufenster. Nachdem im Oktober das Thema Erkältungskrankheiten mit dem griffigen Slogan "Bei Erkältung abwarten und Tee trinken?" ausgehängt wurde, wird nun die Beratungsleistung der Apotheker rund um das Thema Schwangerschaft in den Mittelpunkt des Interesses gestellt.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
50 Jahre LAK Rheinland-Pfalz
MAINZ (im). Mit einem feierlichen Festakt haben Apothekerinnen und Apotheker am 23. Oktober in Mainz den 50. Geburtstag ihrer Landesapothekerkammer gefeiert. Unter den 120 Anwesenden konnte Präsident Dr. Hartmut Schmall viele Ehrengäste begrüßen (siehe Kasten auf S. 24). Die musikalische Umrahmung erfolgte durch die Geschwister Anna Therese (Violine, Klavier), Julian (Violoncello) und Valentin (Viola), alle drei sind Preisträger von "Jugend musiziert" sowie anderer hoher Auszeichnungen.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Hilfe für notleidende Ostkassen polarisiert
BONN (im). Pro und Kontra hat der Plan der Bundesgesundheitsministerin hervorgerufen, den defizitären Ost-Krankenkassen mit einer Milliardenspritze von West-Kassen zu helfen. Während die Ortskrankenkassen (AOK) dies begrüßten, lehnten Ersatz- und Betriebskrankenkassen das Vorhaben kategorisch ab.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Krankenkassen prüfen meistens nur Rezepte über 1000 Mark
(dfg/diz). Die meisten Kassen prüfen mittlerweile die Arzneimittelabrechnungen, allerdings meist nur Rezepte, deren Bruttopreis mindestens 1000 Mark beträgt. Nach Ansicht des Prüfdienstes Krankenversicherung des Bundesversicherungsamts, so geht aus dem Jahresbericht 1998 hervor, ist diese Prüfschwelle zu hoch. Prinzipiell sollten repräsentative Zufallsstichproben gezogen werden.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Impfungen: Aufklärung ist dringend notwendig
STUTTART (ral). Fragt man den Durchschnittsbürger auf der Straße nach seinem Impfstatus, erhält man nur einen fragenden Blick und ein Achselzukken. Was bei Kleinkindern noch als selbstverständlich gilt, wird bereits bei Teenagern zur Nebensache. "Impfen ist doch überflüssig", so der Tenor, mit dem man in der Arztpraxis und in der Apotheke konfrontiert wird. Dass diese Einstellung gefährlich ist, braucht hier sicher nicht erklärt zu werden. Ändern kann man sie nur durch verstärkte Aufklärungsarbeit. Unter dem Motto "Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" riefen daher auch Karin Wahl von der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg und Dr. Gisela Dahl von der Landesärztekammer Baden-Württemberg am 25. Oktober im Rahmen einer Pressekonferenz zu mehr Aufklärung über die Notwendigkeit von Impfungen auf.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Wie die AKDA Ihren Antrag verstanden haben will (Stellungnahme der Krankenhausap
Auf dem diesjährigen Deutschen Apothekertag in Leipzig sorgte ein Grundsatzpapier der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen, der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Bundesvereinigung Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) für einen "Riesenkrach zwischen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände - ABDA - und der ADKA (siehe hierzu DAZ 1999, Nr.40, S.71). Es geht dabei um die Frage, in welchem Umfang zukünftig die Krankenhausapotheken in die Arzneimittelversorgung von Patienten eingebunden werden, die im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Nachfolgend veröffentlichen wir eine Stellungnahme von ADKA-Präsident Dr.Hugo Krämer zu unserem Bericht.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
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