
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apothekenschließungen: „Das darf so nicht weitergehen“
In Rheinland-Pfalz müssen mehr Apotheken schließen als im Bundesdurchschnitt. Grund dafür ist vermutlich, dass die hier stark vertretene pharmazeutische Industrie im Wettbewerb um Personal die Nase vorn hat. Im Schnitt versorgt eine Apotheke heute 1.200 Patienten mehr als noch vor zwölf Jahren.Show moregesundheitspolitik
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Rheinland-Pfalz
07.04.2026, 12:30 Uhr
Sucht- und Drogenpolitik der Bundesregierung
BONN (diz). Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Christa Nikkels, zog eine positive Bilanz ihrer bisherigen einjährigen Arbeit. Man habe eine Reihe von Initiativen und Aktivitäten entwickelt, um bereits begonnene Projekte der Sucht- und Drogenprävention fortzusetzen, aber auch neue Schwerpunkte in der Sucht- und Drogenpolitik zu setzen.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Gesundheitsreform 2000: Vermittlungsausschuss angerufen
BONN (im). Die Gesundheitsreform 2000 ist erwartungsgemäß im Vermittlungsausschuss gelandet. Geplant ist, dass dieses Gremium von Bundestag und Bundesrat am 2. Dezember seine Arbeit mit der Einsetzung einer Arbeitsgruppe beginnt.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Pharmagroßhandel: Kräftiges Wachstum bei der Noweda
ESSEN (tmb). Über gleichermaßen hohes Wachstum bei Umsatz und Gewinn konnte der Vorstandsvorsitzende der Noweda eG Dr. Dietrich L. Meyer bei der Generalversammlung am 24. November in Essen berichten. Der Umsatz der Noweda-Gruppe stieg im Geschäftsjahr 1998/99 um 10,66%, der Jahresüberschuss sogar um glatt 11%. Die Zahl der Noweda-Mitglieder stieg netto um 254 auf 5014 und überwand damit erstmals die 5000er-Marke.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Bundesrat lehnt Irreführung durch „Altarzneimittel“ ab
BONN (im). Der Bundesrat plädiert dafür, die in der Nachzulassung befindlichen Medikamente nicht als "Altarzneimittel" zu kennzeichnen. Die Länderkammer beschloss am 26. November in Bonn einige Änderungswünsche zur jüngsten Novelle des Arzneimittelgesetzes.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Studie zu Arzneimitteln: Deutschland kein Hochpreisland
BONN. Deutschland ist bei Arzneimitteln kein Hochpreisland. Der Vergleich auf Basis der Devisenkurse zeigt, dass das Preisniveau lediglich in Frankreich, Portugal, Spanien und Griechenland günstiger ist als hier, in zehn anderen Ländern jedoch höher als in der Bundesrepublik liegt.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Englische Apotheker zeigen Nebenwirkungen die Gelbe Karte
LONDON (nkh). Offizin-Apotheker in Großbritannien sollen jetzt an einem von der englischen Arzneimittelzulassungsbehörde (Medicines Control Agency, MCA) durchgeführten Programm zur Identifizierung von Nebenwirkungen teilnehmen. Das so genannte Gelbe-Karte-Programm wurde vor 35 Jahren im Nachgang zur Contergan-Affäre eingeführt, um die Sicherheit von Arzneimitteln zu überwachen und als Frühwarnsystem für Sicherheitsrisiken zu agieren. Knapp 500000 Nebenwirkungen waren seither gemeldet worden.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Ärzte/Krankenkassen: Bundesausschuss von Reform abkoppeln
BONN (dfg). Die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben in einem gemeinsamen Schreiben vom 18. Oktober 1999 Bundesregierung und Politiker aller Parteien aufgefordert, die Position des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen unabhängig von der gegenwärtigen politischen Auseinandersetzung um die Gesundheitsreform 2000 zu stärken.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Sorge um das Gesundheitswesen – Ministerpräsident muntert auf (5. Thürin
WEIMAR (tmb). Prominentester Redner bei der Eröffnung des 5. Thüringer Apothekertages am 20. November war der Ministerpräsident des Landes Dr. Bernhard Vogel, CDU. Als Tagungsort des alle zwei Jahre stattfindenden Apothekertages hatten Kammer und Verband in diesem Jahr Weimar, die Kulturstadt Europas 1999, gewählt. Die zweitägige Veranstaltung, die unter dem Motto "Apotheke und Gesellschaft" stand, besuchten etwa 200 Apothekerinnen und Apotheker. Inhaltliche Schwerpunkte bildeten gleichermaßen die aktuellen Reformvorschläge für das Gesundheitswesen und die langfristigen Perspektiven zur Entwicklung des Berufsstandes.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Wie trifft man sich am Gartentürchen? Gespräch mit den krankenhausversorgenden
STUTTGART (diz). Das war der Gesprächsstoff auf dem diesjährigen Apothekertag in Leipzig: ein gemeinsames politisches Papier von Krankenhausapothekern, Krankenkassen und Krankenhausgesellschaft, mit dem die Krankenhausapotheker künftig stärker in die Arzneimittelversorgung derjenigen Patienten eingebunden werden wollen, die im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Offizinapotheker, auch die krankenhausversorgenden Apotheker waren empört über die geplante Kompetenzerweiterung. Mittlerweile versuchten die Krankenhausapotheker mit einer Stellungnahme Missverständnisse auszuräumen. Die Anfang November abgegebene gemeinsame Erklärung von ABDA und ADKA versuchte zu verdeutlichen, dass die Krankenhausapotheker keine weitergehende Arzneimittelversorgung ambulanter Krankenhauspatienten anstrebten. Wir sprachen mit dem Vorstand des Bundesverbands der Krankenhausversorgenden Apotheker (BVKA): Walter Schneider, Klaus Grimm und Dr. Klaus Peterseim. Die Offizinapotheker sehen trotz aller Erklärungen Regelungsbedarf. Die Trennung zwischen Krankenhaus- und Offizinapotheke muss aufrechterhalten, aber die Zusammenarbeit an der Schnittstelle von beiden sollte besser geregelt werden.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Sanacorp: Mit Zuversicht ins Jahr 2000
LUDWIGSBURG (diz). Mit Zuversicht für eine positive weitere Geschäftsentwicklung will Sanacorp-Chef Dr. Jürgen Brink das Großhandelsunternehmen ins Jahr 2000 führen. Wie er auf der Vertreterversammlung 1999 der Sanacorp eG Pharmazeutische Großhandlung am 20. November in Ludwigsburg deutlich machte, sei das mittlerweile 75 Jahre alte Unternehmen gut gerüstet. Mit einem Bruttoumsatzwachstum, das über der allgemeinen Marktentwicklung liegt, und einem Zuwachs von nahezu 250 Mitgliedern im vergangenen Geschäftsjahr könne sich die Sanacorp gut im Markt behaupten. Das Engagement bei der Übernahme der Österreichischen Herba Chemosan verteidigte Brink mit dem Hinweis, dass der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an dieser Gesellschaft sinnvoll erscheine. Allerdings wolle man für die österreichischen Apotheker weitgehende Rechte einräumen, um nationale Eigenheiten zu erhalten.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Vorschlag der BKK: Preisverordnung ändern
BONN (im). Bei der Preisgestaltung von Arzneimitteln sehen die Betriebskrankenkassen Handlungsbedarf. Notwendig sei eine Reform der Arzneimittelpreisverordnung (AMpreisV), bei der Fixzuschläge pro Packung die bisherigen prozentualen Zuschläge auf den Herstellerabgabepreis ablösen sollen. Die grundlegende Reform der AMpreisV sei nötig, da deren letzte Änderung wegen der Preisgestaltung bei neuen Produkten inzwischen zu kurz greife, so Wolfgang Schmeinck, Vorstandsvorsitzender des BKK-Bundesverbands, am 17. November in Berlin. Seit Juli 1998 gilt bekanntlich die Streckung der Aufschlagsätze für Arzneimittel ab einem Preis von 1339,29 Mark für den Großhandel und 1063,82 Mark für die Apotheken.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Opioid-Ausweis für Schmerzpatienten
KÖLN. Seit dem 1. August 1998 ist das Fahren unter dem Einfluss von Cannabis, Kokain, Heroin und ähnlichen Substanzen laut § 24a StVG verboten. Der Paragraf sieht jedoch eine Ausnahmeregelung für opioidhaltige Arzneimittel vor. Allerdings muss der Patient nachweisen können, dass er diese Substanzen im Rahmen einer analgetischen Therapie einnimmt. Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
GKV-Markt steigt um fast sieben Prozent
BONN (im). Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen werden nach einer Prognose des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) in diesem Jahr bundesweit um 6,7 Prozent steigen. Die Arzneimittelbudgets werden für 1999 in 17 von 23 Kassenärztlichen Vereinigungen nicht reichen. Die BKK selbst rechnen für dieses Jahr mit einem ausgeglichenen Ergebnis und mit stabilen Beitragssätzen im Jahr 2000, teilte der Vorstandsvorsitzende des Verbands am 17. November in Berlin mit.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Praktische Erfahrungen bei der Betreuung von Diabetikern
(tmb). Die Pharmazeutische Betreuung bei Diabetes war Gegenstand einer Untersuchung in fünf Apotheken in Schleswig-Holstein. Dabei stand die apothekenindividuelle Umsetzung der Pharmazeutischen Betreuung im Vordergrund. Für die inhaltliche Arbeit erwies sich der Einsatz von Blutzuckermessgeräten als besonders hilfreiches Instrument.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Drug Regulatory Affairs: Weiterbildung in Bonn hat begonnen
BONN (hb). Die DAZ hatte bereits mehrfach über die Initiative der Deutschen Gesellschaft für Regulatorische Angelegenheiten berichtet, an der Universität Bonn einen Weiterbildungsstudiengang "Regulatory Affairs" einzurichten. Am 15. Oktober 1999 war es soweit. 32 Studierende gingen in Bonn an den Start, um sich der neuen Herausforderung zu stellen.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Gesundheitsreform: Koalition fährt zweigleisig
BONN (im). Die Koalition fährt zweigleisig, um zumindest Teile ihrer Gesundheitsreform zu retten. Offiziell setzt man auf eine Einigung mit den Bundesländern sowie der CDU/CSU und hofft auf eine Einigung spätestens im Vermittlungsausschuss. Parallel dazu haben die Arbeiten daran begonnen, das vom Bundestag beschlossene Gesetz zur Reform 2000 so umzuformulieren, dass es nicht auf die Zustimmung des Bundesrates angewiesen ist.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Spenden für die Deutsche AIDS-Stiftung
BONN. Für Menschen mit HIV und AIDS in Not bleibt die Deutsche AIDS-Stiftung der Rettungsanker, wenn andere Stellen nicht mehr weiterhelfen, heißt es in einer Presseinformation der Stiftung. Im Vorfeld des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember ruft die Stiftung deshalb die Bevölkerung zu Spenden auf.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Neue Broschüre: Asthmaplan für Rheinland-Pfalz
MAINZ. Ein Asthmaplan soll es Patientinnen und Patienten mit einer Atemwegs- und Lungenerkrankung erleichtern, die für sie richtige fachärztliche Betreuung zu finden. Gesundheitsminister Florian Gerster, der Vorsitzende der Patientenliga Atemwegserkrankungen, Helmut Berck, und Roland Buhl, als Vertreter der Ärzteschaft, stellten am 3. November die neue Broschüre in Mainz vor. Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Wie sich die CDU die Gesundheitsreform vorstellt
(diz). Ende vergangener Woche wurde ein CDU-Papier bekannt, das Aufschluss darüber gibt, wie sich diese Partei eine zukünftige Gesundheitspolitik vorstellt. Mit dem Papier konkretisiert die CDU die von Bundesgesundheitsministerin Fischer eingeforderten Vorstellungen der Opposition zur Gesundheitspolitik. Im Mittelpunkt stehen stärkere Eigenverantwortung der Patienten und Anreize zu kostenbewusstem Verhalten.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
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