
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Selbstständigkeit: Willkommen im goldenen Käfig!?
Obwohl die Zahl der Apotheken zur Übernahme unter anderem demografiebedingt steigt – die Gründergeneration der späten 1980er- bis frühen 2000er-Jahre tritt zunehmend ab – hält sich die Begeisterung der potenziellen Nachfolger in Grenzen. Doch ungeachtet subjektiver Präferenzen: Was spricht für, was gegen eine Selbstständigkeit mit einer oder gar mehreren Apotheken, und welche (Miss-)Erfolgsfaktoren gilt es zu beachten?Show morepolitik
Die eigene Apotheke
10.04.2026, 03:55 Uhr
CODE 2-Studie: Behandlungsdefizite und Einsparpotentiale bei Typ 2-Diabetes
DÜSSELDORF (mw). Mit dem Motto des diesjährigen Weltdiabetestages am 14. November 1999 ("Die Kosten des Diabetes") hatte sich die Internationale Diabetes Föderation (IDF) schon vor geraumer Zeit ein Thema ausgesucht, das von großer Aktualität ist. Wie hoch die Kosten des Diabetes tatsächlich sind, hat nun eine Studie zu Tage gebracht, die vom Pharmaunternehmen Smith Kline Beecham in verschiedenen europäischen Staaten unterstützt wurde. Pünktlich zum Weltdiabetestag wurden die für Deutschland relevanten Daten der CODE 2-Studie (Costs of Diabetes in Europe (Type 2) auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf vorgestellt.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Preisverleihung: Internationaler Aspirin-Preis 1999
LEVERKUSEN (ral). Unverhüllt und daher nicht ganz so eindrucksvoll wie zum 100. Geburtstag von Aspirin zeigte sich das Bayer-Hochhaus am 4. Dezember anlässlich der Verleihung des internationalen Aspirin-Preises 1999. Umso eindrucksvoller waren dafür die Vorträge der Preisträger. Den diesjährigen internationalen Aspirin-Seniorpreis erhielt der Epidemiologe Prof. Dr. Charles H. Hennekens von der Universität Miami, Florida. Der Aspirin-Preis für junge Forscher ging zu gleichen Teilen an Dr. Min-Jean Yin, SUGEN Inc., South San Francisco, und Stefanie Oberle, Institut für Pharmakologie und Toxikologie an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Kinder müssen ein Recht auf geprüfte Medikamente haben
GÖTTINGEN (ms). Kinder sind keine Miniaturausgaben von Erwachsenen. Es ist daher gefährlich, die Dosierung von Arzneimitteln für Kinder nach der Dosis für Erwachsene zu berechnen. Nur klinische Studien mit Kindern könnten zu einer sicheren und wirksamen Arzneimitteltherapie führen. Sie fehlen jedoch in den meisten Fällen, weil sie für viele Eltern und Ärzte ein Tabu sind. Im Interesse der Kinder muss dieses Tabu durch sachliche Aufklärung und politischen Willen gebrochen werden. Wie Erwachsene sollten auch Kinder ein Recht darauf haben, nur mit geprüften Arzneimitteln behandelt zu werden. Das war das Ergebnis einer wissenschaftlichen Tagung des Kollegiums der Medizinjournalisten, die am 20. November 1999 an der Universitätsklinik in Göttingen unter der Leitung von Frau Maria-E. Lange-Ernst stattfand.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Entscheiden sich Herba-Aktionäre für Gehe?
STUTTGART. Am 5. Oktober 1999 veröffentlichte die Gehe AG ihr Angebot, Aktien der Herba Chemosan Apotheker-AG für 17500 ATS pro Aktie zu erwerben. Im Rennen um eine Mehrheit an der Herba Chemosan befindet sich auch noch der deutsche Pharmagroßhandel Sanacorp AG.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Infektions- und Tropenmedizin: Mit vereinten Kräften gegen die Erreger
MÜNCHEN (ms). Antibiotikaresistente Erreger stellen ein zunehmendes Problem dar. Eine Gefahr für Russland-Reisende ist eine dort auftretende multiresistente Tuberkulose. Intensiv arbeitet man an DNA-Impfstoffen zur Prophylaxe und auch zur Therapie von Krankheiten wie zum Beispiel der Immunschwächekrankheit Aids. Neu ist, dass Reisende in Gambia und der Dominikanischen Republik an Malaria erkranken. Dies sind einige Ergebnisse des 5. Deutschen Kongresses für Infektions- und Tropenmedizin, der vom 24. bis 27. November 1999 in München statt fand.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Vorsicht bei Johanniskraut – Wechselwirkungen mit Digoxin! (DAZ-Interview)
BERLIN (diz). Johanniskraut scheint nicht so harmlos zu sein, wie es von manchen angesehen wird. Eine von der Firma Lichtwer in Auftrag gegebene und von Prof. Dr. Ivar Roots, Institut für Klinische Pharmakologie am Universitätsklinikum Charité der Humboldt-Universität Berlin, durchgeführte Studie zeigt, dass die Pharmakokinetik von Digoxin, aber auch von Phenprocoumon, Cyclosporin und Amitriptylin nach Einnahme von Johanniskrautextrakt verändert wird. Das Phytopharmakon reduzierte beispielsweise die Konzentration von Digoxin im Blut um ein Viertel.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Ärzte: Reform zurückziehen
KÖLN (im). Die niedergelassenen Ärzte haben die Regierung zum Rückzug ihrer bisherigen Reformpläne im Gesundheitswesen aufgefordert. Die Arzneimittelbudgets müssten durch Richtgrößen ersetzt werden, forderten sie auf der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am 4. Dezember in Köln. Dort trat überraschend der erste Vorsitzende Dr. Winfried Schorre (58) zurück.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Kassenärztliche Bundesvereinigung: Budgets in neun KVen aufgebraucht
KÖLN (im). Die Arznei- und Heilmittelbudgets sind Anfang Dezember bereits in neun von 23 Kassenärztlichen Vereinigungen aufgebraucht. Dies teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Ende vergangener Woche mit. Die Organisation will die niedergelassenen Mediziner weiter zum Sparkurs bei Arzneimittelverschreibungen anhalten. Verschiebungen durch Einholen einer Zweitmeinung bei teuren Präparaten bestätigte KBV-Vorstandsmitglied Dr. Jürgen Bausch der Deutschen Apotheker Zeitung.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Arzneibudget: Hilferuf der Ärzte
(diz). Am 21. November waren in Hamburg die Arzneibudgets ausgeschöpft. Ärzte verteilen dort "Patienteninformationen", in denen sie ihre Patienten auf diese Situation hinweisen und sie auffordern, an Bundesgesundheitsministerin Fischer zu schreiben. Hier eine solche Patienteninformation, wie sie in Hamburg ausgegeben wird:Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Vertrieb von Mifegyne jetzt doch möglich
BONN. Die von den bayerischen Behörden vertretene Meinung, dass die Firma Femagen GmbH, die als pharmazeutischer Unternehmer das Arzneimittel "Mifegyne" in den Verkehr bringen soll, "Mifegyne" nicht vom Hersteller und Zulassungsinhaber aus Frankreich beziehen dürfe (siehe DAZ Nr. 47, S. 47), weil ein solcher Bezug nicht den Vorgaben des Arzneimittelgesetzes entspreche, ist unzutreffend. Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Hochrechnung der BKK: Steigende Arzneiausgaben
BONN (im). Das Wort "netto" fehlte in der Berichterstattung über die jüngste Hochrechnung des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) zu den Arzneimittelausgaben (DAZ Nr. 47, S. 19). Wegen der dadurch entstandenen Unschärfe hier die Aufschlüsselung, warum die Zahlen zu den jeweiligen Ausgabenanstiegen stimmten, wenngleich sie im Text missverständlich dargestellt waren.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Neue Ausgabe von Pharmaeuropa
Die neue, 240 Seiten starke Ausgabe von "Pharmeuropa", Vol. 11.3, September 1999, dem Informationsmedium der Europäischen Arzneibuch-Kommission, enthält 47 europäische Monographie-Entwürfe, die bis zum 31. Dezember 1999 zur Diskussion gestellt werden.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Deutsche Diabetes Union: Frühe Behandlung des Diabetes mellitus erspart Leid un
RASTATT (mw). Die Kosten für die Behandlung der Volkskrankheit Diabetes mellitus sind schon heute mit über 24 Mrd. DM jährlich immens und werden noch weiter zunehmen, wenn nichts geschieht. Davor warnte Prof. Dr. Hellmut Mehnert, München, Präsident der Deutschen Diabetes Union (DDU) e.V. Derzeit seien mit rund fünf Prozent der Bevölkerung etwa vier Millionen Menschen in Deutschland von der chronischen Stoffwechselkrankheit betroffen. Darüber hinaus wüssten noch einmal zwei Millionen Menschen noch gar nichts von ihrer Zuckerkrankheit, obwohl sie dringend behandlungsbedürftig seien.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Sucht- und Drogenpolitik der Bundesregierung
BONN (diz). Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Christa Nikkels, zog eine positive Bilanz ihrer bisherigen einjährigen Arbeit. Man habe eine Reihe von Initiativen und Aktivitäten entwickelt, um bereits begonnene Projekte der Sucht- und Drogenprävention fortzusetzen, aber auch neue Schwerpunkte in der Sucht- und Drogenpolitik zu setzen.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Gesundheitsreform 2000: Vermittlungsausschuss angerufen
BONN (im). Die Gesundheitsreform 2000 ist erwartungsgemäß im Vermittlungsausschuss gelandet. Geplant ist, dass dieses Gremium von Bundestag und Bundesrat am 2. Dezember seine Arbeit mit der Einsetzung einer Arbeitsgruppe beginnt.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Pharmagroßhandel: Kräftiges Wachstum bei der Noweda
ESSEN (tmb). Über gleichermaßen hohes Wachstum bei Umsatz und Gewinn konnte der Vorstandsvorsitzende der Noweda eG Dr. Dietrich L. Meyer bei der Generalversammlung am 24. November in Essen berichten. Der Umsatz der Noweda-Gruppe stieg im Geschäftsjahr 1998/99 um 10,66%, der Jahresüberschuss sogar um glatt 11%. Die Zahl der Noweda-Mitglieder stieg netto um 254 auf 5014 und überwand damit erstmals die 5000er-Marke.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Bundesrat lehnt Irreführung durch „Altarzneimittel“ ab
BONN (im). Der Bundesrat plädiert dafür, die in der Nachzulassung befindlichen Medikamente nicht als "Altarzneimittel" zu kennzeichnen. Die Länderkammer beschloss am 26. November in Bonn einige Änderungswünsche zur jüngsten Novelle des Arzneimittelgesetzes.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Studie zu Arzneimitteln: Deutschland kein Hochpreisland
BONN. Deutschland ist bei Arzneimitteln kein Hochpreisland. Der Vergleich auf Basis der Devisenkurse zeigt, dass das Preisniveau lediglich in Frankreich, Portugal, Spanien und Griechenland günstiger ist als hier, in zehn anderen Ländern jedoch höher als in der Bundesrepublik liegt.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Englische Apotheker zeigen Nebenwirkungen die Gelbe Karte
LONDON (nkh). Offizin-Apotheker in Großbritannien sollen jetzt an einem von der englischen Arzneimittelzulassungsbehörde (Medicines Control Agency, MCA) durchgeführten Programm zur Identifizierung von Nebenwirkungen teilnehmen. Das so genannte Gelbe-Karte-Programm wurde vor 35 Jahren im Nachgang zur Contergan-Affäre eingeführt, um die Sicherheit von Arzneimitteln zu überwachen und als Frühwarnsystem für Sicherheitsrisiken zu agieren. Knapp 500000 Nebenwirkungen waren seither gemeldet worden.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Ärzte/Krankenkassen: Bundesausschuss von Reform abkoppeln
BONN (dfg). Die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben in einem gemeinsamen Schreiben vom 18. Oktober 1999 Bundesregierung und Politiker aller Parteien aufgefordert, die Position des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen unabhängig von der gegenwärtigen politischen Auseinandersetzung um die Gesundheitsreform 2000 zu stärken.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
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