
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apothekenschließungen: „Das darf so nicht weitergehen“
In Rheinland-Pfalz müssen mehr Apotheken schließen als im Bundesdurchschnitt. Grund dafür ist vermutlich, dass die hier stark vertretene pharmazeutische Industrie im Wettbewerb um Personal die Nase vorn hat. Im Schnitt versorgt eine Apotheke heute 1.200 Patienten mehr als noch vor zwölf Jahren.Show moregesundheitspolitik
politik
Rheinland-Pfalz
07.04.2026, 12:30 Uhr
DPhG engagiert sich für pharmazeutische Betreuung bei Diabetikern
(ms). Eine Ad-hoc-Kommission, der die Präsidenten der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG), der Bundesapothekerkammer, der Deutschen Diabetes Gesellschaft und der Deutschen Diabetes Union angehören, hat zwei programmatische Schriften zur pharmazeutischen Betreuung von Diabetikern verabschiedet. Die Schriften wurden inzwischen von allen vier beteiligten Organisationen ausdrücklich gebilligt. Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Broschüre über ungewollte Kinderlosigkeit
KÖLN (im). Apotheker können ihre Kunden auf ein neues Medienangebot zum Thema ungewollte Kinderlosigkeit aufmerksam machen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln hat mehrere kostenlose Broschüren dazu herausgebracht. Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Knochendichtemessung bleibt Kassenleistung bei Osteoporose-Patienten
KÖLN. Der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat in seiner Sitzung am 10. Dezember 1999 die Osteodensitometrie (Knochendichtemessung) als Kassenleistung im Rahmen der ambulanten Krankenbehandlung bestätigt.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
HIV/AIDS-Epidemie: Weltweit dramatische Entwicklung – in Deutschland dageg
BERLIN. Im Vergleich zur weltweiten Entwicklung gestaltet sich der Verlauf der HIV/AIDS-Epidemie in Deutschland nach wie vor günstig. Die Zahl der AIDS-Erstmanifestationen wird im Jahre 1999 mit erwarteten ca. 600 Fällen auf dem Niveau von 1998 verbleiben. Etwa 500 Menschen werden in diesem Jahr in Deutschland an AIDS versterben. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts, Berlin, hervor. Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Bundesopiumstelle jetzt auch in Bonn
BONN. Mit der Bundesopiumstelle (BOPST) zog eine weitere Abteilung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) von Berlin in das neue Domizil an der Bonner Friedrich-Ebert-Allee und nahm dort am 14. Dezember offiziell die Arbeit auf. Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Versorgungssituation bei Kopfschmerzen unbefriedigend
DRESDEN (tmb). Migräne ist eine chronische Erkrankung mit hohem Leidensdruck. Zudem wird eine eher unzureichende Versorgung der Patienten vermutet. Daher soll eine Studie des Gesundheitsökonomischen Zentrums (GÖZ) der TU Dresden Daten zur Versorgungssituation von Kopfschmerz- und Migränepatienten liefern und die Wirkung von Schulungen für Ärzte, Apotheker und Patienten auf die Lebensqualität der Patienten untersuchen.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Neue Wege zur Migränetherapie in Schleswig-Holstein
DAMP (tmb). Es sollte ein Vortrag über die Kosten von Kopfschmerzerkrankungen werden, doch entstand daraus eine Absichtserklärung über ein gemeinsames Projekt der AOK und der Apothekerkammer Schleswig-Holstein zur pharmazeutischen Betreuung: Peter Buschmann, Vorstandsvorsitzender der AOK des nördlichsten Bundeslandes, referierte am 14. November während der schleswig-holsteinischen Kammerfortbildung in Damp (siehe hierzu auch den Bericht auf Seite 63 ff.). Dabei präsentierte er Daten zur Kostensituation und lobte die erfolgreiche Arbeit der Schmerzklinik Kiel.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Jahresmitgliederversammlung von Integritas: Keine Revolution durch vergleichende
BONN (hb). Vor zwei Jahren sorgte eine neue europäische Richtlinie zur vergleichenden Werbung für viel Gesprächsstoff. Sollten wir nun über kurz oder lang auch in der Arzneimittelwerbung "amerikanische" Verhältnisse bekommen? Dass dies nicht zu befürchten ist, wurde spätestens mit der anstehenden Umsetzung der Richtlinie in deutsches Recht deutlich. Was wird bei der vergleichenden Arzneimittelwerbung möglich sein? Der Verein für lautere Heilmittelwerbung e.V. - Integritas, ein Selbstkontrollorgan der pharmazeutischen Industrie und der Reformwarenhersteller, nahm sich bei seiner diesjährigen Jahresmitgliederversammlung am 1. Dezember 1999 in Bonn des Themas an.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
CODE 2-Studie: Behandlungsdefizite und Einsparpotentiale bei Typ 2-Diabetes
DÜSSELDORF (mw). Mit dem Motto des diesjährigen Weltdiabetestages am 14. November 1999 ("Die Kosten des Diabetes") hatte sich die Internationale Diabetes Föderation (IDF) schon vor geraumer Zeit ein Thema ausgesucht, das von großer Aktualität ist. Wie hoch die Kosten des Diabetes tatsächlich sind, hat nun eine Studie zu Tage gebracht, die vom Pharmaunternehmen Smith Kline Beecham in verschiedenen europäischen Staaten unterstützt wurde. Pünktlich zum Weltdiabetestag wurden die für Deutschland relevanten Daten der CODE 2-Studie (Costs of Diabetes in Europe (Type 2) auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf vorgestellt.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Preisverleihung: Internationaler Aspirin-Preis 1999
LEVERKUSEN (ral). Unverhüllt und daher nicht ganz so eindrucksvoll wie zum 100. Geburtstag von Aspirin zeigte sich das Bayer-Hochhaus am 4. Dezember anlässlich der Verleihung des internationalen Aspirin-Preises 1999. Umso eindrucksvoller waren dafür die Vorträge der Preisträger. Den diesjährigen internationalen Aspirin-Seniorpreis erhielt der Epidemiologe Prof. Dr. Charles H. Hennekens von der Universität Miami, Florida. Der Aspirin-Preis für junge Forscher ging zu gleichen Teilen an Dr. Min-Jean Yin, SUGEN Inc., South San Francisco, und Stefanie Oberle, Institut für Pharmakologie und Toxikologie an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Kinder müssen ein Recht auf geprüfte Medikamente haben
GÖTTINGEN (ms). Kinder sind keine Miniaturausgaben von Erwachsenen. Es ist daher gefährlich, die Dosierung von Arzneimitteln für Kinder nach der Dosis für Erwachsene zu berechnen. Nur klinische Studien mit Kindern könnten zu einer sicheren und wirksamen Arzneimitteltherapie führen. Sie fehlen jedoch in den meisten Fällen, weil sie für viele Eltern und Ärzte ein Tabu sind. Im Interesse der Kinder muss dieses Tabu durch sachliche Aufklärung und politischen Willen gebrochen werden. Wie Erwachsene sollten auch Kinder ein Recht darauf haben, nur mit geprüften Arzneimitteln behandelt zu werden. Das war das Ergebnis einer wissenschaftlichen Tagung des Kollegiums der Medizinjournalisten, die am 20. November 1999 an der Universitätsklinik in Göttingen unter der Leitung von Frau Maria-E. Lange-Ernst stattfand.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Entscheiden sich Herba-Aktionäre für Gehe?
STUTTGART. Am 5. Oktober 1999 veröffentlichte die Gehe AG ihr Angebot, Aktien der Herba Chemosan Apotheker-AG für 17500 ATS pro Aktie zu erwerben. Im Rennen um eine Mehrheit an der Herba Chemosan befindet sich auch noch der deutsche Pharmagroßhandel Sanacorp AG.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Infektions- und Tropenmedizin: Mit vereinten Kräften gegen die Erreger
MÜNCHEN (ms). Antibiotikaresistente Erreger stellen ein zunehmendes Problem dar. Eine Gefahr für Russland-Reisende ist eine dort auftretende multiresistente Tuberkulose. Intensiv arbeitet man an DNA-Impfstoffen zur Prophylaxe und auch zur Therapie von Krankheiten wie zum Beispiel der Immunschwächekrankheit Aids. Neu ist, dass Reisende in Gambia und der Dominikanischen Republik an Malaria erkranken. Dies sind einige Ergebnisse des 5. Deutschen Kongresses für Infektions- und Tropenmedizin, der vom 24. bis 27. November 1999 in München statt fand.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Vorsicht bei Johanniskraut – Wechselwirkungen mit Digoxin! (DAZ-Interview)
BERLIN (diz). Johanniskraut scheint nicht so harmlos zu sein, wie es von manchen angesehen wird. Eine von der Firma Lichtwer in Auftrag gegebene und von Prof. Dr. Ivar Roots, Institut für Klinische Pharmakologie am Universitätsklinikum Charité der Humboldt-Universität Berlin, durchgeführte Studie zeigt, dass die Pharmakokinetik von Digoxin, aber auch von Phenprocoumon, Cyclosporin und Amitriptylin nach Einnahme von Johanniskrautextrakt verändert wird. Das Phytopharmakon reduzierte beispielsweise die Konzentration von Digoxin im Blut um ein Viertel.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Ärzte: Reform zurückziehen
KÖLN (im). Die niedergelassenen Ärzte haben die Regierung zum Rückzug ihrer bisherigen Reformpläne im Gesundheitswesen aufgefordert. Die Arzneimittelbudgets müssten durch Richtgrößen ersetzt werden, forderten sie auf der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am 4. Dezember in Köln. Dort trat überraschend der erste Vorsitzende Dr. Winfried Schorre (58) zurück.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Kassenärztliche Bundesvereinigung: Budgets in neun KVen aufgebraucht
KÖLN (im). Die Arznei- und Heilmittelbudgets sind Anfang Dezember bereits in neun von 23 Kassenärztlichen Vereinigungen aufgebraucht. Dies teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Ende vergangener Woche mit. Die Organisation will die niedergelassenen Mediziner weiter zum Sparkurs bei Arzneimittelverschreibungen anhalten. Verschiebungen durch Einholen einer Zweitmeinung bei teuren Präparaten bestätigte KBV-Vorstandsmitglied Dr. Jürgen Bausch der Deutschen Apotheker Zeitung.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Arzneibudget: Hilferuf der Ärzte
(diz). Am 21. November waren in Hamburg die Arzneibudgets ausgeschöpft. Ärzte verteilen dort "Patienteninformationen", in denen sie ihre Patienten auf diese Situation hinweisen und sie auffordern, an Bundesgesundheitsministerin Fischer zu schreiben. Hier eine solche Patienteninformation, wie sie in Hamburg ausgegeben wird:Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Vertrieb von Mifegyne jetzt doch möglich
BONN. Die von den bayerischen Behörden vertretene Meinung, dass die Firma Femagen GmbH, die als pharmazeutischer Unternehmer das Arzneimittel "Mifegyne" in den Verkehr bringen soll, "Mifegyne" nicht vom Hersteller und Zulassungsinhaber aus Frankreich beziehen dürfe (siehe DAZ Nr. 47, S. 47), weil ein solcher Bezug nicht den Vorgaben des Arzneimittelgesetzes entspreche, ist unzutreffend. Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Hochrechnung der BKK: Steigende Arzneiausgaben
BONN (im). Das Wort "netto" fehlte in der Berichterstattung über die jüngste Hochrechnung des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) zu den Arzneimittelausgaben (DAZ Nr. 47, S. 19). Wegen der dadurch entstandenen Unschärfe hier die Aufschlüsselung, warum die Zahlen zu den jeweiligen Ausgabenanstiegen stimmten, wenngleich sie im Text missverständlich dargestellt waren.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Neue Ausgabe von Pharmaeuropa
Die neue, 240 Seiten starke Ausgabe von "Pharmeuropa", Vol. 11.3, September 1999, dem Informationsmedium der Europäischen Arzneibuch-Kommission, enthält 47 europäische Monographie-Entwürfe, die bis zum 31. Dezember 1999 zur Diskussion gestellt werden.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Deutsche Diabetes Union: Frühe Behandlung des Diabetes mellitus erspart Leid un
RASTATT (mw). Die Kosten für die Behandlung der Volkskrankheit Diabetes mellitus sind schon heute mit über 24 Mrd. DM jährlich immens und werden noch weiter zunehmen, wenn nichts geschieht. Davor warnte Prof. Dr. Hellmut Mehnert, München, Präsident der Deutschen Diabetes Union (DDU) e.V. Derzeit seien mit rund fünf Prozent der Bevölkerung etwa vier Millionen Menschen in Deutschland von der chronischen Stoffwechselkrankheit betroffen. Darüber hinaus wüssten noch einmal zwei Millionen Menschen noch gar nichts von ihrer Zuckerkrankheit, obwohl sie dringend behandlungsbedürftig seien.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
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