
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apothekenschließungen: „Das darf so nicht weitergehen“
In Rheinland-Pfalz müssen mehr Apotheken schließen als im Bundesdurchschnitt. Grund dafür ist vermutlich, dass die hier stark vertretene pharmazeutische Industrie im Wettbewerb um Personal die Nase vorn hat. Im Schnitt versorgt eine Apotheke heute 1.200 Patienten mehr als noch vor zwölf Jahren.Show moregesundheitspolitik
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Rheinland-Pfalz
07.04.2026, 12:30 Uhr
Abschaffung von Rabattgesetz und Zugabeverordnung: Startschuss zum grenzenlosen
BERLIN (ks). Am 29. Juni hat der Bundestag den ersatzlosen Wegfall von Rabattgesetz und Zugabeverordnung beschlossen. Für die entsprechende Gesetzesvorlage stimmten am vergangenen Freitag SPD, Grüne und FDP. Aus den Reihen der Union und der PDS gab es Enthaltungen und Gegenstimmen. Die Gesetze aus dem Jahre 1933 entsprächen nicht mehr der Wirklichkeit, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Justizministerium, Eckhart Pick. Die mündigen Verbraucher seien in der Regel fähig, Angebote richtig einzuschätzen und sich nicht zu falschen Entscheidungen verleiten zu lassen.Show more01.07.2001, 15:35 Uhr
Sanacorp – Anzag: Entscheidung wird im September erwartet
MÜNCHEN (sag/daz). Auf der Hauptversammlung der Sanacorp Pharmahandel AG am 29. Juni 2001 in München zeigte sich das besondere Interesse von Investoren und den Vertretern der Kleinaktionäre am Stand des Genehmigungsverfahrens beim Bundeskartellamt für das Zusammenrücken der Sanacorp mit der Andreae-Noris Zahn AG, Frankfurt.Show more01.07.2001, 15:35 Uhr
Preisausschreibung: Egon-Stahl-Preis in Gold
(ga). Die Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung schreibt für 2002 den von der Fa. Bionorica gestifteten Preis zur Würdigung des Lebenswerkes eines verdienten Forschers aus dem Bereich der Pharmazeutischen Biologie (Pharmakognosie, Naturstoffchemie) aus.Show more01.07.2001, 15:34 Uhr
Forschende Industrie: VFA: mehr Investitionen, mehr Forschung, mehr Arbeitsplät
BERLIN (vfa/daz). "Die forschenden Arzneimittelhersteller setzen auf den Standort Deutschland. Im Jahr 2000 haben Produktion und Wertschöpfung weiter zugelegt", betonte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), am 25. Juni in Berlin bei der Vorstellung von "Statistics 2001", den aktuellen Daten der Arzneimittelindustrie in Deutschland.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Festbeträge: Bundesrat gegen Gruppenfestsetzung durch das BMG
BONN (im). Die Bundesländer haben sich dagegen ausgesprochen, dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) die Neubestimmung von Festbetragsgruppen in Ausnahmefällen zu ermöglichen. Diese Stellungnahme hat der Bundesrat am 22. Juni in Berlin beschlossen.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
STADA AG: Hauptversammlung unter besten Vorzeichen
Frankfurt/Main (aal). Im Congress Center der Messe Frankfurt fand am 19. Juni 2001 die Hauptversammlung der STADA Arzneimittel AG statt. Es nahmen daran 588 stimmberechtigte Aktionäre teil, was einer Präsenz von 18,5% des Grundkapitals entspricht. Die glänzenden Geschäftszahlen des vergangenen Jahres trugen sehr zur Hochstimmung der Aktionäre bei.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Rabattgesetz: Die Tage sind gezählt
BERLIN (ks). Schon im Juli sollen nach dem Zeitplan der Regierungskoalition das Rabattgesetz und die Zugabeverordnung ersatzlos fallen. Dies erklärte der SPD-Wettbewerbsexperte Ditmar Staffelt bei einer Expertenanhörung im Wirtschaftsausschuss des Bundestages. Bundeswirtschaftsminister Werner Müller will damit nicht nur überholte Vorschriften streichen, sondern auch den Standort Deutschland für Internet-Händler attraktiver machen.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Apotheker sammeln wieder Urlaubsgroschen für UNICEF
ESCHBORN (abda/daz). Zu Beginn der Sommerferien in den einzelnen Bundesländern machen Deutschlands Apotheken mit Schaufensterplakaten auch in diesem Sommer wieder auf eine große Sammelaktion für UNICEF aufmerksam. Unter dem Motto "Spenden Sie doch Ihren letzten Urlaubsgroschen für UNICEF" werden die Kunden aufgefordert, von Auslandsreisen übrig gebliebene ausländische Währungen in den Apotheken abzugeben.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
BPI-Hauptversammlung: Ein klares Nein zu Positivliste und Festbeträgen
BERLIN (ks). Positivliste, Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen sowie Neu- und Nachzulassung gehörten zu den Arbeitsschwerpunkten des Vorstandes des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) im vergangenen Jahr. Dr. Bernd Wegener, Vorsitzender des BPI, zog am 19. Juni dieses Jahres bei der ordentlichen Hauptversammlung des BPI in Berlin Bilanz in seinem "Bericht zur Lage". Dr. Hans Sendler, Hauptgeschäftsführer des BPI, stellte die Situation der Gesundheits- und Pharmapolitik dar.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Wunsch der Industrie: Mehr Service durch BfArM
BONN (im). Die pharmazeutische Industrie begrüßte die angekündigten Verbesserungen im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die neuen Strukturen ermöglichten die sachgerechte Abarbeitung der Zulassungsanträge, sagte Dr. Axel Sander vom Bundesverband der pharmazeutischen Industrie nach einer Tagung des BfArM am 19. Juni vor Journalisten in Bonn. Bei der bis Ende 2005 geplanten Erledigung der Nachzulassung von Arzneimitteln gebe es zwischen der Industrie und der Zulassungsbehörde allenfalls unterschiedliche Auffassungen zu Details, aber keine grundsätzlichen mehr.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Krankenkassenbeiträge: Mindestbeiträge sind vom Tisch
BERLIN (ks). Vergangenes Wochenende hat Bundesgesundheitsministerin Schmidt überraschend erklärt, der geplante Mindestbeitrag für Krankenkassen werde nun doch nicht eingeführt. Sie gab dem Druck der Grünen nach, die eine Einführung aus wettbewerbsrechtlichen Gründen abgelehnt hatten.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Verfahren gegen DocMorris: Vorlage beim Europäischen Gerichtshof zu erwarten
ESCHBORN (abda/daz). Im Rechtsstreit des Deutschen Apothekerverbandes e.V. gegen die niederländische Internetapotheke DocMorris wird es voraussichtlich eine Vorlage beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) geben. Dies teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Ų ABDA in einer Presseinformation mit.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Währungsumstellung: DM und Euro – Abschied und Anfang
(okl/cae). Am 1. Januar 2002 tritt in zwölf Ländern Europas mit einer Bevölkerung von ca. 320 Millionen eine neue Währung in Kraft: der Euro. Nach einer Übergangfrist bis zum 28. Februar, in der beide Währungen im Umlauf sind, gilt der Euro als alleiniges Zahlungsmittel. Aber auch nach der Parallelumlaufphase behalten alte Geldscheine ihren Wert, denn die Zentralbanken tauschen sie noch während eines längeren Zeitraums um. Dies ist nur einer von mehreren Aspekten der Währungsumstellung, über den in der Bevölkerung noch Unklarheit herrscht. Die EU-Kommission hat deshalb dringend dazu aufgerufen, gerade bei intellektuell minderbemittelten Personenkreisen für die Akzeptanz zu werben. Der Appell richtet sich vor allem an Schulen, Banken und andere Dienstleistungsunternehmen. Als Informationsvermittler könnten auch Apotheker im Zuge der Betreuung ihrer Patienten und Kunden auftreten.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Nachzulassung: Löschungsliste in diesen Tagen
BONN (im). Die Veröffentlichung derjenigen Arzneimittel im Bundesanzeiger, deren Hersteller auf die Nachzulassung verzichteten, ist zum 30. Juni vorgesehen. Voraussichtlich am ersten Juli 2001 könne die zweijährige Abverkaufsfrist für die rund 5200 Präparate beginnen, kündigte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am 19. Juni in Bonn an. Auf einer gut besuchten Tagung präsentierte das BfArM Verbesserungen für mehr Transparenz und effizientere Abläufe nicht nur bei der Nachzulassung. Die Zulassungsbehörde hatte zum gegenseitigen Informationsaustausch mit der Industrie eingeladen, der auf positive Resonanz bei den Firmen stieß.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
Apotheken und Internet in Frankreich: Bleibt Frankreich vom Arzneiversand via In
(bk). Im europäischen Vergleich scheint Frankreich noch Niemandsland auf der Landkarte des elektronischen Medikamentenhandels zu sein. Ein enger gesetzlicher Rahmen, aber auch die bereits sehr gute Versorgungslage mit preisgünstigen Medikamenten haben den Durchbruch des E-Commerce bisher verhindert. Auch ethisches Standesdenken spielt bei französischen Apothekern nach wie vor eine große Rolle. Und das schließt den E-Commerce mit Medikamenten weitgehend aus.Show more24.06.2001, 15:34 Uhr
LAK Baden-Württemberg: Zertifiziertes Seminar Suchtpharmazie
STUTTGART (ri). Der Arbeitskreis Sucht der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg bietet neuerdings eine Fortbildung zur Suchtpharmazie an (Termine und Seminarinhalte siehe unter der Rubrik "Ankündigungen" in dieser Ausgabe). Das Thema Sucht bedeutet für den Alltag in der Apotheke weit mehr, als nur die Abgabe von Methadon. So ist der Offizinapotheker nach Ansicht des Arbeitskreises Sucht dazu prädestiniert zu erkennen, wie der sinnvolle Gebrauch von Medikamenten entarten kann. Ein geschulter Pharmazeut kann für den Süchtigen oder Suchtgefährdeten eine erste Anlaufstelle für ein Gespräch sein. Der Apotheker als Gesundheitsberater hat einen freiheitlichen, unverbindlichen Kontakt zum Kunden. Er kann aufklären, vermitteln und Bewusstsein schaffen.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Fachgruppe Allgemeinpharmazie der DPhG: Perspektiven und Herausforderungen neuer
Nachfolgend ein Statement der Fachgruppe Allgemeinpharmazie der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) zu den Perspektiven und Herausforderungen neuer Informationstechnologien für die Pharmazie. Das Statement ist als Schlussfolgerung aus der Tagung "Pharmazie im Internet-Zeitalter" der Fachgruppe Allgemeinpharmazie der DPhG am 28./29. April 2001 in Berlin entstanden.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Versorgung von Heimbewohnern: Kein Verblistern von Arzneimitteln für Alten- und
Das so genannte Verblistern von Medikamenten in Tages- und Wochentableaus für Heimbewohner steht im Zentrum der aktuellen berufspolitischen Diskussion. Der ABDA-Gesamtvorstand hat sich in seiner Sitzung am 30. Mai 2001 in Berlin gegen das Verblistern ausgesprochen. Auch der Vorstand der Apothekerkammer Berlin hat sich parallel dazu intensiv mit dem Für und Wider des Verblisterns und seinen berufspolitischen Auswirkungen befasst. Nach sorgfältiger Abwägung fordert der Berliner Kammervorstand die Kammerangehörigen auf, sich nicht an Verblisterungskonzepten zu beteiligen. In dem nachfolgenden Beitrag werden vier wesentliche Aspekte näher beleuchtet: 1. die berufspolitische Positionierung der Apothekerschaft gegen das Verblistern, 2. die qualitätsgerechte Ausführung und Ausführbarkeit des Verblisterns, 3. die rechtliche Zulässigkeit, 4. die wettbewerbsrechtliche Unzulässigkeit kostenlosen Verblisterns.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
50 Jahre BPI: Die pharmazeutische Industrie ist zu Dialog und Kooperation bere
BERLIN (ks). Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. In seiner Vorrede zum Festvortrag der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, stellte der Vorsitzende des BPI, Dr. Bernd Wegener, vor allem die Bereitschaft der pharmazeutischen Industrie zu Dialog und Zusammenarbeit heraus.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
LAK Baden-Württemberg: Berufschance Gesundheit erfolgreich beworben
STUTTGART (lak/ral). Rund um den Tag der Apotheke wurden auch in Baden-Württemberg wieder viele PR-Maßnahmen ergriffen. Die Landesapothekerkammer startete eine umfangreiche Aktion bei Presse, Hörfunk und Fernsehen, an der sich auch der Landesapothekerverband beteiligte.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Vertreterversammlung der Sanacorp eG in München: Zufrieden mit der Arbeit der
MÜNCHEN (ms). Am 16. Juni 2001 erläuterte Dr. Jürgen Brink, Vorstandsvorsitzender der Sanacorp eG Pharmazeutische Großhandlung, auf der Vertreterversammlung in München den Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juli bis 31. Dezember 2000. Die Vertreter waren zufrieden mit der Geschäftsentwicklung der Sanacorp eG, die eine Bardividende an die Mitglieder in Höhe von 5,243 Mio. DM ausschütten wird. Brink äußerte sich optimistisch zur bevorstehenden Fusion mit der Anzag, über die das Bundeskartellamt bis spätestens 25. September entscheiden müsse. Man wolle auch weiterhin als Sanacorp und Anzag im Markt präsent sein. Der Vorteil einer "formalen Fusion" mit der Anzag liege vor allem in der Realisierung von Synergieeffekten, besonders bei der Datenverarbeitung.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
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