
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apothekenschließungen: „Das darf so nicht weitergehen“
In Rheinland-Pfalz müssen mehr Apotheken schließen als im Bundesdurchschnitt. Grund dafür ist vermutlich, dass die hier stark vertretene pharmazeutische Industrie im Wettbewerb um Personal die Nase vorn hat. Im Schnitt versorgt eine Apotheke heute 1.200 Patienten mehr als noch vor zwölf Jahren.Show moregesundheitspolitik
politik
Rheinland-Pfalz
07.04.2026, 12:30 Uhr
EU-Kommission: Keine Absage an den e-commerce mit Arzneimitteln
(hb). In der Antwort auf eine schriftliche Anfrage der EU-Parlamentarier Guiseppe Nistico und Francesco Fiori an die Kommission, betreffend den elektronischen Handel mit Arzneimitteln, kommt zum Ausdruck, dass die Kommission in diesem Punkt offenbar nicht einmal andeutungsweise "Für" oder "Wider" Stellung bezieht.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Tag der Apotheke: Eine Arbeitsmarktoffensive, die Apotheken nutzen sollten
BERLIN (ks). Unter dem Motto "Berufschance Gesundheit" findet am Donnerstag, 21. Juni, zum vierten Mal der "Tag der Apotheke" statt. In diesem Jahr soll vor allem das Interesse junger Leute an Apothekenberufen geweckt werden.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Arzneimittelpreisverordnung: Kippen, bewahren oder modifizieren
BERLIN (bra). Bei einer Veranstaltung von "Forum", die am 18. Juni in Berlin stattfand, wurde die Zukunft der Arzneimittelpreisverordnung (AMpreisV) auf den Prüfstand gestellt. Dabei wurde auf Entwicklungen am Arzneimittelmarkt hingewiesen, die zumindest eine Modifizierung der AMpreisV nahelegen würden. Allerdings wurden auch die Nachteile und Risiken deutlich, die einzukalkulieren sind, wenn man dieses Thema ohne die nötige Umsicht angeht.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
ABDA: Besser aut idem zulassen: Bundesempfehlung drängt auf Generikaabgabe
BONN (im). Die Ausgaben für Arzneimittel in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sollen im zweiten Halbjahr 2001 durch den verstärkten Einsatz preisgünstiger Generika sowie von Reimporten gesenkt werden. Dies ist Bestandteil der Bundesempfehlung von niedergelassenen Ärzten und Kassen vom 14. Juni zur Steuerung der Arzneiversorgung. Die Bundesgesundheitsministerin lobte das als ersten Schritt zur Stabilisierung der Arzneiausgaben (AZ Nr. 25 vom 18.6.). Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände - ABDA - forderte dagegen das Aut-idem-Gebot für Apotheker. Parallel dazu laufen die Beratungen zur geplanten Ablösung der Budgets. Vor der ersten Lesung des entsprechenden Gesetzes am 22. Juni im Bundestag machten die Kassen die Politik für die schwierige Lage der GKV verantwortlich.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Zukunft der GKV: Reformdruck auf die Krankenkassen noch zu gering?
KIEL (tmb). Unter dem Titel "Gesundheitswesen: Was nun?" diskutierten Vertreter von Krankenkassen und Leistungserbringern am 15. Juni in Kiel über die künftige Entwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung. Dabei wurden verschiedene Reformansätze deutlich, doch ist für Moderator Prof. Dr. Fritz Beske, den ehemaligen Direktor des Instituts für Gesundheitssystemforschung, Kiel, der Druck auf die Finanzierung der GKV derzeit noch nicht groß genug, um grundlegende Veränderungen auszulösen.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Forderung: Mehrwertsteuer runter
BONN (im). In den vergangenen Tagen verstärkte sich der Ruf von Ärzten und Krankenkassen an den Gesetzgeber, den vollen Mehrwertsteuersatz auf Arzneimittel zu senken. Diese Forderung unterstützt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, ABDA.Show more17.06.2001, 15:34 Uhr
Deutscher Patiententag: Neue Arzt-Patienten-Beziehung gefordert
LEIPZIG (rb). "Das Wohl des Patienten ist der Maßstab zukünftiger Gesundheitsreformen" - unter diesem Motto stand der 2. Deutsche Patiententag, der am 8. Juni 2001 im Rahmen eines Patientenforums für chronische Krankheiten auf der Leipziger Messe stattfand. Vertreter aus Politik, Krankenkassen und Selbsthilfegruppen sprachen sich dafür aus, Patienten und chronisch Kranke institutionell in zentrale gesundheitspolitische Entscheidungen einzubinden. Gefordert wurde außerdem eine neue Arzt-Patienten-Beziehung: weg von der paternalistischen Bevormundung hin zu einem von Partnerschaft geprägten "Dienstleistungsverhältnis".Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Pharmaziepraktikanten-Umfrage in Berlin: Pharmaziestudium – und dann?
Die Apothekerkammer Berlin führte im Wintersemester 2000/2001 eine Umfrage unter Pharmaziepraktikanten durch, um zu erfahren, welche Berufswünsche nach dem Studium vorherrschen. Nach wie vor beabsichtigt die Mehrzahl, in der öffentlichen Apotheke zu arbeiten.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
BAH-Internet-Portal: „Startschuss“ für www.arzneimittelscout.de
BONN (bah/daz). Am 12. Juni ging unter der Domain www.arzneimittelscout.de das Intemet-Portal des Bundesfachverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH) als erstes Portal eines Arzneimittelverbandes für Verbraucher online. Wie der BAH in einer Presseinformation mitteilt, zielt das Portal darauf ab, über Anwendungsgebiete rezeptfreier Arzneimittel und über die entsprechenden Medikamente zu informieren.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Botanik: Eröffnung des Leipziger Apothekengartens
LEIPZIG (dür). Einer der ältesten deutschen Apothekergärten befand sich in Leipzig. In den letzten Jahrzehnten besaß die Universität jedoch nur noch den Botanischen Garten. Der lang gehegte Wunsch, wieder einen ausgewiesenen Apothekergarten zu haben, erfüllte sich am 1. Juni 2001 mit der Eröffnung eines auf 3000 Quadratmetern angelegten neuen Apothekergartens, der sich in eine historische Abteilung und in eine Abteilung mit aktuell genutzten Heilpflanzen gliedert.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Krebsstatistik 1998: Zahl der Neuerkrankungen an Lungenkrebs steigt bei Frauen
BERLIN (rki/daz). Insgesamt etwa 179 000 Frauen und 168 000 Männer sind nach neuen Schätzungen des Robert Koch-Instituts im Jahre 1998 in Deutschland erstmalig an Krebs erkrankt. Bei den Frauen hat sich der seit Jahren beobachtete Anstieg für Lungenkrebs mit inzwischen jährlich fast 9000 Neuerkrankungen fortgesetzt. Der Anstieg ist vor allem auf Veränderungen im Rauchverhalten zurückzuführen. Dies teilt das Robert Koch-Institut in seiner aktuellen Pressemitteilung zur Krebsstatistik 1998 mit.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
EU-Kommission: Zulassung und Vermarktung von Arzneimitteln soll liberalisiert we
ROM (diz). Die EU-Kommission plant signifikante Änderungen des Europäischen Arzneimittelrechts. So sollen die Verfahren zur Zulassung und die Vermarktung von Arzneimitteln liberalisiert, bürokratische Hemmnisse abgebaut werden, Fristen verkürzt und die Transparenz in weiten Bereichen erhöht werden. Dies wurde auf der 37. Jahresversammlung des Europäischen Fachverbandes der Arzneimittelhersteller (AESGP), die vom 6. bis 9. Juni 2001 in Rom stattfand, bekannt. Der Bundesfachverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH), Mitglied des AESGP, erläuterte auf einer Pressekonferenz in Rom Details dieses ersten Diskussionsvorschlags der EU-Kommission.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Aktionsforum Telematik im Gesundheitswesen: Elektronisches Rezept empfohlen
BONN (im). Moderne Informationstechnologien im Gesundheitssystem können nach Überzeugung von Fachleuten Qualität und Wirtschaftlichkeit der Gesundheitsdienstleistungen verbessern. Mit den Vorarbeiten zur Einführung des elektronischen Rezepts und Arztbriefs sollte nun begonnen werden. So lautet die Empfehlung des Aktionsforums Telematik im Gesundheitswesen (ATG), die am 11. Juni in Bonn veröffentlicht wurde.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
parmapharm-Mitgliederversammlung: Steht der Systembruch bevor?
KÖLN (tmb). Arzneimittelversandhandel und Öffnung des ambulanten Sektors für Krankenhausapotheken sind für ABDA-Vizepräsident Heinz-Günter Wolf die Primärprobleme des deutschen Apothekenwesens. In der Analyse der politischen Lage stimmt er mit der Sichtweise der Apothekenkooperation parmapharm überein, wie sich am Vorabend der Mitgliederversammlung der parmapharm am 9. Juni in Köln ergab. Wolf-Peter Krause, Sprecher des Beirates der parmapharm, befürchtet erhebliche Veränderungen im Gesundheitswesen nach der Bundestagswahl 2002. Doch sehen die parmapharm-Apotheken auch bei einem Systembruch ihre Unabhängigkeit durch die Zusammenarbeit in der Kooperation als gesichert an.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
EU will Nahrungsergänzungsmittel aus Grauzone holen
ROM (diz). Rechtssicherheit für Verbraucher, aber auch für Hersteller soll die europäische Regelung für Nahrungsergänzungsmittel bringen, die die Europäische Kommission im Mai des vergangenen Jahres vorlegte, und die seit März diesen Jahres als geänderter Richtlinienvorschlag der Kommission diskutiert wird. Es soll eine einheitliche Definition für Nahrungsergänzungsmittel geschaffen werden, es soll Produktsicherheit und Verbraucherinformation geregelt werden, außerdem soll ein Meldeverfahren für Nahrungsergänzungsmittel eingeführt werden. Auf der 37. Jahresversammlung des Europäischen Fachverbandes der Arzneimittelhersteller (AESGP), die vom 6. bis 9. Juni 2001 in Rom stattfand erläuterte Emilia Franziska Müller, Mitglied des Europäischen Parlaments und Berichterstatterin für die Richtlinie für Nahrungsergänzungen, den Inhalt dieser geplanten Regelung. Auf einer Pressekonferenz, die der Bundesfachverband der Arzneimittelhersteller (BAH) im Rahmen dieses Kongresses abhielt, ging Frau Müller auf Einzelheiten der Richtlinien ein.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
GKV-Finanzentwicklung im 1. Quartal: Zuwächse bei Arzneimitteln
BONN (im). Die gesetzlichen Krankenkassen haben im 1. Quartal 2001 fast zehn Prozent mehr für Arzneimittel als im Vorjahreszeitraum aufgewendet. Vorläufige Zahlen zur Finanzentwicklung der GKV gab das Bundesgesundheitsministerium am 8. Juni in Bonn und Berlin bekannt. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat wegen der wachsenden Arzneiausgaben die niedergelassenen Ärzte und die Kassen am 14. Juni 2001 zum Gespräch nach Berlin eingeladen.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
Private Krankenversicherung: „Sorgenkind Arzneimittelausgaben“
BONN (im). "Zu einem besonderen Sorgenkind haben sich die Arzneimittelausgaben entwickelt". Dies stellen der Vorsitzende und der Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) im jüngsten Rechenschaftsbericht ihrer Organisation für das Geschäftsjahr 2000 fest, der zur Mitgliederversammlung am 13. Juni herausgegeben wurde. Von den Apotheken wünscht sich der PKV-Verband die Auftragung der Pharmazentralnummer, notfalls per gesetzlicher Verpflichtung.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
AOK: Keine Zuzahlung, wenn bei DocMorris bestellt wird
BONN (im). Die Ortskrankenkassen haben die Bundesregierung aufgefordert, für mehr Liberalisierung im Arzneimittelhandel in Form des Internet-Versandhandels zu sorgen. Der AOK-Bundesverband vermutet Einsparungen in Milliardenhöhe durch den Versandhandel via weltweites Netz.Show more10.06.2001, 15:34 Uhr
UV-Filter: Schadet die Sonne oder schadet der Sonnenschutz?
(hel). Bisher galt: je mehr Sonnencreme, desto besser - schließlich schützen Lichtschutzfilter vor der gefährlichen ultravioletten Strahlung. Nun gibt es aber auch Stimmen, die vor den bisher viel gelobten Sonnenschutzmitteln warnen. In der Juni-Ausgabe von "natur & kosmos" werden Sonnencremes unterschiedlicher Hersteller unter die Lupe genommen und die UV-Filter wegen möglicher östrogenartiger Wirkungen angegriffen. Wir berichteten über dieses Thema bereits in DAZ 17/01, S. 8.Show more03.06.2001, 15:34 Uhr
Pharmaverband: Biotechnologie ist unverzichtbare Schlüsseltechnologie
BERLIN (vfa/diz). Vor dem Hintergrund der Debatte zur Gentechnik unterstrich die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), Cornelia Yzer, in Berlin die Bedeutung gentechnisch hergestellter Arzneimittel. In einer Pressemitteilung des Verbands hob sie hervor, dass der therapeutische Nutzen dieser Arzneimittel unbestritten ist und sie zu Recht eine hohe Akzeptanz bei Patienten und Ärzten genießen. Bei der Suche nach neuen und besseren Medikamenten habe sich die Biotechnologie in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einer unverzichtbaren Schlüsseltechnologie entwickelt.Show more03.06.2001, 15:34 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung