
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apothekenschließungen: „Das darf so nicht weitergehen“
In Rheinland-Pfalz müssen mehr Apotheken schließen als im Bundesdurchschnitt. Grund dafür ist vermutlich, dass die hier stark vertretene pharmazeutische Industrie im Wettbewerb um Personal die Nase vorn hat. Im Schnitt versorgt eine Apotheke heute 1.200 Patienten mehr als noch vor zwölf Jahren.Show moregesundheitspolitik
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Rheinland-Pfalz
07.04.2026, 12:30 Uhr
Unter-, Über-, Fehlversorgung im Gesundheitswesen: Versorgt uns die Medizin be
BERLIN (sw). Experten aus dem Gesundheitswesen weisen daraufhin, dass häufig Leistungen unnötigerweise mehrfach erbracht werden, in anderen Fällen dagegen eine zu geringe Leistung erbracht wird. Trotz der vergleichsweise hohen Ausgaben für das Gesundheitswesen wird die Gesundheitsversorgung in Deutschland nur als mittelklassig eingestuft. Der Gesprächskreis Arbeit und Soziales der Friedrich-Ebert-Stiftung hat am 21. Juni in Berlin eine Diskussionsveranstaltung zu diesem Thema veranstaltet.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
EuGH-Urteil: Freier Dienstleistungsverkehr ja, aber Eingriffe der Mitgliedstaate
BONN (bah/diz). Nach den bekannten Kohll/Decker-Urteilen vom 28. April hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 12. Juli 2001 in einem weiteren Urteil (Az.: C 157/99) darüber entschieden, wann Unionsbürger im europäischen Ausland auf Kosten der (inländischen) Krankenversicherung medizinische Behandlungen durchführen lassen können. In dem jüngsten Urteil hat sich der EuGH nicht, wie von vielen Experten erwartet, für die Öffnung des europäischen Gesundheitsmarktes ausgesprochen. Das Urteil stellt, so die Einschätzung des Bundesfachverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH), die Kompetenzen der Mitgliedstaaten für die Ausgestaltung der Sozialversicherungssysteme heraus. Dieses Urteil hat nach Ansicht des BAH einem üppigen Gesundheitstourismus einen Riegel vorgeschoben.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
Bundesrat stimmt zu: Abschaffung von Rabattgesetz und Zugabeverordnung
BERLIN (bmwi/daz). Nachdem der Bundestag am 29. Juni sein Plazet gegeben hat, stimmte auch der Bundesrat am 13. Juli 2001 der ersatzlosen Abschaffung des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung zu. Damit steht nun dem Inkrafttreten dieses Gesetzes nichts mehr im Wege.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
Nationale Stillkommission: Stillempfehlungen jetzt auch in italienischer und r
BERLIN (bgvv/diz). Die Stillkommission am Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) stellt ihre Stillempfehlungen der Nationalen Stillkommission ab sofort auch in italienischer und russischer Sprache zur Verfügung.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
Demenz: Therapieempfehlungen in der Kritik
BERLIN (osr). Harsche Kritik an den Therapieempfehlungen der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft zur Demenz übten verschiedene Fachgesellschaften bei einem Symposium am 1. Juli 2001, das von den Firmen Merz + Co. und Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel anlässlich des 7. Weltkongresses für biologische Psychiatrie veranstaltet wurde.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
Bund fördert Schmerzforschung
BERLIN (bmbf/ks). Mit 30 Mio. DM will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den kommenden Jahren die Schmerzforschung vorantreiben. Ziel ist es, neben der Entwicklung neuer Therapieprinzipien, die schon vorhandenen Forschungserkenntnisse schneller in die Alltag der Arztpraxen gelangen zu lassen.Show more08.07.2001, 15:35 Uhr
Novellierung des Europäischen Arzneimittelrechts: Arzneimittelzulassung in der
BERLIN (ks). Erleichterungen im EU-Zulassungssystem für Arzneimittel und Lockerungen im Heilmittelwerberecht sind Schwerpunkte der geplanten Novellierung des europäischen Arzneimittelrechts. Dr. Hermann Kortland, Leiter des Referats für Wirtschaft und Internationales beim Bundesfachverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH), hat vergangene Woche in Berlin im Rahmen eines Presseseminars den Stand der Entwicklung aufgezeigt.Show more08.07.2001, 15:35 Uhr
Fragebogenaktion: Meinungen und Gedanken von Pharmaziestudenten
(bphd/cae). Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland e.V. (BPhD) führt zurzeit unter allen 13 000 Pharmaziestudentinnen und -studenten an 23 deutschen Universitäten eine schriftliche Umfrage durch. Die Fragebogenaktion wird auch vom Deutschen Apotheker Verlag unterstützt.Show more08.07.2001, 15:35 Uhr
Vivantes Krankenhaus GmbH Berlin: Regionales Versorgungszentrum wird gegründe
BERLIN (ko). Trotz starken Widerstandes beschloss der Berliner Senat und das Abgeordnetenhaus von Berlin im Herbst 2000, die zehn städtischen Krankenhäuser in einer eigenständigen GmbH zusammenzufassen. Sie bekam den vorläufigen Namen NETG-GmbH, Netzwerk Gesundheit-GmbH, und als Vorsitzenden den Geschäftsführer Wolfgang Schäfer. Schäfer kam nicht aus Berlin, er war mehrere Jahre Geschäftsführer der Kasseler Kliniken, ein ehemaliges Landeskrankenhaus, das er in verschiedene selbstständige GmbHs zerlegt hatte. Mit ihm kam Thomas Noll, ehemaliger Leiter der Krankenhausapotheke, in die nun als Vivantes firmierende GmbH. Er hat seit dem 1. Juni 2001 die Gesamtverantwortung für die Bereiche zentraler Einkauf, Materialwirtschaft, Logistik und Apotheke. Im Rahmen einer ADKA-Mitgliederversammlung des Landesverbandes Berlin stellte sich Noll den Fragen der Krankenhausapotheker.Show more08.07.2001, 15:35 Uhr
Gesundheits- und Arzneimittelpolitik: Golf bezahlen, Mercedes fahren?
BERLIN (diz). Auf das Dilemma im Gesundheitswesen, "Mercedes fahren zu wollen, aber nur einen Golf bezahlen zu können", lief eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Politik der Ärzte, der Krankenkassen und der Industrie auf einem Presseseminar des Bundesfachverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH) am 5. Juli in Berlin hinaus. Alle Beteiligten zeigten sich unzufrieden mit der derzeitigen Gesundheitspolitik. Auf der einen Seite stehe eine innovative Arzneiforschung und eine hervorragende Medizin, auf der anderen Seite fehle das Geld, dies in der solidarisch finanzierten Krankenversicherung allen zur Verfügung zu stellen. Liegt der Ausweg darin, einen Golf für alle zur Verfügung zu stellen und den Mercedes nur gegen Zusatzversicherung?Show more08.07.2001, 15:35 Uhr
Bundestag: Bundesgesundheitsministerium beschließt Festbeträge
Das Festbetrags-Anpassungsgesetz (FBAG), die Neuregelung der Kassenwahlrechte sowie die Einführung des Wohnortprinzips bei der Ärztevergütung sind am 6. Juli im Bundestag beschlossen worden. Bevor die Gesetze in Kraft treten können, bedarf es allerdings noch der Zustimmung des Bundesrats.Show more08.07.2001, 15:35 Uhr
Hauptversammlung ARZ Haan AG: Positives Ergebnis trotz kleiner Irritation
Düsseldorf (ri). Bei der Hauptversammlung der ARZ Haan AG am 7. Juli 2001 in Düsseldorf verwies Vorstand Siegfried Pahl darauf, dass das Rechenzentrum seine Position als innovatives Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum weiter festigen konnte. Trotz des zunehmenden Wettbewerbs in Nordrhein-Westfalen im Markt für Rezeptabrechnungen, gelang es dem Unternehmen, durch verstärkte Kundenorientierung und -betreuung die Marktführerschaft weiterhin aufrecht zu erhalten.Show more08.07.2001, 15:35 Uhr
Bildungsministerium: Förderung von Juniorprofessuren mit 12 Millionen Mark
BERLIN (bmbf/daz). Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland können sich ab sofort beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) um Fördermittel für die Einrichtung von Juniorprofessuren bewerben.Show more01.07.2001, 15:35 Uhr
Niedergelassene Ärzte: Für oder gegen Boni?
Köln (im). Die Brisanz von Bonusvereinbarungen, bei denen Mediziner von der Senkung der Arzneimittelkosten profitieren, wird in der Ärzteschaft selbst gesehen. Keinesfalls dürften solche Boni die individuelle Arzt-Patienten-Beziehung belasten, vertritt Dr. Leonhard Hansen von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Organisation der 110 000 niedergelassenen Ärzte.Show more01.07.2001, 15:35 Uhr
Akupunktur: Eine Erfolgsgeschichte wird ignoriert
BERLIN (sw). Die Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA) wird 50 Jahre alt, die Deutsche Gesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie 30 Jahre. Die Jubiläen wurden im Rahmen des Internationalen Kongresses für Akupunktur in Berlin (14. bis 17. Juni) begangen, an dem mehr als 1000 Akupunktur-Ärzte teilnahmen.Show more01.07.2001, 15:35 Uhr
Arzneimittelausgaben: Gebremster Anstieg
ESCHBORN (abda/daz). Nach Angaben der ABDA Ų Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände sind die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung im Mai 2001 um 6,3% gegenüber dem Vorjahresmonat angestiegen. Im April waren es noch 15,2% gegenüber dem Vorjahresmonat.Show more01.07.2001, 15:35 Uhr
Opposition: Rot-Grün ist gescheitert – Schmidt: Einsparung bei Arzneimitt
BONN (im). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat Einsparungen bei den Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) konkretisiert. Die niedergelassenen Ärzte sollen im Generikabereich die preisgünstigsten verordnen sowie verstärkt auf so genannte Me-too- und Analog-Präparate setzen. Bei einer Aktuellen Stunde am 28. Juni im Parlament wegen der angekündigten Erhöhungen einiger Krankenkassen, für die Schmidt früher als geplant aus New York zurückgekehrt war, richtete die Opposition scharfe Angriffe gegen die Politik der Regierung. Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer (CSU) forderte ein Sofortprogramm noch in diesem Sommer.Show more01.07.2001, 15:35 Uhr
Niedergelassene Ärzte: „Kassen-Politik ist infam“
KÖLN (im). Die niedergelassenen Ärzte wehren sich gegen den Eindruck, bei den Arzneimittelausgaben wolle die Selbstverwaltung von Ärzten und Kassen nicht kurzfristig gegensteuern. Sie werfen den Krankenkassen auf Bundesebene, die zum Teil von geradezu explodierenden Arzneiausgaben sprechen, Unterstellung und eine reine Verhinderungstaktik vor. Unterdessen ist die erste Konkretisierung der Bundesempfehlung zur Bremsung der Arzneiausgaben in Nordrhein vorgestellt worden, die im Vorgriff auf das Arzneibudget-Abschaffungsgesetz dessen Regelungen übernimmt. Hier wird die verstärkte Einbeziehung der Apotheken bei Importarzneimitteln geprüft.Show more01.07.2001, 15:35 Uhr
Presseschau
Die Frankfurter Rundschau vom 28. Juni kommentiert die Politik von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt:Show more01.07.2001, 15:35 Uhr
VFA zur Positivliste: Innovative Arzneimittel automatisch auf die Positivliste
BERLIN (vfa/daz). Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) hält eine Positivliste für Arzneimittel für überflüssig. "Eine qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Arzneimittelversorgung ist in Deutschland ohne weiteres mit den gesetzlich bestehenden Instrumenten der Arzneimittelzulassung und der Negativliste zu erreichen", betonte VFA-Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer anlässlich der Veröffentlichung des Entwurfs der Vorschlagsliste für eine Positivliste durch das Institut für die Arzneimittelverordnung in der gesetzlichen Krankenversicherung.Show more01.07.2001, 15:35 Uhr
Apothekenpflicht: Naproxen als OTC
(diz). Am 26. Juni 2001 tagte der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Verschreibungspflicht, um über Anträge zur Umstufung in der Verschreibungspflicht von Arzneimitteln zu beraten.Show more01.07.2001, 15:35 Uhr
GKV-Modellvorhaben: Akupunktur für Schmerzpatienten
BERLIN (bkk/daz). Die gesetzlichen Krankenkassen starten ein gemeinsames Modellvorhaben zur Akupunktur, die Krankenkassen gewähren Akupunkturleistungen Ų dies geht aus einer gemeinsamen Presseerklärung des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen und weiterer beteiligter Krankenkassen hervor.Show more01.07.2001, 15:35 Uhr
Pharmaverband BPI: Positivliste ebnet Weg zur Zwei-Klassen-Medizin
BERLIN (bpi/daz). Aus Anlass der aktuellen Diskussion im Bundestag über die Positivliste hat der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Dr. Hans Sendler, in der vergangenen Woche deutlich gemacht, dass eine Positivliste den Weg zur Zwei-Klassen-Medizin ebnen würde.Show more01.07.2001, 15:35 Uhr
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