
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
E-BtM- und T-Rezepte ab 1. März 2028 Pflicht
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will bei der Digitalisierung weiter Tempo machen. Ein Referentenentwurf für ein neues Digitalgesetz sieht unter anderem vor, für Apotheken die Zugriffsmöglichkeiten auf die ePA für die AMTS-Prüfung zu erweitern. Zudem sollen BtM- und T-Rezepte nun ab März 2028 verpflichtend elektronisch ausgestellt sein.Show moregesundheitspolitik
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Referentenentwurf für weiteres Digitalisierungsgesetz
02.04.2026, 14:30 Uhr
Gesundheitsberichterstattung des Bundes: Gesundheit im Alter
BERLIN (sw). Für ein gesundes Älterwerden ist eine selbstständige, selbstverantwortliche und persönlich sinnerfüllte aktive Lebensgestaltung wichtig. Die vorliegende Gesundheitsberichterstattung des Bundes stellt die Situation der Alten in der Bundesrepublik dar.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft: Analog-(me-too-)Präparate – nur Ko
Medizinischer Fortschritt vollzieht sich Ų relativ selten Ų in großen und Ų wesentlich häufiger Ų in kleinen Schritten. Dies gilt nicht zuletzt auch für die Arzneimittelforschung. Neben so genannten Sprunginnovationen, d. h. der Entdeckung neuer bedeutsamer Therapiemöglichkeiten, finden Schrittinnovationen statt, bei denen ein bestehendes Wirkprinzip pharmakodynamisch und/oder pharmakokinetisch verbessert oder das Interaktionspotenzial verringert wird.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Beitragssatzsicherungsgesetz: Apothekenzukunft bedroht wie nie zuvor
HANNOVER (tmb). Was bedeutet das Beitragssatzsicherungsgesetz für die Apotheken? Für ABDA-Vize Heinz-Günter Wolf droht die "Verlumpung" des Berufsstandes, der ohne wirtschaftliche Grundlage keine Qualität mehr bieten kann. Welche Vorstellungen der Bundesregierung stehen hinter dem Gesetz? Was droht bei der späteren "großen" Reform? Antworten aus erster Hand bot die Mitgliederversammlung des Landesapothekerverbandes Niedersachsen am 6. November in Hannover. Peter Schmidt, der gesundheitspolitische Referent der SPD-Bundestagsfraktion, stand dort umfassend Rede und Antwort (siehe auch Bericht in AZ Nr. 4 vom 11. November).Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Scheele-Tagung und Apothekertag Mecklenburg-Vorpommern: Bewegung in der Landscha
BINZ (diz). Vom 8. bis 10. November veranstalteten Scheele-Gesellschaft, Apothekerkammer und Apothekerverband von Mecklenburg-Vorpommern ihre traditionsreiche Scheele-Tagung in Verbindung mit dem Apothekertag Mecklenburg-Vorpommern. In diesem Jahr fand die Tagung im Ostseebad Binz auf der Insel Rügen statt.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Sieg der zynischen Unvernunft? (Kommentar)
Wut und Verzweifelung, aber auch Kampfbereitschaft Ų das alles war in den Augen der mehr als 15 000 Demonstranten zu sehen, die am 12. November in Berlin gegen die brutalen Angriffe auf die Straße gingen, mit denen die Bundesregierung bei den Gesundheitsberufen abkassieren will.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
15 000 demonstrierten gegen das Vorschaltgesetz
BERLIN (am/diz). Rund 15 000 Vertreter aller Gesundheitsberufe demonstrierten am 12. November zwischen 12.00 und 14.00 Uhr vor dem Brandenburger Tor in Berlin gegen das von der Bundesregierung geplante Vorschaltgesetz. Auch eine große Zahl von Apothekerinnen und Apotheker hatten sich der Demonstration angeschlossen und waren mit Omnibussen in die Bundeshauptstadt gekommen.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Licht-aus-Aktion: „Wogen gehen hoch“
BONN (im). Auch Kolleginnen und Kollegen in Nordrhein haben am 12. November ihren Unmut gegen die massiven Sparpläne von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt deutlich gemacht. Viele beteiligten sich an der Protestaktion gegen das Vorschaltgesetz und knipsten um 11.55 Uhr für fünf Minuten das Licht aus.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Apothekertag Mecklenburg-Vorpommern: Stillstand oder Bewegung?
BINZ (diz). Wie soll es mit der Arzneimittelversorgung in Deutschland weitergehen? Wird das bisherige Versorgungssystem als Stillstand angesehen und verlangt die Politik "mehr Bewegung" von Apothekern? Der Apothekertag Mecklenburg-Vorpommern, der vom 8. bis 10. November traditionsgemäß zusammen mit der Scheele-Tagung in Binz auf Rügen stattfand, befasste sich unter dem Motto "Bewegung und Stillstand" aus gesundheitspolitischer Perspektive mit der Arzneimittelversorgung in Deutschland. Prof. Dr. Jürgen Wasem, Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement an der Universität Greifswald, betrachtete in seinem Vortrag die Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Pflanzliche Arzneimittel: Marktzugangsregelungen in Europa für die Zukunft klar
BONN (hb). Die derzeitigen Perspektiven für Phytopharmaka im europäischen Binnenmarkt zeigten Experten bei einer Forum-Veranstaltung am 28. Oktober 2002 in Bonn auf. Fazit: die regulatorische Situation im Arzneimittelbereich scheint einigermaßen konsolidiert, Bewegung gibt es aber im Grenzbereich zu den Lebensmitteln und mittelfristig wohl auch im Hinblick auf die Öffnung des Marktes für traditionelle pflanzliche Arzneimittel aus anderen Kulturkreisen.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Pharmagroßhandel: Ungerechtfertigtes Sonderopfer der Apotheken und Großhändle
BONN (im). Der Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels (Phagro) lehnt das Vorschaltgesetz der Bundesgesundheitsministerin als völlig ungerechtfertigtes Sonderopfer der Apotheken und Großhandlungen strikt ab, es komme aufgrund seiner Dimensionen fast einer Enteignung gleich. Für den Phagro erklärte Professor Hilko Meyer am 12. November bei der Anhörung im Bundestags-Gesundheitsausschuss in Berlin, dem Kahlschlag bei der Arzneimitteldistribution stünden letztlich nur bescheidene Einsparvolumina zugunsten des Staatshaushaltes gegenüber. Für den Verband Forschender Arzneimittelhersteller machte Cornelia Yzer deutlich, dass Arbeitsplätze auch in der Industrie gefährdet seien. Die Bundesregierung füge dem Pharmastandort Deutschland schweren Schaden zu.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Anhörung zum Vorschaltgesetz: Einsparungen sind nicht durch Hau-ruck-Sparmaßna
BERLIN (cs). Zum gesundheitspolitischen Großkampftag hatten die Akteure im Gesundheitswesen ihre erste Garde nach Berlin geschickt. Auf der Tagesordnung: die Anhörung zu den geplanten Kürzungen im Gesundheitssektor und anschließend die Demonstration am Brandenburger Tor. Die Führungsköpfe der Leistungserbringer ließen es sich nicht nehmen, zur öffentlichen Anhörung im Bundestagsausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherung als Sachverständige persönlich zu erscheinen. Sie sparten nicht mit Kritik an dem zustimmungsfreien "Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung" (Beitragssatzsicherungsgesetz) und dem Regierungsentwurf des "Zwölften Gesetzes zur Änderung des Fünften Sozialgesetzbuches" (Zwölftes SGB V-Änderungsgesetz).Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Kommentar: Miese Stimmung in der Politik
Vor der Bundestagswahl haben viele Apotheker auf einen Sieg der Opposition gesetzt, auch viele Verbandsvertreter. Offenbar hat es in dieser Phase Verstimmungen mit der SPD gegeben. Offensichtlich war auch die Unterschriftenaktion der ABDA ein Volltreffer, den die Regierung nicht so schnell vergisst.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Anhörung zum Vorschaltgesetz: Pflichtübung ohne Lerneffekt
BERLIN (bra). Die rotgrüne Koalition wird das von ihr im Eilverfahrungen durchgepeitschte Vorschaltgesetz ohne irgendwelche relevante Abstriche auch über die letzten parlamentarischen Hürden bringen. Das zeichnete sich während der formell notwendigen Anhörung im Gesundheitsausschuss, die am 12. November kurz vor der Großdemonstration der Gesundheitsberufe in Berlin stattfand, ab.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Anhörung im Gesundheitsausschuss: ABDA warnt vor Existenzvernichtung unter Apot
BONN (im). Das neue Vorschaltgesetz von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) wird rund 20 000 Arbeitsplätze im Apothekensektor vernichten, betroffen wären vor allem Frauen. Käme dieses so genannte Beitragssatzsicherungsgesetz in der vorliegenden Form, werden im Gesundheitssektor speziell die Pharmazeuten überproportional und völlig einseitig getroffen, warnten Hans-Günter Friese und Dr. Frank Diener von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) am 12. November in Berlin.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Original versus Generikum: Gefahren für Allergiker durch Generika?
BERLIN/TAUTING (ks). Der Deutsche Generikaverband hat sich für einen vermehrten Einsatz generischer Arzneimittel bei der Versorgung von Allergikern ausgesprochen. Der Verband reagierte damit auf einen "offenen Brief" der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI) und des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. In diesem Brief, der am 31. Oktober in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" erschienen war, warnten DGAI und DAAB eindringlich vor Gefahren beim Einsatz von Generika bei Allergikern.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Fehler bei Medizinprodukten: Apotheker sollen rasch melden
BONN (im). Fehler an Spritzen, Blutdruckmessgeräten und Co., die Patienten in der Apotheke mitteilen, müssen Apotheken "unverzüglich" an die zuständigen Behörden melden. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein verschreibungspflichtiges Medizinprodukt handelte oder um ein Produkt, das der Kranke selbst gekauft hat. Das hat Dr. Elke Lehmann vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am Rande einer Veranstaltung der Behörde am 29. Oktober in Bonn gegenüber der Deutschen Apotheker Zeitung erklärt.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di: Positivliste kann zustimmungsfrei eingeführ
BERLIN (ks). Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di begrüßt die im Vorschaltgesetz geplanten Einsparungen im Arzneimittelbereich. Vermisst wird jedoch die Einführung der Positivliste als Teil des Gesetzes Ų zumal man nun erkannt haben will, dass die bloße Einführung der Positivliste keiner Zustimmung des Bundesrats bedarf. Dies erklärte der Ver.di-Bundesvorsitzende Frank Bsirske anlässlich eines Gesundheitskongresses seiner Gewerkschaft am 31. Oktober in Berlin. Zugleich umriss er, welche Forderungen Ver.di an eine Reform des Gesundheitswesen stellt.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Lutz Bäucker: Oh, Baby
Was verkaufen Sie Ihren KundInnen, wenn die bei Ihnen in der Apotheke ein "antikonzeptionelles Mittel" verlangen? Dämliche Frage, sagen Sie jetzt, der Bäucker, will er uns jetzt wieder auf den Arm nehmen und für dumm verkaufen?! Gemach, geschätzte KollegInnen, keine voreiligen und vor allem ungerechtfertigten Schnellschüsse auf den Pianisten!Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Vorschaltgesetz: Forschende Arzneimittelhersteller werfen Regierung „Wortbruch“
BERLIN (ks). Das Erste-Hilfe-Sparpaket zur Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) trifft alle am Gesundheitswesen Beteiligten. Insgesamt sollen etwa 3,5 Mrd. Euro eingespart werden Ų der Anteil der Pharmaindustrie beträgt dabei rund 420 Mio. Euro. Die Hersteller sollen den Kassen für Arzneimittel ohne Festbetrag künftig "Großkundenrabatte" von 6 Prozent gewähren. Die Pharmaverbände werfen der Regierung vor, mit dem Vorschaltgesetz Arbeitsplätze zu gefährden und die Arzneimittelversorgung für die Patienten zu verschlechtern. Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) spricht vom "Wortbruch" der Regierung.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Professor Schweim: Behörde besser ausstatten
BONN (im). Die Einhaltung von Stellenzusagen im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat dessen Präsident Professor Harald Schweim angemahnt. Die personelle Situation im Medizinprodukteflügel der in Bonn ansässigen Behörde sei nicht zufriedenstellend, sagte Schweim der Deutschen Apotheker Zeitung am Rand einer BfArM-Tagung am 29. Oktober in Bonn. Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Das Vorschaltgesetz (Auszüge aus dem Gesetzentwurf)
BERLIN (diz). Am 1.11.2002 wurde der Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen zur Sicherung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung und in der gesetzliche Rentenversicherung (Beitragssatzsicherungsgesetz - BSSichG), umgangssprachlich auch "Vorschaltgesetz" genannt, offiziell bekannt. Über die für den Arzneimittelbereich wesentlichen Passagen berichteten wir bereits in unserer Montagsausgabe vom 4. November. Sollte dieses Vorschaltgesetz in dieser Form umgesetzt werden und in Kraft treten, dürfte es weitreichende Konsequenzen für die Arzneimittelversorgung und die damit verbundenen Leistungserbringer nach sich ziehen. Damit Sie sich ein Bild davon machen können, was derzeit in der Diskussion ist, bringen wir die wichtigsten Auszüge aus dem Gesetzentwurf, die sich mit der Arzneimittelversorgung befassen.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Forderung des BfArM: Europäisches Medizinprodukte-Register nötig
BONN (im). In Europa müsste ein Produkteregister für Medizinprodukte eingerichtet werden. Dafür hat sich Professor Harald Schweim vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn ausgesprochen.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Kritik an Sparmaßnahmen: Private wettern gegen Schnellschuss
BONN (im). Die privaten Krankenversicherungen haben die jüngsten Pläne von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt scharf als "unausgegorenen Schnellschuss" kritisiert. Nach PKV-Berechnungen werde so etwa jedem dritten Angestellten der Weg in die PKV verbaut, erklärte Verbandsdirektor Volker Leienbach am 31. Oktober in Köln.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Apothekenpflicht: Johanniskraut in niedriger Dosierung bleibt freiverkäuflich
(bah/diz). Der Sachverständigenausschuss für Apothekenpflicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sprach sich in seiner letzten Sitzung am 8. Oktober 2002 für die Unterstellung von Johanniskraut und dessen Zubereitungen unter die Apothekenpflicht- und Freiverkäuflichkeitsverordnung aus mit Ausnahme von Johanniskraut-Präparaten in einer Tagesdosis bis zu 1 g Drogenäquivalent und bis zu 1 mg Hyperforin sowie als Tee, Frischpflanzensaft oder ölige Zubereitungen, z. B. Rotöl.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
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